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Comments

"1985 Abitur in Garching bei München
1987 – 1989 Ausbildung zur Redakteurin an der deutschen Journalistenschule München"

2 Jahre Ausbildung - vielleicht ist das einfach nicht genug? Ich erinnere an das Interview mit Rau vom März 2003. Daß es zur Völkerrechtswidrigkeit des Irakkriegs auch andere Stimmen gibt, hat Maischberger offensichtlich noch nicht gehört. Rau muß sie da aufklären:

"Maischberger: ... Richard von Weizsäcker ist in der Lage zu sagen, der Irak-Krieg ist ein Rechtsbruch, wenn man es von der UN-Charta aus sieht. Das ist insofern wichtig, weil wenn man an den Wiederaufbau denkt, an die Autorität der UN, muss man doch in der Analyse dessen, was gerade passiert dann auch ehrlich sein. Warum kann er so ehrlich sein und das sagen - das ist ein Rechtsbruch, das widerspricht der UN-Charta - und Sie tun es nicht. Liegt das daran, dass Sie Bundespräsident sind und er nicht mehr?

Bundespräsident: Das liegt daran, dass Sie jetzt unterstellen: Wer das für völkerrechtswidrig hält, ist ehrlich und wer das nicht tut, ist nicht ehrlich. Das halte ich für eine etwas verkürzte Argumentation. Und ich sage, ich will jetzt nicht darüber diskutieren, ob das völkerrechtswidrig ist oder nicht, weil wir jetzt andere Aufgaben haben und weil es im Völkerrecht sehr gegenläufige Meinungen gibt. Ich kenne Völkerrechtler, die halten diesen Krieg für völkerrechtsgemäß, und ich kenne andere, die halten ihn für völkerrechtswidrig - wie mein Freund Richard von Weizsäcker, auf den ich mich immer gern berufe - - - "




Hmmm, wenn ich das lese frage ich mich, ob ich nicht drei Tage vor der Wahl seines Nachfolgers (ich hoffe auf Köhler als kleineres Übel) nicht ein wenig meine Meinung über Herrn Rau ändern muß. Ich kannte dieses Zitat nicht und finde es erstaunlich sachlich...

Hier ist die Presseerklärung des Herrn Prof. Wolffsohn:

Professor Dr. Michael Wolffsohn

Presseerklärung zu meiner angeblichen Befürwortung

von Foltermaßnahmen

Niemals habe ich ein Plädoyer für Folter gehalten. Folter ist nicht legal. Nicht nur deutsche Gesetze, auch Völkerrecht und Menschenrechte verbieten Folter. Das war, ist und bleibt meine Position. Vollkommen klar und in aller Härte habe ich die Folterverbrechen im Irak und in Guantanamo im Maischberger-Interview am 5. Mai 2004 verurteilt.

Der Unterschied zwischen „legitim“ und „legal“ kann offenbar in Teilen der Öffentlichkeit nicht als bekannt vorausgesetzt werden. Ich bedauere, dass ich dies nicht bedacht habe. ....
Mehr
hier


I have a question about owership of television in Germany. How much of it is government owned? How much money does the government provide for operations?

I would think her show is much like tv shows everywhere in that it must compete for viewers. Most of her viewers are anti-American, anti-Bush, anti-war, either all of those are some combination of these. If she is to appeal to them, she has little choice but to follow this trend in her presentations. If she did not she would be at best foolish.

While this might be considered to be disappointing, I think it should be considered normal. What would be shocking if she were not. It is the enviroment she lives and works in. It is in some ways little different than watching Al-Jazeera or CBS.

The problem is if both she and her viewers believe and think this is the truth. I would say they probably do

Offensichtlich verwechselt auch Frau Maischberger Legitimität und Legalität. Ihre eigene Frage an Herrn Wolffsohn betraf die Legitimität. Sie spielt Herrn Struck den betreffenden Ausschnitt vor und konstatiert dann:

"So, damit ist er außerhalb des Grundgesetzes. Darf er das? Sie sind ja sein oberster Dienstherr."


Maischberger's popularity is not so much based on her alleged "left-oriented vein" (there are too many other left-leaning journalists who do not enjoy the same popularity) as on her confrontational interview style. Her show is simply not quite as boring much of the other stuff you get to see on German television. And it is no surprise that she tries to live up to her reputation in this interview by asking some rather critical questions. After all, her interviewee in this case, Prof. Wolffsohn, is a conservatice academic and an outspoken supporter of the US. And he is given plenty of time to put forward his views and arguments.

Maischberger even includes her little anti-americanism disclaimers:

"if what we hear about this is true, ..."
"if we are to believe US Senator Edward Kennedy..."

What else would you expect from a journalist in her position but to ask controversial questions? If you consider the interview as a whole, it seems that it is not really such a bad thing that Prof. Wolffsohn was given the opportunity to extensively refute some anti-american commonplaces on prime time tv. Of course, some would prefer a pro-american journalist posing pro-american question to a pro-american interviewee. This may be the politically correct thing to do, however, - let's face it - it would be pretty boring and I doubt too many people would have watched this.

Any time some one cites Kennedy as a source or as a reference, you know where this is going. His point of view is to the extreme left of the Democratic Party. Had she chosen any number of Democratic whose area of expertice is foriegn policy such as Biden then she would have had more creditability.

@Daniel

I understand your post and it makes sense, but for me it just highlights this sort of self-righteous preoccupation with the the evil US which is starting to get annoying. It's almost like somehow Americans owe Germany something or that the US should somehow answer to Germany (Maischberger: "Are we to believe..?" you're going to believe whatever the hell you want to believe, so what). Germany is a country Americans were willing to fight and die for had the Soviets invaded and all they can do is throw shit at America every chance they get, that really gets to me, you would expect some sort of loyalty, or at least some respect in reciprocation, instead there's hate, anger and hostility. Why?

And as for Iraq I hear whole lot of critisism and loudmouth rants out of some sort of false-concern over the nation of Iraq, despite Germany doing absolutely nothing to better Iraq. So what are the motives if they're not actually concerned about Iraq? Just to throw shit at America because who knows why, apparently America has done wrong to Germany. I just don't understand what Germany wants from America, why the hostility and constant pounding in the media.

I'm sorry, it's really starting to get old now. I like Germany and I like Germans but I'm really getting weary of all the nonsense. Maybe I have the wrong impression of what's going on in Germany these days, but from what I'm hearing it's doesn't sound positive. I would prefer to be completely wrong in my impressions.

The same speech and so different headlines! For Germans they emphasize the PEACE attitude of Arafat but in the English version it is a call for terror. So these journalists help the Germans to consider Arafat as a man of peace while Israel is the real evil in this world.

Arafat Makes Call to 'Terrorize' Enemy

Sat May 15, 6:42 AM ET


RAMALLAH, West Bank - Palestinian leader Yasser Arafat (news - web sites) on Saturday called on his people to "terrorize your enemy" as he bitterly marked the 56-year anniversary of Israel's establishment, but also signaled that he is ready for peace.

http://news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/ap/20040515/ap_on_re_mi_ea/palestinians_arafat_2

And now read the German version:

Arafat bekräftigt Friedensbereitschaft


Ramallah/Gaza (AP) ...Präsident Jassir Arafat bekundete in einer Fernsehansprache die Friedensbereitschaft seines Volkes.

Arafat sagte in einer Rede in Ramallah in Anspielung auf Koranverse, das palästinensischen Volk müsse sich für den Kampf rüsten und «seinen Feind einschüchtern». Wenn dieser aber dem Frieden zugeneigt sei, so solle es auch zum Frieden bereit sein. Die Hand der Palästinenser sei «zum Frieden ausgestreckt, dem Frieden der Tapferen», erklärte Arafat. Zu Angriffen auf Israel rief er nicht auf.

http://de.news.yahoo.com/040515/12/4172c.html

Bilderkriegsgewinnler

Von Maxeiner & Miersch

Seit einem Monat sind die Fotos aus Abu Ghraib in
der Welt und werden
wieder und wieder gedruckt und gesendet. Schon
jetzt sind sie Ikonen des
hässlichen Amerika. Zornig und ratlos müssen wir
zusehen, wie die
Hoffnungen auf einen freien Irak immer schwächer
werden.

Man sollte meinen, dass es vielen so geht. Wir
beobachten aber etwas
ganz anderes. Aus den Kommentaren deutscher
Medien spricht nur selten
ein erschüttertes "Verdammt, wie konnte das
passieren?" Man spürt auch
wenig Mitleid mit den missbrauchten Gefangenen.
Die Forderung nach
harter Bestrafung der Täter und ihrer Vorgesetzen
klingt seltsam
floskelhaft. Es scheint fast so, als wolle man
für den Fall
rückhaltloser Aufklärung und entschiedener
Bestrafung bereits vorbeugen.
Motto: So billig kommen die Amis uns nicht davon.
Der vorherrschende Ton
klingt hämisch, selbstgerecht und zynisch: Da
sieht man's mal wieder.
Wir haben's ja schon immer gewusst. So sind eben
die Amerikaner.
Freiheit und Demokratie? Lächerlich! In gut
bürgerlichen Kreisen, ebenso
wie in den gehobenen Zirkeln des Kulturbetriebes
nahmen wir in den
letzten drei Wochen eine triumphale Stimmung
wahr. Endlich darf laut
ausgesprochen werden, was man über die USA schon
lange zu wissen glaubte
(und Israel wird dabei fast immer gleich mit in
Sippenhaft genommen).

Auf den Fotos, die wir bisher zu Gesicht bekamen,
waren Szenen ritueller
Erniedrigung nackter Männer durch Soldaten
beiderlei Geschlechts zu
sehen. Sie hatten etwas Posierendes und wiesen
die Uniformträger als
miese Charaktere aus. Sie waren eindeutig sexuell
gefärbt, wirkten
irgendwie (für die Kamera?) inszeniert und nicht
wie heimliche
Schnappschüsse brutaler Verhörsituationen. Alles
ist möglich, auch
offene oder versteckte Ermunterung von ganz oben.
Es könnte ebenso eine
aus eigenem Antrieb handelnde Bande verkommener
Gefängnisaufseher
gewesen sein. Wie diese Sequenzen zustande kamen,
werden die
Militärgerichte klären.

Der Schaden, den die Fotos in der arabischen Welt
anrichten, wird
wahrscheinlich davon übertroffen, dass Europa von
Amerika noch weiter
abrückt. "Die freie Welt," schrieb Arthur
Koestler einst, "ist nicht
militärisch zu bezwingen. Was sie vielmehr
gefährdet, ist ein
kollektiver Nervenzusammenbruch und darauf warten
gierig ihre Feinde."
Zwar können weder Prodi, noch Chirac noch
Schröder ein kohärentes
Konzept vorweisen, wie man mit Terroristen und
ihren Unterstützerstaaten
fertig wird. Das meiste, was sie sagen, klingt
nach einer Wiederholung
gescheiterter Entwicklungshilfe-Illusionen. Doch
in einem sind sie sich
alle ganz sicher: Wir würden es besser als die
Amerikaner machen, wenn
wir was machen würden.

Nichts beeinflusst die kollektive Gefühlslage
mehr als Bilder. Nur weil
die Amerikaner Kamerateams in die frisch
befreiten Konzentrationslager
schickten, haben sich die Verbrechen der Nazis
ins Weltbewusstsein
eingeprägt. Stalins und Maos nahezu perfekte
Bilder-Unterdrückung blieb
bis heute ein Erfolgsrezept. Weil es keine Fotos
gibt, geht der derzeit
stattfindende Massenmord von Arabern an
Afrikanern im Sudan im
Medienrauschen unter. Weil es Bilder gab, haftet
Vietnam im Gedächtnis.
Der nahezu bilderlose Iran-Irakkrieg hinterließ
dagegen kaum
Gedächtnisspuren in Europa, obwohl er der größte
Krieg der letzten
Jahrzehnte war und bis zu 1,5 Millionen Tote
hinterließ.

Doch das Vorhandensein oder der Mangel an Bildern
erklärt die spezifisch
deutsche Wahrnehmung nur zum Teil. Henryk Broder
sagt: "Die Deutschen
regen sich nur dann über Schandtaten auf, wenn
Amis oder Juden beteiligt
sind." Wenn wir den Emotionspegel in unserem
Bekanntenkreis beobachten,
können wir das nur bestätigen. Der versäumte
Aufstand gegen die
Diktatur, soll "durch chronische Aufsässigkeit
gegen die Nichtdiktatur"
wettgemacht werden, schrieb einmal der Philosoph
Odo Marquard. Dieser
"nachträgliche Ungehorsam" in Kombination mit
pseudomoralischer
Überheblichkeit vergiftet die Stimmung in unserem
Land.

http://www.maxeiner-miersch.de/


90% of the stuff David posts here speaks for itself. It doesn't need any commenting. The German media doesn't need a real "analysis". Analyze implies at least some intelectual effort, which in this case simply isn't needed.

The toxic fumes that German media generally exhudes when it comes to the US hits you in the face, it polutes the minds of unsuspecting and indifferent Germans.

The mentality of most of those sophisticated German "journalists" resembles in the last years that of street gangs. They act in groups, out of their own (ideological) interests and have no patience and desire for serious debate. In their minds the verdict has already been given. Once they see the prey they attack. They consider themselves superior. While they constantly question the postion of others, they never consider questioning their own postion. Or if they do question themselves, they come real quick to the conclusion that everything is fine...

Oh, I almost forgot. Those people are... open minded.

Das lese ich gerade beim Frühstück im Tagesspiegel - kein Verfasser angegeben. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht - das gilt offensichtlich nicht für Medien. Im Zweifel reicht ein vager Verdacht? Richtig, liebe Medien, das habt ihr alle zusammen bewirkt. Das ist das neue Deutschland, in dem wir leben. Man steht morgens auf und haßt die USA ein Stückchen mehr. Und natürlich Israel. Wann wird die Dummheit der Medien, die diesen Terror Information nennen, gestoppt?


Wer einmal foltert, dem glaubt man nicht

Die US-Regierung hatte einen Traum. Wenn die Folterer von Abu Ghraib vor Gericht gestellt werden und ein faires Verfahren bekommen, könnte das Image Amerikas etwas aufgepäppelt werden. Mehr noch: Weil in der arabischen Welt weitaus schlimmere Formen von Misshandlungen üblich sind, aber nie geahndet werden, könnte der eine oder andere Araber sogar ins Nachdenken geraten. Und am Ende hätte eine revolutionäre Einsicht stehen können: Vielleicht ist die amerikanische Demokratie gar nicht so schlecht.Vielleicht ist sie sogar besser, als es die Regime unserer eigenen Despoten sind.

Am Mittwoch wurde der erste der sieben angeklagten US-Soldaten für seine Missetaten verurteilt. Der Prozess war kurz, weil Jeremy Sivits seine Schuld gestanden hatte. Drei weitere mutmaßliche Folterer erschienen zur Anklageverlesung. Ihnen drohen lange Haftstrafen.

Die Verfahren in Bagdad sind öffentlich. Im Gerichtssaal saßen auch Reporter der populären arabischen TV-Sender „Al Dschasira" und „Al Arabija". Doch die Abendnachrichten dieser Fernsehanstalten beherrschten andere, blutige Bilder. Sie kamen aus dem Gazastreifen. Am nächsten Morgen dann wurde groß über das US-Bombardement auf ein irakisches Dorf an der Grenze zu Syrien berichtet. Mindestens 40 Menschen wurden getötet. Am selben Tag wurden zwei neue Fotos aus Abu Ghraib bekannt. Eines davon zeigt einen mutmaßlichen Folterer in lachend-triumphaler Pose auf dem Leichnam eines irakischen Gefangenen.

Amerika hat seine Unschuld verloren. Was auch immer die US-Regierung tut, es wird gegen sie ausgelegt. Der Ruf ist ruiniert, ungeniert lebt es sich trotzdem nicht. Im Zweifel reicht ein vager Verdacht. Wurde in Abu Ghraib auf Anweisung von ganz weit oben gefoltert? Das lässt sich zwar nicht belegen, klingt aber zu verführerisch, um nicht für wahr gehalten zu werden. Wurde grob fahrlässig eine Hochzeitsgesellschaft bombardiert? Zuzutrauen wäre es ihnen, lautet das Vor-Urteil der arabischen Welt. Weltweit ist seit dem Irakkrieg die Bereitschaft gewachsen, Amerika als ersten Reflex niedrige Motive zu unterstellen. Das ist, neben der drohenden Anarchie im Irak, die nachhaltigste und gefährlichste Folge der amerikanischen Politik der vergangenen zwei Jahre.

Als ordnende Macht sind die USA, global gesehen, unverzichtbar. Doch diese Rolle effektiv auszufüllen, setzt ein hohes Maß an glaubwürdiger Moralität voraus. Nur der Gute kann das Gute befördern. Um gut zu sein, reicht es jedoch nicht, dies zu behaupten. Das wirkt, unter gewissen Umständen, eher trotzig als überzeugend. Bevor die Folterprozesse begangen, hatte die US-Regierung einen Traum. Der ist vorerst geplatzt. Ihre Aufgabe allerdings bleibt unverändert: Durch Worte, Gesten und Taten muss sie um Vertrauen werben. Immer wieder.

http://www.tagesspiegel.de/meinung/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-neu.php?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/21.05.2004/1137172.asp#art


@Gabi

Ich könnte beim Frühstück so etwas nicht lesen. Ich gebe zu ich könnte den ganzen Müll der deutschen Presse nicht durchwühlen. Vielen Dank für die vielen interessanten Links die Sie hier posten.

WhatdoIknow,
ich kann es nur noch gelegentlich. Oft ist es mir unerträglich. Es hilft ein bißchen, hier andere Stimmen zu lesen. Oft schalten wir einfach nur ab, alles: TV, Radio, PC.

Oft schalten wir einfach nur ab, alles: TV, Radio, PC.

Stimmt. Ich bin der deutschen Presse für etwas dankbar. Ganz ernst jetzt. Ich wollte schon ewig mit weniger TV leben, mein Wille war aber immer zu schwach dafür. Jetzt klappt es einwandfrei ! Danke, objektive deutsche Presse !

Noch mal zum Thema Maischberger:
was soll man von einer Frau erwarten, die sich nicht entblödet hat, "Frau Suha Arafat" im Pariser "Exil" eine riesige Leckzunge hinzulegen?
Ist zwar schon zehn Jahre her, wurde aber vor kurzem auf XXP wiederholt. Widerlich, sich bei Diktatoren- und Massenmörder- Gattinnen einzuschleimen... Man stelle sich mal vor, jemand hätte Imelda Marcos bejubelt...
Aber sie ist und bleibt halt die Lieblingsstreberin im deutschen Fernsehen. Die Zuschauer schalten allerdings meist um, wenn ihr Gesicht auf dem Bildschirm erscheint - sehr geringe Quote

@WhatDoIKnow
They consider themselves superior. While they constantly question the postion of others, they never consider questioning their own postion. Or if they do question themselves, they come real quick to the conclusion that everything is fine...

Stop copying my observations on right-wingers (or left-wingers) without crediting me! ;-)

@Frau Gabriele
ich kann es nur noch gelegentlich. Oft ist es mir unerträglich.

Da Sie hier fast täglich Presse-Auszüge posten, ist gelegentlich relativ?

And to Frau Maischberger: If this is "anti-American", then she is also "anti-German", because asking questions with a polemic spin is her characteristic - look at her interviews on domestic issues. She has been a good interviewer ever since 0137 back ten years ago, though I preferred Friedman myself, who went even further in his polemics than Maischberger (but - unlike right-wing talkshow hosts - he usually never left a boundary of good taste).

No one wants Larry King.

@Frank
Man stelle sich mal vor, jemand hätte Imelda Marcos bejubelt...

"Bejubelt" sieht wohl anders aus. Und wo Diktator Marcos Unterschlupf fand, sage ich jetzt mal besser nicht.

Wenn wir hier schon spitzfindig sind: ich habe nicht geschrieben, dass Frau Maischberger bejubelte, sondern dass sie eine riesige Leckzunge ausgelegt hat.
Und ganz recht: das irgendwelche Stinkburschen, die früher mal Diktatoren gewesen sind, überall in der Welt (in der westlichen und der östlichen Welt, ja sogar im ehemals sozialistischen Schlaraffenland) Unterschlupf gefunden haben (bis auf Ceaucescou...) ist eine bekannte Tatsache - kann sich meinetwegen Frau Maischberger ebenfalls mal drum kümmern. Dann würde sie endlich was nützliches arbeiten, statt Leuten wie dieser schrecklichen Tante aus Düsseldorf, die angeblich einer Million (!)Kindern das Leben gerettet hat(warum nicht einer Milliarde?)Honig ums Freßloch zu schmieren.
Wenn die Maischberger irgendwas über die Marcos ans Licht bringen will, bitte.
Noch Frage

Wow, da ist aber einer sehr wütend auf die Sandra. Warum eigentlich? Weil sie ein paar Fragen gestellt hat? SM hat doch überhaupt keine Quote. Was doch viel bedenklicher ist, sind die latenten und selbstgerechten anti-amerikanischen Statements in solchen Sendungen wie Tagesthemen, heute journal und RTL Nachtmagazin die allabendlich über den Bildschirm flimmern und Millionen Leute erreichen. Das fatale daran: die meisten Deutschen denken im Ernst, daß diese Sendungen "neutral" informieren.

Was das Interview mit Frau Arafat angeht: Da gab es ganz gewiß, wie immer bei solchen Leuten, einen Fragen-Katalog, der vorher abgesegnet worden ist. Naiv, wer glaubt eine kleine Journalistin as Deutschland könne Frau Arafat in den Dreck ziehen. So blöd sind diese Leute dann doch nicht.

Für David: ich weiß hier geht's um die deutsche Medienlandschaft, aber da Du so oft Vergleiche anstellst würde mich mal interessieren, was für Dich tatsächlich guter Qualitäts-Journalismus ist? Bitte sag jetzt nicht Jennings, Brokaw, Walters et al...

Zu "Sandra": wütend auf die? Wo steht denn das? Soll man jetzt nicht mehr sagen, dass man jemandes aktuelle "Arbeit" blöd findet, wenn man die Arbeiten in der Vergangenheit auch schon dürftig fand?
(Einfach noch mal nachlesen, bevor man unpassende Antworten verfasst.)
Wozu noch Gedanken über "guten Qualitätsjournalismus" verschwenden, "tn", können die "kleinen Journalisten" aus Deutschland doch sowieso nicht, wenn sie nur "Fragen-Kataloge" abarbeiten dürfen...die Armen!

Das Wort wütend finde ich ebenfalls unpassend. Ich bin enttäuscht, daß derart halb- und ungebildete Leute Journalisten sind, Verantwortung tragen, Meinungen bilden, in gewisser Deutschland repräsentieren, und ich bin der Meinung, daß diese Frau ein bißchen einfältig ist, schlicht im Denken, sich aber so dolle vorkommt und gar nicht merkt, wie wenig sie weiß. Neben Herrn Wolffsohn sah sie ziemlich kümmerlich aus. Hat Deutschland nichts Besseres zu bieten, gibt es keine Journalisten, die gescheite Sätze mit richtiger Grammatik bilden können, die dann noch Gehalt haben? Wenn diese Frau so hochgelobt wird, dann scheint es wohl so zu sein, daß dieser Level made in Germany ist und eben international nicht mithalten kann. Das finde ich erbärmlich.

@Frank
Das Interview ist, wie du selbst gesagt hast, 10 Jahre her. 1994. War SM da eine 28-jährige, weltbekannte Journalistin, die auf eine jahrelange Reputation zurückgreifen, und sich in Interview-Situationen alles herausnehmen konnte? Wohl kaum.

Fragenkataloge sind übrigens nicht auf deutsche Journalisten beschränkt. Kommt noch hinzu, daß Nachrichten ein großes, hart umkämpftes Geschäft sind. Ich denke so jemand wie Brokaw, Jennings oder Blitzer hatten auch schon den ein oder anderen halbseidenen Character am Tisch ohne denjenigen gleich einem Seelenstriptease zu unterziehen. Leichen und Massenmord als Thema machen sich grundsätzlich nicht gut, wenn man in den Werbeblöcken dazwischen Autos, Versicherungen und Zahnpasta verkaufen möchte. Das ist hier nicht anders als in Amerika.

@Gabi
"ungebildet", "einfältig", "schlicht im Denken", "kümmerlich"... und das alles basierend auf einem 4-zeiligen, stark gekürzten Lebenslauf, den du weiter oben gepostet hast. Es ist Gang und Gäbe, daß Journalisten ihre "Ausbildung" in der konkreten Praxis machen und nicht jahrelang an der Hochschule rumgammeln. Ist doch gut so, oder nicht?

Ich will übrigens SM gar nicht verteidigen, Ich schaue weder ihre Sendung, noch die von Christiansen, Illner oder anderen. Ich finde nur dieses Gejammere sehr eintönig -- und ehrlich gesagt sehr deutsch. Es würde z.B. kaum einem Amerikaner einfallen, sich dermaßen über Oprah Winfrey oder Larry King aufzuregen. Man mag sie vielleicht nicht. Aber deshalb würde keiner gleich die ganze Zunft in den Morast ziehen. Für jede Maischberger gibt es eine Bild-Zeitung, die doch sehr pro-amerikanische und pro-israelische Berichterstattung betreibt (nur eine Tatsache, keine Wertung) und dabei auch noch ein viel größeres Publikum erreicht.

Was Wolfssohn angeht: Der ist in meinen Augen nichts weiter als der Peter-Scholl Latour der anderen Seite. Mittlerweile genauso omnipräsent wie letzterer. Ja, es ist gut, daß er zu Wort kommt. Als Balance gegen den allgemeinen Trend. Aber es war eben SM, über die ihr euch so aufregt, die ihm ausreichend Gelegenheit dazu gegeben hat. Und sie hat auch noch "ziemlich kümmerlich" nebem ihm ausgesehen. Also, was willst du eigentlich?

@ Gabi,

Meine Freundin hat in Chile 40 Jahren gewohnt. Sie ist mit ihrem Vater mit 3 hingezogen. Ich bin politische Rechts (quelle supris!)...sie ist links orientiert.

Gestern abend hat sie mir die Fotos von Abu Ghraib gezeigt. Sie frag mich was ich davon halte. Ich habe ihr erklaert im Krieg gibt's immer Nabel und Sress....Fehler und Mistaten sind immer versehntlich moeglich im Krieg.

Sie hat mir ernst erwidert...Ich kann dich sicheren, In Chile wird's so was nie passiern.

Erstaunt habe ich sie ueber Pinochet gefragt....Gabt's nicht Folterlagen in Chile fuer die Gegner Pinochets? Nein hat sie erwidiert....Das hat die CIA (Amies) getan.

Mann hoert solche Nonsens aus aller Seiten. Ehmalige DDR Prominenten verneigen dass sie die Mauer aufgebaut haben....das haben die Russen getan. Franzosen verneigen dass ihre Polizei Juden verhaftet haben...das haben die Duetschen getan....

Amerikanische Sprichtword....Denial is not just a river in Eygpt.

@ tn

guter Qualitäts-Journalismus:
Tim Russert of Meet the Press

Wozu noch Gedanken über "guten Qualitätsjournalismus" verschwenden, "tn", können die "kleinen Journalisten" aus Deutschland doch sowieso nicht, wenn sie nur "Fragen-Kataloge" abarbeiten dürfen

Merke: Wer seine Interview-Partner nicht gut aussehen lässt, hat bald keine mehr bzw. wird einfach nicht mehr eingeladen zum Interview-Termin. Deshalb hat Larry King mehr bekannte Namen als jeder andere.

Das einzige Land mit einer echten Interview-Kultur ist Groß-Britannien. Dort habe ich schon knallharte und rüde Interviews selbst mit Tony Blair gesehen, wo in den anderen Ländern die Leute schon aufgestanden wären. So soll es aber sein - nicht Rumkuscheln, sondern die Leute in die Ecke treiben und dann mal schauen, was passiert.

Dagegen wirkt auch der eben gelobte Tim Russert wie ein zahnloser Larry King. (Und Deutschland sowieso - wo unser Kanzler plötzlich keinen Platz mehr für die BILD-Zeitung in der Luftwaffen-Maschine hat, von der Unsitte der "Interview-Autorisierung" ganz zu schweigen)

Völlig richtig. Das funktioniert aber in England auch nur deswegen, weil:

(a) alle mitmachen bei diesem "rüden" Systen,
(b) im gleichen Segment sehr viele Blätter und Sender miteinander konkurrieren.

Hm. Ich frage mich gerade, ob nicht schon ein deutscher Verbandsmensch das dortige System als "Manchester-Journalismus" gebrandmarkt hat ...

Yeah, Klink is right. Tim Sebastian of BBC's Hard Talk is a good and very tough journalist.

It must be in the name: "Tim" (Russert/Sebastian).

We need a Tim Christiansen, a Tim Maischberger and, last but not least, a Tim Pitzke.
;o)

Harald Schmidt über die Bilder der Misshandlungen irakischer Gefangener: "Man muß im Grunde genommen wissen, daß das Folter ist. Sonst denkt man Benetton, oder es ist eine Weihnachtsfeier in einer Werbeagentur."

"Leute in die Ecke treiben und dann mal schauen, was passiert."

Das ist vielleicht der neue Journalismus, voller Peinlichkeiten, Sensatiönchen, Schadenfreude, dumm, dümmer, am dümmsten. Ich kann nichts dabei empfinden, wenn andere in die Ecke getrieben werden.

@Frau Gabriele
Das ist vielleicht der neue Journalismus, voller Peinlichkeiten, Sensatiönchen, Schadenfreude, dumm, dümmer, am dümmsten. Ich kann nichts dabei empfinden, wenn andere in die Ecke getrieben werden.

Hier geht es nicht um Otto-Normalbürger, die in Jerry-Springer-Talkshows in ihrer privaten Erbärmlichkeit auf mieseste Art vorgeführt werden sollen, sondern über öffentliche Diener (public servants), die ihre Arbeit und ihre professionelle Haltung klarlegen und gegenüber dem Steuerzahler rechtfertigen sollen.

Wem die öffentliche Auseinandersetzung über seine Arbeit nicht passt oder nicht in der Lage ist, sich dem zu stellen, der soll sich einen Job in der Privatwirtschaft suchen. Gerade die deutschen Talkshows mit ihrem ewigen Softball-Talks sind ja nervig - unsere Politiker sind da viel zu verwöhnt und werden mit Samthandschuhen angefasst.

Michel Friedman hat das relativ gut gemacht - brutal und polemisch in den Themen, aber z.B. Privates aussen vor. Und Maischberger ist auch besser als Christiansen oder Illner, btw. Läuft nur zu einer unmöglichen Zeit.

Just to let all of you in Germany who feel some times frustrated how Big Media spins thing, do not feel alone. The spinning here is just as bad and probably worse. Your spinning is more of the nature of being anti-American and anti-Bush. It is the same here. Remember our self appointed elites reside in Big Media.

Here are the headlines from my morning newspaper. (top of the fold)

POLL: South is sticking by Bush.

There were several charts. The first if the election was today who would you vote for; Bush 52% Kerry 37%

Second chart. Do you approve or disapprove oh how George W Bush has handled the situation in Iraq; Approve 50% Disapprove 47%

Third chart: Do you approve or disapprove how George W Bush has handled the war on terror. Approve 64% Disapprove 32%


Then the article is continued to the inside to page A5 again above the fold.

Here a new headline appears.

POLL: Dissenters few, reluctant to speak up.


What is interesting is nowhere in the article is this second headline supported. This is the spin of the reporter and the editors and is reflection of the editorial position of the paper. So what you see is the creeping of the editorial opinion slipping into what is “being reported as news”.


Most people who have more than a fifth grade education realize they must use filters when reading this paper as it reflects little of the values or the positions of the vast majority of its readers. This is why as the area has grown paid subscriptions have not.

Personally the only reason, I get this paper are for the sports, busniess and comic sections. I do not even use it as a primary source of information about state governmanet as the paper has yet to come to grips with for the first time in 150 years there is a Republican Governor and State Senate. The public made this change in spite of the full endorsement of the paper and all the spinning they did "in reporting the news"

...Alles in allem gesehen, wirds auf der Welt langsam eng mit "guten" Journalisten, den leider schreiben die meisten derzeit nur Dinge, welche die Leser dieses Blogs so gar nicht lesen wollen. Da wird lieber "open-minded" die Zeitung abbestellt und TV und Radio abgeschaltet. Nun noch dunkle Sonnenbrille, damit man beim gehen auf offener Straße nicht auch noch den "Schmutz" lesen muß.

Ich bin mal echt gespannt, wie lange die die Aufklärung der Folterereignisse noch dauern und wohin sie uns führen werden. Jetzt ja nicht nur im Irak sondern auch in den USA. Medizinisch gesehen muß man bei den USA langsam aber sicher an eine Volksweite Paranoia denken. Da hat das amerikanische Volk Angst vor einem kleinen Diktator, 6000Km entfernt, mit Raketen basierend auf der V2 (spricht für langlebiges Design) in dessen Land weder Medikamente, Devisen oder Massenvernichtungsmittel zu finden sind. Da werden im Vielvölkerstaat USA überwiegend harmlose Studenten aus arabischen Ländern verhaftet, eingesperrt und "behandelt" um sie dann außer landes zu schieben. Da wehrt man sich gegen den internationalen Gerichtshof, weil man ist ja per se gut (Wir wollen jetzt nicht von dem Prozentsatz an Insassen in Gefängenissen oder an der Welt größten Pornoindustrie denken...wir sind die guten).

Erste Anzeichen deuten darauf hin, daß das Empire USA sich langsam aber sicher überdenht. In wichtigen Zukunftsindustrieen haben andere Staaten die Führung übernommen. Die Umweltressourcen werden verschwendet, Umwelttechnologien kaum entwickelt, das Energienetz ist so feuergefährlich wie ein Weihnachtsbaum und das Fernsehen immer noch "bunt" und nicht farbig.

Das einzige was anscheinden immer noch funktioniert (wenn es denn mal seinen nationalen Komplex überwunden hat) ist die amerikanische Presse. Immerhin hat die immerhin das Thema entdeckt und auch schon entsprechend gewürdigt, entgegen den meisten Stammschreibern hier im Forum, welche sich vehement gegen viele Tatsachen wehren oder verniedlichen. Ich bin sicher, daß bei vielen anderen Fakten nicht so akribisch ausgearbeitet wird, was nun Misshandlungen oder was nun Folter ist. Bekannt ist allerdings von anderen Skandalen aus aller Welt das Verhalten der Verantwortungsträger: Unwichtig machen, sagen es gäbe besseres zu tun, wie jetzt ja auch RumsiBumsi, den neuen militärischen Superstrategen seit Napoleon und GröFaz.

Ich lasse mich überraschen, wie weit der Skandal noch geht. Ich könnte aber wetten, sieben arme verirrte Geister, bei denen wird es nicht bleiben. Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. In diesem Blog und in Washington ist es dafür aber noch ein weiter Weg.

PS: Es ist immer wieder bemerkenswert, wie wenig Schreiber doch so ein Blog hat. Ziemlich kleiner Kreis wenn man es so verfolgt.

...Alles in allem gesehen, wirds auf der Welt langsam eng mit "guten" Journalisten, den leider schreiben die meisten derzeit nur Dinge, welche die Leser dieses Blogs so gar nicht lesen wollen. Da wird lieber "open-minded" die Zeitung abbestellt und TV und Radio abgeschaltet. Nun noch dunkle Sonnenbrille, damit man beim gehen auf offener Straße nicht auch noch den "Schmutz" lesen muß.

Ich bin mal echt gespannt, wie lange die die Aufklärung der Folterereignisse noch dauern und wohin sie uns führen werden. Jetzt ja nicht nur im Irak sondern auch in den USA. Medizinisch gesehen muß man bei den USA langsam aber sicher an eine Volksweite Paranoia denken. Da hat das amerikanische Volk Angst vor einem kleinen Diktator, 6000Km entfernt, mit Raketen basierend auf der V2 (spricht für langlebiges Design) in dessen Land weder Medikamente, Devisen oder Massenvernichtungsmittel zu finden sind. Da werden im Vielvölkerstaat USA überwiegend harmlose Studenten aus arabischen Ländern verhaftet, eingesperrt und "behandelt" um sie dann außer landes zu schieben. Da wehrt man sich gegen den internationalen Gerichtshof, weil man ist ja per se gut (Wir wollen jetzt nicht von dem Prozentsatz an Insassen in Gefängenissen oder an der Welt größten Pornoindustrie denken...wir sind die guten).

Erste Anzeichen deuten darauf hin, daß das Empire USA sich langsam aber sicher überdenht. In wichtigen Zukunftsindustrieen haben andere Staaten die Führung übernommen. Die Umweltressourcen werden verschwendet, Umwelttechnologien kaum entwickelt, das Energienetz ist so feuergefährlich wie ein Weihnachtsbaum und das Fernsehen immer noch "bunt" und nicht farbig.

Das einzige was anscheinden immer noch funktioniert (wenn es denn mal seinen nationalen Komplex überwunden hat) ist die amerikanische Presse. Immerhin hat die immerhin das Thema entdeckt und auch schon entsprechend gewürdigt, entgegen den meisten Stammschreibern hier im Forum, welche sich vehement gegen viele Tatsachen wehren oder verniedlichen. Ich bin sicher, daß bei vielen anderen Fakten nicht so akribisch ausgearbeitet wird, was nun Misshandlungen oder was nun Folter ist. Bekannt ist allerdings von anderen Skandalen aus aller Welt das Verhalten der Verantwortungsträger: Unwichtig machen, sagen es gäbe besseres zu tun, wie jetzt ja auch RumsiBumsi, den neuen militärischen Superstrategen seit Napoleon und GröFaz.

Ich lasse mich überraschen, wie weit der Skandal noch geht. Ich könnte aber wetten, sieben arme verirrte Geister, bei denen wird es nicht bleiben. Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. In diesem Blog und in Washington ist es dafür aber noch ein weiter Weg.

PS: Es ist immer wieder bemerkenswert, wie wenig Schreiber doch so ein Blog hat. Ziemlich kleiner Kreis wenn man es so verfolgt.

Notiz von David: Mathesar, an Ihnen stört mich eigentlich alles. Ihr schrecklich stümperhaftes Englisch, wenn Sie es denn verwenden, Ihr mäanderndes, selbstgefälliges Bramabasieren, wenn Sie in Deutsch schreiben (auch dies übrigens voller Schreibfehler) - und nun auch noch Ihre Unfähigkeit, richtig zu posten. Bitte posten Sie denselben Kommentar nicht zweimal! Meine Festplatten-Kapazität bei typepad ist nicht unbegrenzt.

Meine Geduld übrigens auch nicht.

Mathesar

Welcome back. I hope all went well. I am sure you are pleased.

Good luck.

*g*

del.

Notiz von David: Mathesar - es gibt hier keine öffentliche Diskussion zwischen uns beiden über diesen Blog. Wenn Sie sich über den Stil Ihrer Beiträge mit mir austauschen wollen, senden Sie mir eine e-mail. Das hätte ich auch schon bei meiner ersten Stellungnahme gemacht, wenn Sie sich den Luxus der Nennung einer eigenen mail-Adresse bei Ihren Postings hier leisten würden.

@Joe

Danke für die Blumen. Ich war nie weg und verfolge das Blog schon eine ganze Weile. Allerdings läßt mir meine berufliche Tätigkeit nicht allzuviel Zeit hier zu schreiben.

Darüber hinaus sind wir derzeit in einer Phase, wo es sich kaum lohnt, viel zu schreiben (was David freuen wird). Die Verfahren gehen voran und die Enthüllungen werden scheibchenweise uns präsentiert und der Bevölkerung klar. Während dieser Zeit wird abgewiegelt, relativiert, dementiert, nicht wahrgenommen usw. usw.

Aber ich bin in der Tat erfreut festzustellen, daß Demokratie und Journalismus in den USA doch noch funktionieren. Ab und zu hatte man ja Zweifel....

Godd luck to you

*bfg*

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