05/02/2005

Wahrheit im Gazastreifen erschossen

(Von Greg B. Grabinski)

Die Meldungen über die kindertötenden Juden haben uns fast schon gefehlt, aber jetzt sind sie wieder zurück! Endlich wieder etwas für die 68% der Deutschen, die glauben, dass Israel einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser führt. Endlich wieder Beweise, dass die Juden unmenschlich sind.

Was ist passiert? »Israelische Soldaten töteten am Montag im Gazastreifen ein zehnjähriges palästinensisches Mädchen,« heisst es zumindest bei n-tv, dem ZDF und vielen anderen. Diese Anschuldigungen werden von dem UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (es gibt übrigens eines für die palästinensischen Flüchtlinge, eines für alle anderen zusammen) unterstützt: »UNRWA hat wiederholt gegen wahllose Schüsse des israelischen Militärs in Wohnviertel in den besetzten palästinensischen Gebieten protestiert,« teilte die UN-Organisation mit. Reuters als auch AFP hatten dieselbe Meldung, welche auf Aussagen der UNO und der Palästinenser basiert. Der palästinensische Premier sagte, dass dies »ein Verbrechen« seie - im Anbetracht des Titels der Meldung, »Palästinensische Schülerin durch israelische Truppen in Gaza erschossen«, stellt sich die Frage wer denn der Täter dieses Verbrechens war selbstverständlich nicht...

Jetzt zur Wahrheit: Aus Reuters- und AFP-Berichten gehen folgende Tatsachen hervor: Die am nähsten gelegenen israelischen Truppen 600 bis 800 Meter von der Stelle der Tötung an der Grenze zwischen Gaza und Ägypten stationiert sind. Zudem hätten sie von diesem Standpunkt über die hohen Wälle nicht hinwegsehen können. Augenzeugen berichten ausdrücklich von keinen Kämpfen zwischen Soldaten und »bewaffneten Kämpfern«.

Das kann nur folgendes heissen: Entweder die israelische Armee ist in den Schulhof eingedrungen und hat das Mädchen kaltblütig erschossen oder aber die von den Palästinensern und der UNO erzählte Geschichte stimmt schlicht und ergreifend nicht.

Unsere Medien haben sich für die erste Variante entschieden und lagen damit falsch. Wie die Jerusalem Post berichtet, hat die palästinensische Polizei einen Mann festgenommen, der in die Luft schoss und mit einem Schuss das Mädchen getroffen haben soll. Zur Zeit der Tötung wurde in die Luft gefeuert um die Rückkehr von der Hajj in Mekka zu feiern.

Aber an diesem Punkt spielt die Wahrheit auch keine Rolle mehr. Auf solchen Lügen basieren dann auch die Berichte, wonach die palästinensischen Terroristen dann nur »Vergeltungsschläge« ausüben und nicht einfach terroristische Akte verbrechen. Auf alle Fälle ist das Bild des israelischen Unmenschen, der ein hilfloses Kind erschiesst, in den Köpfen gefestigt worden. Nur im Falle, dass es noch nicht fest genug sass. Gratulation!