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Comments

That's so stupid: "under the pretense of free speech"! Do these guys even now what "free speech" is?

And then this: "Schroeder’s very well thought out and prudent decision not to have Germany support the Iraq War". How silly is that? Schröder just desperatly tried to get reelected and jumped on the anti-american bandwagon.

Aren't we forgetting the ex Justice Miniter in Schroeder's government who made the "very well thought out and prudent decision" to compare Bush to Adolf Hitler. German SDP leadership being assumed to be "prudent".....

Mein soeben abgeschickter Leserbrief ans ZDF zu diesem unsäglichen Haufen Mist:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit einigem Entsetzen habe ich Herrn Balochs Artikel "Lachen und Weinen um Amerika" zu Michael Moores neuem Film gelesen. Ich finde es schockierend, daß ein solch einseitiger, wiederholt inhaltlich falscher und von anti-amerikanischen Stereotypen geprägter Beitrag im Angebot einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt Raum erhält.

Zunächst verzerrt Herr Baloch die Faktenlage, indem er 1:1 die Sichtweisen von Herrn Moore übernimmt, die Gegenseite (oder die Tatsachen) erst gar nicht zu Wort kommen läßt, Moores Gegner allenfalls als antidemokratische, fanatische Hardliner darstellt, die jeden Widerspruch unterbinden wollen.

Fakt ist etwa: Michael Moore wußte laut eigener Aussage bereits vor Drehbeginn, daß Disney den Film nicht vertreiben würde. Die ganze "Kontroverse" wurde nun kürzlich von Herrn Moore geschaffen um die Publicity für seinen Film zu steigern. Dies hat er indirekt sogar selbst zugegeben. Im übrigen ist es mir nicht plausibel zu machen, wieso Disney sich mit der Entscheidung, in der heißen Wahlkampfphase einen klar politisch tendenziösen Film NICHT zu vertreiben, seinerseits politisch festlegt.

Dann verschweigt Herr Baloch die unzähligen Halbwahrheiten, Faktenverdrehungen und Lügen Moores. Der erklärte Nader-Wähler und US-Journalist Dave Kopel hat inzwischen satte 59 davon nachgewiesen, andere seiner Kollegen haben ähnliche Aufstellungen erarbeitet und auch viele Bush-Gegner distanzieren sich von Moore wegen seinem laxen Umgang mit der Wahrheit.

Daß die Entscheidung, Frau Goldberg nach Ihrer nun unbestreitbar geschmacklosen Äußerung nicht weiter für Werbespots zu engagieren, angeblich so verwerflich ist, wundert mich dann doch, wo in diesem Land der Regierungschef sogar vor Gericht zieht, um Spekulationen zu unterbinden, er habe sich die Haare färben lassen.

Wenn Herr Baloch von "rechter Hetze" spricht - wieso verschweigt er, daß "Hetze" (wenn man es denn so nennen will) durchaus von beiden Seiten betrieben wird? (Und Herr Moore durchaus auch in diese Kategorie eingeordnet werden kann, da ihn selbst viele links-liberale Journalisten als Propagandisten bezeichnen.) Oder finden Sie es Teil eines "normalen" politischen Umgangs miteinander, wenn sich ein Politiker unzählige Hitler- und Mussolini-Vergleiche anhören muß? (Übrigens ohne in irgendeiner Form dagegen vorzugehen, was Sie natürlich nicht erwähnen, weil es das Bild der angeblich erstickten Kritik beeinträchtigen könnte.)

Und wieso stellt Herr Baloch alle Anhänger der Republikaner als Fanatiker dar? Die Republikaner sind die eine Seite des politischen Diskurses der USA und verdienen genauso viel Respekt und haben eben so viel Existenzberechtigung wie die Demokraten. Wieso aber werden Vertreter der einen politischen Richtung hier zu Säulenheiligen verklärt, während die anderen als dunkle Ausgeburten der Hölle dargestellt werden? Wieso zitiert man keinen "rechten" Moore-Kritiker mit vielleicht berechtigten Einwänden? Wieso übernimmt man einseitig die Lesart der amerikanischen Linken (übrigens, zumindest was Moore betrifft, des äußersten Flügels, denn gemäßigte Demokraten wie Joe Lieberman, Evan Bayh, Joe Biden und andere stehen Moore und seinen Thesen sehr kritisch gegenüber).

So viel (und das nur als kurzer Auszug meiner Einwände in dieser Hinsicht) zum Thema Moore / Bush.

Darüber hinaus ist die eindeutige Wertung "besonnene Politik Schröders" m. E. völlig fehl am Platze.

Besonders verwerflich finde ich allerdings die abfällige Weise, wie über das amerikanische Volk geschrieben wird. Die alten Stereotype von den dummen Amerikanern werden aufgewärmt, sie werden als gedankenlos und konsumgeil dargestellt. Herr Baloch wählt sogar das Attribut "degeneriert", bei dem nun wirklich bei jedem geschichtsbewußten Menschen die Alarmglocken schrill läuten sollen.

Auch wird etwa verschwiegen, wie stark sich Bob Woodwards Buch sehr wohl verkauft und wie viel Aufmerksamkeit es erhalten hat. Weitere politische Bücher wie die von Richard Clarke, Bill Clinton, einem anonymen CIA-Mitarbeiter und aktuell etwa Vietnam-Veteranen gegen Kerry führen die Bestsellerlisten bei den Sachbüchern an. Dies zu einer Zeit, in der die einzigen politischen Sachbücher, die in Deutschland gelesen werden, antiamerikanische Polemiken sind.

Ich hätte noch manch andere Kritik an diesem Artikel anzubringen, möchte es aber hierbei belassen, jedoch nicht, ohne erneut mein Entsetzen darüber zum Ausdruck zu bringen, wie einseitig, wie stereotyp, ja, teilweise gar hetzerisch dieser Artikel ist. Leider begegnen einem in jüngster Zeit in deutschen Medien immer öfter solche Fälle. (In Herrn Balochs Worten müßte man dann wohl sagen: der deutsche Journalismus "degeneriert" zu Meinungsmache und Populismus.) Ich finde dies schockierend und kann nur hoffen, daß irgendwann eine Selbstreflexion und in deren Folge die Rückkehr zu einem um Objektivität und Sachlichkeit bemühten Journalismus erfolgt, so daß wieder beide Seiten der Medaille zur Sprache kommen und die Wertung dem Leser überlassen wird.

Was that a report or an op-ed? Upon what evidence are we being judged degenerate and obsessed with consumerism? Credit card swiping? What the hell are they talking about?

And if Europe and Germany are such utopias, with such intelligent and thoughtful populations, what possible night mares would you require a German Michael Moore for?

Antiamerikanismus nein, nur Anti-Bush? Das hätten die Unterstützer Kerrys gerne, in den USA und hier. Dann wäre es mit dem Antiamerikanismus vorbei, würde Kerry gewählt und die Bush-Basher in Deutschland und Europa müßten sich nicht mehr gegen den Vorwurf verteidigen, antiamerikanisch zu sein, sondern wären nur nette Kritiker eines Präsidenten, den sie eben hassen. Wie kann es Antiamerikanismus sein, wenn es NUR um die Hälfte der amerikanischen Menschen geht?!

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Hier ist ein typischer Artikel in der Süddeutschen über Think Tanks in den USA. Brooking Institution (Kerry) versus Heritage Foundation (Bush).

Man beachte die Wortwahl:

1. Brookings Institution
Kein einziges negativ besetztes Wort.
unabhängig
liberal
Politik-Flüsterer
knackige Thesen
lange nicht so linksliberal
eigene, unabhängige Forschung
wollen parteipolitisch Einfluß nehmen
wissenschaftliche Politikberatung

2. Heritage Foundation
Kreuzritter der konservativen Revolution
nicht unabhängig
Radikale
rechts (das Haßwort in Deutschland)
Stammgäste auf Fox News
Republikaner stempeln ab
Bush ist EXTREMER als seine Partei
Cheney ist wesentlich von der politischen Mitte entfernt
Ideologie
von Ideologie korrumpierte Meinungsmache
Kriegsführung im Kampf der Ideen
agressive Vermarktung
Besorgnis erregend
missionarische Absicht

Man zitiert dann NUR liberale Autoren, um die Heritage Foundation zu beschreiben, aber nicht umgekehrt. Niemand von der Heritage Foundation äußert sich über die Brookings Institution. Das ist doppelte Beeinflussung: Positiv-Wörter für die Kerry unterstützende Institution und Wiedergabe ihrer Diffamierungen der Bush-unterstützenden Organisation, die sich nicht gegen die Vorwürfe verteidigen darf. Sie steht quasi auf der Anklagebank der Brookings Institution und dieses Autors. Dies ist eine Technik, die auch Thomas oben in seinem Leserbrief entlarvt.

Lest selbst:

"Think Tanks" und ihr Einfluss auf die amerikanische Politik

Der Krieg der Denker

Ideenfabriken mischen sich in den Wahlkampf ein und buhlen um die Gunst des US-Präsidenten und seines Herausforderers. Von ihnen übernahm Bush den Begriff der "Die Achse des Bösen" und sie entwerfen auch Kerrys Wirtschaftspolitik.
Von Tobias Matern




Reden, Hände schütteln, und das Ganze von vorne: Präsident Bush im Wahlkampf.
Foto: AP


Der Begriff "Achse des Bösen" stammt aus seiner Feder. David Frum, Redenschreiber von George Bush, gilt als geistiger Urheber des Schlagwortes, mit dem der US-Präsident im Januar 2002 den Irak, Iran und Nordkorea brandmarkte.

Frum war aus einer Denkfabrik ins Weiße Haus gewechselt; kurz nach der "Achsen"-Idee kehrte er in die Welt der Polit-Lobbyisten zurück. Auch der Ausdruck "preemptive wars" für vorbeugende Militäreinsätze stammt von einer der mächtigen Einflussgruppen, die neue Strategien für die Politik erarbeiten sollen. Bush übernahm dieses Konzept - genauso wie den "mitfühlenden Konservatismus", ein Begriff, der ebenfalls aus einer Denkfabrik kommt.

Brutstätte für Ideen
Diese Brutstätten von Ideen heißen in den USA "Think Tanks", und ihre wichtigste Aufgabe ist es, auf die Politiker einzuwirken. Allein in Washington arbeiten mehr als einhundert solcher Institute, Stiftungen und Projekte. Ihr Einfluss ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, doch zurzeit schwillt der vielstimmige Lobbyisten-Chor besonders stark an.

Schließlich entscheiden die Wähler am 2. November darüber, ob George Bush oder der demokratische Herausforderer John Kerry das Land vom Weißen Haus aus lenken wird. Und so positionieren sich einige der Denkfabriken deutlicher als bisher.



"Kerrys Wahlkampf-Team knackige Thesen für eine neue Wirtschaftspolitik formuliert" - Think Tanks entscheiden über die Strategien im Wahlkampf.
Foto: AP

Die Politik-Flüsterer
"In einem Wahljahr ändern sie ihre Strategie", sagt der Politologe Andrew Rich, der ein Buch über die Macht der Think Tanks geschrieben hat. Viele bemühten sich nun "verstärkt um direkten Zugang zu den Wahlkampfteams". Zum Beispiel die Brookings Institution. Sie wird von Strobe Talbott geleitet, dem ehemaligen Vize-Außenminister der Clinton-Regierung.

"Wo stehen die Präsidentschaftskandidaten?" fragen seine Analysten in einer Studie, und ihre Antwort ist eindeutig: Kerry ist lange nicht so linksliberal, wie ihn die Republikaner abstempeln. Bush hingegen ist wesentlich "extremer" als seine eigene Partei - und Vize-Präsident Dick Cheney so konservativ, dass er meilenweit von der politischen Mitte entfernt ist.

Nicht nur mit solchen Veröffentlichungen empfehlen sich die Autoren sogar selber für Ämter in einer Kerry-Regierung. In Lael Brainard und Peter Orszag sitzen nach einem Bericht der Washington Post mindestens zwei Brookings-Experten mit am Tisch, wenn Kerrys Wahlkampf-Team knackige Thesen für eine neue Wirtschaftspolitik formuliert. Und Susan Rice, die ebenfalls aus dem Hause Brookings kommt, ist eine der wichtigsten Kerry-Einflüsterer; sie könnte sogar bei einem Machtwechsel Condoleezza Rice als nationale Sicherheitsberaterin beerben.

Anders als etwa der Kanzler nach einer Bundestagswahl bestimmt ein amerikanischer Präsident nach einem Machtwechsel nicht nur, wen er in sein Kabinett und seinen engsten Beraterstab aufnimmt. Er tauscht auch im Verwaltungsapparat Tausende von Mitarbeitern aus. Da Bush wohl auf sein jetziges Personal zurückgreifen würde, ist Herausforderer Kerry für ehrgeizige Bewerber aus den Think Tanks besonders verlockend.

Kreuzritter der Revolution
Pressesprecher Patrick Gavin bestreitet, dass Brookings einseitig für John Kerry Partei ergreife. "Ich könnte mir vorstellen, dass ein paar unserer Experten zumindest privat auch mit den Leuten aus Bushs Wahlkampfteam sprechen", sagt er. "Wir wollen Einfluss auf die Gestaltung von Politik nehmen, aber unsere Mitarbeiter machen ihre eigene, unabhängige Forschung."

Anders die Heritage Foundation. Sie will gar nicht "unabhängig" sein, und daraus macht sie auch keinen Hehl. Ausgestattet mit dem höchsten Budget aller Think-Tanks - mehr als 30 Millionen Dollar an Spenden pro Jahr - verstehen sich ihre Mitarbeiter als Kreuzritter einer konservativen Revolution.

"Wir arbeiten nicht für die Erhaltung des Status Quo. Wir sind Radikale, welche die Machtstrukturen des Landes umstürzen wollen", hat Paul Weyrich, einer der Gründer von Heritage, vor Jahren einmal als Maxime ausgegeben. Weniger Staat, niedrigere Steuern, aber mehr Geld für die nationale Sicherheit - das sind die Kernanliegen der Denkfabrik, die das halbe Regierungsprogramm für Ronald Reagan schrieb.

Mit ihren Vorstellungen steht die Heritage Foundation der Bush-Regierung näher als den Demokraten. Aber der Institution geht es eher um Ideologie als um Parteipolitik. "Heritage ist der Bannerträger der konservativen Bewegung", sagt der Referent eines republikanischen Senators. "Die Bush-Regierung ist im Laufe der Legislaturperiode immer weiter nach rechts gedriftet. Das ist sehr zur Freude der Heritage Foundation geschehen, die das zum Teil mit beeinflusst hat", fügt er an.

Tipps für die Abstimmung
Von den 200 Heritage-Mitarbeitern beschäftigen sich 14 Spezialisten für Öffentlichkeitsarbeit damit, die hauseigenen Experten in den Medien unterzubringen. Mit Erfolg. Die führenden Zeitungen erwähnten Heritage im vergangenen Jahr mehr als 40 Mal - pro Woche, versteht sich. Auf Amerikas meist gesehenem Nachrichtenkanal "Fox News" sind die Heritage-Kommentatoren ohnehin Stammgäste, die ihre "Forschungsberichte" präsentieren.

Für den liberalen Autor Eric Altermann sind Brookings und Heritage Gegensätze wie Tag und Nacht. "Die Forschung, die Heritage betreibt, ist von Ideologie korrumpierte Meinungsmache", sagt er. Grundsätzlich widerspricht ihm der Präsident der Denkfabrik nicht einmal.

"Wir betreiben Kriegsführung im Kampf der Ideen", definiert Edwin Feulner die Mission seines Think Tanks. 30 verschiedene Politikbereiche, von "Arbeitsmarkt" über "Gesundheitswesen" bis hin zu "Internationale Organisationen" lässt Heritage von 65 Analysten durchleuchten. Diese Vorgehensweise ist bei allen Denkfabriken ähnlich.

Nur die "aggressive Vermarktung der Heritage-Ideen" wie Politologe Rich es nennt, ist einzigartig. Täglich erscheinen Thesenpapiere, die griffige Titel tragen wie "So werden wir unsere Staatseisenbahn los" oder "Warum der Kongress feministische Kritik an der Ehe ignorieren sollte". Auch lange nachdem die Welt eingesehen hat, dass es wohl keine enge Verbindung zwischen dem Irak und den Anschlägen vom 11. September 2001 gab, lässt Heritage seine Experten öffentlich über "Die Verbindung: Wie al-Qaidas Zusammenarbeit mit Saddam Hussein Amerika gefährdet hat" diskutieren.

"Besorgnis erregender Erfolg"
Steht ein Gesetz im Kongress kurz vor der Abstimmung, werden die Abgeordneten mit kurzen Hintergrund-Papieren der Heritage Foundation und Tipps zum Abstimmungsverhalten versorgt. "Heritage leistet sehr ausgeklügelte Arbeit, indem die Mitarbeiter ihre Sicht der Dinge dem Kongress und der Regierung schnell zugänglich machen. Die anderen Think Tanks haben diese Strategie inzwischen bei Heritage abgeschaut", sagt der Senatoren-Referent.

Für Rich ist der Erfolg der Denkfabriken "Besorgnis erregend." Denn durch ihren Siegeszug spiele wissenschaftliche Politikberatung aus Universitäten fast keine Rolle mehr. Forschung, die sich um Unvoreingenommenheit bemüht und keine missionarische Absicht verfolgt, "wird nicht mehr so recht gewürdigt".

(SZ vom 7.8.2004)


"Donald Rumsfeld, Bushs Verteidigungsminister, muss in Struck lange ein Spiegelbild gesehen haben: als der sich als Gehilfe des Kanzlers am Schmieden einer Koalition der Unwilligen des „alten Europas“ betätigte. Stur sein und poltern können sie beide gut. Nur, dass sich dies bei Struck nicht mit Arroganz paart. Rumsfeld hingegen legt es mitunter ostentativ auf Unhöflichkeit an, wandte seinem deutschen Kollegen einst demonstrativ den Rücken zu. Und musste am Ende dann doch wieder auf den Geschmähten zugehen."

So sieht der Tagesspiegel Rumsfeld!

Rumsfeld wird nach Bush und Cheney auch gerne gehaßt. Warum wohl?

Hier ist noch ein "IDIOT", der glaubte, der Irak hätte Massenvernichtungswaffen. Das war am 23. Mai 2002. Was er wohl JETZT sagt: Bush hat gelogen? Zur Klarstellung: Wolfram Leytz gehört nicht zu den Bush-Bashern. Er ist stets sachlich und neutral, soweit ich seine Beiträge in Erinnerung habe.

Stand: 23.05.2002 17:28 Uhr


Irak – alter, neuer Feind

...

Hat Irak noch Massenvernichtungswaffen?
Unbestritten ist unter Experten, dass die konventionelle militärische Macht des Irak mit der katastrophalen Niederlage im Golfkrieg 1990/1991, den George W. Bush Senior führte, gebrochen wurde. Für seine Nachbarn ist das Land in dieser Hinsicht nur eingeschränkt eine Bedrohung. Die Anstrengungen des Irak, sich atomare Waffen zu verschaffen, sind zwar belegt, derzeit gelten die Möglichkeiten des Irak in diesem Bereich allerdings als gering.

Anders schätzen Experten die Gefahrensituation bei biologischen und chemischen Waffen ein. Chemische Kampfstoffe hat Irak in großen Mengen produziert und im Krieg gegen Iran sowie gegen die kurdische Minderheit im eigenen Land auch mit verheerenden Folgen eingesetzt. Noch immer unklar ist, ob wirklich alle chemischen Waffen nach dem Golfkrieg unter der Aufsicht von UN-Inspekteuren vernichtet worden. Mehrere Tonnen des extrem gefährlichen Nervengases VX sollen noch im Irak lagern. Nach Informationen der Wochenzeitung "Die Zeit" geht man beim Bundesnachrichtendienst davon aus, dass es inzwischen wieder mindestens 80 Produktionsstätten für chemische Waffen im Irak gibt. Es gibt Hinweise, dass Irak versucht, Vorprodukte für chemische Waffen zu beschaffen. Auch die Arbeiten an biologischen Waffen sollen erheblich verstärkt worden sein. Dass Irak mit biologischen Waffen wie Anthrax und Botulismus experimentiert hat, ist sicher. Seitdem die UN-Inspekteure 1998 Irak verlassen mussten, fließen die Informationen über die B- und C-Waffen des Irak allerdings noch spärlicher.

Mit der Niederlage 1991 hat Irak auch den größten Teil seiner Trägersysteme für chemische und biologische Waffen verloren. Die bis nach Israel reichenden Scud-Raketen gelten bis auf möglicherweise wenige Exemplare als vernichtet. Allerdings soll Irak wieder Systeme wie Kurzstreckenraketen, Bomben oder unbemannte Flugkörper besitzen, mit denen über geringere Entfernungen auch biologische und chemische Waffen eingesetzt werden könnten. Nur Spekulationen gibt es zur Frage, ob B- und C-Waffen aus den Beständen des Irak auch in die Hände einzelner Terroristen gelangen und von diesen zum Einsatz gebracht werden könnten.
...

Wolfram Leytz


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URL dieses Artikels

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID787132,00.html

© 2004 tagesschau.de

>Michael Eisner’s withdrawal from the distribution agreement was only too clearly marked by George Bush’s brother Jeb, the governor of Florida, home of Disney World.

Moore knew in advance that he HAD NO DEAL from Disney to distribute his film. THIS IS A LIE! Moore knew it was a lie, and he exploited it for publicity.

The quote is an example of how Moore exploited it:

"George Bush’s brother Jeb, the governor of Florida, home of Disney World"

Gullible Germans can easily see the link, but we Americans CANNOT! How does the Govenor of FLORIDA affect a PRIVATE COMPANY BASED IN CALIFORNIA?

There is no trace of anti-americanism in Germany, only anti-Bushism. Once Kerry wins(?), Germany will have only love for the US. This state-sponsored article proves it.

@Thomas

Sehr guter Brief. Dass das ZDF in Folge solcher Briefe den wahren Journalismus entdecken wird ist sicherlich fraglich. Trotzdem, sollten die wissen, dass sie nicht das ganze Volk für dumm verkaufen können.

Interessante webiste mit vielen vielen Informationen!

September 1998:


"USA: Bedingt Abwehrbereit gegen "Superterroristen"
Gerhard Piper

Es scheint so, das die amerikanische Politik in eine Sackgasse geraten ist. Die eingeleiteten oder geplanten Aktionen mögen der Staatsräson genügen, mehr vermögen sie nicht. Weder konnte die US-Regierung die Proliferation verhindern, noch weniger gelingt es ihr nun, diese zurückzuschrauben. Nicht einmal das Überleben der Zivilbevölkerung in den amerikanischen Großstädten kann das Weiße Haus mehr garantieren. Was die Regierungen der früheren "Supermacht" Sowjetunion nicht wollten oder konnten, kleine Banden von "Superterroristen" könnten es bald wahr machen. Vielleicht haben Pazifisten eine Problemlösung. Wenn nicht: Den Schaden hätten alle."


Gerhard Piper ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS).

http://www.bits.de/public/articles/ami09-98.htm


Ich möchte noch ergänzen, daß ich nur einen Hinweis auf BITS gebe und die Sammlung von Informationen interessant finde, aber nicht die Ansichten teile, die beispielsweise Nassauer und Zumach haben. Beide halte ich für sehr einseitig fixiert.

Wir mögen sie nicht diese Bush-Amerikaner!

Zum Thema nur Anti-Bush, keine Antiamerikanismus ein Interview von Judith Nafziger für tagesschau mit Menzel von der Dt. Friedensgesellschaft:

tagesschau.de: Sie sagen, die US-Regierung strebt danach, den Anspruch auf weltweite Hegemonie mit militärischen Mitteln gegen jeden durchzusetzen. Woher wissen Sie das?

Menzel: Präsident Bush hat kurz nach den Terroranschlägen des 11. September gesagt: "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns". Bush hat die so genannte Achse des Bösen festgemacht. Das sind interessanterweise nicht nur Staaten, die möglicherweise mit dem internationalen Terror in Beziehung stehen, sondern die auch dem amerikanischen Anspruch Paroli bieten. Zu der Liste gehören im weiteren Sinne Staaten wie Libyen, die inzwischen sehr stark eingelenkt sind und die dabei sind, sich pro-westlich zu orientieren.

tagesschau.de: Was sagen Sie zu dem Vorwurf, dass es um die Friedensbewegung doch recht ruhig geworden ist. Und nun gibt es mit George Bush eine Art Prügelknaben - jetzt wird losgeknüppelt?

Menzel: Die Friedensbewegung war nicht so stark in der Öffentlichkeit wahrnehmbar, weil die Themen, die sie bearbeitet hat, wie z.B. zivile Konfliktbearbeitung oder Alternativen zur militärischen Verteidigung zu entwickeln, oft sehr langfristige Strategien beinhalteten. Das ist jetzt durch die Personifizierung auf den US-Präsidenten anders. Die Friedensbewegung ist nicht anti-amerikanisch und ihr Protest richtet sich nicht gegen Bush als Menschen, sondern gegen den Funktionsträger des amerikanischen Präsidenten, der eine ganz bestimmte Richtung der amerikanischen Politik verkörpert. Und da kanalisiert sich dieser Protest, er fokussiert sich auf die Person Bush, weil er halt kommt.

tagesschau.de: Beruht der Protest nur auf Emotionen?

Bush: Es ist die Befürchtung in der Bevölkerung, dass die USA Militärschläge gegen den Irak planen, in die wir als Bundesrepublik Deutschland sehr schnell mit hineingezogen werden können. Und Bush zieht die Emotionen auf sich. Aber das hängt ganz klar damit zusammen, welche Leute Bush um sich gesammelt hat. Und in den USA hat eine konservative Wende mit dem Wechsel zu Bush stattgefunden. Kurz nach seinem Amtsantritt hat Bush zu erkennen gegeben, er wolle sich aus dem internationalen Engagement möglichst weit raushalten. Dann ist alles durcheinandergeraten durch den 11. September. Jetzt können sie sich nicht mehr stark isolieren, sondern sie sind als wirtschaftliche Weltmacht auch politisch gefragt. Diesen Schwenk nimmt man Bush nicht ab.


tagesschau.de: Klar ist aber, dass Saddam Hussein ein Terrorregime führt. Was, wenn Saddam Hussein B und C-Waffen gegen Menschen einsetzt?

Menzel: Das wären tatsächliche Kriegshandlungen, die unter das Völkerrecht fallen. Wenn der Irak oder ein anderes Land mit Hilfe von Massenvernichtungswaffen einen anderen Staat angreift, dann greift nach der UN-Charta das Selbstverteidigungsrecht. Das ist dann keine Frage, dass man sich gegen solche Angriffe wehrt.

tagesschau.de: In welcher Form?

Menzel: Militärische Verteidigung ist nach der UN-Charta erlaubt, aber nicht präventiv. Also, dass man Krieg bereits dann führt, wenn der Verdacht besteht, es könnte zu Angriffen kommen. Und dieser Verdacht ist momentan sehr vage.

Das Interview führte Judith Nafziger für tagesschau.de


Stand: 07.03.2003 14:18 Uhr


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Das Problem, ob es Sinn macht, eine Terrorattacke abzuwarten, also das Sterben unendlich vieler Menschen erst abzuwarten,wird nicht GEDACHT, erst recht nicht beantwortet.


For people who don't read German, the verb "zücken" means to "draw" or "pull out", not to steal. So I assume "swipe" was used in the electronic sense. This hardly lessens the effect of the ZDF's transgression.

Ich kann dem Artikel von Thomas von heute vormittag nur zustimmen - in allen Einzelheiten.
Da ich seit vielen Jahren im Ausland lebe sind meine Deutsch Kenntnisse nicht mehr aktuell - deshalb freue ich mich , dass es jemand so konkret und mit treffenden Worten auf den Punkt gebracht hat.

ZDF can't be serious, can they? Surely there must be a few people in their broadcast range who have travelled or lived in the U.S. who would find the whole thing absurd.

Where are they?

Every small town paper in the U.S. has at least one cranky reader who writes letters to point out things like a innacurate fact, a mispelling, a faulty date, a misidentidied street name, and things of that sort.

Joe, the ZDF surely have people who realize the absurdity and viciousness of articles like this one. But, you see, the thing is that at this point in history the truth has to be sacrificed in the name of some Greater Truth. The Europeans were always good at this (see Nazism and Communism/Socialism) and they go back to those good old traditions when they are forced by reality to hide their own bankruptcy.

I guess they don't even do it intentionally. They are on automatic pilot. This is the new (and old) EU Way. When in trouble, blame others (hint - the US and the Jews). When in even bigger trouble, blame the others even louder.

Robert wrote: That's so stupid: "under the pretense of free speech"! Do these guys even now what "free speech" is?

I'm afraid the answer is no. The author seems to think there is only "right" speech (Moore) and "wrong" speech (the evil "right-wingers" who criticize Moore). It's a totalitarian mentality, the Soviet-lite of the EU.

As Thomas mentioned in his excellent letter, the author is certainly unaware that the movie has been thoroughly debunked and revealed as a pack of lies and misrepresentations: http://www.davekopel.com/Terror/Fiftysix-Deceits-in-Fahrenheit-911.htm

And this narrative the German press is currently fond of reciting - that Americans were cowed into silence after 9/11 and are only now waking up thanks to the heroic Moore - is just insulting. It bears no relation to what actually goes on in America, where there is an ongoing, diverse and lively public debate on political issues which far surpasses the mostly one-sided discussions taking place here in Germany.

People here sometimes ask me in a dark, serious tone if I've been back to America lately and what's it like there now. When I answer that, yes, I've been back and things are fine there, they just ignore me because they "know" that America has turned into some kind of terrible police state. And it's articles like this that help convey that impression.

Another good read from Victor Davis Hanson on Europe.

From the article:
The election of John Kerry would probably not reverse either the current policy in Iraq or the ongoing reappraisal of our foreign relations. The European fixation with the upcoming election and rabid hatred of George Bush instead may backfire here at home; indeed, even now European animus acerbates our own growing unease with what we read and see abroad. As never before the Europeans have unabashedly called for the defeat of an incumbent American president in the next election.

They better hope that George Bush loses.

Another good take-down of Michael Moore:
Propaganda Tactics and Fahrenheit 9/11

No, ZDF, it's not one of those evil right-wing DJs pretending to exercise free speech. It's scholarly analysis.

So ein erbärmlicher Unsinn wie dieser ZDF-AgitProp-Text wäre nicht der Rede wert, hätte es irgendein dahergelaufener Hinterhofrevoluzzer auf Recyclingpapier kopiert und in der Fußgängerzone an die Passanten verteilt, damit die es gleich wieder in den nächstbesten Papierkorb werfen.

Was hingegen das wirklich bittere daran ist, ist, daß man über die Rundfunkgebühren gezwungen wird, diesen Mist auch noch zu finanzieren. Eigentlich seltsam, daß man da nicht gegen klagen kann. Derartige Propaganda hat nämlich nichts, aber auch gar nichts mit irgendeiner Art Rundfunk-"Grundversorgung" zu tun.

JC, Eisner's a dimmicrat. There was never a production agreement.

Disney gets no special tax breaks from FLA.

AND if they didn't want to take sides, they never would have made the movie in the first place, would they?

A little bit of the track, but this may be interesting to some of the readers.

I live in the only blue New England State: can any body guess?

Our state wide daily paper has a good automotive column written by the Editor's wife. She did a favorable test drive of the updated Mercedes E-class diesel. For a German readers, this is the only diesel, other than a truck, that is available under the Mercedes brand in the U.S.

She wrote that the Mercedes Diesel is no longer available in the red states because they follow stricter California emission standards. She also wrote that as of 2007, the diesel will no longer be available in our state.

Can any body give me an explaination? I know that Diesels are as numerous in Germany as automatic transmissions are here. Are U.S. emisson standards stricter than Germany?

George M.,

I live in the only blue New England State: can any body guess?

Actually, I can't. 11 New England states are blue, 2 are swing states. If you're talking about the last election - there's only one red New England state. Or are you suggesting that Republicans and Democrats swiched colors?

Are U.S. emisson standards stricter than Germany?

I believe so, I recently heard something like that on the radio.

DIE WELT schreibt heute:
"Haftbefehl gegen irakische Polit-Prominente
Ahmed Chalabi, ein aus dem Exil zurückgekehrter Saddam-Gegner, hatte bis vor wenige Monate die Gunst der H a r d l i n e r (Betonung durch mich) im Pentagon um Vize-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz genossen."
http://www.welt.de/data/2004/08/09/316917.html

Hardliner? So betreibt man Propaganda, liebe Welt. Sharon wird auch immer als Hardliner bezeichnet. Gibt es da Vereinbarungen in deutschen Medien, bestimmte Bezeichnungen für bestimmte Politiker zu nehmen, um diese in ein bestimmtes Bild zu pressen? Arafat ist ja oft der Friedensnobelpreisträger Arafat. Das paßt so ganz und gar nicht, wenn er zum Terror aufruft, aber wer versteht schon arabisch?

Aus der WELT:
"Eurokorps leitet ISAF
Die EU-Elitetruppe übernimmt die Führung über internationale Schutztruppe in Afghanistan".
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Ich bin militärisch ein bißchen unterbelichtet. Aber wieso ist das eine ELITE-Truppe?

@ZDF

“The hardliners, whom the Americans like to call ‘hawks,’ had consistently and with various degrees of skill tried to stop this film.”

I saw the first story about attempts to “suppress” Moore’s film some months before it was released. I really had to laugh, and the joke only got better. In the ensuing period before the film’s release, the U.S. media (you remember, all those people in “lock-step” with the Bush Administration) found some new bogus canard about how shadowy “right wing” forces were trying to prevent the films release virtually every day. All this public hand-wringing, of course, insured that the film would get mountains of free publicity thanks to the “pro-Bush” U.S. mainstream media, and it would all be nice and legal. To those of you “simplistic” European leftists who are actually naïve enough to believe that there was ever even a remote chance that the film would be suppressed, I can only say, trust me, you are once again sucking canal water.

“Michael Eisner’s withdrawal from the distribution agreement was only too clearly marked by George Bush’s brother Jeb, the governor of Florida, home of Disney World… Eisner’s statement that the Disney Company didn’t want to take sides politically implied that Disney had already chosen a side: the hawks’.”

Anyone with a mind open enough to think outside of a leftist ideological box can google the Internet stories on both sides of this issue and make up their own minds whether anything Eisner did or did not do really threatened the release of the film in any way. Clue: The chance that he could have affected the eventual outcome in any way are nil.

“… people like Michael Moore have to undergo a lot of harassment by right wing agitators, presented, primarily by talk radio, under the pretense of free speech.”

I see, Moore is perfectly free to pump out as many lame propaganda films as he likes, and anyone who dares to disagree with him is automatically guilty of “harassment.” I have heard a lot of negative comments on the film, on talk radio and elsewhere. Read, for example, what Andrew Sullivan has to say about it on his blog. For the most part they took issue with the substance of the film; Moore’s typical use of McCarthyite innuendo, his mistatements of fact, etc. I have never seen any serious attempt by any of Moores cheerleaders to dispute the accuracy of these attacks, or to engage in anything resembling a serious debate. Instead, in both the U.S. and Europe, we only hear the usual hackneyed claims that Moore is being “harassed” by people who are “abusing” the right of free speech. It would really be nice if the ZDF and its ideological soul mates would put up or shut up on this one. Exactly what criticisms of the film, on talk radio or elsewhere, do they consider “harassment.” Let’s end the usual leftist innuendo and name games. Is ZDF suggesting that those who so “abuse” the freedom of speech in the U.S., guaranteed by our Bill of Rights, be forthwith denied this freedom? Who would the ZDF suggest to us as judges of what constitutes “actual” free speech, and mere “harassment?”

“Slowly the American public, having degenerated to credit card swiping (emphasis added), is awakening itself from its maudlin dreams of consumption, and is allowing itself, after seeing (the film) to be registered to vote.”

No one even raises an eye at this kind of vile, racist stereotyping in Germany anymore. I think it’s a cultural thing, part of a culture that promotes and thrives on hate, and, in the case of the ZDF, profits from it. It’s a culture has changed hardly at all since 1933, except in the objects of that hate. Eventually cultures change, though.


@Jo

The six New England states are Conn. RI, Mass. Vermont, Maine and New Hampshire. Anything west of the Hudson is barbarian territory:-) It is possible that you are thinking of the original 13 English colonies.

NH is classified as a swing state because of the change of demographics over the last 4 years. Many over-taxed Massachusetts residents have chosen to move to New Hampshire for lower taxes and better quality of life. They bring their traditional voteing patterns with them.

@ Gabi

"Ich bin militärisch ein bißchen unterbelichtet. Aber wieso ist das eine ELITE-Truppe?"

Wegen der wohl ausgebildeten Eichhoernchenstruembattalion :-)

Wenn man als langzeitlicher Amerikaner aber ehemaliger Deutscher Kommentare ueber die Politik der USA in den heutigen deutschen Massenmedien liesst, ist man sprachlos ueber den ungezuegelten Hass der unserem Land und/oder unserem Praesidenten entgegenschlaegt.

Fuer die meisten unserer Mitbuerger in diesem Land ist es unverstaendlich wie sich ploetzlich ein hochgeschaeztes, freundschaftlich verbuendetes Land, in einen so masslos scharfen Kritiker und Gegner verwandelt hat.

Fuer uns Deutsch-Amerikaner ist diese Entwicklung leider ziemlich selbstverstaendlich. Bei unseren Besuchen in Deutschland waehrend der letzten dreissig Jahre, wurde immer mehr ersichtlich wie sehr seit 1968 das politische Klima gegen Amerika in Deutschland (oft unter Zustimmung oeffentlicher Organe) vergiftet wurde. Heute haben diese Luegen und Verzerrungen ueber die USA ein so tiefes Niveau erreicht, das ein ernstzunehmneder Vergleich mit der gleichgeschalteten, antiamerikanischen Massenmedienhetze der UdSSR in den schlimmsten Zeiten des "Kalten Krieges" unbedingt angepasst erscheint.

Wenn das deutsche Volk sich nicht selbst von dieser roten Clique der Propagandisten und Hetzer befreit, wird das Verhaeltnis Amerika-Deutschland ueber Zeit in eine offene Feindschaft ausarten.

Die Konsequenzen sind besonders fuer das heute kleine, machtlose, und wirtschaftlich wie gesellschaftlich marode Deutschland undenkbar. Nur ein besessener antideutscher Masochist koennte sich darueber freuen.

Peter P. Haase
Boca Raton, Florida
USA

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