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Sehr wichtiger Artikel aus Die Welt Die fatalen Konsequenzen der europäischen Toleranz:

Islamische Gewalt löst ein westliches Ritual aus. Europäische Politiker unterwerfen sich einem Dogma: Es darf keinen "Generalverdacht" geben, weil der Islam selbst kein Problem und daher vom Islamismus zu trennen ist. Als ehernes Fazit ergibt sich, daß "Kurzschlüsse" zu vermeiden und der "Dialog" unverändert zu "vertiefen" ist.

Diese Form der reflexhaften Ideologie war es, welche die Attentate der jüngeren Vergangenheit entschuldigte und sich der moralischen Mitverantwortung für die nun zu beklagende Ermordung des holländischen Aktionskünstlers van Gogh kaum entziehen kann. Seit langem fordern die Meinungsführer in Politik, Bildung, Justiz, Kirchen und so weiter den Europäern ein Generalvertrauen ab, das keinerlei Islamskepsis trüben darf. Sie machten ausgewiesene Islamisten mit Terrorkontakten zu ihren bevorzugten Gesprächspartnern und überzogen die europäischen Großstädte mit islamischen Parallelgesellschaften.

Mithin konnte sich in diesen Kulturkolonien ein nahezu ungestörtes Reservoir potentieller Gewalt bilden. Mit zuweilen erstaunlicher Nonchalance behandelte der "Dialog" die islamische Zuwanderung, innerhalb derer sich terrorbereite, teilweise von der Politik geschützte Netzwerke entwickelten. Es bildeten sich Sprachregelungen heraus, die die Sachlage zusätzlich verschleiern. Danach gibt es weder "den Islam", noch "die Scharia", also das islamische Recht, als eigenständige Phänomene, obwohl sich in Europa inzwischen über 20 Millionen Muslime niedergelassen haben.

Da es allerdings "den Islam" in den muslimischen Kolonien in Amsterdam, Berlin, London, Marseille, Madrid, Mailand und so weiter durchaus gibt, sind deren Vertreter denn auch gänzlich anderer Ansicht. Dort folgen die islamistischen Günstlinge des "Dialogs" den Vorschriften der Scharia und verbreiten die Botschaft ihres Propheten. Sie lautet, daß der Zweck die Mittel heiligt, wenn es um die Verwirklichung "des Islam" geht. Den gibt es um so mehr, je konkreter man nach den eigenen Vorschriften leben und den demokratischen Rechtsstaat aushebeln kann.

Im Zentrum des islamischen Rechts steht die Gewalt als Pflicht. Was man in Europa bislang nicht verstehen wollte oder konnte, ist die im Grunde einfache Dynamik einer vormodernen Ideologie, die sich religiös legitimiert. Sie besagt, daß Macht im Islam derjenige übernimmt, der den Geltungsanspruch des islamischen Rechts durchsetzt. Aus Sicht der europäischen Toleranzidee ergibt sich eine fatale Konsequenz: Die Muslime sind zur Anwendung von Gewalt nicht nur berechtigt, sondern um so mehr verpflichtet, je weiter sich die Geltung der Scharia ausbreitet. Innenminister Schilys "abstrakte Gefährdung" kann somit immer konkreter werden.

Genau dies unterstützt der "Dialog". Indem er die Islamisten stärkt, schwächt er die "gemäßigten Muslime" und fördert das islamische Gewaltreservoir, dem Holland, Deutschland und England besonders günstige Bedingungen geschaffen haben. Solange das islamische Parallelrecht "Religionsfreiheit" genießt, ist es nicht nur gezwungen, selbst diese Freiheit zu verweigern, sondern die eigene Entwicklung mit allen Folgen der Intoleranz voranzutreiben. So schwer die Erkenntnis auch fällt - im Falle des Islam bedeutet Toleranz die Demontage des Rechtsstaats und die Legitimation von Gewalt.

Dies alles ist zwar längst bekannt, aber europaweit verdrängt worden. Wer Bedenken anmeldete, galt als "Rassist" oder Schlimmeres. Im Zuge einer minderheiten-, das heißt islamorientierten Politik beugte man sich vielmehr den Forderungen der Muslime nach Moscheebau, Islamunterricht, Kopftuch und so fort, ohne das Mehrheitsinteresse angemessen zuzulassen. Je erfolgreicher sich die islamische Expansion ausbreitete, desto stringenter wurde die Anspruchshaltung ihrer islamistischen Vertreter. Daraus bildete sich dann deren Mischung aus Täuschung, Drohung und Gewalt, wie sie derzeit grassiert und an europäischen Kabinettstischen mitzuregieren beginnt.

So wird auch das elitäre Diktat des türkischen EU-Beitritts eher verständlich. Es folgt der gleichen Dynamik, mit der es saudisch-wahhabitische Organisationen, die auch Terrorfinanzierung betreiben, verstanden haben, zum Beispiel die deutsche und britische Politik in ihre Interessen einzuspannen. Wenngleich zweifellos vorhanden, muß es allerdings nicht immer gleich Korruption oder Erpressung sein, die solche Trends fördern. Im Zeitalter der Globalisierung genügen allein schon vage Wettbewerbschancen, um den gesamten Gesellschaftskonsens aufs Spiel zu setzen.

Die nationalen und EU-Eliten stehen in der Gefahr, sich zu weit vom europäischen "Staatsvolk" zu entfernen, dem sie ihre Macht verdanken. Derzeit unterstellen sie ihre Loyalität eher feudalen Islamregimen und deren islamistischen Ablegern, die von der US-Geopolitik profitieren. Angesichts der im schariatischen Anspruch eingebauten Gewalt gehören beide, Toleranz und Wirtschaftsinteressen, auf einen wirksamen Prüfstand. Denn gerade sie brauchen die Demokratie, wenn Globalisierung und Migration nicht zu einem darwinistischen Verdrängungskampf ausarten sollen.

Die sogenannten "Geistlichen" des Islam wie auch ihre Helfer vom "Dialog" sind für eine demokratische Korrektur unbrauchbar. Beide verdanken ihre Existenz dem Einsatz für die Scharia. Um den Rechtsstaat und die Integration der "gemäßigten Muslime" zu sichern, muß zunächst deren Recht auf Religionsfreiheit garantiert sein. Muslime müssen ihre Religion verlassen können, ohne von der Scharia bedroht zu sein, und Musliminnen müssen ihre Grundrechte in Anspruch nehmen können, ohne von Männern bedroht zu sein, die sich auf die Scharia berufen.

Euro- und Islam-Eliten bilden ein neofeudales Leitkartell, das die Mehrheitsbasis zum "Stammtisch" erklärt und das Recht des Islam zum Zensor der Demokratie macht. In der Feindbildliste dieses Zensors nehmen Israel und Amerika die obersten Ränge ein, denen Europa mit verstärktem Antisemitismus beziehungsweise Antiamerikanismus "islamisch korrekten" Tribut zollt. Das verbrauchte Parteienspektrum in Deutschland folgt diesem Trend und steht dem neuen Rechtsextremismus konzeptlos gegenüber.

Der Islam könnte zum Prüfstein werden, der die Europäer zur Renaissance der eigenen Kultur zwingt. Die überdimensionierte Zuwanderung des vergangenen Jahrzehnts hat einen enormen Integrationsstau erzeugt, der nicht durch vormoderne "Problemlösungen" in Gestalt von Terror und politischem Mord zu bewältigen ist. Das Recht auf Toleranz kann nur nutzen, wer gleiche Toleranz übt. Wer diesen Basiskonsens in Frage stellt, gibt zu erkennen, daß er in der Gewalt kein Problem sieht. Europa wird eine historische Gewaltphase riskieren, wenn die Muslime nicht die Bedingung der Religionsfreiheit erfüllen: die Trennung des Rechts vom Ritus.

Artikel erschienen am Don, 11. November 2004

Happy Anniversary, Germany.

And Happy Birthday to our "Devil Dogs", on the tenth, today. That was your name for our pride and joys of fighters. We call them United States Marine Corps, 220+ years of defining the best in a fighting man! Semper Fidelis, Jugheads!

It's not only about religious elements in state institutions, it's about viewing the world in a fundamentalist way or not.

Vom Informationsdienst für Poltik (politikerscreen.de) habe ich einen Link auf politik-im-netz und folgende Peinlichkeit gefunden:


"Es reichte einem Mitterrand, Brandt, Reagan oder Berlusconi und ähnlich disponierten Bauch-Politikern völlig aus, die Sympathie der Wähler auch für ihre vermeintlichen Schwächen zu wecken. Dies mögen zum einen wie auch bei J. F. Kennedy die Frauengeschichten gewesen sein, die Vetternwirtschaft wie bei dem Franzosen und dem Italiener, oder die eher begrenzte Intelligenz wie bei dem Schauspieler und W. Die Wähler haben ganz offensichtlich aber ein feines Gespür für Politiker, die bei aller inhaltlichen Kritik als Person menschliche Stärken und Schwächen haben. Ein trocken gelegter Alkoholiker, der bis zu seinem 40. Lebensjahr auch ein beruflicher Taugenichts war, der sich an einer Brezel verschluckt und dabei von der Couch fällt, der vor größerem Publikum die Sprache verliert oder sie völlig verdreht anwendet, muss sympathisch sein in einer Zeit, in der die Medien den perfekten Politiker suggerieren. Hierbei mag es sich durchaus um die so genannte Rache des kleinen Mannes handeln, der dem liberalen Establishment zeigt, wie weit sich diese Elite von seiner Welt entfernt hat. Wenn es jetzt heißt, dass die Religion und andere tief empfundene moralische Werte die Wahl entschieden hätten, geht dies an der amerikanischen Realität jedenfalls völlig vorbei. ...

Sowohl Puritanismus als auch Katholizismus sind scheinbare Legitimationen für die triviale Realität des tatsächlichen Lebens, das gerade in den USA extrem hohe Scheidungsraten, Verbrechen, Drogenmissbrauch bei allen Alters- und Sozialgruppen als Normalfall kennt. Die Heuchelei gehört zu Amerika wie zur gesamten Moderne. Deren Ideal, die Aufklärung als Methode des Menschen, sich durch die Vernunft von seinen Abhängigkeiten zu befreien, steht offensichtlich vor ihrer finalen Krise. Die Ansprüche an Selbstbestimmung, Intelligenz, Vernunft und damit Rationalität wurden an die Bürokratie outgesourct. Der Mensch in seiner individualisierten und fragmentierten Existenz bleibt ratlos zurück und nimmt sich die Freiheit zur Lüge, zum irrationalen Verhalten, zum Fehler. Man darf gespannt sein, ob die politischen Eliten Europas spätestens bei der Frage nach der Zukunft der Europäischen Union ähnliche Erfahrungen machen werden. Ein Blick auf das Wahlverhalten der Osteuropäer, das mit dem postmodernen Habitus der Amerikaner am ehesten vergleichbar ist, spricht für sich."

Das ist ein Auszug aus "It`s not the moral, stupid". Joe Sixpack hat gewählt.
von: Prof. Dr. Winand Gellner


Wenn deutsche Professoren auf diesem Niveau DENKEN und schreiben, dann kann ich mich nur noch schütteln. Ist das die deutsche Elite?

Na dann erzähl uns doch mal, was du an diesem Text so furchtbar findest, Gabi.

Die Wähler haben ganz offensichtlich aber ein feines Gespür für Politiker, die bei aller inhaltlichen Kritik als Person menschliche Stärken und Schwächen haben

Was ist daran falsch?

Hierbei mag es sich durchaus um die so genannte Rache des kleinen Mannes handeln, der dem liberalen Establishment zeigt, wie weit sich diese Elite von seiner Welt entfernt hat

Wird diese hier nicht tagtäglich genussvoll praktiziert?

Die Heuchelei gehört zu Amerika wie zur gesamten Moderne

Schließt uns also alle ein.

Don't forget Gorbatchev:

"Nor do scholars readily agree that Reagan’s arms buildup and rhetorical pronouncements brought victory in the Cold War. In fact, the most thoughtful accounts of Reagan’s diplomacy stress that what really mattered was his surprising ability to change course, envision a world without nuclear arms, and deal realistically with a new Soviet leader. And most accounts of Soviet leader Mikhail Gorbachev’s diplomacy suggest that he was motivated by a desire to reform Communism, reshape Soviet society, and revive its economy, rather than intimidated by U.S. military power. Gorbachev was inspired not by U.S. democratic capitalism but by European social democracy, not by the self-referential ideological fervor of U.S. neoconservatives, but by the careful, thoughtful, tedious work of human rights activists and other nongovernmental organizations.

Bush and his advisors seek to construct a narrative about the end of the Cold War that exalts moral clarity and glorifies the utility of military power. Moral clarity doubtless helps a democratic, pluralistic society like the United States reconcile its differences and conduct policy. Military power, properly configured and effectively deployed, chastens and deters adversaries. But this mindset can lead to arrogance and abuse of power. To be effective, moral clarity and military power must be harnessed to a careful calculation of interest and a shrewd understanding of the adversary. Only when ends are reconciled with means can moral clarity and military power add up to a winning strategy."
(Foreign Policy)

So would you call them a bunch of commie-islamo-fasco-liberalist supporters?

Aber das hier ist sehr zu empfehlen. In allen Einzelheiten wird die Entwicklung der Beziehung D - USA dargestellt:

Schluß:
"Die Opposition gegen die amerikanische Irak-Politik entsprang am Anfang dem Salon-Antiamerikanismus der Achtundsechziger und der moralisierend-pazifistischen Haltung des links-liberalen Milieus, das in Berlin an der Macht war. Sie traf aber auf viel Widerhall in der Bevölkerung, was es auch CDU/CSU und FDP schwer machte, eine amerikafreundliche Linie beizubehalten.9 Es wäre sicher kein Fortschritt, wenn sich daraus ein neuer Grundton der Berliner Politik entwickelte. In Frankreich, das in der Irak-Frage ebenfalls Vorbehalte gegen Bushs Vorgehen zeigte, hat man seit 1945 stets eine selbstbewusste Haltung gegenüber Washington gepflegt. Dies ging aber immer einher mit dem festen Willen, notfalls selbst militärische Verantwortung in der Weltpolitik zu übernehmen. In Deutschland ist diese Bereitschaft bis heute viel schwächer ausgeprägt, weshalb eine Außenpolitik nach französischem Vorbild in letzter Konsequenz zu Selbstisolierung und (informeller) Neutralitätspolitik führen dürfte.

Das kann hierzulande im Ernst niemand wollen: Amerika ist nicht nur ein wichtiger Handelspartner und der Garant der nationalen Sicherheit Deutschlands. Bei allen Meinungsunterschieden ist und bleibt es auch ein Land, das die wichtigsten westlichen Werte mit uns teilt: Freiheit und Demokratie."

aus

"Die Entfremdung vom wichtigsten Verbündeten. Rot-Grün und Amerika"
von: Dr. Nikolas Busse

Inhaltsverzeichnis:
I. Einleitung
II. Rot-Grün und Amerika - eine schwierige Beziehung
III. Noch treu an der Seite Washingtons: der Kosovo-Krieg
IV. Der erste Streit: Raketenabwehr
V. Die Debatte über den Multilateralismus
VI. Der 11. September: Solidarität unter Vorbehalt
VII. Der Bruch: Schröders Wahlkampf und der Irak
VIII. Ausblick

http://www.politik-im-netz.com/pin_rl/archiv/paufsatz/Action.lasso?-database=pin_aufsatz.fp3&-layout=internet&-response=/pin_rl/archiv/paufsatz/arc_auf_det.lasso&Ident_such=A-116&-search

I just got back on the ol' web and I find my comment, #6 on this thread, being called Gorbachov-like. I simply lamented that the wall fell on the aniversary of Krystallnacht, because it puts a damper on what ought to be a great celebration for the German people.

I wish the wall had falled on Novmber 8.

Gabi: "Wenn deutsche Professoren auf diesem Niveau DENKEN und schreiben, dann kann ich mich nur noch schütteln. Ist das die deutsche Elite?"

Das ist nichts spezifisch deutsches. Die Universitäten sind auch in den USA sehr links und manchmal auch sehr intolerant. Ich vertehe nicht warum das so ist, denn eigentlich sollten Unis ja gerade Orte der freien Meinungsbildung sein. [Leute, sagt mir warum ist das so?] Ich glaube zur Zeit finden an irakischen Unis freiere Debaten statt als im Westen.

Ich habe in diesem Semester eine Vorlesung geschmissen, weil der Professor die Studenten mit Witzen über Amerikaner unterhalten hat und ein Buch von Michael Moore empfohlen hat um daraus zu erfahren was im Irak wirklich los ist. Das war schade, den die Vorlesung hatte ein Thema das mich sehr interressiert hat. Aber solche Leute sind so bösartig gegen andersdenkende, da wollte ich nicht meine Zukunft von dem Professor abhängig machen.

A most interesting link to FP. As I am on their mailing list already am well aware of this article.

Their position is no more valid and probably less valid than the positions of most think tanks in the US. Their history is rooted more from the Carter era, where appeasement was popular. We called it detente. It was the policy of NATO and the US before Reagen.

What it does show is the diversity of thought and ideas in the US. I would suggest you read the 25 or so on-line think tank websites in the US which deal with foriegn policy. This diversity is very healthy and useful to the US as it gives a forum to consider all ideas.

Now compare this to the lack of both think tanks and diveristy of ideas in Germany. One can only say that it is to be kind totally lacking. I some times suspect one reason for this is most of the funding for Germany's think tanks come from Berlin. The majority of the money for most US think tanks are from other sources.

Of course when you are forced to conform to a socalist state, one of the things that seems to always be lacking are new ideas, concepts and opinions.

Such it the difference between our two nations.

You of course can choose whether diversity or conformity is better and best serves the development of any policy.

Niom,
ich fand die Sprache ziemlich gewöhnlich und die Gedanken erschreckend gewöhnlich. Ob das in anderen Ländern auch so ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

Noch erschreckender als das niedrige Niveau der Äußerungen dieses Professors ist, daß seine Ansichten Konsens in Deutschland zu sein scheinen. Wenn dieser Professor jemals mit einer anderen Ansicht konfrontiert worden wäre, würde er wohl nicht so daherreden.
Demokratie lebt davon, daß jede Idee sich ständig rechtfertigen muss. Auf diese Weise sind die Vertreter aller Ideen dazu gezwungen, ständig auf höchstem Niveau zu argumentieren. Davon profitieren alle. Etwas Pluralismus würde auch dem genannten Professor gut tun.

DagneyT, Uh Rah!

Given the rabid anti-American bigotry and propensity to socialism as opposed to individual liberty and enterprise among such a large segment of the German population, I'm more than a bit cynical about our half-century effort to "defend" Germany from socialism. Yes the Berlin Wall fell, but so what? I'm trying to convince myself that that half-century wasn't a massive waste, but I don't see how it wasn't. Too many Germans have bought into socialist fundamentalism. NATO is a sham. The American people should not have to endure a single paper cut or spend a single penny to defend a people so ungrateful and so hateful.

I would like to remind the American posters here that most of the Germans feel deep solidarity with the Demovratic Party in the US and they have the same thoughts and complains and lies.

So they don't consider themselves as Anti-American.

49 % in the US have the same feelings as 80 % of the Germans.

How to handle this problem?

philip: "Given the rabid anti-American bigotry and propensity to socialism as opposed to individual liberty and enterprise among such a large segment of the German population"

Let me explain how the most Germans see this: America is deeply divided, 51% are Bush cowboys and 49% are civilised people. This percentages didn't change in the last election, but this is just a matter of time. The Germans are in agreement with most people in all the big cities, with the professors at all the famous universities and with nearly all celebrits from Hollywood, the popstars and writers. To call someone anti-American who is in agreement with 49% of America sounds a bit strange.

I am complitly convinced that there are not more people here in Germany who hate America, than Americans who hate America themselfs.

niom,
it is different.
Germans think they are not because they share the opinion of 49 % of the US. But they ARE Anti-American. Look at the definition.
I will write about it later. Have to work now.

It is a mistake to think that the 49% of the voters who went for Kerry all share the same views of German leftists. The Democratic Party is a coalition between leftists and their interest groups and more moderate, centrist, conservative Democrats like the Democratic Leadership Council that are not leftist. Many Democrats including some of my friends were so filled with hatred at Bush that they could no longer examine the issues clearly, independent of that hatred. These people are not leftists and are not anti-American but because of their hatred for Bush they lost sight of what was in the best interest of the US and even abandoned their own princples that led them to support Clinton's interventions of the 90s (Haiti 94, Bosnia 96, Desert Fox 98, Kosovo 99)and even supporting Clinton's making regime change in Iraq American policy in 98. So German leftists should not console themselves by thinking that 49% of Americans share their transnational socialist views. They don't. Remember that German anti-Americanism did not begin with Bush; it continues to fester regardless of who is in the White House. It is also important to realize that the 51% who voted for Bush don't all think alike either. I voted for Bush but I'm not a conservative. There are far more Americans like me who are fiscally conservative, socially liberal, who support a strong national defense, and believe the US must take the fight to the terrorists in order to win. Sometimes we'll vote for a Democrat, sometimes for a Republican. If the Democrats had put up a candidate like Lieberman who supported the invasion of Iraq, I could very easily have voted for him. So don't confuse a common hatred of Bush for a shared committment to socialism among the 49% who voted against Kerry

@ Philip and Gabi: if you allow - rightly so, one would like to shout out - that there is a large diversity in political belives among American citizen and voters, you should at least grant the same diversity to Germans. I do know a number of members of SPD and Greens who are sick and tired of their own parties attitude regarding economics and foreign policy. Just look among real workers in Germany, who are usually faced with the grave consequences of our bad economic policy (poorest performance in Europe), our stupid education politics (Germany is obviously the country with the least chance for people from poor families to get a college or university education), our failed immigration politics etc. and you will find among traditional SPD-voters enough critzism of their party functionaries and leaders. Same is true the other way round in my party CSU. More and more people have been infected with the "social welfare" clichees of the left. We call them "Herz-Jesu-Sozialisten" (Heart-of-Jesus-Socialists).

Hence, as Schroeder has not been elected by 80 % or 100 %, there is no such thing as "the German" anti-Americanism etc.

But of course the media in Germany make sure that much more people are infected with it than I would have thought possible. And thats why I am happy about this blog and other similar blogs.......

Pat, I do grant a diversity of views among the German electorate. Since I am not on the ground in Germany then I defer to those who are and it seems clear from the accounts I have heard and the polls I have seen that anti-Americanism is quite widespread. How widespread I do not know, but clearly enough for it to be a problem in the relations between our two countries. Socialism has had a far greater influence in Europe than in America and it seems wherever socialism goes anti-Americanism is sure to follow. Given the anti-Americanism, why should we Americans consider Germany an ally? And why should we want to continue participating in a so-called alliance in which members like Germany reap tremendous benefits from American power and wealth, contribute very little in return, all the while condemning the US as an evil hegemonic neo-fascist imperialist monster? Why should Americans want to do that?

Source for this? When it happened, I think it wasn't widespread, unless I am victim of a huge fascist conspiracy in my history lessons. But think of the German appreciation for John F. Kennedy e.g.

My source is history. Among others, the Werewolf partisans did not quit when the war was over. Confrontational activities did not last long, not more than a year or so I think, but sabotage, traps, vandalism, and sniping at Americans continued for years. This is not to mention intimidation and murder of German "collaborators", and Radio Werewolf's failed attempts to ignite a popular uprising (and just imagine - no one was critisized for failing to have a plan to win the peace). A quick search did not supply me with a U.S. casualty count for 1945-1955; I've heard numbers ranging from hundreds to thousands of U.S. dead in occupied Germany.

This cannot all be attributed to Werewolf SS, which was essentially defunct within a year or two - there were plenty of freelancers to carry on the good work also (former Nazi Party, Hitler Youth, other SS, etc.). While I don't know what you'd term "widespread", the fact is that people were Germans who choose to do these things of their own volition. Whatever motivated everyday people to pursue murder and destruction in their free time, I am comfortable asserting that it was not gratitude. Today Germans may claim gratitude, but most then were only thankful that we were not the Russians.

No.

So much for your principles. That underdog could have really used your support.

Well, seems like you have read your (debatable) Daniel Jonah Goldhagen well.

You're mistaken, I've never heard of him.

Do you know that the National Socialists had their origin among disappointed WWI veterans that wanted to bring back Germany military power and glory?

And what was wrong with that? The problem was not with restoring Germany's military power (aside from the treaty violations this required) - the problem is what was done with it. Recapturing former glory would have been fine if they hadn't concluded that it required siezing the continent.

It's not only about religious elements in state institutions, it's about viewing the world in a fundamentalist way or not.

Praying != fundamentalist worldview. Do you have any other cherished and ignorant stereotypes that you'd like to brand us with?


"Europe doesn't need America anymore"
--Robert Kagan

Or at least, so that's the perception in Berlin and Paris.

In the cold war, Germany served as frontier state, on both sides, for both sides, with the risk of being blown up by nuclear weapons and the nuclear mines along that border. Thank you, Germany, for taking that risk.

Thank you, Eastern German leadership, for allowing the peaceful revolution to be a peaceful one.

Thank you, USSR, for being rational enough not to go down in flames, taking europe with you.
Thank you for acting reasonable at that time, and thank you for forcing the west to treat people well, thank you for the social security we had in the west through your nuclear weapons.

Thank you Mr. Gorbatchov, you were the one that made all that happen, you were a rare example of responsible humane leadership.

Thank you, hippies and peace movement on both sides, for keeping alive and displaying the faith in peace all through these dark times. Thank you, 1968 generation, in London, Paris, Prague, Moscow, Berlin and San Francisco.

Thank you, Third World Countries population, in Africa, in Asia, in Middle America, for suffering under the cold war, for having your elected leaders ousted and your countries drawn into war games, for bearing all that and often paying with your lives, though you people living there never had anything to say in all this.

Last - but not least -

Thank you very much, United Nations!

Hey Thanksgiving Day or what,
Great spoof on all those leftists who think that Gorbachev was the real hero of the end of the Cold War. It's funny how the leftists feel that somehow a dictator like Gorby deserves praise for finally rising up to the everyday standard of free societies by not committing mass murder. And how the leftists ignore the fact that millions of Americans had such a committment to freedom that they were willing to make the ultimate sacrifice for 50 years to ensure that those same European leftists had the freedom to live their own lives independent of the "rational" USSR's totalitarian nightmare.

I guess the West German "nation building" in East Germany hasn't been as successful as we had hoped:

"In the years afterward, the West German government built on the peaceful revolution with an unprecedented transfer of wealth. The East Germans received roads, infrastructure, welfare benefits and investment. While the rest of Eastern Europe struggled with new constitutions, amateurish bureaucrats and fly-by-night political parties, East Germans were simply handed the West German legal system, the West German political system and the West German civil service on a plate.

And yet despite all of that, there are those who feel, more strongly than ever, that the transition has been disastrous. As Birthler put it, the “honeymoon” is long over -- if it ever started. Fifteen years later, not only do easterners feel disenfranchised, nearly one in five tells pollsters that they wish the Wall had never come down. East Germany remains poorer, unhealthier and unhappier than the western half of the country. East Germans remain more prone to political extremism. The neo-communist political party has recently made a stunning comeback in regional elections, and neo-Nazi parties do well in the East too."

From an Anne Applebaum op-ed:
www.washingtonpost.com/wp-dyn/articles/A38237-2004Nov9.html

A terrific blog- keep up the good work. Nice pictorial. It WAS Reagan who asked the question right before he took the oath of office in January 1981. "How can we win the Cold War?" No one had asked that before. He was a true visionary.

a) Kohl met Honecker more than once, too, (at least in 1984, 1986, 1987) and in the year 2004 that is just as relevant as whether and when Schröder met up with Honecker some 19 years ago. Mind you - 1985 is also thirteen years before he stood to be elected as chancellor for the 1st time.

b) Yes, I am grateful for the protection during the cold war. No question about it, whether protection by US, British or French forces; and I am particularly grateful towards each and every soldier who put his life on the line. Thanks are also due to Mr Gorbachev, by the way, as Bush senior and Kohl will be ready to acknowledge any time.

But I still don't think invading Iraq was right. Not in general and particularly not the way it was carried out with what appears to be very little idea of what to do once the war itself had been won.

The interesting thing is: Both opinions/feelings can be combined perfectly. You can be with somebody on one issue and against them on another.

I mention this (in this context in particular) because there seems to be a tendency to reason like this: "The Americans supported and protected us during the cold war - we should show some gratefulness and support them in their invasion of Iraq." Which is obviously not a notion I support. Joining France in its moves against an invasion in Iraq because they protected us as well (if to a lesser extent) would be equally nonsensical.


"General Secretary Gorbachev, if you seek peace, if you seek prosperity for the Soviet Union and Eastern Europe, if you seek liberalization: Come here to this gate! Mr. Gorbachev, open this gate! Mr. Gorbachev, tear down this wall!"

( Applaud )

--Ronald Reagan
--June 12, 1987

Gorbachev was just following Reagan's orders...

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