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Comments

Beinahe wie im Kommunismus. Da wusste man auch nichts mit dem Unterschied zwischen Gewinn und Umsatz anzufangen:


"Laut Mast sind die meisten Menschen mit der Reformdebatte hoffnungslos überfordert. So konnten sich von 1004 befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen 38 Prozent nichts unter dem Begriff Globalisierung vorstellen. 40 Prozent wussten nichts mit sozialer Marktwirtschaft anzufangen, und satte zwei Drittel könnten das Prinzip von Angebot und Nachfrage nicht erklären."

http://mobile.ftdlatestnews.de/mobile1/1104561004326.html


Wundere sich da noch jemand, warum es hierzulande unvermindert weiter bergab geht.

Sehr interessant und schockierend, Downer.

38% können nichts mit dem Begriff Globalisierung anfangen, aber etwas 80-90% sind gegen die Globalisierung, was...? :-)

Globalisierung und soziale Marktwirtschaft sind vielleicht "schwierigere" Themen für einige. OK. (Gut, es ist nicht OK, aber tun wir so.) Absolut unverständlich ist aber, dass zwei Drittel nix mit Angebot und Nachfrage anfangen können??? Mein Gott, das muss ein Witz sein. Unglaublich traurig.

Das müssen auch die US Leser erfahren.

"Two thirds of the Germans asked, couldn't explain the principle of demand and supply" They have no idea what one of the main principles of free markets really stand for, but guess what? I'm sure they know exactly that the US economy is inferior.

Of course, I imagine there are also Americans who don't know what demand and supply actually mean. But guess what? They don't look down at the Germans and at Germany. They don't consider them inferior.

There is a saying: the more I know, the less I know that I know. With many Germans, the opposite is true. The less they know, the more they are convinced that they hold the keys to the truth. We can see the results of this type of thinking in their dealings with world events.

Bright future, isn't it? The chances for a fruitful US-German relationship have never been better.

For 2005, the FAZ outlook is rather gloomy - at least for the German economy.

I hope they are right . There is no other way to get rid of Schröder and the Green Party. If the economy improves significantly his re-eletion is a safe bet, especially if Angela Merkel is the conservative candidate. With a better economy and the World Championship Soccer in Germany overshadowing the 2006 election Schröder will win. That's very sad, but honestly with a woman from Eastern Germany as the head of the CDU and a homosexual as the head of the FDP nobody should be surprised. It is very important to appeal to your own base, that's a lesson the conservatives in Germany could learn from George Bush and now would be the time to make a change and to present a real conservative alternative to Schröder. If they fail 2 % GDP and the Semifinal for the German soccer time might be enough for four more years.

Christian ( Proud to be German )

@christian: That's very sad, but honestly with a woman from Eastern Germany as the head of the CDU and a homosexual as the head of the FDP nobody should be surprised.

hm, ist das deine meinung, daß eine frau (insbesondere eine aus dem osten) unqualifiziert für das amt der bundeskanzlerin und ein homosexueller ungeeignet für das amt des fdp-vorsitzenden ist, oder unterstellst du hier, daß die mehrheit der deutschen das denkt? oder beides? oder weder noch?

Ich unterstelle, dass eine Frau aus dem Osten, die geschieden ist, keine Kinder hat und früher Mitglied in einer kommunistischen Jugendorganisation war, keine konservativen Werte vermitteln kann und nicht die Basis der CDU anspricht und deshalb Schwierigkeiten haben wird potentielle Wähler zu mobilisieren. Wie es um die FDP steht kann ich nicht beurteilen, ich persönlich halte einen homosexuellen Vizekanzler / Außenminister für untragbar.
Davon abgesehen halte ich beide Kandidaten für zu links und spreche ihnen das nötige politische Profil ab, für einen wirklichen Wertewandel in Deutschland zu sorgen. Es steht zu befürchten, dass die linksextremistische , gottlose Politik von Schröder und Fischer eine Fortsetzung findet sollten solche Personen die Deutsche Politik bestimmen.

"Es steht zu befürchten, dass die linksextremistische , gottlose Politik von Schröder und Fischer eine Fortsetzung findet sollten solche Personen die Deutsche Politik bestimmen"

Na wer diese Denkweise an den Tag legt, sollte womöglich seine eigene politische Position klein wenig überdenken. Betonköpfe bleiben Betonköpfe - egal aus welcher politischen Richtung sie auch herkommen.

Es ist doch einfach ein Fakt, dass Deutschland in den letzten 6 Jahren einen gewaltigen Linksruck durchgemacht hat und dass es jetzt an der Zeit ist eine nötige Korrekturmaßnahme durchzuführen, bevor dieses Land völlig im Kommunismus untergeht oder sich zu einem islamischen Gottesstaat wandelt. Es ist 5 vor Zwölf, wer das noch nicht erkannt hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Es geht nur noch ums Überleben.

@Christian/no comment


Ich halte Westerwelle auch für untragbar, genauso wie Wowereit: Nicht weil sie homosexuell veranlagt sind (selbst wenn das allein schon bestimmte bürgerliche Werte wie Familie, Kinder, Elternschaft, Erbe und Kontinuität ausschließt), sondern weil sie für Hedonismus, hemmungslosen Selbstgenuss, Narzissmus und seichte, selbstverliebte Dämlichkeit stehen: Ich denke auch, dass die Zukunft der CDU in einem liberalen Konservatismus liegt, der u.a.

-den verantwortungsvollen Familienvater ehrt;

-den dezenten, sich nicht zur Schau stellenden Homosexuellen toleriert;

-die Christ.-Street-Day-Hedonisten verachtet, der Lächerlichkeit preisgibt, evtl. wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses oder Exhibitionismus strafrechtlich verfolgen lässt.

Ohne Werte wie Nüchternheit, Disziplin, Fleiß, Durchhaltevermögen, gediegene Kompetenz, Arbeitsethos ist wirtschaftlicher Erfolg unmöglich; ohne staats-, bildungs- und wirtschaftsbürgerliche Sittlichkeit verliert sich alles in Nihilismus und Geiz-ist-geil-Konsumterror; ohne christliche Tradition werden Demut, Respekt, Achtung vor den (Vor)Vätern, Bescheidenheit ersetzt durch "Express-yourself", "Sei Gott/Designer Deines eigenen Ich/Deines transsexuellen Körpers", ersetzt durch lächerliche Maßlosigkeit im Geltendmachen der eigenen Person, und sei es nur in dem Sinne, dass der allerneueste, aller-exklusivste Handy-Ton Bach und den Klavierunterricht überflüssig erscheinen lässt. Aber: Massemensch ist, wer Piercings und "Tribal-Tattoos" zur Schau trägt, im Irrglauben, unangepassten, d.i. einzigartigen Individualismus zum Ausdruck zu bringen, in Wirklichkeit allerdings NICHTS als ein bloßer Sklave der Mode/Alltäglichkeit ist; wer dergleichen nicht trägt, ist eben gerade kein Spießer, sondern einer, der weiß, daß man ein echtes SELBSTwertgefühl allein durch das (Über-)Erfüllen von STANDARDS in Bildung, Ethik und Arbeitswelt ausbildet -und eben solche Standards, also allgemein-verbindliche und die Allgemeinheit verbindende Maßstäbe SOZIALER Individualität zu setzten bzw. zu retten, das wäre Aufgabe der Konservative: Der Karneval der Kulturen, die Coming-out-Parties, die 90er sind vorbei, Zeit, uns langsam mal zusammenzureißen, Zeit, dass wieder gediegene MÄNNER das Land übernehmen, dann werden auch unsere Aussichten fürs Neue Jahr besser, und wenn nicht, dann wenigstens nicht ewig larmoyant beweint. Von Amerika können wir uns bestimmte Aspekte der Bush-Präsidentschaft abschauen, statt bloß SEX - and - THE CITY zu glotzen und zu glauben, wir würden hier das ANDERE AMERIKA, das bessere, versteht sich, ansehen.


Ralph (Manchmal, gern häufiger, stolz, ein Deutscher zu sein)

@christian

ich empfehle dringend, mal einen gang zurückzuschalten! d/eu wird nicht kommunistisch und wird nicht zu einem islamischen gottesstaat, auch wenn uns das einige unserer mit-kommentatoren glauben machen wollen. vergleiche einfach das heutige deutschland mit heutigen oder gestrigen kommunistischen ländern oder mit heutigen gottesstaaten. wir sind so meilenweit davon entfernt, wie wir nur sein können. wenn es im amerikanischen sprachgebrauch heißt, die eu sei sozialistisch oder kommunistisch, dann heißt das im klartext (m.e.) einfach: die eu ist ganz, ganz anders, als wir je sein wollen. man benutzt die begriffe wie schimpfworte. die meisten leute (mich und wahrscheinlich auch dich eingeschlossen) haben eine eher diffuse vorstellung, was die begriffe sozialismus bzw. kommunismus bedeuten. wir wissen eigentlich nur, es ist irgendwie nicht gut, und verpacken alles mögliche was uns ankotzt in diese begriffe. trotzdem hantieren wir mit den worten im internet herum, als hätten wir nie was anderes gemacht.

worauf ich hinaus will: in den blogs und foren wird maßlos(!!!) übertrieben, wenn es um den zustand deutschlands, der eu, der usa oder meinetwegen auch israels geht. das ist eine eigenschaft des mediums internet. blogs sind als ergänzung der geschmähten medien zu verstehen, nie als hauptinformationsquelle.

Ralph

Deinen Ausführungen stimme ich zu, auch wenn ich manchmal eine schärfere Tonart bevorzuge, ganz einfach weil die Gegenseite eben solche Töne auch regellmäßig anschlägt.
Was Homosexualität betrifft, so ist schon klar, dass es weder den Staat noch die Allgemeinheit etwas angeht, was zwei erwachsene , mündige Bürger in ihrem Schlafzimmer miteinander tun, selbst wenn das was síe tun widernatürlich ist.
Sobald ihr Verhalten aber öffentlich wird und sie die Allgemeinheit daran teilhaben lassen, ist es auch gestattet , dass die Gesellschaft sich über ihr Verhalten eine Meinung bildet.
" Ich bin schwul und das ist auch gut so" hat Wowereit gesagt. Ohne die Frage zu stellen, was daran denn so " gut" ist, sollte man sich einmal überlegen wie denn die Medien auf einen Politiker reagiert hätten, der gesagt hätte " Ich bin nicht schwul und das ist auch gut so". Er wäre an der Pranger gesestellt worden, man hätte ihm vorgeworfen homophob zu sein und seine homosexuellen Mitmenschen zu diskriminieren.

In der Union gab es Personen die sich ersthaft Gedanken darüber gemacht haben, ob die Tatsache , dass Edmund Stoiber's Frau " Hausfrau und Mutter " ist nicht ein falsches Frauenbild vermittelt und seine Wahlchancen schmälert. Die Medien haben das damals natürlich dankbar aufgenommen. Geordnete Familienverhältnisse und intakte Familien mit Kindern sind scheinbar nicht mehr zweitgemäß, aber schwule Bürgermeister, die auf Promiparties volltrunken mit der Gewinnerin des " Dschungelcamps" herumknutschen und ein Außenminister, der demnächst seine halb so alte , libanesische Freundin zu seiner fünften Ehefrau machen wird, die sind am Puls der Zeit.

Das Fundament einer gesunden Gesellschaft sind intakte Familien und nicht vergnügungssüchtige Single Haushalte. Da wird immer gefragt , wie viel Sozialstaat man sich noch leisten kann, denn der Staat ist längst zum Familenersatz geworden. Aber die Antwort ist einfach, eine selbstsüchtige Gesellschaft ohne Kinder kann sich überhaupt keinen Sozialstaat leisten, denn der basiert nun einmal auf einer gesunden Demographie. Darauf, daß Familien sich zunächst einmal selbst unterstützen, daß Oma und Opa nicht einfach wie verdorbene Ware ins Altenheim abgeschoben werden und darauf , dass eine Familie eben nicht nur aus zwei Personen , sondern auf vier oder fünf besteht. Wenn das funktioniert, dann kann ein Staat sich auch bis zu einem gewißen Maße sozial zeigen und den wirklich unverschuldet in Not geratenen Mitgliedern der Gesellschaft helfen.

Aber in Deutschland wird das nicht erkannt, die linksliberale Multikulti Kapelle der Medien spielt weiter ihre Musik wie einst auf der Titanic und das Deutsche Volk wartet auf seinen Untergang.

In den USA hat man die Notbremse gezogen. Vielleicht war es der 11. September, vielleicht waren es Bill Clinton's Zigarrenspiele im Oval Office, vielleicht beides, aber man ist aufgewacht und besinnt sich wieder auf die Werte, die ein Land stark machen. Das ist zum Teil sicher George Bush's Verdienst, aber einen noch viel größeren Anteil haben die Menschen in den ländlichen Regionen, ihre christlichen Kirchen, regionalen Radiostationen und Zeitungen, die sich nicht dem angeblichen Zeitgeist gefügt haben, der ihnen aus Südkalifornien und von der Ostküste diktiert werden sollte.

Aber in Deutschland gibt es wenig Hoffnung für die Belebung konservativen Gedankenguts, obwohl ich glaube, dass sehr viele Menschen durchaus dafür empfänglich wären. Allein die Meinungsmacher in den Medien lassen es nicht zu, seit Gerhard Löwenthal hat es kein konservativer Journalist mehr gewagt im Deutschen Fernsehen Flagge zu zeigen und in den Printmedien spielen sie, wenn überhaupt, ein Schattendasein.

no comment

Ich habe nicht gesagt, daß Deutschland ein kommunistisches Land ist oder ein islamischer Gottesstaat, nur , dass das die voraussichtliche Zukunft ist. Entweder das eine oder das andere, einer wertelose , zunehmend atheistische Gesellschaft bleibt eigentlich gar nicht andere übrig als dem sozialistisch / kommunistischem Ideal der totalen Gleichheit zu huldigen oder aber gesellschaftlich völlig unterzugehen und von einer anderen Kultur übernommen zu werden. In diesem Fall wäre das zweifelslos der Islam, der sich ja bereits jetzt Parallelgesellschaften in Deutschland erschafft. Selbst Bush Kritiker wie Peter Scholl Latour attestieren Europa im allgemeinen und Deutschland im besonderen nur geringe Chancen einen solchen Kulturkampf gegen den Islam gewinnen zu können, im Gegensatz zu den USA, die wesentlich mehr Bereitschaft zeigen ihre Kultur zu verteidigen. Das sozialistische Einheitseuropa, mit dem Atheismus als Staatsreligion, ist dann die einzige Chance einen solchen Kampf zu vermeiden.

Zu Ralphs und Christians Bild von Homosexuellen...

Homosexualität schließt Familienwerte keineswegs aus. Wenn man die kranke Mutter des Partners pflegt, sich um andere Verwandte kümmert (das geht manchmal bis zum Einsargen, sehr hedonistisch, nicht wahr?), bisweilen sogar leibliche Kinder großzieht, dann hat das sehr wohl mit Familienwerten zu tun.

Aber es ist wohl wie bei den Antisemiten, man sieht nur das, was man sehen will...

Ich bin übrigens auch bisweilen stolz ein Deutscher zu sein...

Deutschland ist heute eben ein liberales Land(auch wenn das einigen nicht paßt)!

Unter anderem aber auch weil es nicht allein das Land von Friedrich dem Großen und Ludwig II., sondern auch das Land des Königlich-Preußischen Sanitätsrats Magnus Hirschfeld ist, der 1897 die weltweit erste Initiative für die Rechte Homosexueller gründete (was ihm auch damals schon viel Homophobie und auch Antisemitismus einbrachte).

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