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20/03/2005

Die Kriegsgrundlüge

(Von Wuldorblogger)

Es ist Zeit, wieder einmal mit einem Mythos abzurechnen, der von vielen deutschen Journalisten mit zunehmender Freude verbreitet wird. Nachdem nämlich plötzlich die scheinbaren Hirngespinste von Demokratie im Mittleren Osten zumindest in den Bereich des Denkbaren gerückt sind und einige unserer "Experten" mit einigermaßen heruntergelassenen Hosen da stehen, greift man zu einem neuen Kniff: Die Demokratisierung des Irak und der Region war, so erfahren wir nun immer öfter, ursprünglich gar kein Kriegsziel. Sie wurde erst dazu gemacht, nachdem Bushs "Kriegsgrundlüge" entlarvt war und ist allenfalls, wie es kürzlich in der "taz" hieß, "ein erfreuliches Nebenprodukt" der US-Politik.

In einem ansonsten wenig innovativen, dem klassischen "Ja, aber"-Muster ("Ja, es gibt positive Tendenzen, aber am Ende geht es bestimmt nach hinten los und kommt zum "Flächenbrand in der Region") entprechenden Kommentar greift Karim El-Gawhary von der "taz" diesen Argumentationsstrang erneut auf:

Die vermeintlichen Massenvernichtungswaffen wurden nie gefunden, die irakische Bedrohung erscheint im nachhinein als maßlos übertrieben, und die Befreiung des irakischen Volkes endete nicht nur mit dem Sturz einer Diktatur, sondern mit der Zerstörung eines ganzen Staates.

Es war nach dem Krieg, als alle Legitimationsgründe sich in Luft aufgelöst hatten, da begann Washington einen weiteren Kriegsgrund post factum zu propagieren: demokratisches Licht in die absolutistische arabische Finsternis zu bringen und die arabisch diktatorischen Regime wie Dominosteine zu Fall zu bringen. Ist es dieser verspätete Casus Belli, für den Bush vielleicht am Ende doch noch als Triumphator in die Geschichte eingehen wird?

Nun kann man darüber streiten, ob die anderen "Legitimationsgründe sich in Luft aufgelöst" haben. Worüber man aber nicht streiten kann, ist daß Washington keineswegs erst "post factum" begonnen hat, von Demokratie im Irak und der gesamten Region zu sprechen. Es handelt sich eben nicht um einen "verspäteten Casus Belli".

Vielmehr haben die bösen Neocons, über die - auch in der "taz" - zugleich jede Menge Spott wegen ihrer Naivität und reichlich Haß wegen ihrer angeblichen Ruchlosigkeit verbreitet wurde, schon viel, viel früher so argumentiert. Ähnliches gilt für jene "liberal hawks", die den Irak-Krieg unterstützt haben. Und es gilt - eiderdaus! - für den Präsidenten höchstselbst. Bei weitem nicht nur bei einer Gelegenheit hat der nämlich dieses Motiv angeführt. Selten war er dabei deutlicher als bei seiner viel beachteten Rede vor dem American Enterprise Institute am 26. Februar 2003 - also knapp drei Wochen vor Kriegsbeginn.

Nur ein paar Auszüge:

The United States has no intention of determining the precise form of Iraq's new government.  That choice belongs to the Iraqi people. Yet, we will ensure that one brutal dictator is not replaced by another.  All Iraqis must have a voice in the new government, and all citizens must have their rights protected. [...]

There was a time when many said that the cultures of Japan and Germany were incapable of sustaining democratic values.  Well, they were wrong.  Some say the same of Iraq today.  They  are mistaken. (Applause.) The nation of Iraq  --  with its proud heritage, abundant resources and skilled and educated people  --  is fully capable of moving toward democracy and living in freedom.  (Applause.)

The world has a clear interest in the spread of democratic values, because stable and free nations do not breed the ideologies of murder. They encourage the peaceful pursuit of a better life.  And there are hopeful signs of a desire for freedom in the Middle East. [...]

A new regime in Iraq would serve as a dramatic and inspiring example of freedom for other nations in the region.  (Applause.) [...]

It is presumptuous and insulting to suggest that a whole region of the world  --  or the one-fifth of humanity that is Muslim  --  is somehow untouched by the most basic aspirations of life."

Viel klarer kann man von Freiheit und Demokratie im Irak und der arabischen Welt wohl kaum sprechen. Warum also behauptet El-Gawhary, diese Argumentation sei erst nachträglich "erfunden" worden, obwohl jeder, der sich halbwegs mit der US-Außenpolitik auseinandersetzt, beim Thema "Demokratisierung als Kriegsgrund" sofort an diese Rede denken sollte - die immerhin auch große Medienresonanz in den USA erfahren hat - und auch hier kurzes Googeln sofort Aufklärung bringen würde?

Und wie läßt sich die These El-Gawharys überhaupt logisch mit der Tatsache vereinbaren, daß es ja gerade das Demokratisierungsargument war, daß so viele Kritiker auf die Barrikaden getrieben hat? "Demokratie läßt sich nicht mit Gewalt erzwingen." - Dieser Satz fiel schließlich vor allem in den Debatten vor dem Krieg. Und das, obwohl niemand überhaupt von Demokratie gesprochen haben soll?
Peter Scholl-Latour mokierte sich über die Naivität, der von "orientalischer Despotie" geprägten Region die Demokratie bringen zu wollen. Und das, obwohl niemand das überhaupt zum Ziel erkoren hatte? Und warum eigentlich hieß der Irak-Feldzug "Operation Iraqi Freedom" - wenn das Thema doch offenbar laut El-Gawhary nicht einmal als rhetorisches Feigenblatt vorgekommen sein soll?

All das macht nicht den geringsten Sinn, paßt nicht annähernd zusammen. Es bleiben zwei mögliche Schlußfolgerungen: Entweder sitzt da jemand, der für gutes Geld von Dingen schreibt, über die er elementarste Dinge nicht weiß. Oder da sitzt jemand, der absichtlich Dinge schreibt, die nicht der Wahrheit entsprechen. Beide Varianten sind besorgniserregend. Am Besorgniserregendsten ist es für mich aber, daß das Publikum sich zuerst vor dem Krieg die Verrisse der "Domino-Theorie" durchliest, dann später zur Kenntnis nimmt, daß es eine solche Debatte in Wahrheit erst nach dem Krieg gegeben habe - und in beidem offenbar keinerlei Widerspruch erkennt.

Nach Karim El-Gawhary von der "taz" unterläuft nun auch Mariam Lau von der "Welt", die in der Regel für recht vernünftige Artikel verantwortlich zeichnet, der selbe Faux-pas.

In einem ansonsten positiven Kommentar zu den politischen Folgen des Irak-Kriegs schreibt sie:

"Kollegen aus den Nachbarländern berichten, daß in den Cafés von Dubai bis Kairo die Drohungen Präsident Bushs gegenüber den Syrern mit größtem Respekt goutiert werden. Diese Art von Unruhe in der Region zu verbreiten mag nicht die ursprüngliche Absicht des Krieges gegen Saddam gewesen sein. Na und?"

Ist es denn wirklich so viel verlangt, zumindest einmal zuzuhören, was der Präsident sagt und zu lesen, was seine Berater (und Unterstützer) so von sich geben? Eine solche politische Folgewirkung war eine der "ursprünglichen Absichten" - und wurde seinerzeit als naive und gefährliche Beeinträchtigung der "Stabilität" in der Region verurteilt.

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Folgende Weblogs beziehen sich auf Die Kriegsgrundlüge:

Kommentare

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen. Selbst wenn die Kriegsgrundlügenpropagandisten Recht hätten (was sie wie gesagt nicht haben), wäre das völlig gleichgültig.

Denn lieber jemand, der für die sinistren Absichten von Halliburton und des militärisch-industriellen Komplexes aus Versehen ein Land befreit, als jemand, der im Namen von Mahatma Gandhi, Martin Luther King und Mutter Teresa genau das verhindert.

Man muß den Täter dafür nicht gleich lieb haben, aber die Tat ist nicht dewegen auch automatisch schlecht. Letztlich zählt das Ergebnis. Wenn man sich für Gesinnungsethik statt Verantwortungsethik entscheidet, sollte man immer auch bedenken, ob man sich danach noch im Spiegel sehen möchte.

Argentinien ist auch nicht durch europäische Che-Guevara-Fanclubs von der Militärdiktatur befreit worden, sondern durch Maggie Thatcher. Das war sicherlich nicht ihr ursprüngliches Anliegen, nichtsdestoweniger gebührt ihr dafür der Dank all jener Argentinier, die sonst ermordet worden wären, ohne dies je erfahren zu haben.

Ach hört doch mit Karim el-Gawhary auf, dieser Funzel des deutschen NO-Journalismus. Kann sich noch jemand an seine "Jenin"-Berichterstattung erinnern?

Sorry">http://www.kommunisten-online.de/Kriegstreiber/bericht.htm">Sorry für die abscheuliche Quelle, ich hoffe der Blog hält das aus ;-))

Das aber sind genau die "Journalisten", die in D und A Karriere machen, befriedigen sie doch das erwünschte Meinungsbild und NICHT das Informationsbedürfnis.

Und der Verbreitungsgrad dieses Islamwissenchaftlers ist nicht ohne:

ORF,">http://kundendienst.orf.at/orfstars/elgawhary.html">ORF, Zeit, taz, NZZ, GEO usw.usw.usw.

Mal eine andere Frage in dem Zusammenhang: wieviele christliche Religionswissenschaftler schreiben in arabischen/bzw. islamischen Ländern in den etablierten Medien über die Politik des Westens bzw. dürfen dort ihrer Fantasie über die "arabische Straße" freien Lauf lassen?

Schönen Sonntag noch.

Ich erinnere mich an Meldungen ca. ein halbes Jahr vor dem Irak-Krieg. Dort wurde über ein Papier von Wolfowitz und wahrscheinlich anderen berichtet, dass den erwarteten Krieg mit langfristiger Planung im Nahen Osten in Verbindung bringt.

Es war ausdrücklich von Demokratisierung Iraks und des arabisches Raumes die Rede, als wichtigste Vorraussetzung einer langfristigen Neuordnung.
Für mich hiess das damals: Es ist doch gut, wenn man mehrere Gründe hat...
Die Briten hatten nur auf die Begründung WMD gesetzt und anschließend im eigenen Land größere Legitimationsprobleme bekommen als Bush.

Die ursprüngliche Hauptbegründung WMD wird deswegen nicht falsch, weil nichts gefunden wurde. Nach der Logik von "Hausdurchsuchung und Haftbefehl" ist das Reingehen eben erst die Vorraussetzung um Klarheit zu schaffen. Waffeninspektor Blix war eigentlich immer chancenlos angesichts eines tricksenden Saddams an der Macht die Wahrheit herauszufinden. Saddam hätte ja kooperieren können wie es die 1441 vorsieht. Hat er aber nicht. Bis zum Schluß.

Bei uns ist es doch auch nicht üblich eine Hausdurchsuchung als Fehlschlag zu bezeichnen, bloß weil das Erwartete nicht gefunden wurde.

Mit dieser Begründung fahre ich eigentlich immer sehr gut in meinem US-kritischen Umfeld.

Viele Grüße

Klaus Öllerer

Saddam hätte ja kooperieren können wie es die 1441 vorsieht

Seid doch wenigstens mal ehrlich und gesteht, dass für euch das sich-erobern-lassen die einzige glaubwürdige Form der Kooperation ist. Redet doch einfach mal Klartext und sagt: "Wir hatten nie etwas anderes vor, als Krieg gegen Saddam zu führen, und deshalb hatten wir selbst gar kein Interesse daran, dass die UN-Inspektoren effektiv arbeiten."
Die gesamte Haltung der USA gegenüber dem Irak vor dem Krieg läßt sich in einem Satz zusammenfassen:
"Entweder ihr stimmt eurer eigenen Invasion zu oder wir machen eine Invasion."

Nach der Logik von "Hausdurchsuchung und Haftbefehl" ist das Reingehen eben erst die Vorraussetzung um Klarheit zu schaffen.

Man kann nicht das Vorhandensein von MVW unterstellen, bloß weil das Nichtvorhandensein sich nie zweifelsfrei beweisen lässt.

@ Laurenz

Im Grundsatz eine richtige Unterstellung, aber an falsch formuliert. "Wir hatten nie etwas anderes vor, als Saddam zu stürzen" wäre die korrekte Variante. Das muß aber nicht zwingend durch eine militärische Intervention geschehen. Er hätte ja auch einfach aufgeben können. Hat ihn keiner dran gehindert.

Na sowas !!!!

Haben die Journalisten nie einen Blick in die Resolution 1441 geworfen?
Da steht haarfein drinnen das alle Mitglieder des Un-Sicherheitsrates davon ausgehen das vom Irak eine "Bedrohung des Weltfriedens" ausgeht.
Weiterhin waren sich alle Geheimdienste unklar in Sachen MVW.Die UN-Inspektoren konnten nicht ungehindert arbeiten,und es wurde von Hans Blix selber so dargestellt.

Des weiteren handelt der Text der Resolution 1441 von der "Unterwerfung des irakischen Volkes".

Und alle Hilfsorganisationen haben sich beklagt welche Probleme es gab den Irakern zu helfen.

All diese Probleme kamen aus der Regierung des Irak,keinesfalls durch das bestehende Embargo.


Hat die deutsche Presse da absichtlich gehandelt ???

Wie es aussieht, wenn ein Staat bei der Entwaffnung von WMDs kooperiert, konnten alle im Falle Lybiens sehen. Lybien legte von sich aus alles offen, so dass die Zweifel ausgeräumt werden konnten.
Vorher klappte es genauso bei Südafrika und anderen Ländern.

Warum klappte es bei Saddam nicht ?
Ulrich Tilgner vom ZDF sagte einmal in einer Diskussion sinngemäß:
"Es läßt sich anhand von nach der Invasion aufgefundenen Dokumenten belegen, dass Saddam im Ausland den Eindruck erwecken wollte, dass er keine WMDs hat und im Inland, dass er welche hat."

Der Informant, von dem die Briten den Bericht hatten, dass innerhalb von 45 Min WMDs eingesetzt werden könnten, hat seine Informationen nach dem Krieg bestätigt. BBC v. 07.12.2003:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/politics/3297771.stm

Blix hat noch in seinem schriftlichen Bericht v. 28.03.2004 (3 Wochen vor der Invasion)festgestellt, dass die 1441 schwerwiegend nicht befolgt wird:
"... but the reality is that, so far, no
persons not nominated by the Iraqi side have been willing to be interviewed without a tape recorder running or an Iraqi witness present."

Genau das war aber ein wesentlicher Bestandteil der 1441 (Punkt 5). Die Personen waren offensichtlich so eingeschüchtert, dass sie sich weigern mußten, um sich und ihren Angehörigen dass Überleben zu sichern.

1441: "4. ...sowie jegliches Versäumnis Iraks, diese Resolution zu befolgen und bei ihrer Durchführung uneingeschränkt zu kooperieren, eine weitere erhebliche Verletzung der Verpflichtungen Iraks darstellen..."

Nach fünf Monaten 1441 und Befolgungen der 1441 immer nur auf neuerlichen Druck - wie inzwischen das Anknabbern der Grenzbefestigungen durch US-Truppen - konnte man eigentlich nur zum Schluß kommen, dass Saddam nicht vollständig kooperieren wollte und das der friedliche Weg gescheitert war.
Er gab das später sogar zu, indem er lt. Pressemeldungen sinngemäß sagte, dass es für ihn eine Sache der Ehre war so zu handeln.
Wenn man hier an Gaddafi denkt, wird der Kontrast im Verhalten besonders deutlich.

Das Versprechen der USA, dass, wenn der Irak vollständig bei der Entwaffnung kooperiert, kein Angriff erfolgen würde, konnte also garnicht getestet werden. Saddam hatte nicht vollständig kooperiert.

Auch nach der jüngsten Umfrage ist die Mehrheit der Iraker nach wie vor der Meinung, dass sich ihr Land auf einem guten Wege befindet.
http://www.iri.org/03-15-05-IraqPoll.asp

Viele Grüße

Klaus Öllerer

Was">http://www.trumpetsounds.com/antiisrael.html">Was reitet einen Londoner, der sich hinter arabische/islamische Diktatoren/Mullahs stellt?

Schierer Haß auf den Westen?

Guggi,

danke für die Links!

Kommunisten-online wird von einem ehemaligen PDSler betrieben, der dann ab Oktober 2001 parteilos im Duisburger Stadtrat saß. Was er und seine Frau und seine Genossen über Israel verbreiten, ist erschreckend. Aber dieselben Leute unterstützen jetzt die syrische Besatzung im Libanon gegen die libanesische Bevölkerung! Da schreit niemand, weg mit der Besatzung. Das tun sie nur mit Israel und den USA. Entrüstet wehrt man sich gegen die Vorwürfe, antisemitisch und antiamerikanisch zu sein. Apartheidsmauer nennt man den Sicherheitszaun in Israel. Sharon wird als Faschist und Israel als Speerspitze des US-Imperialismus bezeichnet.
Aber immer mehr Menschen entdecken, daß Haß und Gewaltbereitschaft hinter diesen "Friedens"positionen stecken. Am 12.03.2005 haben sie sich in Berlin getroffen: Irak-Konferenz. Da träumt man vom romantischen Widerstandskämpfer, der Kinder und Frauen in die Luft bombt. Ach nein, letzteres spricht man dann wohl doch nicht aus. Wen töten denn die Widerstandskämpfer? Was Ackermann da wohl antwortet?

Auch dieser Journalist Karim el-Gawhary ist nur "kritisch", wenn es um Israel und die USA geht. Ist dem wirklich entgangen, daß sein Artikel über Jenin reine palästinensische Propaganda ist? Warum macht er kein update und entschuldigt sich? Was antwortet er, wenn man ihm sein Geschreibsel vorhält?

Was man bei der Kriegsgrund-Diskussion auch gerne vergißt, ist, daß die UN-Charta Regime-Change als Interventionsgrund gar nicht anerkennt. Deshalb mußte man sich an die UNO-Regeln halten. Das hieß aber nicht, daß all die anderen Gründe nicht stimmten. Sie waren nur nicht geeignet, eine UN-Aktion hervorbringen zu können.

Komischerweise sind Irakkriegsgegner auch immer Israel-Gegner. Wenn man liest, was Günter Ackermann (Betreiber von kommunisten-online) über Israel schreibt, wird der Zusammenhang klar.

"Die deutsche Linke aller Schattierungen war sich seit Jahrzehnten darüber einig, dass Israel in Nahost die Speerspitze des US-Imperialismus ist. Das war Konsens und ich sehe auch keine neuen Aspekte, die mich zum Überdenken oder gar zur Revision dieser Haltung bringen könnten. Wer sich außerhalb dieses Konsens stellt, stellt sich außerhalb der Linken. Damit ist alles klar. Aber bitte spielt euch nicht als Linke auf, das ist reine Demagogie.
Euer Brief war zwar hirnrissig, aber ehrlich. Ihr gebt vor aller Welt zu verstehen, wessen Geistes Kind ihr seid, ihr täuscht nicht über eure Ansichten: Ihr billigt und unterstützt die israelische Aggression in Palästina, ihr billigt und unterstützt den Massenmord an Zivilisten, an Kindern, ihr billigt und unterstützt die Zerstörung palästinensischer Siedlungen, ihr billigt und unterstützt die Vertreibung von Menschen... Und: Ihr steht auf Seiten eines Faschisten, Ariel Scharon!
Ihr wollt Sozialisten sein? Das seid ihr schon lange nicht mehr – wenn ihrs denn jemals gewesen seid."

http://www.guenter-ackermann.de/briefkvdgb.htm

Hanna Ackermann (seine Frau) verkündet dies zum 1. Jahrestag des Irakkrieges:

"Unsere Ziele sind sehr ähnlich: Wir fordern:

Alle Besatzungstruppen aus dem Irak sofort zurückziehen!
Durch Krieg und Embargo angerichtete Schäden wiedergutmachen!
Den Rückzug Israels aus den besetzten Gebieten in Palästina und den Abriss der Apartheid-Mauer erzwingen!
Demokratie und friedliche Koexistenz statt Gewaltherrschaft und Eroberung!
Wirtschaftsaufbau statt Zerstörung!
Kein Sozialkahlschlag zugunsten der Rüstung!"

http://www.friedensforum-duisburg.de/2004/03/hack-20-03.htm


Das sagte sie zum 2. Jahrestag. Und wieder kommt sie auf Israel zu sprechen:

Eröffnungsrede von Hanna Ackermann, Webmasterin der Friedenszeitung Duisburg, auf der Auftaktkundgebung zum 2. Jahrestag der Aggression der USA gegen das irakische Volk am 19. März 2005

Sofortiger Abzug aller Besatzungstruppen aus dem Nahen und Mittleren Osten!

Für die Verteidigung des Völkerrechts!

Nein zu Neoliberalismus und Krieg!

Demokratieabbau stoppen!

Stoppt die Kriegsmaschinerie!

...Von Beginn an setzten die Iraker der Invasion heftigen Widerstand entgegen. Das ist ihr gutes Recht. Das Opfer eines Überfalls hat das Recht auf Abwehr und Verteidigung.

Wir wissen schon seit langem, dass die Gründe für den militärischen Angriff vorgeschoben waren – von Irak ging keine Bedrohung aus. Der Angriff erfolgte aus niederen Gründen – das wussten wir schon vor zwei Jahren, als wir uns an derselben Stelle wie heute versammelt haben mit Transparenten – kein Blut für Öl!

... Denn: Es gibt kein freies Land unter fremder Besatzung. Einen Mittelweg gibt es nicht.

... Den Terror wollen wir nicht unterstützen, aber wir wollen verhindern, dass Widerstandskämpfer als Terroristen verunglimpft werden. Das lehrt uns auch die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts: Widerstandskämpfer als kriminelle Banden abzustempeln war schon eine Methode des Goebbelsschen Reichspropagandaministeriums.

Unser Gerechtigkeitsbedürfnis und die Idee internationaler Solidarität verpflichten uns, dem irakischen Volk unsere Solidarität und Unterstützung zu geben.

Deshalb stehen wir heute hier.

Es gibt aber noch einen weiteren Grund:

Auch die israelische Regierung bricht internationale Abkommen, entrechtet, enteignet, massakriert und sperrt das palästinensische Volk hinter eine Apartheidmauer; palästinensische Freiheitskämpfer werden mit Terroristen gleich gestellt.

Die europäischen Regierungen sehen dem schweigend zu. Menschen, die gegen die terroristischen Methoden der israelischen Armee protestieren, versucht man mit der Brandmarke des Antisemitismus mundtot zu machen.

Um von innerstaatlichen sozialen Problemen abzulenken, um Sozialraub an eigener Bevölkerung zu betreiben und ihre Akzeptanz zu gewinnen für weitere geplante Angriffskriege zur Sicherung der globalen ökonomischen Vorherrschaft, braucht man ein Feindbild. Eine altbewährte und gut funktionierende Methode ist das.

Zum Feind für heute und die nächsten Jahre wurden die Muslime propagandistisch aufgebaut: Unbekanntes und Fremdartiges, wie diese Kultur halt für die meisten Europäer ist, erzeugt Unsicherheit und Angst. Durch die Gleichsetzung des Islamismus mit dem Terrorismus wird die Angst richtig geschürt und rassistisches Gedankengut in die Köpfe gehämmert.

Und auch deswegen stehen wir heute hier. Wir stehen hier in einer internationalen Zusammensetzung, um zu protestieren, dass Gräben oder Mauern zwischen Menschen errichtet werden."


http://www.kommunisten-online.de/Kriegstreiber/zweijahre.htm#Er%F6ffnungsrede


WER SETZT ISLAMISMUS MIT TERROR GLEICH?

Dies ist eine Propagandalüge dieser Gruppe, die sich unter dem Mantel von Frieden als haßbereiter gerieren.

Ich habe in unseren Medien noch keinen Haß gegen den Islam entdecken können. Im Gegenteil. Man traut sich ja noch nicht einmal, sich offen gegen Kopftücher auszusprechen aus Angst, man würde als Islam feindlich gelten.

Daß dieselben Leute die syrische Besatzung nicht kritisieren, spricht für sich.

Besatzungen interessieren nur, wenn Israel und USA involviert sind.


Es ist ja schon bezeichnend für die Effektivität der sozialistischen Propaganda in der heutigen Presse, das die beiden Lager als "Kriegsgegner" und "Kriegsbefürworter" geteilt werden.

Ich bin auch gegen Krieg. ICH WAR AUCH GEGEN DEN IRAKKRIEG. Ich bin auch Kriegsgegner - ich bin kein Kriegsbefürworter. Ich wehre mich gegen diese Bezeichnung. Und ich bin auch dafür das die Kriegstreiber vor ein Gericht gebracht werden - was zum Glück bald geschehen wird.

Der Kriegstreiber war Saddam Hussein und sein Bathistenregime.

Übler Artikel in der WELT

http://www.welt.de/data/2005/03/20/614033.html

Irak ist ein besiegtes (!!!!!!!!!!!) Land

Und unsere Trotzkisten und Judenhasser in London und sonstwo
werden zu Friedensdemonstranten geedelt!!!!

Man muß viel weiter zurückgehen, um mit Mythen aufzuräumen! Mit dem Vietnamkrieg fing es doch an. Da formierte sich eine Friedensbewegung in den USA und weltweit, die sich für die Verbrechen eines Pol Pot nicht interessierte. Sie wurden sogar als Lüge bezeichnet. Noam Chomsky hat sich hier wieder hervorgetan.

"Während ihrer vierjährigen Schreckensherrschaft werden schätzungsweise 1,7-2 Millionen Menschen in Todeslagern umgebracht oder kommen bei der Zwangsarbeit auf den Reisfeldern ums Leben (bei einer Gesamtbevölkerung von etwas mehr als 7 Millionen). Im berüchtigten "Sicherheitsgefängnis 21" in Phnom Penh, das unter der Leitung des unter seinem Pseudonym bekannten Dëuch steht, überleben 7 von insgesamt 15-30.000 Gefangenen. Wer dort nicht an der Folter stirbt, wird auf den Killing Fields vor den Toren der Stadt umgebracht.

Berichten über die Greueltaten der Roten Khmer wird zunächst wenig Glauben geschenkt. Pater François Ponchaud, der als erster in seinem 1978 erschienen Buch "Cambodge - année zéro" über die Massenmorde in Kambodscha schreibt, wird von westlichen Linken wie Noam Chomsky diskreditiert. Der belgische Menschenrechtsexperte François Rigaux meint, das Pol-Pot-Regime habe für die Menschenrechte in Kambodscha mehr unternommen als die westliche Welt. Fairerweise muss man diesen Kritikern zugestehen, dass der Westen für die Menschenrechte in Kambodscha so gut wie nichts unternommen hat."

http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Khmer


Schon damals war es eine romantische Bewegung, die zu Gitarrenklängen Antikriegslieder gegen die USA sangen und die kommunistischen Massenmorde nicht thematisierte.

Friedensleute von heute sehen im palästinensischen und irakischen Terror mutige Freiheitskämpfer.


@Gabi

Ich habe darüber schon mal etwas ins Zeit-Forum gesetzt:

Pascal">http://debatte.zeit.de/WebX?13@1@.5cb701c7/4947">Pascal Bruckner, Das Schluchzen des weißen Mannes

und

Teil">http://debatte.zeit.de/WebX?13@3@.5cb701c7/4949">Teil II

aber auch (Entschuldigung bei unseren Gastgebern für den langen Text):

Die europäischen Jugendbewegungen von 1968, schrieb Norbert Elias, hätten in der verstellten Form einer Kritik der „bürgerlichen Gesellschaft“ auf den Verlust einer positiven Identifikation mit der Gesellschaft ihres eigenen Landes reagiert. „Nicht nur der Traum der nationalen Größe und Hegemonie Deutschlands, sondern die globale Vormachtstellung Europas....zerfiel im Zweiten Weltkrieg“. Überall sei es zu einer tiefen Erschütterung der „Wir-Schicht“, des vorherrschenden sozialen Habitus der jeweiligen Gesellschaften also, gekommen, die für jede normale Sozialisation der nachrückenden Generationen von elementarer Bedeutung sei. Dabei handelt es sich um kollektive psychische Störungen, die unter Umständen „individuellen Neurosen an Kraft und Leidensdruck kaum nachstehen“.

In anderem, schärferem Licht erscheint dieser Zusammenhang in Pascal Bruckners Polemik „Das Schluchzen des weißen Mannes“. „Auf dem gesamten Abendland“, heißt es dort, laste „der Verdacht eines Verbrechens“, und als junge Nachkriegs-Europäer seien wir aufgewachsen „in der Gewißheit, daß es im Inneren unserer Welt eine wesentliche Untat gab“. Die historische Untat hieß „Kolonialismus und Imperialismus“. Bruckner zeichnet die verschlungenen Wege nach, wie in der scheinbar so bedingungslosen Parteinahme unserer Generation für die „Dritte Welt“ alle überkommenen Züge europäischen Hochmuts und Überlegenheitswahn in neuen, verstellten Formen Wiederauferstehung gefeiert hätten. Nicht nur die Leiden und die Armut, auch die ureigenen Differenzen und selbst die Verbrechen der ehemals Kolonisierten, sollten nun auf uns, die Europäer, zurückgehen. Was tatsächlich bedeutete, ihnen eine eigene Geschichte abzusprechen und „die wesentliche Freiheit (zu verweigern), nämlich diejenige, Fehler zu begehen und selbst schuldig zu werden“.

Die emphatische Identifikation mit den „revolutionären Befreiungskämpfen“ der Dritten Welt sei zugleich aber auch eine patente Möglichkeit gewesen, alle Schuldgefühle und narzißstischen Gefühle der Europäer auf einen Dritten abzuladen – die USA nämlich als eine neue Vormacht des westlichen Imperialismus. „Weder Frankreich noch Italien noch Deutschland konnten es den USA verzeihen, daß sie sie vom nationalsozialistischen oder faschistischen Joch befreit hatten“, schreibt Bruckner lapidar. Und da sie allesamt „politisch zu Zwergen gewoden waren, blieb ihnen nur noch die Möglichkeit in die Haut des Opfers zu schlüpfen“. So, als Parteigänger einer gerechten weltrevolutionären Sache, konnte man sich in der projektiven Identität mit den Kämpfern gegen den US-Imperialismus und mit ihrem Heldentum auch selbst noch einmal neu erfinden.

....

Der eigentliche internationale Jugendkult der Zeit galt der Figur des Ernesto Che Guevara. Alle hatten seine „Aufzeichnungen aus dem kubanischen Bürgerkieg“ gelesen und es nicht etwa komisch gefunden, dort Macho-Elegen auf „die abgehärteten und edelmütigen Krieger“ zu lesen, die weinten, „weil sie nicht die Ehre hatten, bei Kampf und Tod an erster Stelle zu stehen“. Und obwohl (oder gerade weil) die Raketenkrise von Kuba 1962 noch allen in den Knochen steckte, trieb es einem geradezu heilige Schauer über den Rücken, wenn Guevara mit Castro das „fiebererregende Vorbild“ des kubanischen Volkes pries, das jederzeit bereit sei „sich im Atomkrieg zu opfern, damit noch seine Asche diene als Zement für eine neue Gesellschaft“. Weder das blutige Laientum seines Wirkens in Kuba (wo er als Direktor der Nationalbank kurzerhand das Geld hatte abschaffen wollen) noch der offenkundige Autismus seiner Guerillaunternehmungen im Kongo oder in Bolivien brachten irgendeine Brise der Ernüchterung.

...

Che Guevaras „von irgendwo aus Amerika“ gesandte, auf einer Konferenz in Havana verlesene „Botschaft an die Tricontinentale“ vom April 1967 weitete diesen Konflikt (Anm: gemeint ist hier Vietnam) zum Panorama eines dritten und letzten Weltkrieges aus, das so ungeheuerlich wie grandios war. Vietnam führe einen Kampf „in tragischer Einsamkeit“, schrieb er. Es genüge nicht mehr nur von Ferne Beistand zu leisten , sondern es gelte das kämpfende Vietnam „bis zum Tode oder bis zum Siege zu begleiten“. Die Stunde sei gekommen um dem Imperialismus der USA, dessen „Verbrechen ungeheuer sind und die ganze Welt überziehen“, auf breiter Front anzugreifen. Jetzt müsse die Devise heißen: „Schaffen wir zwei, drei, viele Vietnam!“.

Vor allem die Völker Lateinamerikas sah Guevara prädestiniert, einen Kampf in „kontinentalen Dimensionen“ gegen die verhaßten Yankees zu entfachen. Gefordert sei „der absolute Krieg“ (sprich: der „totale Krieg“), geführt von „internationalen proletarischen Armeen....unter der Fahne einer heiligen Sache: der Erlösung der Menschheit.“ Die Soldaten der Revolution müßten beseelt sein vom „unbeugsamen Haß dem Feind gegenüber“, einem Haß, der sie „in eine wirksame, gewaltsame, selektive und kalte Tötungsmaschine verwandelt“. Wenn der Imperialismus Zug um Zug angegriffen und eingekreist werde, könne das „große strategische Ziel, die totale Vernichtung des Imperialismus“, schließlich erreicht werden.

Und so endete die Botschaft Ches mit einem apokalyptischen Jauchzen: „An welchem Ort der Tod uns auch überraschen mag, er sei willkommen, wenn unser Kriegsruf nur aufgenommen wird und eine andere Hand unsere Waffe ergreift und andere Menschen bereit sind, die Totenlieder mit Maschinengewehrsalven und neuen Kriegs-und Siegesrufen anzustimmen“.

(Gerd Könen, Das rote Jahrzehnt, S. 82/83 und S. 85/86, gebundene Ausgabe)

Zu Chomsky mag ich mich vor lauter Ekel eigentlich gar nicht äußern, aber hier in Europa wird er als der wichtigste Intellektuelle der USA gefeiert und mit Preisen überschüttet und er ist der meist zitierte, obwohl selbst seine linguistische Forschung in keiner Weise zu halten ist und mehr auf Glauben und Ideologie als auf Wissenschaft beruht.

The">http://www.newcriterion.com/archive/21/may03/chomsky.htm">The hypocrisy of Noam Chomsky

Averaging">http://www.mekong.net/cambodia/chomsky.htm">Averaging Wrong Answers:
Noam Chomsky and the Cambodia Controversy

Noam">http://www.wernercohn.com/Chomsky.html">Noam Chomsky and the Holocaust Deniers

Chomsky">http://www.wernercohn.com/Chomskydocs.html">Chomsky and the French neo-Nazis: Some documents

C:\WINDOWS\Desktop\Politik">http://plaza.ufl.edu/slasher/antichomsky.htm">C:\WINDOWS\Desktop\Politik 2\Chomsky\The Definitive Anti-Chomsky Link List.mht

Wenn man sich auch noch ansieht, wer die Initiatoren der Antikriegsbewegung sind, dann kann man sich nur mehr mit Grausen abwenden.


Sorry für den letzten Link:

The">http://plaza.ufl.edu/slasher/antichomsky.htm">The Definitive Anti-Chomsky Link List

"Zu Chomsky mag ich mich vor lauter Ekel eigentlich gar nicht äußern, aber hier in Europa wird er als der wichtigste Intellektuelle der USA gefeiert und mit Preisen überschüttet"

Egal was man von den wissenschaftlichen Leistungen hält, der Antisemitismus-Vorwurf ist allein schon deshalb absurd, weil Chomsky selbst Jude war.
Wenn Nicht-Juden Juden des Antisemitismus beschuldigen, wird es lächerlich. Genausogut könnte ich Alice Schwarzer als Chauvinistenschwein bezeichnen.


Egal was man von den wissenschaftlichen Leistungen hält, der Antisemitismus-Vorwurf ist allein schon deshalb absurd, weil Chomsky selbst Jude war.

1. Chomsky lebt noch und das Judentum kann man nicht einfach ablegen wie einen alten Hut. Er "war" also nicht Jude, sondern ist Jude. Eines der Kennzeichen des Antisemitismus ist übrigens genau dieser Umstand, daß Nichtjuden den Juden ihr Judentum, selbst wenn sie sich assimlierten bis zur Selbstverleugnung, immer vorhielten.

2. Es ist ein Unsinn zu behaupten, daß Juden keine Antisemiten sein könnten. Es gibt dafür sogar einen fachspezifischen Ausdruck: jüdischer Selbsthaß. Stichworte: Otto Weininger, Karl Kraus.

3. Als was Sie Alice Schwarzer bezeichnen, bleibt Ihnen überlassen, Sie müssen es nur schlüssig begründen.

Hier noch Fotos zur Antikriegsdemonstration in London:

Anti-War,">http://www.trumpetsounds.com/antiisrael.html">Anti-War, or Anti-Israel?


Noch ein paar Beispiele für Antisemitismus von Juden:
Reinhard Heydrich (sein Großvater hieß Süß und war Rabbiner in Magdeburg
Quelle: Bernt Engelmann)
Appeasement-Zapatero (Kein EU-Regierungschef ist so antiisraelisch)
Kreisky (der Türöffner für den Terrorismus)

Der Versuch, durch extremen Hass auf Juden/Israel akzeptiert zu werden, wird dennoch scheitern.
Der Antisemit hasst den Juden an sich.

Absurd ist eigentlich auch, dass die britische "Friedens"bewegung, die vorrangig gegen Israel und die Juden ist, von Trotzkisten geführt wird.

Denn Stalin hat mit antisemitischen Hasstiraden den
Juden Leo Bronstein (=Trotzki) ausgebootet und letztendlich ermordet!


@Roland

Daß Heydrich jüdischer Abstammung gewesen sei stimmt mit Sicherheit nicht:

"Der">http://www.h-ref.de/personen/heydrich-reinhard/vorfahren.php">"Der eingebildete Jude"

"Egal was man von den wissenschaftlichen Leistungen hält, der Antisemitismus-Vorwurf ist allein schon deshalb absurd, weil Chomsky selbst Jude war."

Yeah, and anti-America Americans don't exist either. ????

The Democracy Lie

By Juan Cole, TomPaine.com. Saturday, March 19, 2005.

War on Iraq: President Bush and his supporters are taking credit for spreading freedom across the Middle East. But where changes are genuinely occurring they have nothing to do with the U.S. invasion of Iraq.
Link: http://www.alternet.org/waroniraq/21540/

Help yourself!

Jemand wie Cole, der behauptet die Wahlen 1997 im Iran wären freier gewesen als jene kürzlich im Irak, hat wohl einen schwerwiegenden Defekt.

Juan">http://www.frontpagemag.com/Articles/ReadArticle.asp?ID=16241">Juan Cole, Media -- and MESA -- Darling

The self-hating Jew ("the Jewish anti-semite") is issue of many jewish theological texts.

So if the self-hating Jew doesn't exist then all those great Rabbi's who dealt with the issue would have been wrong.

And if you allow me to exaggerate I could say that saying that the self-hating Jew doesn't exist is anti-jewish. But I would go so far of course :).

One of the most destructive self-hating Jews was Josef "Johann" Pfefferkorn for example.

Correction:
"But I would NOT go so far of course"

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