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"Finkielkraut wies darauf hin, dass die Antirassisten einerseits kein Verständnis aufbringen, für Juden, denen sie Stammesmentalität vorwerfen, andererseits aber im Namen des Multikulturalismus auch für den totalen Mangel an Toleranz und die antisemitische Hetze, wenn sie von islamistischer Seite kommt, Verständnis zeigen. Er erwähnte eine bekannte französische Expertin für internationales Recht, die Israel weil es sich als jüdischer und demokratischer Staat definiert, vorwirft ein "rassistischer Apartheid-Staat" zu sein. Leider ging in der Diskussion niemand auf dieses Thema ein.

Denn nach dieser Logik dürfte es auch keinen Staat geben, der sich islamisch definiert. D.h. zum Beispiel Saudi-Arabien, die Islamischen Republiken Iran und Pakistan wären ebenfalls illegitim und rassistisch. Was wir aber schmerzlich erfahren, ist folgendes: Allein der jüdische Staat, der vor dem Gesetz allen Einwohnern Gleichheit garantiert, wird von diesen "Antirassisten" delegitimiert. Es gibt keinen anderen Staat in der Welt, dessen Legitimität angezweifelt wird, daher ist die Behauptung zutreffen, Israel wurde zum Juden der Staaten.

Eine besondere Pikanterie dieser Delegitimierung Israels - die auch in Österreich stattfindet - ist die Tatsache, dass in Israel in jeder Ortschaft, wo Araber wohnen Ortstafeln und Straßenschilder sowohl in hebräischer als auch in arabischer Sprache verfasst sind, während in Österreich sechzig Jahre nach seiner Befreiung durch die Alliierten und fünfzig Jahre nach dem Staatsvertrag, wo dies festgehalten ist, die Slowenen nicht überall dieses Recht in Anspruch nehmen können, auch entgegen dem Beschluss des Verfassungsgerichts. Hier regt sich das linke Gewissen in Österreich nur sehr sporadisch.

Während seines Vortrages erwähnte Finkielkraut auch einen Artikel von Tony Judt. Bereits im April 2004 hat er diesem bekannten liberalen amerikanischen Professor in der Zeitschrift L'Arche unter dem Titel "Juden, daher anachronistisch" eine Antwort erteilt:
"Liest man seinen Artikel, dann ist man gepackt von der Heftigkeit seiner Anklage. Nachdem er die "faschistische" Politik Scharons verurteilt (bis hierher nur das gewohnte, auch wenn man eine subtilere Analyse erwartet hätte), etabliert er eine Verbindung zwischen dieser Politik und der Idee selbst eines jüdischen Staates, so vom Antischaronismus zum Antizionismus kommend. Man könnte da noch sagen, es handelt sich nur um ein Wiedererscheinen der Beschuldigung "Zionismus = Rassismus". Doch das was neu ist, dass bis Tony Judt, diese Beschuldigung Sache der extremen Linken war. Nun nehmen auch Liberale an diesem Chor teil.

Und Tony Judt bleibt da nicht stehen. Er geht bis zur in Fragestellung, in der dritten Etappe dieses Rennens der Animosität, des Judeseins als solches, "in einer Welt in der die Nationen und die Menschen sich mehr und mehr mischen und die Mischehen sich vermehren, wo die kulturellen und nationalen Hindernisse gegen die Kommunikation fast verschwunden sind, wo wir immer zahlreicher werden die multiple gewählte Identitäten haben und wo wir uns schrecklich geniert fühlen, wenn wir nur auf eine dieser angesprochen werden." Die Juden waren heimatlos auf einem in Nationen geteilten Planeten. Jetzt leben sie auf einem durch eine internationale Zivilgesellschaft vereinheitlichten Planeten. Dreimal beschuldigt er den anachronistischen Eigensinn, dieses "halsstarrigen Volkes". Diese Beschuldigung hat mir einen bewunderungswürdigen Satz von Lévinas in Erinnerung gerufen: "Le souci de se conformer à son temps n’est pas un impératif suprême de l’humain mais déjà l’expression caractéristique du modernisme lui-même".
(Die Sorge mit seiner Zeit im Einklang zu stehen, ist nicht ein höchster menschlicher Imperativ, sondern schon der charakteristische Ausdruck des Modernismus selbst.)

Die mörderische Anklage des Anachronismus, d.h. eine Existenz ohne Erlaubnis, verfolgt die Juden seit Jahrhunderten. Die erste dieser ist im Neuen Testament zu finden. Eure Mission ist beendet, warum besteht ihr noch darauf zu sein? Ich sage nicht, dass das ganze Christentum in dieser Verbindung besteht; aber der christliche Antijudaismus findet da seine Basis.

Der Anachronismus des jüdischen Partikularismus wurde dann während der Französischen Revolution und der Emanzipation denunziert durch das Konzept der universellen Menschenrechte. Der Philosoph Fichte hat so seine Überlegungen zur Französischen Revolution formuliert, 'um die jüdische Frage zu lösen, müsste man eines schönen Abends allen Juden den Kopf abschneiden und den jüdischen Kopf durch einen menschlichen Kopf ersetzen'.

Und endlich, die dritte Form des Anachronismus, die nationale Existenz. In einer Periode der großen planetarischen Vermischung, haben die Juden das Recht und sogar die Pflicht Kosmopoliten zu sein. Das was bei ihnen von nun an anachronistisch ist, das ist der Zionismus und der Eigensinn ein eigenes Volk sein zu wollen.

Um zusammenzufassen, Tony Judt hat einen Alternativvorschlag: Die Schaffung eines "binationalen Staates". Laut ihm wird nur die Abschaffung von Israel einen Schlusspunkt unter die faschistische Politik des jüdischen Staates setzen. Diese Argumentation, die nicht vermeidet, den Amerikanern vorzuwerfen, sie hätten sich "in den Dienst Israels"* gestellt, lässt so gleichzeitig die Beschuldigung des Separatismus und der Allmacht der Juden entstehen. Sie ist im "New York Review of Books" und in "Debats" erschienen. Beide Zeitschriften schmeicheln sich, nur Leute der guten Gesellschaft zu publizieren." Soweit Finkielkraut.

Die zionistische Linke trat fast bis 1948 für einen binationalen Staat ein. Doch die arabischen Nachbarn wollten keinen solchen Staat. Der in New York lebende Intellektuelle mit multipler Zugehörigkeit hat bei seinem Vorschlag übersehen, dass in Israel ein jüdisches Volk mit eigener Sprache und Kultur lebt und dass dieses Volk genauso wie das palästinensische Volk auf seiner Identität besteht. Das ist aber nicht alles. Ohne jüdischen Staat hätten Juden im heutigen Nahen Osten keine sichere Existenz. Das ist jedermann, der die Bedingungen der Region kennt klar. Das Schicksal der Minderheiten im Nahen Osten, z.B. der Kurden zeigt, dass ein binationaler Staat nicht die Existenz einer jüdischen Identität gewähren würde. Staaten wie Belgien und Kanada haben als binationale Staaten ihre schweren Probleme trotz einer langen demokratischen Erfahrung.

Wenn ein palästinensischer Staat aber als nicht lebensfähig gesehen wird, dann wäre es auch einer Überlegung wert, einen Bundesstaat Jordanien-Palästina zu schaffen. Vielleicht sollten sich linke und liberale Intellektuelle wie Tony Judt mehr Sorgen um den Sudan machen, als um Israel, denn dort spielt sich vor den Augen der Welt ein Völkermord ab. Dabei zuzuschauen, oder als Anhänger des Multikulturalismus zu behaupten, "das ist eben ihre Kultur" und die Achsel zu zucken ist wahrlich anachronistisch und zutiefst rassistisch."

aus:

http://www.hagalil.com/archiv/2005/01/finkielkraut.htm

Alain Finkielkraut zu Gast in Wien:
Beunruhigendes zum "neuen" Antisemitismus

Gedanken zu einem Vortrag im Jüdischen Gemeindezentrum Wien

Von Karl Pfeifer

I have noticed recently many comments (NOT POSTS) on this site that simply look like "Germany" bashing, if not out and out racism. Germans are ALL anti-semites and closet nazis; what can we expect from Germans, etc.

Personally, I find it hard to give any weight at all to the arguments of those who complain about stereotyping and propagandizing against the US by some Germans and commit the exact same sins against all Germans.

If the purpose of this site is to discourage that sort of behavior in the German press, it might be a good idea for commenters to refrain from it as well.

Jeff,

Gee Do you thnk the germans are going to do that too? Want to hold your breath waiting for that to happen. Just tell me where to send flowers.

Ray,

I know from time to time some comments are deleted. I sure hope you did not delete the one by Mentar on the nations germany has brought freedom too. I was looking forward to reading it.


I will repeat my earlier question. Europeans have a greater tendency over the last century to believe what their newspapers tell them. How has that worked out for y'all? I suspect that tendency goes some way to explaining the common European belief that Americans do this: you are projecting your movie onto our screen.

Jeff, it is certain that racism, bigotry, and Anti-Americanism do not describe the views of 100% of Germans or any other nation. There is an enormous willingness to tolerate these prejudices in the public discourse, however, and it is quite fair to point it out.

Glad there's preview post, otherwise it might have looked as if I were directing the whole post at Jeff. Whew! One criticism of your comments only, friend. The rest is general.

Regarding the polls around the world about whether Bush/America increases the safety of the world or impairs it: I am not aware that the truth of these matters has ever been determinable by polling. There is a sharp disconnect here: I have read that in a European mindset (especially French and much less so British), a decision is considered good if it includes the input of all parties, not merely in the discussion, but in the final result, while the Anglosphere (especially Americans) is more focussed on getting the best answer. I am no expert on such things (I know Eastern Europe better), but something like this seems to be at play in this discussion. Let me boldly state: The United States made Europe safer during the Cold War -- whether they know it or not. Whether spreading democracy and freedom in Bush's manner will make the world safer remains to be seen. Preliminary discussions might be illuminating, but how people "feel" about it has precisely nothing to do with the actual answer. How people feel is more a product of emotional and cultural traditions than of data.

And what their newspapers tell them to feel, as well.
Small wonder that the newspapers report the element they have most control over -- feeling and impression -- as the important piece.

As to Bush and God: rumors to the contrary, it is rare for Christian believers to propose a course of action because "God told me to." It happens, but not on a large level. That sort of blind overconfidence is more a hallmark of the political fanatic, who sometimes attempts to commandeer religious rhetoric or institutions. Why would a wolf hide in wolf's clothing, after all? Christendom has not had a religious war since the Treaty of Westphalia in 1648. There have been secondary religious elements to some tribal and political wars: Ireland, Serbia, etc.

Believers rely on attempting to discern God's will because They Believe They Will Ultimately Have To Answer For Their Actions. Rather a more humble reality than the accusation of arrogance, it seems to me.

If you gave it a try, BTW, what I am describing might be less opaque to you.

Enjoy this sample showing the current ‘spirit’ in the European Union - arrogant and patronizing.
Welcome to the club Poland, the EU needs you!


Controversial Words (http://www.warsawvoice.pl/view/7410)
While speaking in Madrid at the end of December, Josep Borrell, PRESIDENT of the EUROPEAN PARLIAMENT, criticized Poland for its role in Iraq and Ukraine. According to Polish diplomats present at the meeting, Borrell stated that the "resolution of the crisis [in Ukraine] is a great success for the European Union, even though (!) Poles and Lithuanians did not have the same opinion as the other EU countries, since they were acting under the influence of the United States." He also said that "Poland is closer to Ukraine than to other EU members." Borrell also criticized Poland for its "pro-American attitude in Iraq" and expressed doubts concerning Poland's ratification of the European Treaty.

[Polish deputies to the European Parliament were outraged at Borrell's words and demanded explanations. "We are shocked to learn about your fierce, anti-Polish comments," the League of Polish Families (LPR) wrote in an open letter to Borrell, calling upon him to resign from his post. In a conversation with Eurodeputy Marek Siwiec of the Democratic Left Alliance (SLD), Borrell said that the "fragments of his statement quoted by the Polish press are untrue or taken out of context."]

@ assistant village idiot

No offence taken my friend.

However we are talking past each other.

I have no objection whatever to pointing out and criticizing propagandizing, demonizing, stereotyping etc by the German press or in German public discourse. I have posted a few comments on this site previously doing precisely that. I am merely saying that the credibility of those doing so, and the possibility that doing so may improve German-American political dialogue, which is what Ray and David are trying to do after all, is weakened by Americans venting anti-German stereotypes, etc in response.

I was not trying to imply AT ALL that most of the criticism of the current approach of the German press is unfounded or improper.


@ania

Kinda sounds like the EU is saying to Poland: "you're either with us, or against us."

@Gabi
Sehr lesenswertes Interview bzw. Artikel, allerdings auch nichts wirklich Neues.

Leider hast Du bisher noch nicht auf meinen Beitrag geantwortet - meine Reflexe zucken schon wieder. ;-)

Jeff,

Do you consider france and germany to be allies of the US and if so why?

@amiexpat
"Struck: ein deutscher Soldat foltert nicht...
Ein bisschen selbstgerecht, oder?"

Was hat das mit mir oder meinen Kommentaren zu tun?

@Ray
Still not taking my comments seriously? Why didn't you reply to me after I explained my accusations of your "Ablenkungsmaneuvers"? Today there have been two comments about the change of this blog (or its comments). Maybe yours fits right in there.

@zeta
How about telling us what you think of the article?

What struck me in the survey cited above (if it can be believed) is that the French people were far more favorably disposed to American influence in the world than the Germans, where the figures paralleled attitudes towards American policy and Bush. Knowing the French better than the Germans I am not surprised, given that the people are if anything anti-political, and few read newspapers.

I find the German attitude completely incomprehensible though. Even with serious policy differences how can it be forgotten that Germany only exists today largely by the good graces of the US (just imagine if the Russians and French controlled the country after WWII). What disturbs me is not even the policy difference but the apparent real contempt for the United States.

I can understand if the left-wing media is dominant, anti-American Americans provide fuel, and the government came to power on an anti-American campaign, but are people that easily brainwashed to so quickly develop historical amnesia? Is it a case of still following in lockstep with the elite? What can account for this, and how can it be changed; not to even win friends but to simply have some balanced truth?

Jeff,

BTW the way your whinning about racism reminds me a bit of the french. I truly did not know germans were a race. I always thought you were a nationality. Just as the french whine about racism in the same way. They think they are a race too. Maybe this is part of the problem in both nations, your education system and even those elites in berlin support this is failing.

Am I wrong on this point too?

Yes Joe you are wrong about that too.

I am sorry that you think I am a nationality, a very odd thought. I have never claimed to be more than a person.

I am still trying to find the definition of "whinning."

As for "my" education system, which I really had no clue I was responsible for prior to your pointing it out, I have to admit that the syntax of your final sentence demonstrates that I really must run for local school board next time: American education is destroying the English language.

Jeff,


Oh thought you were german. They seem to have all types of trouble with the word race.

Or maybe I am the one that is having trouble with the word.

So you are telling me the french are a race and the germans are a race.

One of us is watching to much of the history channel, about the "master race".
`

BTW - did not realize postings were going to become graded excerises for grammer.

Who gets to mark up the postings for content and logic?


mook,

Your statement....
"I find the German attitude completely incomprehensible though. Even with serious policy differences how can it be forgotten that Germany only exists today largely by the good graces of the US (just imagine if the Russians and French controlled the country after WWII). "


Mentar would view that as being arrogant and Jeff might consider you to be a racist.

beimami, da Du mich ja schon mehrfach nach meiner Meinung zu dem Artikel gefragt hast, werde ich Dir auch noch antworten (allerdings auf deutsch, das Du ja sehr gut beherrschst - ich dachte zunächst Du seist gebürtiger Deutscher):

Zunächst habe ich nichts an dem Bild oder der Bildunterschrift getrennt voneinander auszusetzen. In Kombination aber kann man durchaus ohne allzu große Fantasie eine bösartige Aussage erkennen, die auch auf mich rassistisch wirkt. Dass der STERN dies allerdings so aussagen wollte, kann ich mir nicht vorstellen. Wie der restliche Artikel zeigt, wollten sie doch eher vermitteln, Condi sei "nur eine Marionette von Bush" ohne eigene Meinung, die nur aus PR-Gründen Außenministerin werden soll. Frauenfeindlichkeit oder Sexismus gar, wie er hier auch bereits geäußert wurde, sehe ich darin jedoch nicht. Journalistische Neutralität ist das aber genauso wenig.

Zu Beginn des Artikels dann wird Rices Privatleben und Werdegang angerissen, ohne dabei verächtliche oder bösartige Kommentare abzuliefern. Erst folgende Aussage wird wieder interessant:
"...und falls George W. Bush es wünscht, erklärt ihm "Condi" die Konflikte dieser Welt in klaren, einfachen Worten. Meist spielt dabei die göttliche Mission Amerikas eine wichtige Rolle."
Dabei wird Bush als blöd dargestellt, der nur einfache, klare Worte versteht. Das ist natürlich nicht sachlich sondern eine Abwertung, von der weder wir noch die STERN-Journalisten wissen, ob das der Wahrheit entspricht. Inwieweit die "göttliche Mission Amerikas" bei den Gesprächen eine Rolle spielt gehört mit in die Kategorie der Mutmaßungen.

Ist das Ganze Antiamerikanismus? In meinen Augen nicht. Vielmehr ist es simples Bush-Bashing, das in einem Polit-Magazin wie dem STERN nichts zu suchen hat, wo ich allenfalls Argumente für oder gegen bestimmte Konzepte/Meinungen/etc. lesen möchte.

Was ist denn Antiamerikanismus nach deiner Definition, zeta?
Gibt es überhaupt Antiamerikaner in Deutschland?

Mentar,

I see you suffer from either poor eyesight or the skills necessary to perform any analysis.
You might look at the picture, which accompanied the article. If you would like I could explain just what is in the picture… Do you really want me to do?

Now there is one point that you have failed to consider. Of course, I would not expect you to consider it because it would never occur to you, as the german form of government is so different than the American one

But here is the hat tip… Is it just possible that the opinions of Dr Rice and the President are the same? Is it possible that the statements that you heard from GWB are actually the positions presented by Dr Rice?

I know this concept is difficult for you to grasp as all german policy is developed solely by Gerhard.

If you are interested in this concept then you might enjoy reading this article which appeared in the WaPo, which BTW is not GWB friendly.

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/articles/A27818-2005Jan21.html

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