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Comments

She could be in trouble Clinton just backed Bush on going to war in Iraq.
Captains Quarters

we´re reaching a new low, are we susan?

Danke, Schröder!

At least someone appreciates Schröder's greatness, of course it had to be an "American" though.

I love it when the German press finds "Americans" to criticize George Bush. Susan Neiman is just the newest in a long list of Americans paraded in the German press. David Caspar has documented these figures well: Susan Sontag, Dick Clarke, Karen Kwiatkoski, the Dixie Chicks, etc.
Want some laughs, go to Susan's website: www.susan-neiman.de. Ask yourself: does she look like an "American" from Georgia?
Want some more laughs, read the whole "Danke, Gerhard" article in FAZ. The paragraph on Clinton is a howler.

....almost puts Saddam’s acts of torture into perspective.... did I really just read that? You know from my prior postings on this block, that I do have some critical points of view on the why and how of American engagement in Iraq and the war on terror. But how can anyone even start to compare the Saddam regime with what is happening now? How ideologically blind can one be to compare mass murder of its own citizen, of Kurds, of Iranian military and civilians and, and, and - with the current occupation. Btw: didn't she notice that the terrorists just continue to kill Iraqy citizens at leisure?

I believe a lot of American politics before and after the war on Iraw deserve critizsm, but nonsense like this just make me wonna puke.

Cheerio from OLD Europe

Nothing to add to your words, Pat.

some abuses makes the deaths of 8 Million irrelevant.

Das ist Revesionismus.

I think Susan Neiman had to ignore some rather important details in order to establish her argument that Schröder is a courageous politician. First of all, she does not take account of Schröder's political situation in the summer of 2002: the threat of an almost certainly lost election, which he could only escape by taking a position that can only be described as utterly populist.

Schröder did not only oppose the war, but he did also conduct personal attacks on Bush and he did lie to his voters in telling them that the opposition party would like to send german troops to Iraq. This insincerity is sufficient to discredit any claim that Schröder was an honest opponent to war, for reasons of political morale or whatever. He acted as a anti-american populist, and that's it.

Secondly, Susan Neiman appears to be a bit underinformed as far as the habits of Saddam's regime are concerned. She states that humiliating the tyrant by showing pictures of his medical examination is somehow similar to what Saddam did to his antagonists. This is completely and utterly silly, as anyone who has ever heard an account of one of Saddam's torture victims knows.

She's right about Clinton, though. Come on, you can't really dislike Clinton, can you?

Die Frau ist einfach nur eine Witzfigur, die sich bei der rot-grünen Regierung oder "Friedensmacht Deutschland" richtig schön einschleimen will. Ein paar Zeilen im heutigen Handelsblatt über europäische "Illusionen":

SICHERHEITSPOLITIK
Illusionen
Von TORSTEN RIECKE

Washington im Frühjahr 2005: Der frisch gekürte US-Präsident John Kerry begrüßt im Rahmen einer seiner ersten politischen Initiativen die wichtigsten Staats- und Regierungschefs aus Europa in Washington. Auf der Agenda steht das Thema Sicherheitspolitik. Angereist sind nicht nur die treuen Verbündeten der USA aus dem Irak- Krieg wie der britische Premier Tony Blair und Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi. Als Gäste empfangen werden mit dem französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac und dem deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder auch die beiden schärfsten Kritiker der alten US-Sicherheitsdoktrin.

Während Blair und Berlusconi ganz offensichtlich ihren im November abgewählten Kampfgefährten George W. Bush vermissen, genießen Chirac und Schröder die überaus freundliche Begrüßung durch den neuen Herrn im Weißen Haus. Nach vierstündigen Beratungen sind die Rollen allerdings vertauscht: Chirac reist wortlos zurück nach Paris, Schröder spricht von „überbrückbaren Differenzen“. Blair und Berlusconi fühlen sich dagegen bestätigt: „Präsident Kerry hat klar gemacht, dass es zur präventiven Strategie gegen Terrorismus und Massenvernichtungswaffen keine Alternative gibt. Dazu gehört auch ein militärisches Eingreifen“, sagt der jetzt gut gelaunte Blair mit seinem neuen „Freund John“ an der Seite.

So unwahrscheinlich dieses Szenario im Moment auch klingen mag, vergleicht man die außen- und sicherheitspolitischen Entwürfe des Kandidaten Kerry mit den Vorstellungen „Kerneuropas“, sind Überraschungen nach einem möglichen Regierungswechsel in Washington programmiert. Obwohl sich Europäer und Amerikaner in der Bedrohungsanalyse weitgehend einig sind, liegt zwischen ihrer psychologischen Abwehrbereitschaft nach wie vor ein Atlantik.

Die EU hat im Dezember 2003 eine Sicherheitsdoktrin verabschiedet, die den neuen Gefahren Rechnung tragen soll. Die Übel unserer Zeit werden dort klar definiert: Terrorismus, Massenvernichtungswaffen, regionale Konflikte, gescheiterte Staaten und das organisierte Verbrechen. Damit räumt die EU zugleich ein, dass sie diese Gefahrenherde jahrelang unterschätzt oder gar übersehen hat.

Als Lehre aus diesem Fehler greifen die Europäer vor allem auf ihre klassischen Instrumente der politischen Konfliktlösung zurück. So steht ein multilaterales Vorgehen unter dem Dach der Uno nach wie vor im Mittelpunkt ihrer Strategie. Zugleich fordert das EU-Papier jedoch, „eine strategische Kultur früher, schneller und – falls erforderlich – robuster Interventionen“ zu entwickeln. Ein militärisches Eingreifen wird als letztes Mittel aber nicht ausgeschlossen. Dennoch: Zunächst und vor allem geht es den Europäern darum, den „Sumpf des Terrors“ trockenzulegen.

Rhetorisch ist man zwar nur noch ein kleines Stück von der vorbeugenden Gefahrenabwehr der US-Doktrin entfernt. Der psychologische Unterschied ist jedoch gewaltig: „Obwohl wir versuchen müssen, die politischen und wirtschaftlichen Bedingungen zu verändern, unter denen der Terrorismus gedeiht, müssen wir anerkennen, dass die Ursachenbekämpfung allein Terroristen nicht davon abhalten wird, die USA oder ihre Verbündeten anzugreifen. Diese Leute müssen entweder festgenommen oder getötet werden“, schreibt Sandy Berger, ehemaliger Sicherheitsberater unter Clinton in der Zeitschrift „Foreign Affairs“. Berger wird auch als Sicherheitsberater von Kerry gehandelt, falls dieser die Wahl gewinnen sollte.

Aus seinen Worten, die bislang in Europa ohne Echo blieben, spricht die Erfahrung vom 11. September 2001. Und diese Auffassung wird von der großen Mehrheit der Amerikaner geteilt. Ein ähnliches Schlüsselerlebnis hat es in Europa trotz der Bombenattentate in Madrid nicht gegeben. „Eine demokratisch geführte Administration wird den Willen der USA bekräftigen, notfalls allein ihre vitalen Interessen zu verteidigen“, schreibt der Demokrat weiter.

Ein Präsident Kerry würde also zwar stärker als Bush die Verbündeten in Europa konsultieren und auch die Hilfe der Uno suchen. Und die Schwelle, ab der er militärische Aktionen in Betracht ziehen würde, dürfte bei ihm sicher höher sein als bei Bush. Sie wird auf Grund des am 11. September ausgelösten Traumas jedoch niedriger sein als bei den meisten Europäern.

Europa hat mit seiner neuen Sicherheitsdoktrin eine brauchbare Arbeitsgrundlage für den Kampf gegen Terror und Massenvernichtungswaffen geschaffen. Jetzt kommt es darauf an, diesen Rahmen wie angekündigt durch eine Kultur frühzeitiger und robuster Interventionen mit Leben zu füllen. Nur dann ist die europäische Sicherheitspolitik auch glaubwürdig. Allein auf einen Regierungswechsel in Washington zu hoffen reicht nicht aus. Im Kampf gegen den Terror schließen die Europäer Militäraktionen nicht aus – sie gelten aber nur als letztes Mittel.

Wer sich übrigens für den hier zu Lande kaum beachteten Beitrag von dem Demokraten Sandy Berger in "Foreign Affairs" interessiert:

Foreign Policy for a Democratic President
Samuel R. Berger
From Foreign Affairs, May/June 2004

Summary: By stressing unilateralism over cooperation, preemption over prevention, and firepower over staying power, the Bush administration has alienated the United States' natural allies and disengaged from many of the world's most pressing problems. To restore U.S. global standing--which is essential in checking the spread of lethal weapons and winning the war on terrorism--the next Democratic president must recognize the obvious: that means are as important as ends.

http://www.foreignaffairs.org/20040501faessay83306/samuel-r-berger/foreign-policy-for-a-democratic-president.html

In der nächsten Ausgabe (Ende Juni) ist das Thema der republikanische Präsident. Wir sind gespannt.

Frau Professor Neiman lädt den europäischen Repräsentanten der Muslimbrüder Tariq Ramadan ins Einstein Forum ein. Hier, leider in französisch, ein sehr guter Artikel über Tariq Ramadan:
http://www.contrelislam.org/islam/action/hani_ramadan.htm

Und hier meine Email an sie und an die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ), vom 13. Juni 2004

Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Susan Neiman,
meine heutige Email an leserbriefe@MAZonline.de

Sehr geehrte Damen, Herren,
zur Einladung des Tariq Ramadan durch das Einstein-Forum verweise ich auf
die Beiträge auf meiner Web Site:

http://www.eussner.net/artikel_2004-03-16_00-22-23.html
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-17_23-28-23.html

Dort auch Artikel zu Hamas, PIJ, Salafiden usw.
Wem das nicht reicht, der hat seine Ansichten, die durch Tatsachen nicht zu verrücken sind.
Liebe Grüße aus Perpignan sendet Ihnen,
sehr geehrte Frau Prof. Dr. Susan Neiman,
Dr. Gudrun Eussner
www.eussner.net

Kopie an Samuel Laster
www.juedische.at

Spiegel-online hat einen neuen EXPERTEN gefunden: Ein anonymer CIA-Experte. Natürlich veröffentlicht er im Juli ein BUCH. So verstehen Deutsche Weltpolitik:


"Im Juli erscheint in den USA ein Buch des Analysten unter dem Titel: "Imperial Hubris: Why the West is Losing the War on Terror." Der Autor, von dem nur der Vorname Mike bekannt wurde, sagte, er habe das Buch nicht geschrieben, um Demokraten oder Republikaner zu kritisieren. Vielmehr wolle er der Öffentlichkeit klar machen, wie die US-Politik den Hass auf Amerika in der muslimischen Welt schüre. "Sie bekämpfen uns wegen unserer Politik und sie werden immer stärker und gewalttätiger, weil unsere Politik in der islamischen Welt so verabscheut wird", sagte er der Agentur.

Als Beispiele dieser Politik zählt der CIA-Beamte die US-Unterstützung für Israel, die Besetzung Afghanistans und des Irak, die Unterstützung Russlands, Indiens und Chinas im Kampf gegen militante Muslime und den Druck der Vereinigten Staaten auf arabische Ölfirmen, ihre Preise niedrig zu halten."

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,306000,00.html


Da schreien wir unisono "JA", das wissen wir schon lange, haben wir schon immer geahnt, die US-Politik ist Schuld am Terrorismus. Die Israelis sind Schuld am Terrorismus der Palästinenser. Die USA sind Schuld am Terrorismus des Bin Laden und Konsorten. Das ist im Westen nichts Neues.

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