« Germany's Greens: Bush's Re-Election and the "Hegemonial Power USA" | Main | Germany's Commitment to Enlightenment »

Comments

I don't believe that having "blood on the streets" will help some recognize that the problem comes from radical Islam and not the United States. Here, in the United States, many extreme leftists believe that the attacks on the trade center was self defense, coming from a culture that we have oppressed in recent years.

I wish the Welt would check their sources better.

Quote by the above mentioned "terrorism expert" Steven Emerson

ON THE OKLAHOMA CITY BOMBING

"This (the bombing) was done with the intent to inflict as many casualties as possible. That is a Middle Eastern trait."

Not the only time he was wrong.

Note from David: May I kindly ask you to come up with a link to the full original interview or statement at NBC? I can find only quotes from left-wing sources. Please check your sources again.

I have to agree with the above poster who noticed that we English readers had to infer this was Steven Emerson, which it sure sounds like. I've included the below Q and A because it struck the right note that Iraq was about OUR security-though the residual effects on Iraq and the ME as a whole are not unwelcome.

Q: Did the Iraq war reduce tensions or did it increase the threat of terrorism?

Emerson: The threat to the USA and to Western goals would not have been less severe if there had been no Iraq war. Anger and hatred are deeply embedded and are the flip side of colonialism in religious dress. The Moslems consider themselves to be victims and that feeling is being politically used. It’s a modern battle that brings forth persistent hatreds. (emphasis added)

Emerson was wrong about Oklahoma City, certainly. But everyone should see the documentary he produced, _Jihad In America_. This mortal sin against multi-cultism actually aired on PBS's Nightline in the mid-Nineties. The jihadis haven't mellowed any since then, for sure.

Das ist der richtige Weg:

"Nach Überzeugung des Gerichts steht fest, dass sich der Aachener Al-Aksa-Verein "mit den Zielen von Hamas identifiziert". Al-Aksa unterstütze über unverdächtig erscheinende Hilfsorganisationen Gewalt und Terror im Nahen Osten. Das Gericht folgte damit der Argumenten von Bundesinnenminister Otto Schily (SPD), der im Juli 2002 das Verbot ausgesprochen hatte.

Der Verein hatte die Vorwürfe bestritten und gegen das Verbot vor dem Bundesverwaltungsgericht geklagt. Ein Jahr nach dem Verbot konnte der Verein vor diesem Gericht zumindest einen Teilerfolg erringen: Das Verbot wurde bis zum jetzigen Urteil ausgesetzt.

Bundesinnenminister Schily hatte den Verein mit dem Argument verboten, dass dieser mit den Spenden Gewaltanwendung zur Durchsetzung politischer, religiöser und sonstiger Ziele unterstütze."

Aktenzeichen: BverwG 6 A 10. 02 Urteil vom 3. Dezember.

Actually there is some evidence of a muslim connection in the Oklahoma city bombing.
This used to be just a rumor on the internet, but I believe it is actually being investigated by the authorities.

Not sure about the details.

THE REAL STRUGGLE FOR IRAQ
by Amir Taheri
New York Post
September 29, 2004

September 29, 2004 --
... The danger for Iraq's future lies elsewhere.

It comes, in part, from Americans who want Iraq to fail because they want President Bush to fail. Some 81 books paint the president as the devil incarnate; Bush-bashing is also the theme of three "documentaries" plus half a dozen Hollywood feature films. Never before in any mature democracy has a political leader aroused so much hatred from his domestic opponents.

Others want Iraq to fail because they want America to fail, with or without Bush. The bitter tone of U.N. Secretary-General Kofi Annan when he declared the liberation of Iraq "illegal" shows that it is not the future of Iraq but the vilification of the United States that interests him.

Add to this the recent bizarre phrase from French Prime Minister Jean-Pierre Raffarin. The head of the Figaro press group went to see him about the kidnapping of two French journalists in Iraq; Raffarin assured him they would soon be freed, reportedly saying, "The Iraqi insurgents are our best allies."

In plain language, this means that, in the struggle in Iraq, Raffarin does not see France on the side of its NATO allies — the U.S., Britain, Italy and Denmark among others — but on the side of the "insurgents."

Those who want Iraq to fail because they hate Bush and/or America as a whole (for reasons that have nothing to do with Iraq) know that "the insurgents" can't get anywhere. Nor would the Bush- or America-bashers really want Abu Mussab al-Zarqawi to become ruler of Iraq.

...
Sistani's message is simple: Think of the future of Iraq, not the settling of past scores.


here is the article

"Die Liberalen waren von jeher aktiver", sagt sie (Benador) im Gespräch mit der WELT. Ihr Gedankengut habe sich besser verkauft, sie seien bei den Leuten besser angekommen. "Aber seit dem 11. September muss man Stellung beziehen. Wollen wir den Extremisten noch weitere Angriffe erlauben? Oder wehren wir uns? Die Liberalen haben sehr lange gebraucht, um zu reagieren."

Nach Meinung Benadors gereicht die jüngste Entwicklung im Irak und in Afghanistan den Positionen der Neokonservativen keineswegs zum Nachteil. Schließlich seien sie diejenigen, die die Interessen Amerikas wirklich verteidigen. Die Medien dagegen, so Benador, seien an der Rebellion mitschuldig: "Sie haben nur über das berichtet, was schlecht läuft." Das habe die Bösen gestärkt und die Guten geschwächt.

In nächster Zukunft will das Unternehmen Benador Associates sein Netzwerk im Nahen und Mittleren Osten ausweiten und verstärkt dortige Intellektuelle heranziehen. Die Chefin weiß eben, wie man die immer hungrigen Medien füttern muss. Und auch, dass das Rampenlicht für diese Region gerade erst angegangen ist.

Artikel erschienen am 2. Dez 2003

http://www.benadorassociates.com/article/745

Andrea Nüsse in der Frankfurter Rundschau:

URL: http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/thema_des_tages/?cnt=595128

"US-Invasion brachte Irakerinnen keinen Schutz
Seit Kriegsende sind in dem besetzten Land Entführungen und Vergewaltigungen an der Tagesordnung - und auch "Ehrverbrechen"
VON ANDREA NÜSSE (KAIRO)

... Und in Irak scheinen sie seit der US-Invasion im Jahr 2003 wieder zuzunehmen.

Die Organisation "Terre des Femmes" macht dafür das strukturelle Chaos verantwortlich, das nach Kriegsende in Irak entstanden ist und zu völliger Gesetzlosigkeit geführt hat.

So ist es kein Zufall, dass die Frauenorganisationen im Nachkriegsirak nur so aus dem Boden schießen - die Rechte der Frauen sind bedrohter denn je. So konnte die Abschaffung des säkularen Familienrechtes in letzter Minute verhindert werden - der von den USA eingesetzte Regierungsrat hatte ein entsprechendes Gesetz im Januar bereits genehmigt. Doch die Zerschlagung aller staatlichen Strukturen in Irak hat dazu geführt, dass das Vakuum von politisch extrem konservativen islamistischen Gruppen gefüllt wird.

Sie sind bestens organisiert und üben in Universitäten, in Moscheen und an anderen öffentlichen Orten Druck auf Frauen aus, sich vollständig zu verschleiern. Teilweise wird Frauen, die der Aufforderung nicht folgen, mit Gewalt gedroht oder sie auch angewandt. Alkoholläden und Kinos werden zerstört.

Die Kriegssituation in Irak schwächt alle demokratischen Regungen und lässt die Menschen auf traditionelle Netzwerke mit ihren traditionellen Werten zurückgreifen. Manche Beobachter vermuten, dass der so genannte Widerstand gegen die US-Armee nur eine unübersichtliche Lage schaffen soll, um relativ unbemerkt eine Islamisierung der Gesellschaft voranzutreiben.

Obwohl Irak in Frauenrechten eine vorbildliche Stellung in der arabischen Welt innehatte - die Gleichberechtigung ist in der Verfassung verankert, gleiche Löhne für Männer und Frauen gesetzlich festgelegt -, sieht die Gesetzgebung geringe Strafen für so genannte Ehrenmorde vor."

------------
------------

Hat diese Frau keinen Verstand?

Will sie sagen, unter Saddam war die Situation für Frauen gesetzlich toll verankert. Back to Saddam?

Will sie sagen, die "Kriegssituation" macht das Chaos? Ist es nicht der Terror derjenigen, die eine Demokratie verhindern wollen?

Wieso können jetzt auf einmal Frauenorganisation entstehen? Warum ging das wohl vorher nicht? Warum lobt sie das nicht? Warum kritisiert sie nur das Chaos und nicht den Terror?

Die Rechte der Frauen sind bedrohter denn je? Also besser zurück in die Diktatur? zurück zur Grabesruhe? Zurück zum heimlichen Morden derjenigen, die opponieren? Zurück zu einer Gesellschaft ohne Frauenorganisationen?

Warum kann sie diesen Zustand nicht als Zwischenstadium begreifen? Fehlt ihr da die intellektuelle Einsichtsfähigkeit oder ist ihr Gehirn durch anderes blockiert?

Demokratie über Nacht? Demokratie ohne Kampf? Demokratie ohne Opfer?

Warum dieser Überschrift? Hat sie denn tatsächlich Recht? Was will sie überhaupt???

Warum nicht mal ein Aufruf: Demokratie ist etwas Wunderbares. Wir bekamen sie von den Amerikanern geschenkt, nachdem wir uns selbst eine Diktatur eingerichtet haben. Wir brauchten einige Jahre, Jahrzehnte, um Frauenrechte durchsetzen zu können. Bis heute sind Frauen nicht vollkommen gleichgestellt, aber wir arbeiten daran. Also weitermachen, Frauen im Irak. Wir helfen euch! Wir fühlen uns solidarisch! Wir helfen, wo wir können.

Die Kriegssituation schwächt alle demokratischen Regungen? Dieser Satz ist so falsch, so blöde, Frau Nüsse. Ohne diese Kriegssituation gäbe es diese demokratischen Regungen gar nicht. Da müssen die Iraker durch. Mit unserer Hilfe. Was Sie schreiben, blockiert, hilft den Terroristen. Sie ignorieren den Terror und machen die US für das Chaos verantwortlich. Sie wiegeln die Frauen im Irak auf, statt ihnen Unterstützung zu geben. Die ganze Welt muß den Terror verdammen und als Schuldigen benennen. So kann man ihn nur beenden.

Ohne US-Intervention im Irak wären alle Demokraten tot, in Folterkellern oder still zu Hause ohne Hoffnung.

Ohne US-Intervention gäbe es keine Frauenorganisationen.

Ohne US-Intervention gäbe es nicht diesen Terror im Irak, aber die Terroristen hätten sich einen anderen Ort gesucht. Es gab sie nämlich schon vorher. Der Irakkrieg hat den Terror nicht kreiert, sondern hier sichtbar gemacht.

Das muß begrifen werden. Frau Nüsse gehört in die Mottenkiste. Genug der Dummheit.

@Gabi

Ich denke David sollte deinen Beitrag löschen, damit du dein eigenes Blog aufmachen kannst.
Oder warum sollte das bei dir anders laufen?

HTH

Victor

Welch abstruse Ideen darf Frau Nüsse sonst noch verbreiten:


URL: http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/thema_des_tages/?cnt=593171

Demonstration der Einigkeit
Gipfel in Scharm el-Scheich soll Irakern Signale senden
VON ANDREA NÜSSE (KAIRO)

Tagungsort Scharm el-Scheich (ap)
+ Tagungsort Scharm el-Scheich (ap)
... Der irakischen Bevölkerung soll signalisiert werden, dass man den politischen Prozess, der mit Wahlen am 30. Januar für eine Übergangsregierung fortgesetzt werden soll, unterstützt.


Ob die Gesten von Scharm el-Scheich die Lage vor Ort in Irak wirklich beeinflussen werden, ist fraglich. Dort stehen die Zeichen derzeit auf kriegerische Auseinandersetzung, nach Falludscha toben die Kämpfe im Norden in Mosul.

Vielleicht wäre der französische Ansatz doch sinnvoller gewesen. Frankreichs Außenminister Michel Barnier hatte im Hinblick auf die Irak-Konferenz zunächst gefordert, an ihr sollten auch oppositionelle Kräfte teilnehmen und all jene, die signalisieren, sie würden die Waffen niederlegen, wenn sie politisch eingebunden würden. Es sollte der Versuch sein, eine breite Basis in Irak selbst für die geplanten Wahlen zu schaffen, den nationalen Widerstand von terroristischen Gruppen zu trennen. Das haben die USA und die von ihr eingesetzte Übergangsregierung abgelehnt.

---------------------------
---------------------------


Terroristen von Widerstandskämpfern trennen? Wie denn das? Wer ist denn nach Meinung der Frau Nüsse Terrorist, wer nationaler Widerstandskäpfer? Gibt es dafür Ausweise?

Warum soll der Terror "nationaler Widerstandskämpfer" denn ihrer Meinung nach akzeptiert werden? Warum ist es nicht so schlimm, wenn Leute aus angeblich nationalen Gründen ihre Nachbar in die Luft sprengen?

Diese Terennung zwischen Terroristen und Widerstandskämpfer ist doch hirnrissig. Wieviel bekloppte (sorry!) Journalisten haben immer noch dieses Gedankengut und verbreiten es taglich in liberalen Medien!

Terror als politisches Mittel zu akzeptieren und nun mit solchen Leuten verhandeln, ihnen einen Platz geben in einem Parlament? Das soll sie mal auf deutsche Verhältnisse übertragen. RAF in den Bundestag und nicht vors Gericht?

Wenn weltweit klar wäre, daß Terror sich nicht lohnt, Terror nicht anerkannt und belohnt wird (siehe Nahostkonflikt), wenn Terror einstimmig verdammt und bestraft würde, hätten die moderaten Kräfte mehr Raum für Erfolg. Wenn Terror sich lohnt, kann man doch fleißig weiter bomben.

Diese inhumane Trennung zwischen Töten aus angeblich politischen Gründen und unpolitischem Töten ist pervertiertes Denken. Da sollten die Menschenrechtler mal ansetzen und ihr Denken überdenken.

Che Guevara war ein Mörder.

Daß sein Poster in meinem Jugendzimmer hing, wird mir für immer eine Warnung sein, was Propaganda mit Menschen macht.

Victor, schreib es doch David, statt mir hier im Blog. Ich habe darüber nicht zu entscheiden.

Und noch was, Victor. Ich stimme David in allem zu. So ist ja auch der Tenor meiner Beiträge. Aufklärung hilft. Was stört dich so sehr daran, daß du hier nörgeln mußt, statt es einfach zu ignorieren? Denk mal drüber nach.

@Gabi

Es war auch für dich eine kleine Anregung ...

"Still, whenever someone starts using our comment sections for co-blogging, we stop him right away."

Offensichtlich nicht.

@ Gabi,

Das ist jetzt keine Verteidigung von Saddam und ich bin froh dass er weg ist aber: der Irak war unter der Diktatur relativ vorbildlich (so weit man das für ein Islamisches Land sagen kann) was Frauenrechte angeht. Das Land hat zum Beispiel die höchste Frauenrate unter Ärtzten. Einer der Gründe lag darin dass Saddam sich von Islamischen Fundamentalisten immer bedroht gefühlt hat und sie daher verfolgen lies. Kann dir jetzt leider keinen Link geben weil ich weg muss aber ich log mich heute Abend noch mal ein.

Der Punkt ist dass die Autorin oben zum Teil Recht hat: Der Krieg hat ein Machtvakuum nach sich gezogen durch das Fundamentalisten an Boden gewonnen haben. Ich denke das ist nicht zu bestreiten und ich hoffe dass islamistesche Parteien bei den Wahlen nicht erfolgreich sind.
Der Fehler in dem Artikel liegt für mich wieder mal darin, den USA den Vorwurf zu machen. Sie haben Saddam beseitigt und die Welt sollte dankbar sein. Ein Krieg läuft nun mal nicht perfekt und das Machtvakuum war wohl nicht zu verhindern

URL: http://www.fr-aktuell.de/uebersicht/alle_dossiers/kultur/buchmesse_2004/aktuelles_von_der_buchmesse/?cnt=515560

Diskriminierung, wie sie im Buche steht
Die arabische Welt verzichtet auf das Entwicklungspotenzial der Frauen
VON ANDREA NÜSSE (KAIRO)

Teil des Problems ist, dass in der Region die persönliche und politische Freiheit aller Bürger - ob Männer oder Frauen - beschränkt ist. Dazu scheint eine Melange aus Tradition und extremer Interpretation der Rechtsgrundlagen des Islam ursächlich zu sein für die schwache Stellung der Frauen. Arabische Feministinnen bemühen sich zu beweisen, dass die Gründungstexte des Islam Benachteiligung nicht rechtfertigen. ...
-------------
-------------


Und was ist mit dem Irak? Hätte Frau Nüsse da nicht auf das Entstehen der unzähligen Frauenorganisationen hinweisen können, die es unter Saddam nicht gab? Frauen im Parlament, überall in der Politik? Warum erwähnt sie das nicht? Blind gegenüber tatsächlichen positiven Entwicklungen, weil sie nicht in ihr Meinungsbild reinpassen, das sie allen einhämmern will: Der Irakkrieg war schlecht. Der Irakkrieg war schlecht. Der Irakkrieg war schlecht.


Frau Nüsse verpaßt wieder mal eine Chance, positive Ansätze zu unterstützen. Warum macht sie das? Warum klammert sie bei diesem Thema den Irak aus?

Phil,
das sehe ich ja auch so. Das Chaos ist doch nur vorübergehend. Je mehr helfen, desto eher ist es beseitigt oder eingedämmt, erträglich gemacht. Es sind die Iraker und die dortigen Soldaten, die sterben, weil wir uneins sind und uns zurücklehnen mit unserer Haltung, den Terror nicht eindeutig zu verdammen, in Nebensätzen zu erwähnen, ganz auszublnden. Etliche Journalisten schreiben in der Art der Frau Nüsse: Blockiert stehen sie auf der falschen Seite und erkennen noch nicht einmal die fatale Wirkung solcher Artikel. Die ganze deutsche Presse schreibt diesen Brei und signalisiert dem Irak, daß die US-Besatzung Scheiße ist. Mehr differenziertes wird doch nicht ausgesagt. Bei den arabischen Diktaturen ist das doch auch Tenor: Gegen US-Besatzung und Besatzung durch Israel. Diese dümmliche Rhetorik hilft den Terroristen und Diktatoren. Wir müssen damit aufhören und zurückkehren zum eigenen positiven Denken.

Was wollen unsere Medien eigentlich jetzt noch?

Kommentar

Folter und Verantwortung

Die Bundeswehr-interne Untersuchung zu Coesfeld und den Ausbildungspraktiken nennt Namen und Verantwortungen, aber keiner will zurück treten.
Von Stefan Kornelius

Wohl wahr, dass „viele Karrieren wegen dieser Sache ruiniert werden“,
eine Karriere aber bleibt – wenigstens zunächst – unangetastet: die von Peter Struck. Der sehr selbstgerechte Verteidigungsminister des amtierenden Bundeskanzlers wird den Wahltag 2006 erleben, ohne persönliche Konsequenzen aus den Folter-Skandalen in der Bundeswehr ziehen zu müssen.

Die Bundeswwehr-interne Untersuchung zu Coesfeld und den Ausbildungspraktiken der Ausbilder nennt Namen und Verantwortungen, aber sie scheut vor einer direkten Benennung Strucks zurück.

Warum? Struck ist doppelt wichtig: Für die RotGrünen ist der Verteidigungsminister heilig, weil ein Rücktritt dieser Ikone der Standfestigkeit einer herben Niederlage vor dem politischen Feind gleichkäme.

Terrier-Qualitäten

Strucks Trotz und seine Terrier-Qualitäten stehen symbolisch für die Hartleibigkeit von Gerhard Schröders wichtigster politischer Klientel. Wenn Struck fiele, dann gäbe es eine empfindliche Lücke in der Wagenburg, und die treuen Fans würden den Rücktritt als Verrat an der eigenen Sache interpretieren. Schröder muss nun seine Nibelungentreue beweisen.

Für die CDU/CSU ist der Verteidigungsminister dagegen in seinem angeschlagenen Zustand hilfreich. Die Untersuchungsberichte kommen pünktlich zum Auftakt der alljährlichen vorweihnachtlichen Machtkämpfe.

Das Thema Folter und Missbrauch will also nicht weichen. Schröder wird es damit nicht gelingen, sich als erfolgreicher Friedens-Kanzler und Anti-Bush-Kämpfer zu stilisieren.

Zwar schätzt die deutsche Öffentlichkeit immer noch die Prinzipienfestigkeit ihres Basta-Kanzlers. Was aber nutzen Prinzipien der Führungsspitze, wenn schon ein Staatssekretär im Verteidigungsministerium Demokratie mit der Daumenschraube verbreiten will?

Wie glaubwürdig ist die Floskel von der „Übernahme politischer Verantwortung“, wenn nicht einmal der Oberkommandeur in Coesfeld oder Strucks politischer Handlanger ihre Koffer packen müssen?

Besonders schmerzlich ist für Struck die Feststellung im Untersuchungsbericht, dass der Missbrauch in den Kasernen auf den Kardinalfehler bei der Bekämpfung der Invasion des Irak zurückzuführen sei: zu schlechte Planung, zu wenig Glaubwürdigkeit.

Die Analyse trifft Schröders Politik im Kern: Die Ablehnung des Irak-Krieges war kein Erfolg, weil der Frieden unter Saddam erlogen war. Schröder kann also kein guter Friedens-Kanzler sein, weil er die Totenruhe als Frieden mißverstanden hat.

Coesfeld hat das Bild von Deutschland zerstört wie kaum ein zweites Ereignis in der jüngsten Zeit. Für dieses Desaster wird man wohl einen Verantwortlichen finden müssen. Wie es nun aber scheint, werden erst die Wähler in 2006 die Entscheidung fällen.

(SZ vom 26.8.2004)

Hier ist die URL zu meinem obigen Beitrag:

hier

Kommentar

Folter und Verantwortung
von Stefan Kornelius

:-)

Für die, die es nicht gemerkt haben: Ich habe mal einen alten Artikel genommen über Folter und Abu Ghraib und habe Struck und Schröder eingesetzt statt Rumsfeld und Bush. Da merkt man erst, wie abfällig Kornelius klingt. Diesen Ton hat er immer, wenn er über Blair oder Bush oder Rumsfeld schreibt.

Hat ihn eigentlich die deutsche Folteraffäre auch zu solchen Gedanken veranlaßt???

Aber das ist ja was gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz anderes.


Gabi, was hat das eigentlich mit "The West needs Blood on its Streets" zu tun?

Wie findest du meine Idee mit dem Kornelius-Artikel? :-)

Reichlich sinnlos etwas zur Diskussion zu stellen und dann anzudeuten, daß man ja
nicht differenzieren darf.

@gabi
wenn du schon den verstand von einigen journalisten anzweifelst, solltest du auch einmal deinen eigenen untersuchen lassen!
Fast in jedem neuen topic der hier erstellt wird bringst du immer wieder und wieder deine wahnvorstellungen, von den "folterungen in der bundeswehr" die überhaupt keine sind, ein obwohl sie meistens überhaupt nichts mit dem thema des beitrages zu tun haben! du nervst langsam

Notiz von David: Gabi, normalerweise hätte ich diesen Kommentar gelöscht - schlichtweg aus Mitleid mit dem Verfasser. Aber ich möchte doch die Gelegenheit nutzen, Dir einmal mehr Dank zu sagen für Deine Kommentare, von denen ich so unendlich viel profitiert habe. Herrlich, Deine Satire zu Kornelius!
Keep up the good work!

Wenn sie nervt, hau ab und komm nicht wieder, Junge ! Blogs auf deinem kranken Geschmack gibt es viele.

Wenn man keine Antworten hat, dann halt die Person angreiffen, wat? 100% kommunistische Taktik. Keine Substanz, nur heisse Luft.

Es gibt genuegend Webseiten wo die Tatsachen so verdreht werden damit sie dem eigenen gestoerten Weltbild entsprechen. Aber Moment mal, dafuer muss man gar nicht ins Internet! In D reicht ein Druck auf der TV-Fernbedienung und ... Voila!... irgendwie ist man ploetzlich unter Gleichgesinnten.

Emerson may not have been wrong about Oklahoma city. Timothy McVeigh's first lawyer, Stephen Jones is convinced others were involved and wrote a book about it "And Others Unkown". Jayna Davis is a reporter in Oklahoma and she's been on this from the beginning. She's written quite a few articles and is coming out with a book. A former colleague of mine had a baby in the daycare center (he survived) and evidently not everyone in Oklahoma City think the authorities got to the bottom of it. Personall, I found Jones' book frightening and I'm waiting for Davis'.

Hey Pamela.. thanks for the heads up on those books. I just went to Amazon and they've got Jayna Davis' book on sale now.

Here


To back up Pamela's comment, Timothy McVie may have had contact with Al Quida.

Mc Vie admired the Mujahdeeen that fought in Afghanistan. He also thought the 1st Gulf war in Iraq was wrong. He sympathized with many Arab causes.

One of the unsolved elements of the Mc Vie case was the identity of John Doe Number 2. This person was identified with Mc Vie when he bought agricultrual fertilizer to make his home made bomb. This person was described as a small hispanic (Mexican) male, clean shaven.

When you compare the sketch of John Doe Number 2 with Mohamad Atta, there is a strikeing similarity. I believe FBI records show that Atta was in the country when the Oklahoma events took place.

I'm still waiting for Alex Baldwin to move to France.

The comments to this entry are closed.

Mission

The Debate

Blog powered by Typepad

February 2021

Sun Mon Tue Wed Thu Fri Sat
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28