« Off our Beaten Track... | Main | Sudan: Let the UN and Germany do the Job... »

Comments

Del.

Note from David: Try again. No pornographic terms.

hmmm....looks like the German Version of CBS

Or a German version of the CBC.

In other countries the media would have rightfully hounded the imploding SPD with questions after each of the horrific election losses the party has suffered without letup since 2002, but not in Germany. In a less friendly media environment, the SPD may well have already been history.

Don't underestimate the readers. SPD is still losing, in fact the uncritical, helping hand coverage is probably a big factor in the continuing implosion of the SPD. The padded pillows of media coverage, help the SPD in it's delusional thinking, that everything is still OK and they won't do anything to make the necessary changes. The padded media environment means that the SPD doesn't ever learn how to make arguments to persuade the public. Everyone knows the SPD is right, the public is just too stupid to realize this.

It's the same here with the Democrats. The Democrats haven't made an argument for years, all they do is character assassination, attempted scandal-mongering, lies and insult the intelligence of the voters. Just watch how well John Kerry does with this in November.

Off-Topic:

Aber es gibt durchaus noch Zeitungen, die die SPD/Grünen kritisieren, wenn auch in anderer Hinsicht. Deutschlands Außenpolitik ist getrieben von Naivität, wechselnden Allianzen und einer Unfähigkeit zu strategischem Denken und Handeln:

Eitle Amateure
Von Wolfgang Münchau

Gerhard Schröder und Joschka Fischer verschwenden ihr außenpolitisches Kapital für irrelevante Ziele.

http://www.ftd.de/pw/de/1096093178191.html?nv=skyx

Deutschlandfunk - 28. September 2004 • 08:09
URL: http://dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/306638/



24.9.2004
Judenhass im Namen Allahs?
Islamismus und Antisemitismus in Deutschland
Von Dorothea Jung

Metin Kaplan, türkischer Islamistenführer (Foto: AP)

Die Sprache der Internetseite cihadnet.com ist türkisch. "Schuld sind Amerika und seine Sponsoren" steht auf einem Button. Ein Klick - und man empfängt dynamisch-martialische Trommelmusik. Dazu öffnen sich in rhythmischem Wechsel Bilder. Sie zeigen Kriegsopfer, vermutlich aus dem Irak und aus Palästina. - Verletzte, Frauen und Kinder, Fliehende, Gefangene. Der Bilderwechsel wird unterbrochen von Kopien kleiner Markenembleme: Coca-Cola, Marlboro, Macdonalds, Mobil Oil, Milka. "Das sind Schweine, die man nicht mästen soll", rät eine Textsequenz. Eine andere schärft dem Leser ein, derartige Waren nicht zu konsumieren, weil sie als Bombe zurückkehren könnten.

Ein Klick weiter - die Gesichter von George Bush und Ariel Sharon. Beide mit Rotstift fett durchgestrichen. "Kafir"- Ungläubiger - hat jemand darüber gekritzelt. Während hinter den Köpfen von Bush und Sharon ein Maschinengewehr heraufzieht, brennt gegenüber der Davidstern in der US-Flagge und führt zu einer Boykottliste, auf der Firmen verzeichnet sind, die angeblich Israel unterstützen. Dann erscheint eine Koransure:

Bekämpfet sie! Allah wird sie strafen durch eure Hände und sie mit Schmach bedecken. Er wird euch Sieg über sie verleihen und wird heilen die Herzen eines gläubigen Volks!

Dass man über die Homepage der türkischen Gotteskrieger zu den Webseiten von Hizbollah, Hamas und Al Quaida gelangt, wundert dann kaum noch. Wie unter einem Brennglas verdichtet zeigt diese Internet-Seite, mit welchen Versatzstücken Islamisten ihre antisemitische Ideologie ausrüsten:

Sie präsentieren antijüdische Standpunkte als die einzig richtige Antwort auf Israels Verhalten im Palästina-Konflikt.
Sie legitimieren ihre Aufrufe zur Gewalt mit dem Koran.
Sie beschimpfen die Juden als Schweine oder Affen.
Sie bezeichnen die USA als Unterstützer einer jüdischen Weltverschwörung.

Wer glaubt, dass derartige antisemitische Stereotypen sich wohl auf einer Internetseite türkischer Islamisten finden lassen, aber nicht in der bundesdeutschen Wirklichkeit, der täuscht sich. Nach Auffassung von Verfassungsschützer Herbert Landolin Müller ist auch in Deutschland die Kritik an Israel ein Eingangstor zu antisemitischen Ressentiments. "Islamisten in der Bundesrepublik verkleiden ihren Antisemitismus häufig als Antizionismus", sagt der Islamwissenschaftler. ...

--------------------------------------

Der ganze Artikel ist lesens- und nachdenkenswert.


Verify your Comment

Previewing your Comment

This is only a preview. Your comment has not yet been posted.

Working...
Your comment could not be posted. Error type:
Your comment has been posted. Post another comment

The letters and numbers you entered did not match the image. Please try again.

As a final step before posting your comment, enter the letters and numbers you see in the image below. This prevents automated programs from posting comments.

Having trouble reading this image? View an alternate.

Working...

Post a comment

Your Information

(Name is required. Email address will not be displayed with the comment.)

Mission

The Debate

Blog powered by Typepad

August 2019

Sun Mon Tue Wed Thu Fri Sat
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31