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Comments

@Pato

"There will be books on how no one is volunteering to aid in the "cleanup going on" in the shattered "eu" at that time. How No country is willing to come to the aid with economic packages and most will watch and laugh as each country begins once again to ethnicly chastise the others through interpreters."

No - most will not laugh. Our collective human problems are too big to find humor at eachothers' expense.

@Ray
I didn't specificly refer to your comments on the tsunami but for instance to the one by ic (January 5, 2005 02:09 AM - "Old Euro gripes, people die"). I do feel offended by that, since it's implying Europe/Germany would do nothing to help while people were dying. It's just not the truth. By looking for Anti-Amerikanism in the German media day by day I thought you should be very familiar how manipulation of people by not stating the whole truth works. That's why I did give a few examples how Germany is sending help to South East Asia.

Btw, although today was the first time I was writing a comment here, I did visit this blog for some months and therefore know some people's opinions on things - at least of what they write. So my general critics on Medienkritik was some kind of summary for a few other contributions as well.

@ zeta:

Well zeta, everyone who posts comments on this website has a different opinion. The comments that you read here do not necessarily reflect the view of David or myself. We allow virtually anyone to comment here and are very tolerant of almost any viewpoint. That doesn't mean we agree with every viewpoint expressed here. In some cases, we strongly disagree with comments. I hope that is clear.

What "ic" wrote in his comment is purely his private opinion. Again, it is not something that we wrote or stand behind.

So please know that there is a sharp distinction between our posts and what people write in the comment section. Our posts represent the opinion of this site. The comments represent the opinion of anyone who choses to write. The comments section is simply a place for people to discuss what we write here in our postings.

---Ray D.

@Zeta

"Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass nicht jeder über die Kapazitäten der Amerikaner verfügt (nicht jeder Staat hat Flugzeugträger, die in der Weltgeschichte rumschippern)", schrieb Zeta. Zeta, Du solltest nicht vergessen, dass niemand die Bundesrepublik Deutschland daran gehindert hat, einen konventionell angetriebenen Flugzeugträger zu bauen. Nun musst Du damit leben, dass deutsche Soldaten nicht die ersten sind, die den Tsunami-Opfern auf Sumatra helfen. Angesichts des Tons in Deinem Kommentar ("nicht jeder Staat hat Flugzeugträger, die in der Weltgeschichte rumschippern") habe ich erhebliche Zweifel, dass Du eine Freundin von Flugzeugträgern bist.

@Scuderia:

Richtig, ich bin keine Freundin von Flugzeugträgern, bin nämlich ein ER, auch wenn mein Name evtl. etwas anderes vermuten lässt. Ich kann auch gut damit leben, dass es keine deutschen Soldaten sind, die als erste da waren. Nur wehre ich mich gegen Behauptungen, dass die Amis die einzigen wären, die helfen, bzw. vielmehr, dass die Alt-Europäer auf ihrem A**** sitzen und maulen würden, während in Südostasien Leute sterben. Das wollte ich unter anderem einfach nur klarstellen und dieser Polemik widersprechen.

Im Übrigen halte ich Flugzeugträger im Allgemeinen für genauso sinnvoll und notwendig wie alle anderen Kriegsgeräte: es kommt einfach drauf an, wo und wann man sie einsetzt.

@Ray
I do know that but I wonder why you thought my criticism was specificly refered to you or David.

@ zeta:

You wrote:

Schade, dass hier bei Davids Medienkritik aus der oftmals berechtigten Kritik an dem vernebelten Blick von Teilen der deutschen Presse auf die USA nur allzu oft eine Art "Germany- oder EU-bashing" wird. Dabei werden leider recht häufig Misinformationen in diesem Blog gestreut, die gar eine Art "Anti-Germanismus" darstellen (wenn es dieses Wort überhaupt gibt). Zumindest wird aber eine antideutsche Stimmung aufgebaut, die sicherlich nicht in Euerm Sinne sein kann. Ich jedenfalls halte das nicht gerade für zielführend, wenn man mit diesem Blog (auch) Deutschen aufzeigen möchte, dass Antiamerikanismus in der deutschen Presse weit verbreitet ist.

I read this comment of yours and thought you were referring to "Davids Medienkritik" and our "Blog" and not to individual commenters. In the future, if you want to criticize individual commenters/comments, I would appreciate it if you referred to them specifically by name and not to "Davids Medienkritik" or this "Blog".

Thanks,
---Ray D.

Tagesschau 7.30 Uhr: Lobpreisungen der deutschen und australischen Spendergelder. Jan Egeland hat das als phänomenal bezeichnet. Was soll das????
Geld kann man nicht essen und trinken.
Unter Geld kann man nicht schlafen.
Geld macht nicht warm und geborgen.

Was soll dieser Wettbewerb, wer am meisten gegeben hat?
Was soll dieses Großkotzertum?
Was sollen diese Lobpreisungen?

Es geht um DIREKTE Hilfe vor Ort. Warum kann man nicht anerkennen, daß die Hilfe der USA und anderer vorzüglich war. Am liebsten wäre den deutschen Journalisten, daß die Notleidenden sich angeekelt abwenden würden, wenn sich ihnen eine amerikanische Hand entgegenstreckt.

Woher kommen übrhaupt diese Vorwürfe, andere würden nicht genug leisten? Aber wir sind so edel und gut! Sind wir das tatsächlich? Oder haben wir Grund, dies immer wieder lauthals zu posunen, seht her, wir guten Deutschen und ihr ekelhaften Amerikaner.

Hat jeder die Kritik von Neudeck gelesen? Sachliche Kritik an den UN! Lesenswert.

Diese deutsche Selbstbeweihräucherung ist dumm und unangemessen und peinlich.

Elmar Brok (CDU) hat das auf den Punkt gebracht und diesen Schönheitswettbewerb zurückgewiesen. 8-9 Tage NACH dem Ereignis schickt die deutsche Regierung eien Task Force. Da kommt Herrn Schröder natürlich das große Elend, wenn er einen amerikanischen Flugzeufträger Hilfe leisten sieht.

Schade, daß Schröder angesichts der Not so vieler nur an seine eigene Wirkung denkt und diese Katastrophe nutzt, gut dazustehen. Warum geben gerade wir so viel Geld? Warum drängen wir uns so vor? Warum können wir die Direkthilfe anderer nicht würdigen?


Morgenmagazin im ARD/ZDF:
Australien spendet 580 Millionen
Deutschland 500 Millionen
USA 260 Millionen

Warum werden diese Zahlen miteinander verglichen. Deutschland will über einen Zeitraum von 3 - 5 Jahren 500 Millionen aufbringen.

Gilt das auch für die USA und Australien? Keine Zeit, das nachzuprüfen. Auf jeden Fall erweckt das Morgenmagazin den Eindruck, diese Zahlen seien vergleichbar, denn es setzt Deutschland auf Platz 2 hinter Australien.

Dann noch ein Beitrag eines Korrespondenten vor Ort:

Als negatives Beispiel erwähnt er einzig und allein, daß der amerikanische Flugzeugträger seine angebotenen Nahrungsmittel wieder zurücknehmen mußte, weil sie nicht gebraucht wurden.


Unsere Journalisten nutzen JEDE Gelegenheit, angebliche amerikanische Fehler zu suchen und dann zu präsentieren.

Diese erzeugte Stimmung in Deutschland gegen die USA ist beabsichtigt, weil dies Stimmungen und Haltungen unserer Journalisten sind.

"Unsere Journalisten nutzen JEDE Gelegenheit, angebliche amerikanische Fehler zu suchen und dann zu präsentieren."

In Zeiten von Hartz IV durchaus verständlich. Aber auch in Zeiten des transatlantischen Grabens alles andere als eine optimale Position. DER SPIEGEL ist gerade deshalb erfolgreich, so der Berliner Medienwissenschaftler Norbert Bolz, weil er mit seiner Oberflächigkeit dahin will, wo FOCUS und stern schon seit jeher stehen: in die Klasse der mental etwas Unterbelichteten, deren Habitus darin besteht, Tomaten auf den Augen und Schweizerkäse im Gehirn zu haben. Macht doch aber nichts, solange die Mehrheit mitspielt. Gemeinsam blödelt es sich eben am besten. Publikationen, die ein neutrales, wenn nicht auch pro-amerikanisches Bild präferieren, werden mit Leserbriefen überschüttet, in denen Verwunderung darüber geäußert wird, wie bestimmte Artikel überhaupt gedruckt werden dürfen. Exemplarisches Beispiel dafür wäre die Schweizer Weltwoche.

Gabi, man kann sich nur wundern, wie Du Dir das zurechtgebogen hast.
Ist es also plötzlich schlimm, dass Deutschland so viel Aufbauhilfe leisten will? Woran machst Du denn fest, dass Schröder und Konsorten das nur machen, um gut dazustehen, Bush aber weil er so ein hilfsbereiter Kerl ist? Das ist doch wirklich ausgekochter Blödsinn! Wieso kannst Du nicht anerkennen, dass auch die deutsche Hilfe vorzüglich war? Ich sehe darin nämlich keinen Widerspruch, sowohl die US-Hilfeleistungen als auch die Maßnahmen Deutschlands zu begrüßen und zu würdigen - jeder halt so, wie er am besten kann.
Dein Kommentar ist ein typisches Beispiel für ersponnenen Antiamerikanismus nach dem Motto "Schröder käme natürlich das große Elend, wenn er einen amerikanischen Flugzeufträger Hilfe leisten sieht". Wie Du darauf kommst, ist mir wirklich schleierhaft. Weder hat Schröder das jemals gesagt noch angedeutet, aber offensichtlich weißt Du ja genau, was Schröder denkt. Nach dem gleichen Schema könnte man Bush unterstellen, er würde sich über die Katastrophe tierisch freuen, weil die Bilder von Kinder rettenden US-Soldaten dem alten Europa eins auswischen würde.

Richard Herzinger schreibt korrekterweise:

"Deutschland als Weltmeister im Gutsein. Auch eine Art, nationales Selbst- und Sendungsbewusstsein zu fördern, im Sinne des Aufbaus der "Friedensmacht Deutschland". In Talk-Shows wird, unter anderem von einem ehemaligen Bundesaussenminister, allen Ernstes die Vision von der großen Weltversöhnung im Schatten der Katastrophe beschworen, und dass die Menschen überall auf der Welt jetzt endlich ihre kleinlichen Streitereien und Konflikte vergessen und Hand in Hand für eine bessere Zukunft handeln klönnten."

http://weltwoche.typepad.com/herzinger/2005/01/die_spendenbere.html#comments


Wir schließen daraus: Wenn es anders nicht funktioniert, kleindeutsche Unzulänglichkeiten jedweder Couleur durch antiamerikanische Ressentiments zu kompensieren, geht es nun darum, Deutschland an die Weltspitze der Geberländer zu positionieren, auch wenn es unbestreitbar ist, dass die finanziellen Kapazitäten der Bundesrepublik keineswegs so überragend sind, wie es in diesen Tagen mehr oder minder deutlich proklamiert wird. Alles in allem ein strategischer Schachzug, der darauf abzielt, der internationalen Gemeinschaft ein signifikant positiveres Deutschlandbild zu vermitteln, um somit eventuell auch einen Sitz im UN-Sicherheitsrat wahrscheinlicher zu machen. Wenn es sich tatsächlich um eine PR-Kampagne (wie beispielsweise SPIEGEL-ONLINE meint) handeln sollte, dann geht diese nicht von den Vereinigten Staaten aus, sondern vielmehr direkt aus Mitteleuropa. Die außenpolitische Bilanz der deutschen Regierung lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Aktiv in demonstrativer Passivität. Da man nun langsam aber sicher darauf gekommen ist, dass es so nicht weiter gehen kann und darf, muss nun die Krise in Südostasien dafür herhalten, damit die machtpolitischen Größenwahnfantasien Deutschlands befriedet werden.

Ich bleibe dabei: Dieser Artikel ist nicht anti-amerikanisch. Der letzte Absatz ist zwar abgedroschen, im Zusammenhang des Textes überflüssig und für sich genommen antiamerikanisch, aber der Gesamtartikel nicht. Selbst hier noch eine antiamerikanische Voreingenommenheit rauszulesen, ist einfach nur pingelig und übertrieben.
Bloß weil in diesem Artikel eine Standardphrase über Bush drinsteht, die ein Journalist vom anderen abschreibt, heißt das noch nicht, das die Gesamtaussage antiamerikanisch ist.

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