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Gute Arbeit! Der Link zu Henryk Broder funktioniert nicht, hier die korrekte Adresse: http://www.henryk-broder.de/html/tb_europa.html
(Jemand sollte Henryk dazu raten, ein Blogprogramm mit Permalinks zu installieren. Das würde es anderen erleichtern, auf seine Artikel zu linken)

Broder hat auch kürzlich einen Artikel von Simon Wunder kopiert, dem ich hier niemanden vorenthalten will:

Simon Wunder

Innenansichten aus der Friedensbewegung

Bericht von der Konferenz »Stop the Wall«, Köln, 5. Juni 2004.

So-called peace propaganda is just as dishonest and intellectually disgusting as war propaganda. Like war propaganda it concentrates on putting forward a 'case,' obscuring the opponent's point of view and avoiding awkward questions.
George Orwell, 1942

Im Juni dieses Jahres fand unter dem Motto »Stop the Wall« in Köln die »Internationale Konferenz für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel« statt. Ein breites Bündnis aus mehr als 20 Organisationen der Friedensbewegung, darunter die Attac-AG Globalisierung und Krieg, die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Pax Christi, der Bundesausschuss Friedensratschlag und die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft kündigte an, den Nahostkonflikt unter internationaler Beteiligung diskutieren zu wollen. Die Auswahl der Referenten umfasste namhafte namhafte Persönlichkeiten, darunter mit Felicia Langer auch eine Trägerin des Alternativen Friedensnobelpreises und mit Nobert Blüm einen ehemaligen Bundesminister.


http://www.henryk-broder.de/html/fremd.html?a=1

Immer wieder wichtig, weil in Deutschland gerade in Bezug auf Israel mit Parolen "Informationen" verbreitet werden.

BTW:
Die FR (Frankfurter Rundschau) gehört zu 90 Prozent der SPD!

@Gabi

... deshalb auch korrekterweise in der gestrigen Ausgabe, die nicht ausgeliefert wurde, das "abhängige" im Titelkopf ;-)

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,311492,00.html

Auch heute bei SPIEGEL-ONLINE erschienen, von Broder:

MENSCHLICHE SCHUTZSCHILDE

Vergiss Bagdad

Von Henryk M. Broder

Was machen eigentlich die "menschlichen Schutzschilde" heute, die vor über einem Jahr in den Irak gereist sind, um die Bevölkerung vor alliierten Bomben zu schützen, angesichts der Terrors? Drei Geschichten aus der Etappe.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,311577,00.html

I have memories of a wall worth hating, and it had nothing to do with protecting anyone. In fact on a nearly nightly basis i would hear gun-fire (the echo pitch indicating that the bullets were bing fired from the GDR side.)
I could hear this from 1100 m away.

Broder is correct. Why did they never march the streets over THAT wall? Or did they realize that such a thing was only made possible as a result of the genocides of WW2.

They should stop bleating about the whole Israeli fence thing. What Europe is after is a way of making it legal for Palestinians to kill Jewish civilians, and shame the Israelis into never defending themselves. It's shameful.

How much drip, drip, drip do you need to hear before you stop seeing it in those terms? Is the European press at least responsible for endlessly repeating the position? Causing the drips?

Joe, the European press is guilty to a very large degree for rekindling the latent anti-American and anti-Israel sentiments in Europe. The negative concepts they promote are not the type that slowly die out in time. Quite the contrary, this dislike (or contempt, or hatred etc) feeds on itself and keeps growing and growing.

I think the EU press has helped create/revitalize a monster, which has become larger than its creators. Even if the press wanted to regain control over it, they would have a hard time doing it. But of course, the press gives no signs of being worried or even being aware of what they've done and still keep doing. Not good, not good at all.

Isn't it possible to ban this shmuck permanently?

After seeing that cartoon, I am pissed at Bush. What the hell possessed him to go on without backing up over that 'Splodie dope? It's unconscionable.

Anderer Gedanke - anderes Thema - aber ganz aktuell:

In UK nimmt man einen Terror-Chef fest und zwar in der Planungsphase. Eine strafrechtliche Relevanz dürfte allenfalls in der Mitgliedschaft einer terroristischen Vereinigung liegen. Der Plan an sich dürfte die strafbare Vorbereitungshandlung noch nicht erreicht haben. Kriminelle Gedanken darf man ja straflos haben. Aber ich finde es schon sehr erschreckend, daß große Teile der europäischen Bevölkerungen (D, F, UK, I, Spanien und mehr) sich dann erregen und aufregen, daß die Rechte dieser potentiellen Massenmörder gewahrt werden. Es erschreckt mich, daß da keine sachliche Diskussion stattfindet, in der der breiten Bevölkerung die schwierige Balance zwischen Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit vor Augen geführt wird. Oft wird ignoriert, daß diese Menschen einfach nur Menschen massenweise töten wollen, so spektakulär wie möglich (siehe 9/11), man klammert das aus, weil es einfach undenkbar und unvollstellbar ist, man kann sich das nicht vorstellen, daß es Menschen gibt, die nur töten wollen, nichts anderes, man will nicht wahrhaben, daß es solche Menschen gibt, weil man selbst nicht dazu fähig ist. Und in dieser Balance-"Diskussion" (die keine ist) schlägt man stattdessen auf diejenigen ein, die den Staat symbolisieren, den Starken. Man sieht den potentiellen Massenmörder als Opfer des starken Staates. Vollkommen einseitig, vollkommen unfair, vollkommen unbalanciert, das Gefährdungspotential dieses Menschen wird ausgeklammert. Man personifiziert den Staat repräsentiert durch zB Blair, Aznar, Bush, Sharon (damit dieses besonders deutlich wird, habe ich gerade diese genommen) und klammert deren Aufgabe aus, die Bevölkerung insgesamt schützen zu müssen. Diese Diskussion wird bisher nicht sachlich geführt. Gerade in unserem linksliberalen Klima wird nicht offen diskutiert, was der Schutz dieses Terroristen gegen seine Möglichkeit, Tausende oder sogar Hunderttausende töten zu können, darstellt. Wo wird die Abwägung sachlich diskutiert. Seit 9/11 werden die USA als hysterisch und traumatisch und aggressiv dargestellt. Die Gefangenen von Guantanamo haben automatisch Opferstatus. In Deutschland wird das hinter Guantanamo stehende Problem nicht sachlich diskutiert. Welchen Wert hat der Rechtsstaat, wenn er solche schützt, die ihn ausnutzen, um möglichst viele zu töten? Wie definiert man die Gefahr? Wie konkret muß die Gefahr sein? Soll die Opferzahl ausschlaggeben sein? Wer auf dem Schlachtfeld für die Taliban kämpfend festgenommen worden ist, wer in Terrorcamps ausgebildet worden ist, wer indoktriniert wurde, Menschen zu töten, die nur irgendwie "westlich" aussehen, ist nicht nur Opfer, sondern auch eine Gefahr. Die jetzige Verhaltung dieses Terrorchefs in UK und Guantanamo sollten dazu genutzt werden, die GEFAHR zu diskutieren und nicht nur so zu tun, als wären das alles liebe Familienväter, deren Islam wir doch bitte tolerieren möchten. Ich weiß nicht die Antwort oder die Lösung, aber daß dies diskutiert und auch in der Bevölkerung durchdacht werden muß, halte ich für notwendig. Politiker und Medien sind hier gefragt. Stattdessen zeigt man anklagend in Richtung USA, ohne die Intention zu erklären.

Ich hätte schon gerne gewußt, was diese 3 aus den UK gemacht haben, daß sie in Guantanamo gelandet sind. Wo wurden sie aufgegriffen? Was haben sie die jahre davor gemacht? Erst wenn wir wissen, WER diese Menschen sind, können wir uns ein vollständiges Urteil erlauben. Aber unsere Medien sind schon wieder fleißig am Verurteilen, ohne diese Inforamtionen zu haben. Die Opfer sind zu schützen, die Opfer lügen nicht, die Opfer haben immer Recht. Ich finde, die Medien berichten zu früh, ohne die Sachverhalte richtig und fair recherchiert zu haben.

Richtig, Gabi. Die Europäer wollen einfach nicht wahrhaben, dass es Fanatiker gibt, die uns hassen, weil wir anders sind. Wir betreiben eine Apease-Politik, eine Politik, die sich durch Schwäche, nicht durch Stärke definiert. Ich sehe weitgehend kein überzeugendes Konzept, welches den sehr realen Gefahren in unserem Zeitalter entsprechend begegnet. Einigermaßen rational denkende deutsche Politiker wie Schily werden mundtot gemacht, obwohl sie im Recht sind, wenn sie sagen, es muss erlaubt sein, den Islam als einen Irrtum zu bezeichnen. Ich glaube sehr fest daran, das Bush gewinnen wird. Europa kann davon nur profitieren, denn alte Europäer müssen erst dieses entscheidende und enorm wichtige reflexive Bewusstsein erlangen, das ihnen momentan leider Gottes noch fehlt. Erst von da an werden sie verstehen, was es heißt, nicht nur mit sich selbst beschäftigt zu sein.

NYT - GELOGEN!
WASHINGTONPOST - GELOGEN!
Wir haben gelogen. LÜGE: LÜGE. LÜGE.
Wir waren mal wieder vorschnell!
Wir konnten die Wahrheit nicht abwarten!
Wir haben die Glaubwürdigkeit der Regierung mal wieder zu vorschnell in Frage gestellt!


Nichts von dem, nur ganz lapidar heißt es:

"Die Information sei nach einer Festnahme in Pakistan ans Licht gekommen. Die US-Regierung erklärte daraufhin, dass die jüngsten Terrorwarnungen nicht veraltet waren wie angenommen.


Man habe nach neuen Erkenntnissen schnell handeln müssen. Es gebe sogar Hinweise auf mögliche Anschläge schon in den nächsten Wochen. WELT.de/AFP/dpa"

NICHT VERALTET WIE ANGENOMMEN? Von WEM wurde das angenommen? Von NYT, Washingtonpost und in Deutschland sind auf den zu frühen Zug ETLICHE aufgesprungen. Aber wen stört es? Wer merkt es überhaupt? So haben die Medien in vielen Fällen tüchtig gelogen und ein heillosen Chaos angezettelt, weil die Sachlage noch gar nicht klar war, und die meisten schlucken es, ohne es zu bemerken.

Solange es darum geht, möglichst schnell eine Nachricht zu bringen, hört dies nicht auf. Qualität und Wahrheit sind in linksliberalen Medien unwichtig geworden. Aber dies entspricht dem Typ Mensch, der dieser Richtung folgt. Naja, sagt man, das gehört dazu, nciht so schlimm, Hauptsache, man schaut den Politikern auf die Finger. Tatsächlich? Wie sieht unsere Welt aus unter der Führung unqualifizierter Medien? Man sollte einmal die Medien und das Zusammenspiel mit der Politik analysieren, insbesondere sollte analysiert werden, welche Lügen falsch waren, die die Medien behauptet haben. Hiermit meine ich Lügen im Sinne der Definition, nicht im Sinne von wikipedia.

@ Gabi: in der sz-online findet sich heute ein Artikel, wonach die drei britschen Guantanamo-Gefangenen einen 115seitigen Report über ihre behaupteten Misshandlungen beim amerikanischen Senat für eine Untersuchung einreichen wollen. Danach wären sie nur zu Besuch auf einer Hochzeit gewesen und dann in die Fänge der Allierten geraten. Kann sein, kann auch nicht sein, mit "Hochzeiten" gab es ja schon merkwürdige Erfahrungen. Gibt es zu diesem Bericht der ExGefangenen schon irgendwo ein Link oder Info?
Da die Briten jedoch so gar kein Verfahren gegen die drei einleiten, scheinen sie keinen besonderen Hintergrund terroristischer Natur zu haben.

But I just found another weird thing, a unique example (if I am not mistaken) of how anit-americanism seeps through and through to even totally un-political reports. At the online portal of the Sueddeutsche Zeitung today you can find a report about the success of those Playmobil (TM)figures after 30 years on the market. Could be just a nice small article about a good invention and a successfull tool. And now read the header of the article:

"Sie sind bunt, sie sind aus Plastik und sie lächeln immerzu. Sogar, wenn ihnen amerikanische Kinder die Hand schütteln wollen."
Translation: They are colourfull, they are made from plastic and they are always smiling. Even when some american kids want to shake their hands."

Very much later in that article you can read the explanation for this strange and underneath insulting line about smiling when American kids want to shake your hands:

"Im wilden Amerika floppte Playmobil übrigens: Die amerikanischen Kinder versuchten allesamt, die Arme der Figuren vom Körper abzuspreizen. Das überfordert die Anatomie der Playmobilfigur. Die Arme brachen ab, das steife deutsche Männchen verschwand wieder, noch bevor es richtig im amerikanischen Kinderzimmer angekommen war."

Obviously American kids tried to move the arms and legs sideways too (probably because you can do that with Ken and Barbie or a lot of other tools) and broke them off. Now why would one need to use the funny first line about American kids in this reference. And why does it sound in the article like: "Lookeee, those stupid American again, can't even play with Playmobil!"?

I have heard from James and others here on this blogg about how they get often insulted by Germans in public just for being Americans or conservative Americans. I did not doubt it, because there are always enough squirrels behind every bush everywhere in the world. And I have of course noticed the ongoing anit-Bush and sometimes anit-America-politics frenzy in our German media with dismay. But so far I did not believe that it has become an issue that spreads into every days live and articles. Or do I read this header wrong? The keep smiling even if handshaken by American kids....... I don't get it!

James: I am sorry about such stupidity and insulence! Maybe you should recycle a good Jewish/Jiddisch joke from old and bad times: when asked, who is responsible for the problems with terror and war in the world, just anser:"the Americans and the inline-skaters!" When asked: "why the Inline-skaters?" just answer "why the Americans?"

Pat,
das meine ich ja, man weiß nichts Genaues, aber einer Seite wird schon jetzt mehr geglaubt, zumindest stellen die Medien es als WAHRHEIT dar. Warum nicht nur die FAKTEN berichten und abwarten? Warum dürfen unsere Medien die USA dermaßen verdammen und dabei alle Wahrheitsregeln verletzen, dürfen mutmaßen und unterstellen, vom Allerbösesten und Allerschlechtesten ausgehen. Warum muß es so sein? Die wenigsten Bürger sind in der Lage, intellektuell und zeitlich so informiert zu bleiben, daß man überall die Fakten kennt? Das ist gar nicht möglich, behaupte ich mal. Wir gucken zur Zeit intensiver, weil mich das Klima hier wirklich anekelt und ich nicht bereit bin, diese Verdummungen kommentarlos hinzunehmen, aber es kostet viel Zeit, Pat.

Warum zerrt man so vieles in die Öffentlichkeit und stellt sich schon auf eine Seite? Was nutzt es zu berichten, wenn man nur spekulieren kann? Warum kann man nicht einfach sagen: MAN WEISS NOCH NICHTS GENAUES? Oder einfach den Mund halten.

@Gabi

Welche Lügen? Die US Regierung hat zugegeben, daß Teile der Information die zum Anheben der Sicherheitstufe geführt haben 3 Jahre alt waren. Daß es offenbar noch weitere konkrete Informationen gab, wird durchaus auch von den Medien gemeldet, denen Sie hier so lauthals eine Agenda unterstellen. Sie müssen sich halt nur auch mal die Mühe machen, diese Meldungen zu lesen, bevor Sie hier anfangen auf der Großstelltaste rumzuhauen:

http://www.nytimes.com/2004/08/04/politics/04terror.html

Und ja, diese Meldung ist genauso lapidar wie jene, die Tags zuvor behauptet hat, die Informationen wären veraltet. Das ist die Natur von Meldungen, die im Gegensatz zu Op-Ed Kolumnen, Leitartikeln oder Blog-Posts sich Wertungen und Definitionen möglichst enthalten sollten.

Im Übrigen finde ich es interessant, daß sie Redakteuren von Zeitungen aus genau den zwei Städten, die Opfer des 11. Septembers wurden, die "falsche Gesinnung" unterstellen. Wir wollen ja auch nicht annehmen, daß diese Leute und ihre Familienangehörigen irgendwie intensiver von dieser ganzen Geschichte betroffen wären als Frau Gabi in Deutschland (?), oder?

@ Gabi und Niko: wie man auch immer über die aktuelle Terrorwarnstufe in den USA denkt, auf jeden Fall scheint das diffuse Auftreten von den zuständigen amerikanischen Behördenmitarbeitern mit teils unklaren, teils widersprüchlichen Informationen zu den Grundlagen für die Terrorwarnung die Forderung der 9/11 Commission zu unterstreichen, dass es definitv einer zentralen Führungsperson für die Geheim- und Nachrichtendienste bedarf. So wie das ablief läßt das so kurz nach dem DNC natürlich bei vielen Anhängern von Conspiracy-Theroien die Warnglocken läuten und es ist umso leichter, der Regierung Bush hier den Vorwurf zu machen, die Terrorangst für die Stärkung des eigenen Wahlkampfes zu nutzen. ICH behaupte nicht, dass das so ist, um es gleich deutlich zu machen, da manche ja gerne meine Beiträge fehlinterpretieren. Ich kann nur verstehen, wie manche Leute mit entsprechend anderen SCheuklappen vor Augen dies gerne so interpretieren.

Ein ganz generelles Problem, wo Gabi vollkommen zu Recht den Finger auf die Wunde legt, ist die inzwischen vollkommene Vermischung von Berichterstattung und Meinung in den deutschen Medien (gleich welcher Coleur). Das, was wir noch in der Schule gelernt haben, nämlich Faktendarstellung von Kommentaren und Meinung deutlich zu trennen, ist scheinbar ziemlich aus der Mode gekommen.

So lange der Terror so abstrakt für Deutsche bleibt (selbst wenn er DEutsche im Ausland trifft wie in der Synagoge in Tunesien, ist er doch weeeeeeeeiiiiiit weg), so lange werden berechtigte Forderungen zur Bekämpfung des Terror bei uns kein Gehör finden. Erst vor wenigen Tagen stand ich unmittelbar am GRound Zero in NY. Von 1996 bis 2001 war ich jedes Jahr um Ostern in NY zum amerikanischen National Model United Nations und jedesmal auch mit Studenten der LMU und UniBW auf dem WTC. Wenn man jetzt so durch lower Manhatten läuft, ohne das WTC im Auge zur Orientierung, ist es schon merkwürdig, wenn man dann unmittelbar davor steht, wird einem einfach klamm ums Herz (wenn man denn eines hat).
Gottseidank hatte ich keine Freunde direkt im WTC sondern nur in Anrainer-Gebäuden, aber deren Erzählungen waren ebenfalls eindrucksvoll genug. Die typischen Geschäftemacher mit den Bildermappen für 10 Dollar direkt am Groundzero nerven etwas, aber da kann man nix machen und der Markt dafür ist ja anscheinend da. Was ich noch gut fände wäre, wenn man bei den Erinnerungstafeln mit den Namen der Toten vom WTC auch eine Nationalität (Fahne, Länderkennzeichen) hinzufügen würde. Im Tod sind zwar alle gleich, aber das würde es aus meiner Sicht klarer machen, dass es nicht nur Amerikaner getroffen hat und dass die Terroristen einen SCh... darauf geben, woher man kommt und woran man glaubt.

Deutschland wird hier wohl erst erwachen, wenn es richtig rumst, was aber nicht so schnell passieren wird, so lange sich die Terroristen hier bei uns so ruhig und sicher aufhalten und wohl fühlen können. Richard v. Weizsäcker hat mal so schön gesagt, dass man gegenüber Intoleranz nicht tolerant sein kann und unser Grundgesetz hat dies ja auch aus der Weimarer Erfahrung her berücksichtigt..... aber die vielen Gutmenschen unter uns und die Herz-Jesu-Sozialisten in meiner Partei scheinen dies immer wieder gerne zu vergessen. Hier kann nur gelten: "speak softly and carry a big stick!"

Wie immer: Cheerio from Old Europe


P.S.: kann man eigentlich über Satellit in Deutschland C-Span sehen? War während des DNC eine reine FReude, mal wieder vieles life zu sehen und das würde ich gerne ab und an wieder tun.

> Abgesehen davon haben New York und Washington zig Millionen von Einwohneren, es dürfte nicht schwer fallen, in jeder
> der beiden Städte Hunderttausende von Menschen zu finden, die glauben, dass die Erde eine Scheibe sei, und die
> Mondlandungen gefälscht.

Lieber Niko, ich habe die Anschläge vom 11. September selbst in NYC miterlebt, da ich zu dieser Zeit seit 5 Jahren dort wohnte und arbeitete. Ich habe die Türme einstürzen sehen von der Ecke von Kenmare und Lafayette Street, und habe in den folgenden 3 Monaten die schlimmste Zeit meines Lebens erlebt (weil unter dem Eindruck persönlicher Gefahr und genereller Unsicherheit). Ein solch dummer Kommentar wie der obige geht mir also -- auf gut deutsch gesagt -- am Arsch vorbei.

Was dein Belehrung darüber angeht, wo sonst in der Welt Bedrohung herrscht, bitte ich die an Gabi weiterzuleiten, die sich in einem anderen Thread hier darüber erbost hat, daß ein deutscher Anti-Terrorexperte behauptet hat "Europa sei zur Zeit mehr bedroht".

Mich auch nur entfernt in die Ecke von Defätisten, "Anhänger der Friedensbewegung" oder "Handlanger des Terrors" schieben zu wollen, wie ich es deiner Reaktion entnehme, hat nichts mit dem zu tun was in meiner Post stand -- und ehrlich gesagt auch überhaupt nichts mit mir. Wenn in meiner Post irgend ein Anzeichen davon zu finden ist, bitte ich Dich es mir noch einmal zu zeigen.

Und nein, ich bezichtige dich nicht faschistischer Tendenzen, auch wenn dein letzter Paragraph offenbar vorgreifend so forumliert ist, als hättest du genau eine solche Antwort von mir erwartet. Tut mir Leid, aber diesen Gefallen werde ich Dir nicht tun.

Vielleicht is Pat einfach Klink Reloaded :-)

> Dann verstehe ich deine Antwort an Gabi nicht.

Mußt du auch nicht. War ja an Gabi ;-)

Es hat auch keinen Sinn hier zu diskutieren, wie man an der "win-win" Post von WhatDoIknow in Bezug auf Klink sehen kann.
Einigen wir uns darauf: Gabi weiß B'scheid und hat Recht. A true beacon in the fight against ignorance ;-)

> Vielleicht is Pat einfach Klink Reloaded :-)

Apropos "reloaded": hatten Sie vor Jahresfrist nicht dramatisch verkündet unser abgrundtief schlechtes Europa bald verlassen zu wollen? Und kürzlich erst wieder?

Das ist aber kein "fishing for compliments", oder?

Mal sehen, wie es in einem Jahr aussieht.
later, tn

tn,
na, Nachrichten gelesen und Irrtum eingesehen?

39% to 52% to 6% to 3% ...

Hallo Niko, WhatDoIknow und andere!
Kann mir nun bitte endlich einmal einer erklären, was es mit dieser KLINK-Sache auf sich hat? Bin noch nicht so lange auf diesem Blogg und kann den Bezug nicht verstehen. Mag ja ein Insider-Gag sein, aber ich würde es gerne kapieren. Habe schonmal im Juli angemerkt, dass ich schon immer nur unter PAT auf Bloggs autrete, keine anderen Pseudonyme bisher verwendet habe. Und wenn schon bin ich nicht "reloaded" sondern die "revolution".....

Gutmenschen et altera: Ich habe schonmal an einer anderen Stelle geschrieben, dass die "Gutmenschen" aus meiner Sicht an einem der größten Verbrechen der Neuzeit schuldig sind: am Massentod vor allem in den LLDs durch HIV/AIDS. Warum? Ganz einfach: als in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre der AIDS als Viruserkrankung erkannt wurde, die durch Blut und andere Körperflüssigkeiten übertragen wird, gab es einige wenige, unter anderem einen Mediziner namens Koch mit Publikation in der ZEIT (Magazin), die verschiedene Computerszenarien über die Verbreitung der Krankheit ausarbeiteten und zu erschreckenden Ergebnissen kamen. So wies Koch damals an einem Fall in Schweden nach, dass eine einzige Prostituierte unmittelbar und mittelbar 55 Personen angesteckt hatte. Da AIDS von der Übertragungsfähigkeit und dem GEsundheits/Todesrisiko den Status einer Seuche verdiente, schlug Koch damals vor, HIV-Infizierte auch entsprechend den Seuchengesetzen zu behandeln:nämlich, die infizierten unter Quarantäne zu setzen.

Natürlich schlugen die Wellen der Empörung hoch und der Vorschlag war bald schon politisch tot. Unschuldig erkankte Menschen (egal ob Homosexuell oder Heterosexuell, das spielte in der Diskussion nicht so eine große Rolle) "einzusperren" wurde für unmenschlich, grausam und als Verstoß gegen die Bürgerrechte veruteilt, obwohl die Seuchegesetze dies für andere Erkrankungen (bestimmte Formen von Hepatitis oder Tuberkulose genauso wie Cholera, Hemoragisches Fieber etc.) vorsehen, wo sich kein Mensch aufregen würde.

Koch sagte anhand seiner Untersuchungen und Computermodelle auch voraus, dass es vorallem die jungen und damit besonders promiskuen Teile der Bevölkerung treffen würde und dies dann zukünftig große gesellschaftliche Probleme bringen würde, wenn komplette nachfolgende Generationen ausfallen.

Für die westliche Welt hat Koch damals offensichtlich die Möglichkeiten der Aufklärung und Vorsorge unterschätzt, denn hier ist das Modell nicht so eingetroffen. Aber für Entwicklungsländer hat er den Nagel auf den Kopf getroffen, vorallem was die epdidemische Verbreitung und die Bedrohung der jungen Generationen in manchen Ländern betrifft.

Aber wer hat denn die HIV-Infizierung in alle Herren Länder anfangs exportiert: es waren wohl (genaue Statistik liegt mir nicht vor, gebe ich zu) vorallem (Sex)-Reisende aus der westlichen Welt die unwissentlich oder sogar wissentlich und ohne Skrupel den Virus verbreiteten.

Heute sterben Millionen an AIDS und die FRage, die wir uns in DEutschland, Europa und den USA stellen müssen lautet: hätten wir durch Reihenuntersuchungen und Anwendung der Seuchengesetze diesen Massentod verhindern können? Wenn die Antwort "Ja" lautet, dann haben die Gutmenschen damals vermeintliche Bürgerrechte über das menschliche Leben gehoben und sich damit der millionenfachen (grob) fahrlässigen Tötung schuldig gemacht.

Heute regen sich die gleichen Leute zwr darüber auf, dass die erhältlichen Medikamente zur Linderung der Infizierung so teuer sind und dass afrikanische und asiatische Staatsmänner immer wieder in die Öffentlichkeit gehen und Sex als Übetragungsweg ausschliessen........ aber über die eigene Schuld redet keiner mehr.

Ich bin ein vehementer Vertreter von FReiheits und damit auch von Bürgerechten, aber es gibt Grenzen und Freiheit bedeutet nunmal auch Verantwortung.

Deswegen komme ich nach diesem langen Bogen (ich kanns halt nicht kurz, Niko, sorry) zurück dazu, dass ich die meiste Sorge habe vor den hysterischen Reaktionen eben dieser Gutmenschen, wenn es bei uns wirklich "rummst". Da hat Niko vollkommen recht. Genauso wie solche Gutmenschen ruckzuck zu intellektuellen Neonazis mutieren, wenn sie von einer idylischen Einöde auf dem Lande für eine WEile in ein Viertel mit überwiegendem Ausländeranteil in einer deutschen Großstadt ziehen. Es ist halt leichter, andere der Xenophobie zu schelten, wenn man nur den 3.-Generation-Italiener vom Dorfrestaurant in der Nachbarschaft hat.

So, und damit habe ich mich wie immer zwischen alle Stühle gesetzt. aber so mag ich es.

Cheerio from Old Europe

Pat

Na ja, Klink hat unter verschiedenen Nicks regelmässig und oft auf diesem Forum gepostet und ist dann einfach verschwunden. Er war kein Gutmensch, hatte aber ab und zu solche Ansichten. Machmal machte er Sinn und manchmal schien es als hätte seine zweite Persönlichkeit geschrieben (das ist meine subjektive Meinung). Ihr Stil ähnelt sich seinem, deswegen dieser Vergleich. Sie machen aber doch viel mehr Sinn als Klink, deswegen "Klink Reloaded" :-) Auch wenn Sie Klink wären, was Sie aber nicht sind (obwohl wir es nicht genau wissen), würde es nichts ausmachen. (Ich finde dieser war ein guter Rumsfeld-Satz). Klink war nicht irrational wie manche hier, nur anders denkend. Kein Problem für mich.

P.S. Noch ein Klink-Kandidat wäre meiner Meinung nach Ralf, aber auch Reloaded. Bald gibt es hier das Klink-Wettbewerb :-) "Medienkritik sucht den Super-Klink"

http://www.honestly-concerned.org./


NAHOSTKONFLIKT
S O N D E R A U S G A B E


HONESTLY-CONCERNED MÖCHTE ES GENAUER WISSEN....

SIND DIE ISRAELIS MÖRDER, ODER WERDEN LESER DURCH FALSCHE, BZW. UNVOLLSTÄNDIGE INFORMATIONEN BEWUSST, ODER UNBEWUSST DAZU MANIPULIERT DIE ISRAELIS ALS SOLCHE ZU SEHEN....?!?!? AUSSERDEM, EIN AGENTURPHOTO ZUM THEMA "URI AVNERY" UND EIN ARTIKEL AUS HAGALIL ZUM THEMA "PANORAMA"...

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AUCH WENN LEUTE, WIE HERR LEYENDECKER, ODER DIE VOM NDR, STÄNDIG BEHAUPTEN, DASS ES BEI HONESTLY-CONCERNED DARUM GINGE JEDEN ISRAELKRITIKER ALS ANTISEMITEN DARZUSTELLEN, GEHT ES IN WIRKLICHKEIT MEIST UM NICHT MEHR, ALS UM DIE FORDERUNG NACH EINER WAHRHAFTIGEN BERICHTERSTATTUNG. DIE NACHFOLGENDEN AGENTURMELDUNGEN SIND TYPISCHE BEISPIELE FÜR DAS WORÜBER HONESTLY-CONCERNED WIRKLICH INFORMIEREN MÖCHTE....

LAUT DIESER AP ÜBERSCHRIFT MUSS MAN VERMUTEN, DASS DIE ISRAELIS DIE MÖRDER VON ZWEI UNSCHULDIGEN PALÄSTINENSERN SIND. WAS ABER FÜHRTE WIRKLICH ZUM TOD DIESER PALÄSTINENSER? WAREN ES UNSCHULDIGE OPFER EINES FÜRCHTERLICHEN KONFLIKTS, ODER WAREN SIE ANGREIFENDE TERRORISTEN?!!? AUSSERDEM, WAS HAT ES MIT DEM TOD DES DRITTEN PALÄSTINENSERS, NAHE DEM KONTROLLPOSTEN SUFA AUF SICH...?

AP - Zwei Palästinenser nahe jüdischer Siedlung getötet
Gaza (AP) Israelische Soldaten haben nahe einer jüdischen Siedlung im Gazastreifen mindestens zwei Palästinenser getötet. Nach Angaben der israelischen Streitkräfte erspähten die Soldaten am Samstagmorgen eine Gruppe von Palästinensern mit einem Raketenwerfer und schossen auf das Gerät, das explodierte. Bei der Detonation seien augenscheinlich mindestens zwei Palästinenser ums Leben gekommen. Palästinensische Krankenwagen hätten die Toten und Verwundeten abtransportiert. Der Vorfall ereignete sich nahe der Siedlung Rafiah Jam im südlichen Gazastreifen.
Am Vorabend hatten Soldaten nahe dem Kontrollposten Sufa an der Grenze zwischen Gazastreifen und Israel einen Palästinenser erschossen, der sich nach Militärangaben zusammen mit drei weiteren Männern dem Grenzzaun genähert hatte. Ein zweiter Palästinenser sei verletzt und festgenommen worden, die beiden anderen seien entkommen, berichteten die Streitkräfte.


BEI AP ERFÄHRT MAN NOCH WENIGER. DAS WAS MAN ABER DER ÜBERSCHRIFT ENTNEHMEN KANN, IST KLAR UND DEUTLICH: DIE ISRAELIS SIND DIE MÖRDER EINES UNSCHULDIGEN PALÄSTINENSISCHEN KINDES! IST DEM ABER WIRKLICH SO...?!?!?

AFP - Israelische Soldaten erschießen palästinensischen Jugendlichen
Gaza (AFP) - Israelische Soldaten haben am Samstag im Gazastreifen einen palästinensischen Jugendlichen erschossen. Der etwa 15-Jährige sei nahe des Kontrollpunkts Sufa im südlichen Gazastreifen tödlich getroffen worden, teilte der Leiter des Krankenhauses von Rafah, Ali Musa, mit. Ein israelischer Militärsprecher sagte, Soldaten hätten bei Sufa auf zwei bewaffnete Palästinenser geschossen und einen von ihnen getötet. Der zweite sei festgenommen worden.

Auf Anfrage sagte der Militärsprecher zu dem Vorfall bei Sufa....

Vier Palästinenser kamen zum Grenzzaun mit einem fertigen Sprengsatz. Zwei sollten ihn legen und zurückkehren, was ihnen auch gelang, als die Israelis sie bemerkten. Zwei weitere sollten den Grenzaun überwinden, damit es so aussieht, als würden sie in Israel Arbeit suchen. Bei ihren Leichen entdeckten sie nicht nur Drahtzangen und den Sprengsatz. Sie trugen mit Schafffell verhüllte Schuhe, um deren Spuren zu verwischen. Offen war die Absicht, dass zwei nach Israel eindringen und so die Truppen zu der Stelle locken, wo der Sprengsatz lag, um ihn dann zu ferngelenkt zur Explosion zu bringen.

...UND DPA LIEFERT NOCH EINE VARIANTE

dpa - Israelische Soldaten töten Palästinenser an Grenze zu Israel
Gaza (dpa) - Beim Versuch, vom Gazastreifen aus nach Israel einzudringen, ist ein Palästinenser von israelischen Soldaten erschossen worden. Von der israelischen Armee verlautete, vier militante Palästinenser hätten östlich der Stadt Rafah die Grenze überwinden wollen. Die Soldaten hätten sofort geschossen. Einer der Männer sei getötet, ein anderer verletzt festgenommen worden. Die beiden anderen seien geflüchtet. Der Gazastreifen ist durch einen streng bewachten Sicherheitszaun von Israel abgetrennt.

ANHAND DER HA'ARETZ STORY KANN MAN SICH EIN WICHTIGES ERGÄNZENDES BILD SCHAFFEN...

HA'ARETZ - IDF foils attacks in territories; 5 Palestinians said killed
The Israel Defense Forces has foiled a number of planned and attempted attacks on Israeli targets in the West Bank and Gaza Strip, Army Radio reported Saturday.
In the West Bank, close to the city of Tul Karm, troops arrested four militants, three from Hamas and a fourth from the Fatah-linked Tanzim, the report said.
Military sources told the radio that during a raid at the home of one of the detainees, troops found 19 pipe bombs, IDF uniforms and a range of weaponry. The sources also said that the arrests had likely prevented infiltrations and attacks at Israeli communities.
Overnight Friday, an IDF unit thwarted an attack close to the Rafiah Yam settlement in the southern Gaza Strip late Friday, the radio reported.
Two of the would-be attackers were killed by nearby troops, bringing to five the number of Palestinians killed by IDF troops over the weekend.
The two were killed after IDF soldiers at a post adjacent to the settlement opened fire on a group of Palestinians spotted while preparing to fire an anti-tank missile, the report said.
Immediately after opening fire, troops heard a loud blast apparently caused by the missile and launcher exploding.
Other militants wounded in the incident were evacuated by Palestinian ambulances.
On Friday night, IDF soldiers shot at four armed Palestinians who crossed the security fence in the southern Gaza Strip, close to the Sufa crossing, killing one. Another man was detained for questioning, while two others escaped.
Early Friday, a Palestinian man was killed while attempting to carry out a terror attack in the Gush Katif settlement bloc in the Gaza Strip.
Soldiers fired at two Palestinian men crawling toward the fence around Gush Katif, killing one. The second suspect escaped.
In searches conducted Friday morning, troops found an explosive device weighing 40 kilograms next to the dead suspect. His body was later handed over to the Palestinian Authority, Army Radio said.
Also Friday, a Hamas member suspected in carrying out a number of shooting attacks was killed by troops near the West Bank settlement of Ariel. Another suspected militant was detained.
Naval fleet troops also detained Tanzim activist Samah Barghuti on Friday morning in Ramallah on suspicion of murdering Moshe Yohai in late June.
Yohai, 63, from Ashdod, was shot once in the chest while driving his truck through a section of the West Bank off-limits to Israelis by IDF order. He had been there for business purposes.
His body was found in the village of Beit Rima, north of Ramallah.

....UND ERGÄNZEND DIE DARSTELLUNGEN AUS DER JERUSALEM POST

JP - 3 Palestinians killed overnight Friday in Gaza
A terror attack on the Gaza Strip settlement Rafiah Yam was thwarted Friday night when soldiers in a nearby lookout post noticed a group of Palestinians preparing to fire an anti-tank missile.
Soldiers fired towards the group, and the missile exploded, according to Army Radio, killing two of the Palestinians and wounding others.
They were evacuated by Palestinian ambulances.
In another incident, members of the IDF's Bedouin patrol battalion identified a group of four Palestinians near the border fence near Holit in Kerem Shalom.
According to a report in Ynet, the four were attempting to cut the fence,
The soldiers fired at the group, killing one and capturing another.
The two others escaped, and the captured Palestinian was transferred to security forces for questioning.
In the West Bank, four Palestinian fugitives were arrested near Tulkarm including three Hamas members and one Tanzim member.
The four were captured in an operation launched by a Nahal reconnaissance unit. Acting on intelligence information received, soldiers entered a house and arrested the four fugitives.
Hidden behind a television in the living room soldiers found an arms cache that contained 19 pipe bombs, a rifle, 8 ammunition clips, IDF uniforms and gunpowder.
According to security officials, three of the cell members planned to launch shooting and bomb attacks in the area.
Those caught included the planner of the attack, the would-be perpetrator and his handler and a Tanzim fugitive, who was captured as he attempted to flee the area.

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ZUM THEMA URI AVNERY WOLLTEN WIR EUCH DIESES AGENTURPHOTO VOM HEUTIGEN TAGE NICHT VORENTHALTEN....


Palestinian leader Yasser Arafat (news - web sites) is seen with Israeli peace activist Uri Avnery, left, prior to talks at his headquarters in the West Bank town of Ramallah, Saturday, Aug. 7, 2004. Two Palestinian Cabinet ministers announced their resignation Saturday, part of a growing government crisis over Palestinian leader Yasser Arafat's refusal to carry out internal reform and share power. (AP Photo/Nasser Shiyoukhi)


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HAGALIL - Panorama bringt Themaverfehlung: Berichtigte Kritik oder Antisemitismus? - Von Andrea Livnat
"Wo ist die Trennlinie zwischen kritischer Berichterstattung und Antisemitismus?" Dieser ausgesprochen wichtigen und derzeit hoch im Kurs stehenden Frage wollte ein Panorama Bericht vom gestrigen Donnerstag nachgehen. Doch bereits im Ankündigungstext konnte man lesen, wo der Hase hinläuft: "Tatsächlich wird der Begriff oft missbraucht, um Journalisten und Politiker einzuschüchtern. PANORAMA über die leichtfertige Verwendung des Wortes Antisemitismus."
Wo wittert also Panorama leichtfertige Verwendung des Wortes Antisemitismus? Zuerst einmal bei der Initiative Honestly Concerned, die für eine "Kampagne" gegen SZ-Autor Hans Leyendecker angeprangert wird, dann natürlich Michael Wolffsohn und schließlich Israel selbst, allesamt in einen Topf geworfen und des leichtfertigen Antisemitismus-Vorwurfes vorgeführt.
Tatsächlich sind die ausgewählten Fälle Beispiele für eine überzogene Reaktion, vor allem Michael Wolffsohns Äußerungen, die seinen unsäglichen "J'accuse"-Artikel noch übertreffen, sind haarsträubend. Besonders scharf wirkt die Kritik an Honestly Concerned, nicht zuletzt dadurch, dass die Auszüge aus dem Gespräch mit Sascha Stawski offensichtlich aus dem Zusammenhang gerissen sind. Mögen im Falle Hans Leyendeckers ungerechtfertige Vorwürfe erhoben worden seien, ich habe weder besagten Artikel, noch die dazugehörige Diskussion gelesen und verfolgt, so legt Honestly Concerned doch oft das Augenmerk auf wichtige Details, die sich in der Presse finden.
Von Panorama wird als Beispiel angeführt, dass sich Honestly Concerned an der Bildberichterstattung zu den letzten Wahlen in Israel störte. Tatsächlich eine fatale Art und Weise das Land Israel darzustellen: auf den allermeisten Bildern sind ultraorthodoxe Juden zu sehen. Anstatt dass sich Panorama darüber Gedanken macht, wie diese Erscheinung zustande kommt, sucht man sich lieber einen "Kronzeugen", Brian Klug, Philosoph aus Oxford, der dies als unrelevant bescheinigt. Nur weil religiös gekleidete Juden von den Nazis als Symbol des bösen Juden verwendet wurden, ist die Darstellung heute nicht antisemitisch, so Klug.
Da hat er recht, aber erstens lebt Brian Klug in England und nicht in Deutschland und hat damit eine vollkommen andere politische Kultur in seinem Umfeld als hierzulande. Und zweitens geht es doch auch darum, dass Israel als fatalistisch und extremistischen Staat gezeigt wird, in dem nur Orthodoxe und Siedler leben. Panorama hätte dabei jeden Israelreisenden fragen können, der sich zu Hause in Deutschland mit der Frage konfrontiert sieht: "Was, in Israel warst Du? Kann man da überhaupt ein normales Leben führen?" Das Bild Israels in den deutschen Medien ist geprägt durch Orthodoxe und brennende Straßen in den besetzten Gebieten. Selbstverständlich kann man das einerseits nachvollziehen, warum sollten die Abendnachrichten einen ganz normalen Tag in Tel Aviv zeigen? Wieso jedoch müssen ständig Ultraorthodoxe gezeigt werden, man sieht in Tel Aviv auch nicht mehr orthodox gekleidete Juden als im Straßenbild von London, Paris oder Zürich.
Mit solchen Details gibt sich Panorama jedoch nicht ab und bezieht eindeutig Stellung. Die Juden sind die Aufhetzer, die "Antisemitismus" kreischen. Israel macht es ihnen vor, Panorama berichtet von einer diplomatischen Verstimmung mit dem britischen Fernsehsender BBC. Was das mit den aktuellen Diskussionen in Deutschland zu tun hat, bleibt mir ein Rätsel. Offenbar hat mal wieder jemand außer Acht gelassen, dass deutsche Juden nicht für die Politik Israels verantwortlich sind. Ach, wie liebe ich die Frage: "Ja sag mal, was macht den der Scharon da unten?" Ja, keine Ahnung, hab ich ihn etwa gewählt? Bin ich für ihn verantwortlich, nur weil ich Jüdin bin? Ist Honestly Concerned in einen Topf zu werfen mit der Politik des Staates Israel?
Besonders ärgerlich, oder besser gesagt, das Ärgerlichste an dem Panorama-Beitrag ist die Tatsache, dass einzelne Beispiele genommen und als absolut gesetzt werden. Die andere Seite der Frage, wo die Trennlinie ist, also die vielen Fälle, wo durchaus offensichtliche Fälle von Antisemitismus vorliegen, kommen überhaupt nicht zu Wort. Kein Walser, Möllemann, Hohmann, kein Wort über antisemitische Übergriffe in Berlin, kein Kommentar zu teilweise skandalösen Zeitungsberichten, den Nahostkonflikt betreffend.
Der Vorwurf des Antisemitismus bleibt wie ein Hirngespinst in der Luft stehen. Die Juden halt wieder! Panorama hat es leider versäumt, in diesem so komplizierten Themenbereich das nötige Maß an Sorgfalt walten zu lassen. Schade, es wäre eine große Chance gewesen, das wichtige Thema der angemessenen Israelkritik zu diskutieren. Als damals die Hohmann-Affäre anrollte, schaffte es das Magazin "Frontal21" einen sehr guten und differenzierten Beitrag über die feine Linie zum Antisemitismus beizusteuern. Offensichtlich war bei Panorama die Motivation eine andere.

Eintrag aus dem Forum zur Panorama-Sendung über Antisemitismus:

Uri Avneri und die Gewalt
Ist eine israelische Meinung zum palästinensisch-israelischen Konflikt gefragt, dann ist sehr oft Uri Avneri am Wort. Das dürfte mehrere Ursachen haben. Er ist in Deutschland geboren spricht gut deutsch und war einer der führenden Journalisten Israels sowie einige Jahre Knessethabgeordneter und Avneri bestätigt das, was viele in Europa glauben wollen, an allem Unglück im Nahen Osten sei allein Israel schuld. Avneri, der in der Tel Aviver Tageszeitung "Maariv" wöchentlich eine Kolumne veröffentlicht und auch in den staatlichen elektronischen Medien Israels häufig zu hören ist, meint die Situation der Medien in seiner Heimat so beschreiben zu müssen: »Alle israelischen Medien stehen einstimmig hinter dieser rechtsradikalen Regierung und plappern nach, was die Regierungs- und Armeesprecher ihnen vorplappern. Es gibt überhaupt keine Opposition in den Medien.« (Falter, 15/2002) Dabei zeigt gerade sein Beispiel den in Israel existierenden Meinungspluralismus, der auch einen Uri Avneri zu Wort kommen läßt, wiewohl seine Meinung vom mainstream abweicht. In deutschsprachigen Ländern gelten Uri Avneri und die von ihm geführte Gruppe Gush Shalom als die "Friedensaktivisten" obwohl es sich dabei um eine kleine Minderheit in der Friedensbewegung handelt, so hat sie doch für viele den großen Vorteil, daß sich hier eine kleine Gruppe Israelis radikal zur palästinensischen Narrative bekennt. Avneri kann man eine gewisse Konsequenz nicht absprechen. Seit seiner Jugend ist er ein Befürworter der Gewalt, damals als Mitglied des Irgun Zwai Leumi (Ezel). Seither ist viel Wasser den Jordan heruntergeflossen, doch Avneris Bewunderung der Gewalt hat sich nicht geändert. Was im Fall Uri Avneri auch in deutschsprachigen Ländern beeindruckt, ist seine angebliche Wandlung von Saulus zu Paulus, vom Mitglied einer terroristischen Gruppe, zum Apostel des Friedens. Und tatsächlich predigt er Gewaltlosigkeit, allerdings ausschließlich den Israelis. Wenn irgendein Israeli den Dienst mit Waffen verweigert, dann kann er mit der Zustimmung Avneris rechnen. 2001 gab er ein Interview, das mit der Schlagzeile »Der israelische Friedensaktivist Uri Avneri fordert Zugeständnisse an die Palästinenser« (Berliner Zeitung, 28.11.2001) angekündigt wurde. Hier ein Auszug: »Nach der Wahl Scharons waren es die Terrorakte radikaler Palästinenser, die Gespräche verhinderten« Uri Avneri: »Ich nenne das nicht Terrorismus, sondern einen Volksaufstand gegen eine 20-jährige Besatzung. Dabei werden Mittel benutzt wie in jedem anderen Volksaufstand im letzten Jahrhundert - ob in Algerien, Südafrika, Nordirland oder im Kampf der Juden um einen eigenen Staat. Kann man das denn gleichsetzen? In Israel wird immer wieder betont, daß sich der Terror der Palästinenser vor allem gegen Zivilisten richte«. Uri Avneri: »Ein Palästinenser hat darauf einmal entgegnet: Gebt mir Flugzeuge und Panzer, dann führe ich meinen Kampf mit diesen Mitteln und höre mit dem Terrorismus auf. Aber kein Volksaufstand hat sich allein gegen militärische Ziele gerichtet. Als die Algerier gegen die französische Kolonialmacht kämpften, schickten sie Frauen mit Bomben in Cafés. Als junger Mann war ich selbst Terrorist. Ich war Mitglied der Untergrundgruppe »Irgun Zwai Leumi«, die gegen die britische Mandatsmacht und die Araber kämpfte: Auch wir haben Bomben auf arabischen Märkten gezündet, wobei Frauen und Kinder umkamen. Kann man Freiheitskämpfer von Terrorristen unterscheiden?« Uri Avneri: »Die Antwort darauf ist: Freiheitskämpfer stehen auf meiner Seite, Terroristen auf der anderen. Terror ist meiner Ansicht nach berechtigt, wenn politische Ziele nicht mit politischen Mitteln erreicht werden können. So war zum Beispiel der französische Terror gegen das Nazi-Regime berechtigt, und ich möchte den sehen, der da widerspricht. Die Palästinenser konnten ihre Ziele nach Oslo politisch durchsetzen.« Uri Avneri: »Nach der Unterzeichnung der israelisch-palästinensischen Verträge 1993 gab es keine Terrorakte. Erst nachdem die israelischen Regierungen Vereinbarungen nicht einhielten und die Palästinenser jede Hoffnung aufgegeben hatten, begannen die Terrorakte wieder.« Uri Avneri behauptet, »im Kampf der Juden um einen eigenen Staat« hätten diese die gleichen Mittel angewendet, wie die radikalen Palästinenser«. Davon kann keine Rede sein. Sogar die rechte Terrorgruppe Ezel, der er angehörte, hatte ihren Terror hauptsächlich nicht gegen Zivilisten gerichtet. Nach 1945 hat die Hagana einschließlich Palmach mit der illegalen Einwanderung der Überlebenden und mit Sabotageaktionen gegen britische Objekte (nicht gegen Menschen) dem Ansehen Großbritanniens Schaden zugefügt. Aber was Avneri vergessen machen will, ist die Tatsache, daß die Hagana, die Selbstverteidigungsorganisation der Juden Maßnahmen gegen den Ezel ergriff, oft genug wurden ihre Mitglieder an die Briten ausgeliefert bzw. festgenommen, das geschah unter dem Decknamen "Saison". Der viel geschmähte David Ben Gurion hat sofort nach der Staatsgründung 1948 die terroristischen Organisationen aufgelöst und dabei sogar mit Kanonen auf das Ezel-Schiff "Altalena" schießen lassen. Hingegen geht die palästinensische Autonomiebehörde (PA) nicht nur nicht gegen die radikalen Terroristen vor, sondern verfügt auch mit den Al Aksa-Brigaden über eine eigene Terrorgruppe. Sie arbeitet oft genug eng mit der Hamas zusammen, in deren Satzung es ganz schonungslos heißt: »Israel wird so lange existieren, wie der Islam es nicht vernichtet hat, so wie er zuvor andere [Feinde] vernichtet hat.« (Bruce Hoffmann: "Terrorismus/Der unerklärte Krieg" Fischer, 3. Aufl., Feb. 2002, S. 128) Im Gegensatz dazu haben Juden niemals gegen Araber einen totalen Krieg geführt. Nie postulierten sie, es könne keine Nachsicht gegeben werden, solange der Feind nicht total und vollständig ausgerottet ist. Hier handelt es sich im Gegensatz zu dem, was Avneri suggeriert, nicht um einen spontanen Volksaufstand, sondern um einen von Schreibtischtätern angeführten Terror, dessen wichtigstes Ziel es ist die Israelis zu einer Überreaktion zu provozieren, um so noch mehr Unterstützung für den Terror zu finden. Das war auch der genau kalkulierte Grund für eine bis dahin beispiellose Terrorwelle gegen israelische Zivilisten nach dem Arafat die Angebote in Camp David und Taba 2000-2001 abgelehnt hatte. Und diese Taktik ging voll auf. War noch die Weltöffentlichkeit zuvor empört über Arafats Ablehnung dieses bis dahin großzügigsten Angebots eines israelischen Politikers, wandte sie sich sehr schnell gegen Israel, weil der jüdische Staat den Selbstmordterror beantwortete. Sicher sollte Israel bei der Beantwortung des Terrors gemäßigt und verhältnismäßig bleiben. Doch zu glauben, daß eine israelische Mäßigung den Terrorismus wesentlich reduzieren würde, wäre eine Selbsttäuschung, denn dieser ist Teil einer Strategie und kommt nicht zufällig. Ein anderes Ziel - insbesondere der Hamas - ist es die israelischen Wähler zu beeinflussen, damit sie die Rechten wählen und so die Aussichten für einen Frieden durch Verhandlung vermindern, denn ein solches Abkommen würde ja den jüdischen Staat bestehen lassen. Auch das war ein wichtiges Ergebnis der zweiten »Intifada«, die von Avneri als »Volksaufstand« gesehen wird. Die palästinensischen Terroristen haben auch die Absicht soviel israelische Zivilisten als möglich zu töten und so Israel zum Aufgeben zu zwingen. Wichtiger vielleicht als all diese Ziele ist es die arabische Strasse zu befriedigen, die zu oft in ihren Schulen, in den Moscheen und Medien gesagt bekommen, daß das Vergießen jüdischen Blutes eine Pflicht sei. Uri Avneri vergleicht den französischen Widerstand gegen die Nazi mit dem palästinensischen Selbstmordterror. Niemals hat sich der französische Widerstand gegen deutsche Zivilisten gerichtet, er richtete sich nur gegen die Besatzung. Der palästinensische Terror richtet sich aber hauptsächlich gegen Zivilisten und ein großer Teil strebt auch die Vernichtung dieses Staates an. Diesen Terroristen geht es nicht um seit 1967 besetzte Gebiete, auch Tel Aviv und Haifa sind für sie besetzte Gebiete. Avneri behauptet »Nach der Unterzeichnung der israelisch-palästinensischen Verträge 1993 gab es keine Terrorakte.« Diese Verträge wurden am 13. September 1993 in Washington DC vereinbart. In der Zeit zwischen dem 24. Oktober und dem 25. Dezember 1993 wurden 12 Israeli Opfer des palästinensischen Terrors. (Benny Morris »Vittime, Storia del conflitto arabo-sionista 1881-2001«, 2003, Seite 772, die englische Ausgabe erschien 1999 unter dem Titel »Righteous Victims«) Bereits am 11. Mai 1994 propagierte Yasser Arafat in einer Moschee in Johannesburg, den Jihad für die Wiedereroberung Jerusalems und verglich das von ihm unterzeichnete Abkommen mit dem von Mohammed 628 unterzeichneten Friedensvertrag mit dem jüdischen Stamm Khaybar - ein taktischer Schachzug, der von den Moslems zehn Jahr später einseitig annulliert wurde (ibid, Seite 774) Avneri bringt nicht nur volles Verständnis für den Selbstmordterror auf, sondern rechtfertigt auch die Lynchmorde der Palästinenser an wirklichen oder vorgeblichen Kollaborateuren. Gerade hier zeigt es sich, daß Uri Avneri voll und ganz den Standpunkt der palästinensischen Terroristen zu seinem eigenen gemacht hat. So in einem Gespräch mit der Wiener Zeitschrift Context XXI. »Die Friedensbewegung auf der palästinensischen Seite ist geführt von Yassir Arafat« (Uri Avneri im Gespräch mit Thomas Schmidinger) - »Aber diese palästinensische Gesellschaft hat sich doch in diesem Konflikt auch geändert. Hier sind nicht nur die Selbstmordattentate als neue Kampfform die beinahe ausschließlich Zivilistinnen und Zivilisten trifft dazugekommen, sondern auch innerhalb der palästinensischen Gesellschaft die Lynchmorde an sogenannten Kollaborateuren. Das muß ja Auswirkungen auf die palästinensische Gesellschaft haben«. Uri Avneri: »Natürlich gab es Morde an Kollaborateuren. Kollaborateure sind Verräter! Die sind in ganz Europa umgebracht worden, vor nicht allzu langer Zeit. Wer seine Kameraden an eine feindliche Besatzung ausliefert ist ein Verräter und wird umgebracht.« Verstehe ich das nun richtig, daß sie das für legitim halten? Uri Avneri: »Ich habe es selbst getan. Ich war ein Terrorist wie ich ein junger Mann war. Ich habe das selber mitgemacht. Wir haben unsere Kollaborateure umgebracht. Die Kollaborateure die unsere Kameraden an die englische Kolonialregierung ausgeliefert haben und die dort von der englischen Polizei gefoltert worden sind; diese Kollaborateure haben wir umgebracht.« Wahrlich ein Friedensaktivist.
[Eintrag #5519 geschrieben von: Karl Pfeifer]
[am 07.08.2004 um 18:03:55 Uhr]


http://www.ndrtv.de/panorama/forum/index.phtml?forum=&thread=5421&id=5519

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