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"In "Focus Online" können Rückkehrer Angehörige informieren", schrieb ein "Focus"-Journalist. Namenslisten aus Krankenhäusern lägen vor.

http://focus.msn.de

Was soll diese Lobpreisung der Bundesregierung und die Touristenschelte in der Frankfurter Rundschau??? Bekommen die Geld dafür? Was soll das überhaupt, hier auf die Touristen einzuschlagen, die Schlimmes mitgemacht haben.

URL: http://www.fr-aktuell.de/fr_home/topthema_die_flutkatastrophe/?cnt=611704

KOMMENTAR: BUNDESREGIERUNG
Angemessene Reaktionen


Desungeachtet darf man der Berliner Regierung bis zur Stunde allerdings eine beachtliche Reaktionssicherheit bescheinigen. Das Krisenmanagement arbeitet, soweit man sieht, effektiv. Die Proportionen zwischen der Verantwortung für die eigenen Leute und der Solidarität mit den anderen scheinen gewahrt. Und der Worte, die da von Amts wegen geäußert werden, braucht man sich nicht zu schämen. Was sich von den Beschwerden manches Touristen über den Zusammenbruch üblicher Dienstleistungen nicht sagen lässt.

Und auch das findet sich in der Frankfurter Rundschau. Da sterben Menschen und diese elendige Zeitung hat nichts Besseres zu tun, als wieder die USA niederzumachen. Widerlich! Die dt. Regierung hatte zunächst 1 Million € angeboten. Am 4. Tag der Katastrophe über die US die Nase zu rümpfen, finde ich reichlich reichlich daneben, um es höflich auszudrücken.


URL: http://www.fr-aktuell.de/fr_home/topthema_die_flutkatastrophe/?cnt=611764

USA erhöhen Hilfe für Opfer
UN-Rüge verärgert Powell

Washington · 29. Dezember · jko · Der UN-Koordinator für Katastrophenhilfe, Jan Egeland, hat mit seiner Kritik, der Westen sei "knauserig" gegenüber armen Ländern, die US-Regierung vor den Kopf gestoßen. US-Außenminister Colin Powell reagierte spürbar irritiert. Er erinnerte daran, dass sein Land zu den großzügigsten Geldgebern gehört. Und er stellte mehr Hilfeleistungen in Aussicht. Egeland sah sich genötigt, die Kritik zu relativieren: Seine Bemerkung habe nichts mit einem bestimmten Land in dieser Notsituation zu tun. Die Bush-Regierung gab sich damit zufrieden und legte Wert auf die Feststellung, dass ihre Entscheidung, die angekündigte Hilfe von 15 auf 35 Millionen Dollar aufzustocken, nichts mit Egelands Kritik zu tun habe.

35 Millionen Dollar als "Anzahlung"

Tatsächlich ist diese Summe nur eine Anzahlung. Laut US-Außenministerium ist die Starthilfe in der Regel nur ein Zehntel dessen, was längerfristig in das Katastrophengebiet fließt. Aus aller Welt werden nach Schätzungen der UN mehr als 1,5 Milliarden Dollar zusammenkommen. Das Pentagon hat einen Flugzeugträger mit einer Begleitflotte und 15 000 Mann an Bord in den Indischen Ozean geschickt. Ungefähr ein Dutzend Flugzeuge für Beobachtungsmissionen, Rettungsaktionen und Transportaufgaben ist unterwegs.

Trotz dieser Anstrengungen gehören die USA nicht zu den freigiebigsten Spendern, wie der unabhängige Congressional Research Service vorrechnete. Gemessen am Bruttosozialprodukt geben sie demnach weniger als sehr viel kleinere Länder und weniger, als sie sich leisten könnten. Da scheint Egeland mit seiner Kritik durchaus ins Schwarze - und in Washington einen empfindlichen Nerv - zu treffen. Zumal dem US-Präsidenten jetzt auch im eigenen Land vorgeworfen wurde, er mache auf seiner Ranch in Texas ungerührt weiter Weihnachtsurlaub, statt sein Mitgefühl zu bekunden und für eine beispiellose Katastrophe beispiellose Hilfe zu organisieren.

Mehr im Topthema Flutkatastrophe in Südasien

@gabi: Was soll diese Lobpreisung der Bundesregierung und die Touristenschelte in der Frankfurter Rundschau??? Bekommen die Geld dafür? Was soll das überhaupt, hier auf die Touristen einzuschlagen, die Schlimmes mitgemacht haben.

was ist ihr problem? geht die verachtung für ihr eigenes land so weit, daß sie sich über einen artikel von 20 zeilen aufregen, in dem ausnahmsweise mal die regierung gelobt wird? wie würde ihr urteil ausfallen, wenn das eine amerikanische zeitung über die amerikanische regierung geschrieben hätte?

die touristenschelte bezieht sich auf diejenigen, die vergleichsweise gut weggekommen sind und sich ganz nach art des überall beliebten deutschen touristen mit vollpension über den ausfall der warmen mahlzeit aufregen (und solche leute gibt es).

Einfach nicht mehr aufregen.

Ein kleine Vorhersage was uns bald in deutschen Zeitungen begegnen wird:

Bush macht mal wieder alles falsch. Die UN macht mal wieder alles richtig.

Gäbe es keinen Krieg gegen den Terror hätte man all das Geld in ein Tsunamifrühwarnsystem investieren können.

Hätten die USA Kyoto ratifiziert könnten viele noch leben.


etc. etc. etc.

Schon erschreckend wie tief die Schamgrenze der deutschen Medien gesunken ist.
Es gehört schon eine ganze Menge abgrundtiefer Schlechtigkeit dazu wenn man die Notinitiative von Japan Australien Indien und den USA als "weiteren Affront Bushs gegen die UNO" interpretiert.

no comment,
was ist ihr problem? geht ihre kritiklose Liebe für ihr eigenes land so weit, dass sie sich über eine kleine bemerkung von mir hier in einem weblog aufregen?

BTW: Die dt. Möchtegern-Außenpolitk auf Augenhöhe mit den USA wird nie in der FR kritisiert. Das gefällt. Das kommt an. Wir sind wieder wer. Da mußte ein Schröder auf 2. Bildungsweg kommen, um wieder einen eigenen deutschen Weg zu entdecken. Ja, wir sind wieder wer: Hampelmänner, die nach frz. Pfeife zappeln.

Ich verachte nicht mein Land, ich lehne diese Politik der Rot/Grünen Regierung ab, die ich für unseriös und inkompetent halte.

Ich hoffe, das können Sie ertragen. Sie müssen.

In solch tragischen Augenblicken der Menschheitsgeschichte sollte man wirklich die politischen Nickeligkeiten vergessen. Sowohl die USA als auch Deutschland werden nach Kräften helfen, jetzt wo das ganze Ausmaß der Katastrophe (und endlich ist dieses Wort einmal angemessen) bekannt wird.

Meine zehnjährige Tochter hat gerade ihr ganzes Sparschwein geschlachtet: 22,45 Euro. Den Betrag haben wir gerade verzehnfacht und wir werden sicher noch mehr spenden, aber am liebsten dann ganz gezielt.

Jetzt muss erst mal schnell Geld her für die Sofortmaßnahmen.

"Auch die UNO hat jetzt eine Chance zu zeigen, dass sie eben nicht zunehmend überflüssig wird, sondern vielmehr unverzichtbar ist und gestärkt werden muss. Vielleicht ist es daher hilfreich, dass die Katastrophe fernab der USA passierte, die ein gespaltenes Verhältnis zur internationalen Zusammenarbeit haben. Sie können sich jetzt zwar einbringen, sind aber eben kein dominanter Hauptakteur, der die Bedingungen diktieren kann. Es ist eine internationale Katastrophe, deren gemeinsame Bekämpfung Vertrauen schaffen und die globalen Strukturen der Zusammenarbeit stärken kann."

Diese merkwürdigen Gedanken kommen Sven Hansen in der TAZ. Schon komisch, daß man sich nicht zu schade ist, angesichts dieser Tragödie die USA zu schelten. Was ist denn so schlimm daran, wenn die USA sich ganz dominant mit 15.000 Mann auf einem Schiff beteiligen und sauberes Wasser bringen?

Diese Diskussion, wer wieviel gibt, finde ich ziemlich abstoßend. War das schon einmal so? Ist mir vorher noch nie aufgefallen. Es ist doch gerade mal der 4. Tag.

Tja, die Franzosen mal wieder:

France: We're the No. 1 Aid Donor
Thursday, December 30, 2004

PARIS — One-upping the United States, France said Thursday it is the No. 1 donor for the Asian disaster — pledging 42 million euro ($57 million) — following barbs from Washington about the extent of French generosity.

http://www.foxnews.com/story/0,2933,142934,00.html

Vor weniger als einer Stunde hat der Nachrichtensender "n-tv" US-Präsident Bush zum wiederholten Male angegriffen. "35 Millionen Dollar, das ist soviel, wie die USA im Irak in vier Stunden für den Krieg gegen den Terror ausgeben", sagte ein "n-tv"-Journalist sinngemäss.

Gabi and Downer, I admire your comments.

NC: wasn't Helmut Kohl elected by anyone? Or was he, as we see here in the use magically placed into office by spacemen with crystals around his neck, if you take the leftist's view of things.

"regime" - grow up, will ya?

We see pretty neatly how much more "reactionary" the European press is. I meet them all the time here in Washington. They are third rate political hacks who speak well, write poorly, and have such poor powers of observations that the details of events escape them if they are even mildly confused by their complexity.

In general I find that they are not intelligent people at all.

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