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Comments

Bitterness, disappointment and an angry mood AND HYSTERIA IN THE TAZ:


Taten statt Warten
Gegen einen bigotten Amerikanismus hilft nur eine liberale Zivilgesellschaft. Die Europäer sollten gemeinsame Initiativen mit fortschrittlichen Kräften in den USA starten


... ein Amerikanismus ganz anderer Art: Ein aus dem amerikanischen Herzland stammender christlicher Fundamentalismus gefährdet das städtische, das weltoffen-säkulare, das liberale Amerika.

Fassungslos sind wir Zeugen einer konservativen Revolution, die sich gegen die "Herausbildung der modernen Welt mit all ihren verwirrenden Erscheinungen und Auswirkungen" im Mutterland der Moderne selbst richtet und die amerikanische Zivilgesellschaft attackiert. Der innenpolitische Aufstieg der religiösen Rechten in den USA kann das aufgeklärte Europa ebenso wenig unberührt lassen wie die drohende Fortsetzung einer missionarischen Außenpolitik. Nach allem, was wir wissen, hat neben dem safety issue die Frage der moral values diese Wahlen entschieden. Die Nation hat sich einem Präsidenten anvertraut, der nicht nur versprochen hat, die nationale Sicherheit zu garantieren, sondern auch, das Land kulturell auf den christlichen Tugendpfad zurückzuführen. Schon im eigenen Interesse muss Europa hier handeln. Denn die Erfahrung zeigt - auch dies ein Symptom der zusammenwachsenden Weltgesellschaft - dass amerikanische Kulturwellen mit abnehmender Verzögerung über den Atlantik schwappen: Was in der Clinton-Ära die Hegemonie der Linken in Westeuropa befördert hat, könnte in der Bush-II-Ära zum Vorboten eines neokonservativen Rückschlags werden - mit einer europäischen Renaissance der Religion als Zugabe. Was tun dagegen?

Wenn die US-Regierung ihr versprochenes Programm einer religiösen Erneuerung des Landes erfüllen will, kann das nicht ohne Verwerfungen vonstatten gehen. Ein Supreme Court mit neu ernannten Richtern, der etwa das Recht auf Abtreibung kassieren wollte, wird mit Widerstand auf den Straßen zu rechnen haben. Die öffentliche Mobilisierung der Frauen, die um ihre Selbstbestimmung kämpfen, wird zunächst eine Aufgabe der inneramerikanischen Opposition sein. Aber eine europäische Öffentlichkeit kann eine solche Bewegung wirkungsvoll unterstützen. In solchen sozialen Fragen wird es strategisch darauf ankommen, die liberale Fraktion der republikanischen Partei vom bibeltreuen Mainstream zu trennen. Leute wie New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg oder der in Ökologie- und Bürgerrechtsfragen aufgeschlossene Arnold Schwarzenegger werden einen strammen Rechtskurs religiöser Eiferer nicht mitmachen.

Was Bushs Meisterstrategen Karl Rove gelungen ist und was Kerry versäumt hat, nämlich das eigene Lager kulturell weit über die Parteigrenzen hinaus auszudehnen, müssen die Demokraten jetzt beginnen. Die Liberalität der amerikanischen Zivilgesellschaft zu erhalten wird dann zu einer Aufgabe, an der eine neuartige transatlantische Partnerschaft wachsen kann.

Hier irren die neokonservativen Weltverbesserer, die zu glauben scheinen, der islamistische Terror lasse sich austreiben wie der Teufel durch den Exorzismus. Terror ist bloß die Methode. Das totalitäre Projekt des Gottesstaats, dem der heilige Krieg dient, kann freilich auch nicht durch Entwicklungshilfe, Schuldenerlass und Appeasement-Politik zivilisiert werden.

Hier zeigt sich eine europäische Blindheit, die allzu häufig mit Duldsamkeit und Tatenlosigkeit einhergegangen ist. Dem aggressiv-unilateralen Aktivismus der USA lässt sich glaubwürdig nur entgegentreten, wenn wir selbst Verantwortung für den Zustand der Welt übernehmen. Dem vereinten Europa müsste gelingen, was John Kerry versäumt hat: die amerikanische Gesellschaft für gemeinsame Initiativen zu gewinnen, um die Globalisierung auf gerechte Weise zu regulieren, den radikalen Islamismus zu isolieren, den Irak politisch zu stabilisieren, die Irankrise effektiv zu moderieren, etwas gegen die Klimakatastrophe zu unternehmen usw. Eine solche Agenda sollte auch unseren Amerikakritikern einleuchten, welche die Vereinigten Staaten gern am Rande des Faschismus wähnen.

MARTIN ALTMEYER
DANIEL COHN-BENDIT

taz Nr. 7508 vom 8.11.2004, Seite 11, 224 Zeilen (Kommentar), MARTIN ALTMEYER / DANIEL COHN-BENDIT

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Da predigen sie TOLERANZ gegenüber dem Islam und rufen auf zum Kampf gegen religiöse Tendenzen in den USA. Wo liegt eigentlich die Gefahr? Wer ist der Feind? Wovor warnen sie eigentlich?

Wie lautet eigentlich die Lösung der Probleme in konkreten Worten? Man will die Globalisierung auf gerechte Weise regulieren, den radikalen Islamismus isolieren, den Irak politisch stabilisieren, die Irankrise effektiv moderieren, etwas gegen die Klimakatastrophe unternehmen usw. Genau das macht Bush bereits. Was bedeutet das denn KONKRET???? Bush hat mit allem begonnen. Es dauert eben mehr als 7 Tage, das anzugehen.

Ein typischer Artikel: Die anderen machen alles falsch. Aber eine eigene Antwort hat man auch nicht. Nur leere Worte. Allgemeinplätze. Wer es nicht besser weiß, möge die Klappe halten.

"Kritik" ohne den besseren Weg aufzuzeigen, ist nur Nörgelei.


Cohn-Bendit ist ja kein Dummer. Er sagt: "Terror ist bloß die Methode. Das totalitäre Projekt des Gottesstaats, dem der heilige Krieg dient, kann freilich auch nicht durch Entwicklungshilfe, Schuldenerlass und Appeasement-Politik zivilisiert werden."

Aber stimmt das denn überhaupt, was er hier so kühn verkündigt? Terror ist die Methode so wie Erdolchen, Erschießen, Erwürgen, Hängen, Ersticken (gibt es noch eine Methode?) eine Methode ist, Menschen zu töten.

Diese "Methode" wird bestraft. Gleich aus welchen Motiven: man darf nicht töten. Daß man tötet, um des anderen Geld zu bekommen, um eine eigene Straftat zu verdecken, verändert die Höhe der Bestrafung, macht aus einem totschlag einen Mord, aber was sonst gibt es da noch aufzudecken als die Methode und nur die Methode. Diese Methode ist es, die verhindert werden soll.

Er meint also, das Ziel des totalitären Gottesstaates sei das eigentlich Gefährliche.

Als absolut Ungläubige weiß ich nicht sehr viel über die Bibel und den Koran. Ich dachte immer, die Religion sei ein Auslaufmodell. Es scheint aber wohl noch anzudauern. Deshalb bin ich mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, die Ausbreitung ist Teil des Islams? Dagegen ist doch nichts einzuwenden. Dagegen können wir doch nein sagen. Wir haben doch die Wahl.

Wenn die Ausbreiting friedlich versucht wird, müssen wir uns dann auch so sorgen, wie um Terror? Da setze ich eigentlich auf die gesunde Geisteskraft eines jeden. Aber gegen den Terror komme ich mit Verstand und guten Argumenten nicht an. Terror ist es, was ich fürchte, die Methode also.

Das Ziel fürchte ich nicht, wenn es nicht terroristisch durchgesetzt wird.
Da vertraue ich auf die Kraft unserer Demokratie.


Horst Weingärtner aus München schreibt dem heutigen SPIEGEL einen Leserbrief, der wie folgt lautet:

"Glaubt Bush tatsächlich, die Welt durch Krieg befrieden zu können - und das im Auftrag Gottes? Seine zum Teil tiefreligiösen Wähler ermöglichen die Fortsetzung einer unseligen Tradition, die seit 2000 Jahren die Geschichte der Menschheit belastet: Kreuzzüge, Inquisition, Ausbeutung von Kolonien ... Herr, erbarme dich!"

Aber es geht noch besser, so Heiner Blümler aus Oldenburg in Niedersachsen:

"Die Benachteiligung von allein erziehenden Müttern durch so genannte Sozialgesetze, die öffentliche Diskreditierung Homosexueller oder abtreibungswilliger Frauen, die auferzwungene Einschüchterung der wichtigsten individuellen Bürgerrechte durch den "Patriot Act", dazu eine nahezu imperialistisch anmutende Außenpolitik seien nur Beispiele für das gegenwärtige "Land of Free". Dazu ein Mann an der Spitze, zu dessen Beschreibung Schlagworte wie "Starker Führer" oder "Große Ideen" benutzt werden. Wir sollten uns fragen, woran uns das erinnert und warum es uns Unbehagen bereitet. Fest steht, dass sich das amerikanische Volk mit der Wiederwahl ein selten da gewesenes Armutszeugnis ausstellt."

Der durchschnittliche SPIEGEL-Leser eben, wie er sich informiert, wie er hasst, wie er sich durch unfreiwillige Komik zum Affen macht.

Ich freue mich dann schon auf die Leserbriefe der kommenden Woche, wo das Katzengeschrei wieder einmal ganz besonders gewaltig sein wird. Sicherlich kommen auch ein paar "Experten" zu Wort, die aus dem Nähkästchen plaudern und uns verraten werden, wie Amerika "wirklich" ist. Hochspannend!

....eigentlich nur noch zum kotzen was der SPON da rausbringt.

und wenn jetzt auch noch Cohn-Bandit mitmischt dann wird es ja noch ganz lustig.

schade nur das man sich mit der online version des SPIEGEL oder des STERN nicht den a... wischen kann. ihrem beschissener journalismus wuerde das einen heimischen eindruck geben.

@Gabi:
Wo in dem taz-Artikel wird Toleranz gegenüber dem Islam gepredigt?
Letztlich geht es beim christlichen Fundamentalismus in den USA und beim islamischen Fundamentalismus um das Gleiche.

My advice to Germany: Continue to worry about Bush 24x7, but don't pay any attention to problems in Germany. You will feel much better! Make sure all your media propagate the same viewpoint. Leave your jobs and protest in the streets for four years. Burn down your universities and loot your stores. But never waste time criticizing Germans, for you are the perfect exemplars of monotheistic socialism. Meanwhile, we Americans will enjoy watching the decline and fall of Das Deutsche Volk, nicht.

Warum hat Wuldorblogger aufgehört??? Schade!

Niklas, das hat C-B und viele viele seiner Freunde immer gepredigt. Hat das keine Gültigkeit mehr? Dann wäre ich wohl nicht auf dem Laufenden. Das halte ich für unstreitig.

Toleranz gegen den Islam als solchen, ist eine ganz große Forderung.

Warum stimmt das nicht?

PacRim Jim,

Will toss this question at you as I would like your thoughts.

For the last 50 years the offical policy of the US has been to support the intergration of Europe and by this to support the concept of the EU.

What do you think would happen if the US decided to change that policy?

What step and how do you think that would be transmitted to the euro's ?

The German preoccupation with Bush is not a subject for politics but for a therapist. The problem is all the German therapists have the disease. You are, how does one say, ah...le fucked.

My advice to the U.S.: Continue to worry about "Al Quaeda" and moral values 24x7, but don't pay any attention to problems in the U.S. You will feel much better! Make sure all your media propagate the same viewpoint. Leave your jobs and protest in the streets for four years. Burn down your abortion hospitals and loot the New York Times. But never waste time criticizing Americans, for you are the perfect exemplars of the christian free world. Meanwhile, we Europeans will enjoy watching the decline and fall of The American People, nicht.

Kleiner Lesetip: The Making of the Terror Myth

Eine Gegendarstellung zu Niklas "Lesetipp":

Al-Qaida is no dark illusion

David Aaronovitch
Tuesday October 19, 2004
The Guardian

http://www.guardian.co.uk/alqaida/story/0,12469,1330497,00.html

Gedmin macht sich ebenfalls über den SPIEGEL lustig, und rückt einige Dinge gerade:

Das fromme Amerika
Kolumne
von Jeffrey Gedmin

Meine Cousine Lynn und ihr Mann Billy leben in North Carolina und sind "wiedergeborene Christen". Sie fassen ihre drei Töchter, alle im Teenageralter, an den Händen, um vor dem Essen zu beten. Sie gehen in die Kirche. Billy wird ihnen erzählen, wie Jesus sein Leben beeinflußt. Lynn und Billy gehören zu den Gründen, warum mich nicht beunruhigt, was in den USA geschieht. Bushs Wiederwahl wird allgemein als Sieg einer bigotten "Christlichen Rechten" beschrieben, als deren Verkörperung natürlich der Präsident gilt. Der "Spiegel" - auf seinem Kreuzzug zur Darstellung Bushs als eines intoleranten Eiferers - berichtet in dieser Woche, Bush erwarte, daß "seine Mitarbeiter trainieren, und verachtet jene, die es nicht tun". Ich bin gelegentlich im Weißen Haus gewesen, aber davon habe ich noch nie gehört. Das ist Journalismus auf Michael-Moore-Niveau. Man schaue sich die Werbung für N 24 an: Da sieht man einen US-Soldaten im Irak, aber auf einem eingefügten Bild über seinem Maschinengewehr sieht man seine Hand nicht an dessen Abzug, sondern an der Zapfpistole einer Tankstelle.


http://www.welt.de/data/2004/11/09/357769.html

I knew we should have given Germany to Poland. Is it too late?

Nilkas,

At least we have jobs and our nation is not in decline... and yes we will worry about carrying the fight to the enemy....

LOL

Nilkas you are very funny... seems we have gotten under you sick a bit...hehe

Hallo Niko,
Das versuche ich gerne zu beantworten, auch wenn es vermutlich vergebliche Liebesmüh ist. Es geht in beiden Fällen darum, die Welt in Gut und Böse, moralisch und verdorben, gläubig und ungläubig einzuteilen. Es geht darum, durch eine feste Werteordnung Halt zu gewinnen. Der rechte Glauben soll wieder Grundlage jeglicher Politik sein, und alle, die unter der Herrschaft der Ungläubigen sind, haben entweder die Botschaft zu kapieren oder sind zu bekämpfen.
Vielleicht erwarte ich auch etwas zu viel, was die Taten der frommen Christenmenschen in den USA betrifft. Aber ihr seid ja auch erst am Anfang eures Weges, oder? (Ich sage ja einfach mal "ihr", denn euer Denksystem "wir" gegen "die" ist ja so herrlich bequem, ich hoffe, es stört dich nicht). Was den Bekleidungsaspekt angeht, übt euer Justizminister schon fleißig. Daß ihr Sex als Böse betrachtet, stimmt mich auch schon sehr hoffnungsfroh. Daß ihr anfangt, Schwulendiscos und Abtreibungskliniken zu attackieren, ist auch ein ermutigendes Zeichen. Bis ihr tatsächlich euren starken Glauben auch methodisch-praxisnah, sozusagen auf der Straße, umsetzt kann es tatsächlich noch ein wenig dauern. Aber lasst euch nicht entmutigen, es gibt sogar schon Iraner, die bloggend gegen ihr Regime ankämpfen, aber sich bei euch an die Verhältnisse zu Hause erinnert fühlen.
Das heißt, ich schlage euch vor, wie schon gestern erwähnt, ein strategisches Joint Venture einzugehen und gemeinsam gegen das ungläubige alte Europa zu Felde zu ziehen. Damit könntet ihr euch viel Energieverschwendung ersparen. Ihr habt die Atomwaffen, die Hamas die Männer fürs Grobe. Ihr habt die Talk-Radios und Weblogs, der Islam noch einige feurige Prediger. Außerdem hättet ihr mit Mekka einen Pilgerort, der nicht im gottlosen alten Europa liegt wie Lourdes (Frankreich, uaah) oder Santiago de Compostela (Spanien, igitigitt, die Verräter). Mit der saudi-arabischen Regierung arbeitet ihr ja eh schon bestens zusammen, und die gemeinsamen geschäftlichen Interessen dürften euch noch näher zusammenführen. Was hält euch also noch davon ab?
Es wäre die Mega-Fusion des Jahres, McWorld Corp. und Djihad Inc., viel spannender als AOL-Time Warner oder Daimler Benz-Chrysler. Eure Aktionäre auf Seiten der Rüstungsindustrie dürften auch hochzufrieden sein. Frankreich zu bombardieren, ist schließlich eine viel größere Herausforderung als den Irak, und man kann viel mehr schöne neue Waffen dabei ausprobieren.

Jetzt hoffe ich, deine gemütlich-selbstgefällige Siegeslaune nicht zu sehr gestört zu haben. Betrachte mich einfach als Teil der Verschwörung, dann wird alles gut.

Hochachtungsvoll
Niklas

Am sure this will not come as a surprise to anyone.. interesting how this is playing out..

Long live NATO..


http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1388174,00.html

Hi Joe,
OK, putting so many in prisons is indeed a nice employment strategy.
And you work for much lower wages than before. Do you get the point?

Mal wieder ein Artikel einer deutschen Zeitung über Michael Moore, hatten wir doch eigentlich wirklich genug in letzter Zeit.

Schrecklich, diese einseitige Presse.


@nicklas/jo,

EU countries haven't created a single job in private sector in over ten years, with the exception of Ireland and the UK...

Can you quote a different non-michael moore source? www.buzzflash.com : you can't really be considering this a deep-throat source, can you? Is the that Michael Moore for dummies homepage?

Niko,

Auch auf die Gefahr hin, mit der Frage neue Gewaltphantasien Ihrerseits auszulösen:

Wie würden Sie den Unterscheid zwischen islamischen Fundamentalisten oder Konservativen und christlichen Fundamentalisten oder Konservativen (Dominionists, Reconstructionists usw.) definieren? Läuft es darauf hinaus, dass das Christentum friedlich, der Islam aber kriegerisch (Djihad) sei? Sehen Sie garkeine Ähnlichkeiten? Wie würden Sie "Theokratie" definieren?

theocracywatch.org

Niklas, I hope you realize the first link you gave actually predicting the last six years? And, just using the amazing tool known as the human eye, you can see a few abnormalities?
Here's a little hint. Even today, our prison population is actually less than that graph assumes we'd have four years ago. Our prisoner counts also tend to include the mentally ill. I'll avoid the obvious joke and let you fill in the generic punchline.
Now, as to the actual employment rate, which seemed to be to be the actual purpose of the debate up til your random segue, is 5.4% and falling in America. And no, that doesn't include prisoners as working men. Meanwhile, the German unemployment rate is running at 10.4%. And I've seen a good many sources suggesting that it will increase. All this despite the supreme buying power of the euro.

And the second article? Sure, the rich paid less last time taxes came around. Want to know why, though? Because they actually earned significantly less. When you base your tax system of people who make their earnings off the stock market, you get frucked quite often. Has the 'average person' in the U.S. made less? I don't know. But it doesn't seem like it to me, despite all the anecdotal evidence to the contrary. Fewer and fewer Americans are below the poverty line.

Here's a hint. Using statistics and information that can't be disproven easily with a couple searches of google backs up your arguement. Using links that can easily be proven wrong, well, that's not so hot for you.

Here's some interesting bits of information, although, as they're coming from an uneducated American I doubt you'll bother to pay attention to them. You might want to think about all those screams complaining that the U.S. workers work more hours, considering the German government is supposed to be increasing your own minimum working hours. Watch as people who seem to throw moral values around outlast your own culture.
Moral values?! I'm sure you read those just as the other hundreds in your class did. Maybe you should notice all the studies showing Bush didn't actually gain many votes from the religious right?
Moral values can mean a lot of things, although, if all you deal with are the government sponsored trash and whatever rags it decides aren't tabloids, I can understand how you might not understand that.

"Das wird ja ein Schlachtfest, oder character assassination, wie wir so schön sagen. Normalerweise schneide ich dabei nur einen kräftigen Schinken direkt aus der Mitte heraus, und grille einzelne Teile, während andere gedünstet werden, oder die besonders triefenden direkt den Hunden (des Krieges) zum Frass vorgeworfen werden. Aber deine Antwort verdient es komplett seziert zu werden."

Pfui, ich dachte ihr wärt so friedliebend und wollt eine Welt, in der niemand mehr in Angst leben muss.

"Wie wir sehen werden, hast du dir recht viel vorgenommen. Also auf ans Werk."

"Das ist keine Antwort auf die Frage. Normalerweise funktioniert das so: (1) Du stellst eine These auf, (2) sammelst Belege für die These, (3) daraus formulierst du durh Abstraktion und Generalisierung eine Theorie, und (4) am Ende wird die Theorie untermauert mit möglichen Resultaten die sich daraus ergeben. An dieser Stelle hast du aber nur deine unterstellten Beobachtungen wiederholt. Durch Wiederholen werden deine seltsamen Ansichten nicht mal zu einer These."

Ich zitiere:
"If you are so opposed to freedom to religion then you are saying I believe only in man. I reject the concept of heart and soul. You reject good over evil. You do this because you have lost your ability to tell what is good and what is evil."
(Joe gestern in "We are Germans and we are afraid")

Es geht also um die Unterscheidung von Gut und Böse.

"Offensichtlich fühlt sich der kleine Niklas frei von solchen Ideen. Noch lustiger ist aber, dass du, der du dich so befreit von diesen niederen Instinkten gebierst, nur zu gerne den Worten Michael Moores lauschst, als sei es Offenbarung und Manna zugleich."

Ob du es glaubst oder nicht, ich kenne nicht alle Bücher Michael Moores auswendig. Ich bin sogar der Meinung, daß das Niveau des Spiegel nachgelassen hat, seit Schröder an der Macht ist. Auch wenn das nicht in dein Weltbild passt.

"Siehe oben. Das ist kein Beleg für deine Behauptung, sondern eine Behauptung selbst. Das wiederholen deiner Fantasien machen sie nicht wahrer."

Ach, da gibt es unzählige Bush-Reden, ich bin jetzt zu faul, eine rauszusuchen.

"Die Ironie dabei ist aber, dass Europa islamischer wird, umso mehr du glaubst, mit deinem beispielhaften Handeln eine rationalere Kultur fernab der moralischen Verpflichtungen der Bibel zu etablieren. Für jede Kirche die in Europa mangels Besuchern schliesst wird eine neue Moschee eröffnet."

Stell dir vor, wir haben in Europa eine eigene Islam-Debatte! Wir können sogar eigenständig denken.

"Stimmt, und weil wir so sehr hinterherhinken entscheiden sich Millionen Menschen aus aller Welt, in die USA auszuwandern. Wie viele Inder kamen mit der Green Card in den letzten Jahren nach Deutschland? Lassen wir es 10.000 sein. Mehr als 100.000 Inder kommen jedes Jahr in die USA. Lass dich davon aber nicht irritieren, auch nicht von der Tatsache, dass die wenigen Deutschen, die einen Nobelpreis erhalten, allesamt in den USA arbeiten."

Ja, das ist alles richtig, aber in welche USA? Ihr seid nicht die USA (bzw. nur knapp über 50%)

"Das ist ja gerade das Lustige an Kommentatoren wie dir. Am einen Tag sind wir moralisch verdorben (Sexindustrie, Dekadenz, kein Beispiel für die Welt, schon gar nicht für Muslime, perverse Sexspiele in Abu Ghraib, usw), am nächsten Tag sind wir spiessig, haben ein gestörtes Verhältnis zu Sex."

Bin wohl von der Heuchelei angesteckt, die jeder konservativen Bewegung eigen ist. Außerdem: Habe ich je etwas über Sexindustrie bei euch geschrieben? Das ist auch eine Unterstellung Wie wär's denn mal mit Belegen von deiner Seite?

"Oh, nein, nein, 'gegen das ungläubige alte Europa zu Felde zu ziehen' besorgen die Muslime, derer Europa in den letzten 40 Jahren 30 Millionen zu sich geholt habt, schon ganz von alleine."

Jetzt verstehe ich dich nicht. Oben schreibst du noch, daß es Beleg für Amerikas Größe ist, wenn es Einwanderer ins Land holt, und jetzt schreibst du, wie die europäischen Länder nur so dumm sein können...

"Wieso Energieverschwendung? Das ist kein Thema für uns, im Gegensatz zu Europäern, die sich fast täglich bei Onkel Putin und den Crazy Mullahs prostitieren müssen, um 90% eurer Energie zu importieren, können wir mehr als 60% unserer Energiebedarfs aus eigener Produktion stillen."

Onkel Putin kann euch auch aber noch viel Erfahrung im Antiterrorkampf geben. Was unterscheidet eigentlich Irak- und Tschetschenien-Krieg und die begleitende Rhetorik?

"Zu blöd nur, dass die Hamas uns nur theoretisch bedroht, die Mittelstreckenwaffen der Iraner aber jetzt schon Berlin und Paris erreichen können".

Wenn sie euch nur theoretisch bedroht, warum macht ihr sie dann zum Mittelpunkt eures Wahlkampfes, und nicht die Hunderttausenden weggefallenen Arbeitsplätze während der Regierungszeits Bushs, die riesige Staatsverschuldung und das nicht mehr vorhandene Sozialsystem?

"Und Arafat, wo fault der nochmal? Ah, richtig, in Paris."

Puh, das ist aber eine hässliche Sprache. Gehört es sich für einen anständigen Christenmenschen, so über seine Feinde du sprechen? Ich bin ehrlich menschlich enttäuscht von dir.

Ich gebe zu, ich bin jetzt auch ein wenig überheblich, muss Nachahmung sein. Ich möchte mich auch herzlich für die linken Zecken entschuldigen, die ich als Quellen zitiert habe?

Mit ergebendstem Gruße zum Führer, Äh ... leader Äh ... commander-in-chief
Chomskytrollbot

P.S: Ist Slashdot jetzt auch schon Teil des linken Packs?

Für die Deutschsprachigen:
SPIEGEL - Die neue BILD

@Niklas:
Daß ihr anfangt, Schwulendiscos und Abtreibungskliniken zu attackieren, ist auch ein ermutigendes Zeichen.
Ein Krimineller macht nun eine ganze Nation aus? Ich kann Ihrer Logik nicht folgen.

Wehrmachtsdeserteure sollen nicht rehabilitiert werden. Michel Friedman sollte Deutschland "den Deutschen lassen", Martin Hohmann in der Unionsfraktion bleiben. Homosexualität ist "Perversion", die "Schamlosigkeit" der Schwulen ist ein Zeichen von "Schwachsinn". Sagt Norbert Geis, CSU.

Und ist jetzt ganz Deutschland so? Spricht er für alle Deutschen?

So kann ich noch viele andere zitieren.

Noch etwas von einem deutschen Bundestagsabgeordneten:

"Jetzt zeigt sich die Wirkung der nach wie vor vorhandenen Abtreibungsmentalität in unserem Land. 300 000 bis 400 000 Kinder werden jährlich im Mutterleib getötet. Wir müssten uns keine Gedanken über Zuwanderung machen, wenn die getöteten ungeborenen Kinder des letzten Jahrzehnts die Chance zu leben bekommen hätten. Dieses Verbrechen an den ungeborenen Kindern beginnt sich zu rächen."


Na, Niklas, wer sagt das wohl? Da brauchen Sie gar nicht weit zu suchen. In Deutschland gibt es diese Aussagen nämlich auch.

Niko,

Über ihre Darstellung der Amerika-Klischees musste ich herzlich lachen.
Mir ist auch durchaus bekannt dass es einen zB. kulturellen Antiamerikanismus in Deutschland gibt, der sich bis zu den Nazis zurückverfolgen lässt, und der einige Anhänger von rechts bis links hat. Ich finde es aber kontraproduktiv, jede negative Äusserung über US-Politik dermassen abzukanzeln, am Ende vergraben sich beide Seiten in ihren SChützengräben und fühlen sich am Recht. Es gibt ja auch genug Stimmen auf der Seiten der US-Demokraten, die ähnlich besorgt sind. Und um die Kritikfähigkeit der Administration und ihrer Sprachrohre ist es ja nun auch nicht so gut bestellt.

"Ich beantworte die Frage auch gerne folgendermassen:

Wie viele Moscheen werden jedes Jahr in den USA gebaut? Mehr als 1.000. Wie viele christliche Kirchen werden jedes Jahr in Saudi-Arabien gebaut? 0.

Wie viele Christen wandern jedes Jahr aus den USA in den Mittleren Osten aus? Weniger als 1.000. Wie viele Araber wandern jedes Jahr in die USA ein? Mehr als 10.000."

Das sind überzeugende Argumente.
Allerdings ist die moslemische Welt natürlich grösser als Saudi-Arabien, und es gibt einige Beispiele, wie auch dort die drei grossen westlichen Weltreligionen schon lange friedlich koexistieren - die kommen allerdings naturgemäss in den Nachrichten kaum vor.

Ebensowenig wie die moderaten Moslems, die keine Fahnen verbrennen und nicht vermummt Drohungen ausstossen.

Ich bin überrascht von Ihrer Einschätzung des Islam, und teile sie grösstenteils.
Allerdings ist mir nicht ganz klar, wie der Westen oder Deutschland auf den Gang des Islams einwirken könnte. Da eine zentrale Instanz fehlt, gibt es natürlich alle möglichen Stimmen, moderate und fanatische, und keinen Konsens - der Islam mit seinen ganzen widersprüchlichen Strömungen ist ja garnicht der homogene Block, als der er oft dargestellt wird. Wenn wir in Deutschland aber Muslime zB. in öffentlichen Ämtern und Parlamenten haben werden, wenn Moslems sehen, dass die Propaganda vom dekandenten bösen Westen eben Propaganda ist und Demokratie eine lohnenswerte Sache, dann werden wir am Ende vielleicht eine christlich-islamische CDU haben, für unmöglich halte ich das nicht.
Moderate Moslems und Christen könnten feststellen, dass sie einiges gemeinsam haben und gemeinsam in einer säkularen Moderne vor ähnlichen Problemen stehen.

Die Fundamentalisten auf allen Seiten wiederum benötigen ihre Widerparts natürlich als Erzfeinde, und dann gibt es auch Konflikte, die mit dem Islam in Wirklichkeit so viel zu tun haben wie der Nordirlandkonflikt mit dem Christentum.

Im übrigen glaube ich auch nicht, dass die Pläne der Evangelikalen in den USA sich so ohne weiteres erfüllen werden, sie werden wohl vielmehr von der Realpolitik und den hoffentlich nötigen Kompromissen im Kongress oder Senat "entschärft" werden. Trotzdem finde ich es befremdlich, wenn in einem der modernsten Länder der Erde zu Beginn des 21. Jahrhunderts so viel von "Values" und Abtreibung und Gebeten und Gottes Segen die Rede ist. Ob das nur Wahlkampf war, wird man ja in nächster Zeit sehen.

Die gestrigen Meldungen über den bevorstehenden Angriff auf Falludscha, in denen von Marines die Rede war, die verzückt "christliche Rockmusik" hörten, und in denen von einem Sergeanten (?) berichtet wurde, der in Falludscha das "Gesicht des Satans" erkannt haben wollte, fand ich äusserst befremdlich.

It is always fun to post with someone like Nilkas. At the end of the day, facts never matter. It is all about pure emotion and hate. Of course, I am never sure about the hate. It could be he hates himself or his nation or the EU.

Let's look at performance. I know Germans hate to do this because you have to make some type of judgement. I will not ask you to judge just look at the facts...

Annual GDP Growth Rate (constant 1995 USD)
EUROPEAN UNION UNITED STATES
1970-80 2.94 3.15
1980-90 2.36 3.14
1990-00 1.91 3.25

We all know that the annual GDP Growth rate from 2001 to date is much worse for the euro landers than these rosie historical averages.

If one is to use GDP as a measure of wealth, Luxenbourg is the only euro land nation whch has a higher GDP than the US average of states. The GDP for Lux is 194 and for the US the average state GDP it is 139. For france it is 105 and for Germany 100. Arkansas is 99 and our poorest state is 92.

I might add the GDP of my metro area in Georiga is greater than that of Sweden....

So for some of you who might like to actually look at facts I provide this link.

http://www.timbro.se/bokhandel/pdf/9175665646.pdf

It is the link to a study done by Fredrik Bergström & Robert Gidehag of the Timbro Institue It is the think tank of Swedish enterprise. Whose mission is to advance an agenda of reform based on core values – individual liberty, economic freedom, and an open society.

Of course some might say this is not the best way to measure living conditions. I could see the merit in that so I invite you to the Timbro Study

The percentage of Americans living below the poverty line has dropped to 12% from 22% since 1959. In 1999, 25% of American households were considered "low income," meaning they had an annual income of less than $25,000. If Sweden--the very model of a modern welfare state--were judged by the same standard, about 40% of its households would be considered low-income.

In other words poverty is relative, and in the U.S. a large 45.9% of the "poor" own their homes, 72.8% have a car and almost 77% have air conditioning, which remains a luxury in most of Western Europe. The average living space for poor American households is 1,200 square feet. In Europe, the average space for all households, not just the poor, is 1,000 square feet.
So what is Europe's problem? "The expansion of the public sector into overripe welfare states in large parts of Europe is and remains the best guess as to why our continent cannot measure up to our neighbor in the west," the authors write. In 1999, average EU tax revenues were more than 40% of GDP, and in some countries above 50%, compared with less than 30% for most of the U.S.

I am sure the Lisbon Agenda. Just another goal that will not be met. Typical of the EU and leadership in euroland espically "old Europe" where words and paper are confused with action.

Gabi,

Du liebe Zeit, sind das aktuelle Zitate von Geis?
Er war mir noch nie so sehr aufgefallen.
Da Sie Hohmann erwähnen, das ist mal ein schönes deutsches Beispiel für eine unselige Verquickung von Christentum, Nationalismus und einem sich windendem Antisemitismus, alles so schön verpackt und glattgeschliffen, dass er bis heute in seinem Wahlkreis sehr beliebt ist. Und auch europaweit machen solche Typen ja gerade von sich reden. Allerdings ist sein Milieu deutschlandweit eher am aussterben.

Ist es nicht interessant, wie dieselben Leute oft gegenüber den ärgsten Diktatuten Toleranz predigen und betonen, wir könnten ihnen nicht unsere Demokratie und unsere Menschenrechte aufzwingen, um zwei Sätze später die älteste Demokratie zu verteufeln, weil sie es wagt, in einigen Punkten von "unseren" europäischen Gepflogenheiten abweichen?

Daß seit dem 11. 9. Millionen Deutsche Sachbücher über den Islam gelesen haben, um ihn besser zu verstehen, während sie sich zur Formung ihres Amerika-Bildes mit Michael Moore, Spiegel und Stern begnügen und denken alles zu wissen? Wie viele Deutsche wissen heute, was die fünf Säulen des Islam sind? Und wie viele Deutsche wissen, was wirklich in der Sicherheitsstrategie der US-Regierung von 2002 steht und inwiefern es sich von der letzten aus der Clinton-Ära (oder der Europäischen Sicherheitsstrategie) unterscheidet? (Nicht, daß ich etwas dagegen habe, daß die Menschen sich über den Islam informieren, im Gegenteil. Aber was die USA betrifft ist das Interesse an sachlicher Information m. E. unvorstellbar erschreckend gering. Ich hatte bei mir im Blog vielfach Kommentatoren, die sogar offen gutgeheißen haben, daß einseitig negativ berichtet wird und zugestanden haben, daß sie die Wahrheit, wenn sie dem, was sie zu wissen glaubten, widersprechen würde, gar nicht wissen wollten. Wenn wir schon von Ignoranz sprechen!)

Was soll ich davon halten, daß man Kategorien wie "gut" und "böse" soweit "überwunden" zu haben glaubt, daß man selbst die Taten eines Osama bin Laden nicht mehr pauschal als "böse" bewerten will, sondern die "root causes" zu finden versucht und das Niedermetzeln irakischer Zivilisten und europäischer Helfer als "Widerstand" schön redet? Daß man aber gleichzeitig, obwohl doch das Denken in "gut und böse" so verpönt ist, wenig Probleme damit hat, Herrn Bush als Kriegstreiber, Massenmörder und Kinderfresser darzustellen, was dem landläufigen Verständnis von "böse" ja nun doch sehr nahe kommt...

Daß man Menschen, die voller Stolz ihre Kinder mit Sprengstoffgürteln ausschicken, um Menschen zu ermorden gleichsetzt mit - zugegeben auch nicht immer sympathischen - Menschen, die zwar extrem gläubig sind, aber deswegen noch niemanden in die Luft gejagt oder geköpft haben?

Ich begreife es nicht. Ich werde es nie begreifen. Und es sind diese Menschen, die den USA vorwerfen, mit zweierlei Maß zu messen oder unmoralisch zu handeln. Ich bin von Tag zu Tag fassungsloser. Und eine BBC-Reporterin, die mit Sicherheit für keines seiner Opfer auch nur das kleinste Tränchen verdrückt hat, weint aus Sorge um Yassir Arafat. Unfaßbar.

Chomskybot? You have been to /.I see.
Michael Moore for dummies homepage? Now I really can see you have been there.

I think what we have here is that the US being successful in keeping it's ecomony growing when Germany and most of europe isn't is that the left as usual thinks the US must be getting their share of growth by stealing it.
It's the typical leftist line the US is stealing and consuming everyone elses "fair share." Think of it as a deranged form of phallus envy.

Both here among the seclar elite and in post-Christian Europe, there's a huge fear of the Religious Right in America. The fearful can be divided into two groups, the uninformed or propagandized and the second group are the 'socialists' in broad definition. I'll explain, Ludwig Von Mises identified socialism as a Christian heresy. Socialists have given up on God in Heaven and are making the attempt to create Heaven on Earth. Why wait to die to get to paradise? Having given up on God, the socialists have turned government into God, as the source of all that is good. The God of the Socialists is a jealous God and can stand no other god before it. This is the source of the passionate hatred of a person like Niklas. He claims to be worried about religious wars arising from the Religious Right, all the while conducting his own religious war.

For the fearful, but still open-minded, I'd like to present some American history and some information on the current situation in American. The propagandists in Europe basically get their information from the anti-religious American secular elitists in the mainstream media (MSM). Word to the wise, the MSM is totally biased and an unreliable source of information.

America has always been a religious country, it was founded by religious dissenters after all. The 'Religious Right' has always been here, in fact, it's probably smaller today than ever. The American Revolution was fully supported by the 'Religious Right'. It brought forth the first democratic country and spread voting rights to all adult men. The 'Religious Right' was the backbone and muscle of the movement to abolish slavery, which finally took a bloody civil war to end. Every President from Washington to Bush has been religious. FDR called for a national day of prayer on D-Day, June 6th, 1944. The Religious Right in action again. Post-war, the Religious Right supplied the people, the language, the moral power to push for the Civil Rights for Blacks.

The Religious Right was never a problem for liberals or the media as long as they voted Democrat, which they did for over a hundred years. Jimmy Carter, born-again evangelist Southern Baptist, was such a disappointment, that many moved into the Republican Party voting in 1980 for Ronald Reagan. The Religious Right only became a problem starting in 1979, when it became clear they were moving to Republicans. Nothing has changed since then.

If you look at the political values of the Religious Right, you'll find strong support for democracy, equal rights, non-racial attitudes, local control, freedom of conscience, religious freedom and economic freedoms tempered by government oversight and an insurance net.

This is the reality. The idea that the American Religious Right intends to install a Theocracy is propaganda. The purveyors of this propaganda use the Religious Right to distract from their own intentions. If you are open-minded, you can check out American History, do your own homework and make up your own minds. All I ask, is, don't accept the propaganda. Since the Religious Right has always been part of America, why haven't they succeeded long ago in creating their Theocracy? They were stronger earlier than today. Why have they had such a lack of success? Just think about it.

Jabba the Tutt,

No wonder Nilkas is pissed and full of hate. I would be too if heaven was in fact Germany or france. Not much to look forward too.

"the socialists have turned government into God"

In a democracy, the government is established by, consists of, and serves the people.
The van Mises fans, who want to abolish government and privatize everything, have turned businessmen and corporations into gods then. The difference: No democratic control anymore.

Heaven IS in france, in case you havent noticed. There is a saying in germany, "Leben wie Gott in Frankreich"

@joe
No wonder Nilkas is pissed and full of hate. I would be too if heaven was in fact Germany or france

And i hope heavean is not like the usa, i would prefer the hell then!

@Gerd:
In a democracy, the government is established by, consists of, and serves the people.

In America, democracy is limited by basic, fundamental rights. You can lose your right to life, liberty, freedom of speech or conscience just because a majority disapprove.

The van Mises fans, who want to abolish government and privatize everything, have turned businessmen and corporations into gods then. The difference: No democratic control anymore.

Gerd, you mischaracterize Von Mises. Read his book "Liberalism", Von Mises was no anarchist. Von Mises, libertarians and individualist anarchists are just as suspicious of businessmen and corporations as anyone. They know that the free market is a powerful check on business in abusing its power. Government is far more difficult to hold accountable. "Democratic control"? Yes, democratic control works just spiffy in government schools, government health care, government pensions, government economic development, etc., etc. etc. How's the weather in Cloud Cuckoo Land, Gerd?

Gerd,
die Zitate sind von seiner homepage.

Wuldorblogger, Sie sprechen mir aus der Seele!

Ich warte auf den Tag an dem das "alte Europa" den USA den Krieg erklaert.

Nicht nur den jetzt beginnenden Handelskrieg in dem Frankreich bereits eine Vormachtstellung hat.

Ich denke das es jahrzehnte dauern wird bis man dann bereit sein wird wieder etwas logisch auf sich zuzugehen.

Ich klage das deutsche Pressewesen an wesentlich an dieser peinlichen Situation manipuliert zu haben.

Allein durch ihre unsinnigen Umfragen ueber den Wahlausgang wurde viel Unruhe und auch jetzt Hass gestiftet.Dieser Hass gegen die USA ist europaweit und wird staendig durch die Presse erneut angefacht.

Da man diesen Pseudojournalisten nicht das schreiben verbieten kann,sollten persoenliche Uebergriffe Tagesordnung werden.

Ein guter Satz Ohrfeigen hat schon manchen Gassenbengel zu einem aufrichtigen Mitmenschen gemacht.

@wuldorblogger


Du sagst es, leider nicht mehr im eigenen Blog -schade.

racker,

America has never made that claim....LOL.

Our nation is far from perfect. Actually it is most imperfect, which is why it is always in a state of constant change, development and discovery. It is why it is alive with new ideas, new people and new hopes. It is why its future is bright.

It is one of the reasons more and more people from around the world continue to want to come here. They want to come here because of our freedoms and because of our opportunties.

One of the things Americans do is to embrace change and to accept challenges. We unlike the Germans and so many euro's do not hide in the corner or march in the street when we are confronted, we take action.

But to expand the thought you made, if this is hell, then heaven is going to be a pretty good place. Too bad people like you and Nilkas might never see it.

So as a good German, you should and I think you do, not worry about America. America is going to be just fine. I encourage you to worry about your own nation. Worry about your declining standard of living and the rot and decay which now seems to infect you. I surely do not worry about it. I am indifferent to you and your future.

Have a nice day.

"They know that the free market is a powerful check on business in abusing its power. Government is far more difficult to hold accountable."

Yeah, Jabba, this is a joke, right?

So, the free market will protect human rights, will protect people not needed by the markets, will protect the environment, will build infrastructure in places where it only serves poor people without any profit, because they cannot afford to pay much...right, probably through the "magic powers of the market". I wonder if the whole US would be be electrified today, if the "free market" was to blame.

" Yes, democratic control works just spiffy in government schools, government health care, government pensions, government economic development, etc., etc. etc. "

It would and it does in places where people are educated, wealthy, interested in their communities and sharing some responsibility. We used to have a cheap telephone system in germany, government-owned.
Then the prophets of the free market decided, that some competition would benefit us.
Since then we have seen all sorts of strange companies evolve and disappear again, higher tarifes, internet fraud supported by telecom companies, bad infrastructure in rural areas and so on. The privatized railroad company is famous for high prizes and being often too late. They want to cut the unprofitable lines in small rural areas.
They want to privatize education now, so companies will (at least) influence what you learn at universities, and whats not so important for you. All for the sake of the magic free market.


"I encourage you to worry about your own nation. Worry about your declining standard of living and the rot and decay which now seems to infect you."

I do. politicians tell us the whole time on tv and through the press, that this is unavoidable because globalisation, and the power of the free market.
We cannot compete well with free market dictatorships, where the supressed people are being paid with some pennies, without any social security. And I want at least to have a chance to choose who reigns over me.

In my eyes, this is just ideology. When exactly did you lose faith in democracy?

Gerd,
do me a favor.

Name one - just one - "free market dictatorship".

Dictatorship alone won't do - it has to be "free market". And of course you know "free market" means free production decisions, free consumption decisions, free wage decisions, no barriers for new entrepreneurs, free movement of labor, and so on. Check von Hayek for details.

Please - name just one "free market dictatorship".

Gerd,

I read something today and it made a lot of sense to me. Here it is.

Germans are more concerned about equality than they are about freedom.

As for your nation, I view this not as the a problem for the rest of the world. It is a German problem. I suggest you look to other European nations and see just what they are doing. These nations would include the UK, Finnland and Sweden.

Germany has established its own standard of living. It suits the Germans just fine and they like it and enjoy it. I can understand and accept that. The question all Germans have to ask is this standard a realistic one. I would tell you it is not.

It is not that globalization is the problem as Germany is the number 1 export nation in the world. Remember this is also globalization. The problem is those choices the Germans have made in the areas of their labor laws, taxes, regulation, formation of captial, etc.

And of course your leadership is going to tell you that. Why not, you believe it. You tend to believe anything the state tells you. It is easy to blame anyone but yourselves. Why accept the responsibity when you can blame someone else? Germans seem to be big on that lately.

If you leaders tell you anything else than then that means they would have to fix the problem. That requires leadership. Something else which seems to be lacking in Germany.

For the majorty of the people not to see what is going on and to demand change is just another example of your decline as a nation and a people.


These are all things that Germans control and can change should they desire. To think that any nation is going to change just so the Germans can continue to live in their fantsay world is folly. The quicker Germans come to realize that then the quicker your decline will stop and there might be some actual growth.

Personally, I do not care. In many ways, I hope you continue just as you have for the last 4 years. If you do so, you will cause the euro to crack and with it probably the EU. Then you can get back to being a great nation.


@Gerd:
First of all, I know what I say and I say what I mean and I don't need you putting words in my mouth and setting up straw man arguments to knock down.

"They know that the free market is a powerful check on business in abusing its power. Government is far more difficult to hold accountable."

Yeah, Jabba, this is a joke, right?

No, it isn't a joke, it's the truth. And Gerd, you supply no evidence to knock down my assertion, you simply try to dismiss it. I know you socialists haven't had to make arguments for 50 years, you could just stand up on your moral pedestal and dismiss dissenters without persuasion. Gerd, my friend, those days are long over. You must make your case, you must attempt to persuade in the marketplace of ideas. Elitism and arrogance ain't gonna make any more.

Let's give a simple example of market accountability. Let's say I buy a Toshiba TV and it breaksdown in a month, the service is non-existent and I can't get a refund. I tell friends, family and maybe go on line and perhaps even to Small Claims Court and put pressure on Toshiba. Will this work? Sometimes. In any case, I won't buy Toshiba products again. Multiply this by millions and millions of consumers and if Toshiba wants to stay in business, they'll have to respond to consumer demand. That's how the market works.

How about government accountability? Government schools in the US have been declining in quality for 45 years. For this entire period, there has been a political movement to reform the government schools. Politicians have actually changed laws and instituted reforms. Have schools gotten any better? NO. Why? There is no financial pressure or threat of going out of business for government schools. The schools have been captured by the government employees and are run for their benefit and not for the benefit of the students.

The problem of government run organizations and attempts to make them accountable is one that is long-standing. Gerd, you just dismiss this. Sorry, not good enough.

Gerd, you wrote: We used to have a cheap telephone system in germany, government-owned.

I'll let Germans, who know more than I respond. I can tell you back in '81, it took weeks to get a phone installed and it was not cheap. Today, all I see in the magazines are ads for Handys.

Tell me, when has a government-provided service ever become cheaper, better or more efficient? I look around everyday and see amazing advances brought to the market by businesses. Is there anything harder to change than a government bureaucracy?

David,

Singapur? The chinese free market zones maybe, as well. Those are the ones that come to mind quickly without looking anything up.

"I hope you continue just as you have for the last 4 years. If you do so, you will cause the euro to crack and with it probably the EU. Then you can get back to being a great nation."

That would really be the worst option. I have some hopes in the EU and in international treaties. The future will show. The Hayek, Mises ideology was quite fashionable in the last fifteen years or so among elites and leaders world-wide, but fashions come and got, while the real problems, that emerge, will make compromises and really new strategies necessary. In the eastern european countries, people are not happy as well and are beginning to form unions, deman minimum wages and so on. Also in Asia, people will demand more liberty as well as more social security in the future. And through democracy, people will decide world-wide, how they want to live. It might differ to what you imagine them to want in the long term. We will see.

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