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Spiegel Online scheint heute aber auch wirklich alles zu geben:
- US-Division rechnet mit Nachkriegs-Politik ab.
- Senioren in Handschellen. Die US-Bundespolizei FBI nimmt Kriegsgegner und Bush-Kritiker als potenzielle Terroristen ins Visier. Selbst harmlose Protestler laufen nun Gefahr, auf die FBI-Abschussliste zu geraten.

Dann für alle, die das angeblich 'andere Amerika' lieben und 'nur gegen Bush sind':
- Hillary Clinton in Bagdad

Und als Sahnehäubchen obendrauf:
- VERBLÜFFUNG BEIM REGIERUNGSRAT. "Bush hat nicht den Irak besucht"
Sagt ein Mitglied des Rates, was aber erst weiter unten im Text deutlich wird. Daß Bush darüber hinaus sehr wohl vier Mitglieder des Rates getroffen hat, war nur 'mehr zufällig' geschehen, "weil sie zu dem Abendessen am amerikanischen Erntedankfest eingeladen waren, bei dem Bush unverhofft auftauchte". Daß man auch so etwas vielleicht vorher bewußt geplant haben könnte, ist natürlich unmöglich, denn die dummen und arroganten Amerikaner interessieren sich ja schließlich nur für ihre eigenen Leute.
Und die Demonstration gegen den Terrorismus, die man m. E. als kleinen, aber sehr erfreulichen Schritt in eine gute Richtung betrachten kann, "wandte sich vor allem gegen den Tod von irakischen Zivilpersonen bei Übergriffen auf US-Soldaten", was im Umkehrschluß soviel heißt, daß die Tötung von US-Soldaten von den Demonstranten schon gebilligt wird. Nachweis? Fehlanzeige.

Total lustig sind auch die Besprechungen amerikanischer Filme beim Spiegel. z.B. die von "S.W.A.T.":

Regisseur Clark Johnson hat filmgeschichtlich betrachtet vielleicht genau das Richtige getan: Er hat "Cops", eine tendenziell reaktionäre US-Fernsehserie der siebziger Jahre, auf Spielfilmgröße hochgerüstet, mit einer Truppe Stars vollgestopft und zu einer Zeit ins Kino manövriert, da in Amerikas politischem Klima das Wort liberal nicht selten als Schimpfwort gilt.

"Cops" ist natuerlich eine Reality TV Serie auf FOX; der Film bezieht sich auf die Serie S.W.A.T. (in Deutschland "Die knallharten Fuenf" RTL 1992) und wenn jemand, der nicht einmal den Titel richtig recherchieren kann, die Serie als "tendenziell reaktionaer" bezeichnet, dass weiss man, man liest im tendenzioesen Spiegel.

100 Millionen Dollar für den Befreier, verkündet er vor laufenden Kameras. (...)
Mehrere Millionen Dollar hat nämlich auch die aktuelle US-Regierung auf die Ergreifung eines Top-Terroristen ausgesetzt, strukturell, so suggeriert der Film, operieren Superschurken und Weltmächte also ähnlich. Aber solche Überlegungen gehören zum ganz und gar unmännlichen Metier der Theoriearbeit - deshalb schell Schluss damit.

Ja, aber ganz schell bitte!

"Cops", "S.W.A.T.", it's all the same. Dumme Amis.

Noch ein Beispiel der Gruendlichkeit der deutschen Medien.

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