Supermacht mit Problemen beim Krisenmanagement
( von Ch. Arm )
Jeder von uns wird wohl die erschütternden Bilder aus New Orleans und den umliegenden Gebieten in den Nachrichten verfolgt haben. Die unglaublichen Zerstörungen sind einfach unfassbar. Nahezu eine gesamte Stadt wurde für 3 Monate, möglicherweise sogar weitaus länger unbewohnbar bleiben.
Absolut widerlich die Berichterstattung zu diesem Thema. Anscheinend ist kein Ereignis ungeeignet um anti-amerikanische Hetze zu betreiben. Erstes Ziel ist selbstredend George W. Bush. Er würde sich nicht vor Ort zeigen und seine Landsleute im Stich lassen wird verkündet. Jetzt muss man sich vorstellen, der Präsident würde das betroffene Gebiet nicht überfliegen um zu einem umfassenden Eindruck zu gelangen, sondern sich direkt vor Ort innerhalb des Katastrophengebietes zeigen. Es wäre höchst fehlerhaft, würden doch so Sicherheitskräfte von der viel wichtigeren Arbeit, dem Retten von Menschenleben und dem Widerherstellen der öffentlichen Ordnung, abgezogen werden müssen.
Der zweite Vorwurf betrifft natürlich das Kyoto-Protokoll. Als ob ein Ratifizieren dieses unsinnigen Programms in irgendeiner Weise solche Katastrophen verhindern könnte. Sicherlich nicht, aber um diesen Vorwurf anzubringen ist eben nichts zu schade. Um dem ganzen noch das i-Tüpfelchen zu verpassen wird mit der Aussage Supermacht mit Problemen beim Krisenmanagement geschlossen. Angesichts einer solchen Katastrophe darf doch ein wenig Spott in den Nachrichten nicht fehlen.
Man erinnere sich, Nachrichten hatten vor langer Zeit einmal die Funktion, Informationen zu liefern und sich der Objektivität zu verschreiben.
Nun nicht mehr, heutzutage wird auch eine nationale Katastrophe wie in New Orleans zur Stimmungsmache benützt.
Abschließend wollen wir hier auf die von den Fabrikbloggern aufgelisteten Spendenkonten hinweisen.
Eine sehr gute Idee, die absolut zu unterstützen ist!