Baker-Kommission: Generalabrechnung mit Bushs Irak-Strategie

(By Paul13)

Irre! Der SPIEGEL kriegt sich ja gar nicht mehr ein vor lauter Freude über die Entmachtung der NeoCons. Da muß sich ganz schön was aufgestaut haben in all den Jahren. Anders ist nicht zu erklären, daß er die Siegesmeldungen jetzt schon im Stundentakt heraushaut. Und eine besser als die andere. Da will man gerade anfangen, sich angemessen über Marc Pitzke ärgern, da kommt schon Gerhard Spörl und schafft es tatsächlich, ihn noch zu toppen, was im Falle von Pitzke ja nun wirklich kein leichtes Unterfangen ist. Da muß ich jetzt doch mal eingreifen, so geht das ja nicht weiter. Nicht daß die Realpolitiker am Ende einen Herzkasper kriegen, bevor sie noch ihr segensreiches Wirken beginnen können.

Vorbei ist es mit den amerikanischen Alleingängen und den bilateralen Diktaten. Geht es nach der Kommission - und es wird nach ihr gehen, kaum Zweifel -, dann findet eine internationale Konferenz über die Lage im Nahen Osten statt. Das schließt Gespräche Amerikas mit zwei Ländern ein, die nicht zum kommoden Umgang gehören: Syrien und Iran.

Da lacht der SPIEGEL. Denn eine Welt, in welcher Despoten wie Assad und Chameini ein Mitspracherecht haben, ist natürlich weit besser als eine Welt, in der ihnen selbiges verwehrt wird. Der Gedanke, daß westliche Demokratien die Geschicke der Welt dominieren, ist schließlich die

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Is there anybody out there?

I mean of those people who did not open the champagne bottle and start some fireworks because Donald Rumsfeld had to step back as secretary of defense. People who, like me, are even a bit sad about it. If so, let the world know and leave a "Thank you, Don!" in The Hall of Fame.

US-Wahlkampf: Das Ende der Neocons

(Von Paul13)

SPIEGEL online

Ein Verlierer der US-Kongresswahl steht jetzt schon fest, egal wer am kommenden Dienstag gewinnt: die Neokonservativen. Deren Ideologie von einer militärisch demokratisierten Welt unter amerikanischer Führung ist im Irak gescheitert.

Das hätten die Realpolitiker und Appeaseniks wohl gerne. Sie können es offenbar einfach nicht verwinden, daß der 11. September und der darauf folgende Sturz Saddam Husseins wie auch der

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Die ZEIT erreicht neues Tief / New Low for German Weekly ZEIT

(English translation at end of post)

In der ZEIT von dieser Woche (30.10.03) findet sich Report von Jochen Bittner und Thomas Kleine-Brockhoff "Das Prinzip Ofenrohr", durch den die ZEIT wieder einmal ein neues Tief ihrer Bush-Kritik erreicht. Zentrale These der beiden: die vor dem Irak-Krieg von Bush behauptete Bedrohung durch Saddam war Produkt einer finsteren Verschwörung neokonservativer Kreise um Vize-Präsident Dick Cheney und Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Dem Präsidenten wurden gefälschte Informationen über Saddam zugeleitet, aufgrund derer Bush in den Krieg zog.

Die Neocon-Verschwörung wäre sogar den stets wachen Jungs der ZEIT verborgen geblieben, hätte nicht eine unerhört sympathische und glaubwürdige Heroine die Alarmglocke geläutet:

Karen Kwiatkowski

Über Karen weiß die ZEIT herzensgutes zu berichten:

"Mit 42 hat Karen Kwiatkowski ein neues Leben begonnen. Während sie ihre Geschichte erzählt, sitzt sie am Küchentisch ihrer Farm im Shenandoah-Tal von Virginia, umgeben von einem Ehemann, vier Kindern, drei Pferden, fünfzehn Kühen. Warum sie an die Öffentlichkeit geht? Nicht, so sagt sie, weil sie Pazifistin geworden sei nach 20 Jahren Militär. Auch nicht, weil sie als Linke gegen George Bush opponiert. Politisch, sagt sie, sei sie konservativ. ... Karen Kwiatkowski ist ein whistle-blower, die Erste aus dem Bauch des Pentagons. Eine Offizierin, die den Mut findet, öffentlich Alarm zu schlagen. Vorgesetzte mögen diesen Typus des Aufklärers selten, dafür liebt die amerikanische Gesellschaft sie. Denn whistle-blower symbolisieren den Willen und die Kraft der Demokratie zur Selbstreinigung."

Aber Karen Kwiatkowski ist nicht die einzige, die den - wie die ZEIT sie abwechselnd nennt - "Hardlinern", den "Kalten Kriegern", den "Scharfmachern", den "Falken" im "Office of Special Plans" im Pentagon vorwirft, im Auftrag von Cheney und Rumsfeld "von der Menschenverachtung eines Regimes direkt auf dessen Gefährlichkeit für die Vereinigten Staaten" zu schließen. Auch andere angeblich unverdächtige Zeugen für die Umtriebe der Neocons werden in der ZEIT genannt: der Ex-CIA-Mitarbeiter Vincent Cannistraro, Larry Johnson (ein weiterer Ex-CIA-Mitarbeiter: "Bei der vergangenen Wahl hat er für George Bush gestimmt...") und Greg Thielmann (Ex-Mitarbeiter im Nachrichtenbüro des Außenministeriums).

Worauf der ZEIT-Bericht nicht hinweist:

Karen Kwiatkowski ist eine fanatische Bush-Hasserin, die ihr Dasein der Bekämpfung der Neocons verschrieben hat. Im Vergleich zu ihr wirkt Susan Sontag wie eine verkappte Bush-Anhängerin. Karen Kwiatkowski ist nicht die naturbewegte, um Aufklärung bemühte Konservative, als die die ZEIT sie darzustellen versucht. Ihre Artikel weisen ein nachgerade neurotisches Ausmaß an Demagogie, Verdrehung und Haß auf Bush-Cheney-Rumsfeld auf.

Vincent Cannistraro, Larry Johnson und Greg Thielmann treten in einer Unzahl von Artikeln und Stellungnahmen als Ex-Geheimdienst-Mitarbeiter auf, die die Bush-Regierung kritisieren. Dabei erwähnt Johnson immer wieder gerne, er habe bei den Präsidentschaftswahlen für Bush gestimmt und sei nun über die Maßen enttäuscht von ihm. Die Aufreihung pensionierter Geheimdienstmitarbeiter in der ZEIT soll der Geschichte vom neokonservativen Fehlalarm die Patina der Glaubwürdigkeit verleihen.

Der ZEIT-Artikel wirkt im übrigen wie ein Aufguß von Thesen des "Center for Cooperative Research" (ein weiteres linkes "Institut") über das "Office of Special Plans". Was in ausländischen linken Medien schon vor Wochen und Monaten lief, wird nun in der ZEIT als aktuelle Verschwörungs-Klamotte aufbereitet. Die eigenen Leser werden in den ZEIT-Redaktionsstuben offensichtlich als hinterwäldlerische Dumpfbacken betrachtet, denen Aufgekochtes als Frischkost aufgetischt werden kann.

Übrigens: Das Motto der ZEIT ist: "Auch eine uns fremde Ansicht mag die Gewißheit haben, daß sie von uns geachtet wird."

(English translation: Click "Continue reading...")

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Reuters Uses Baghdad Rocket Attack for It's Anti-American Agenda

Occasionally Anti-Americanism is exported to the world by - US news organizations.

Take Reuters. Reporting on the rocket attack this Sunday on the Baghdad hotel where US Deputy Defense Secretary Wolfowitz stayed, Reuters observes:

IRAQIS REGRET WOLFOWITZ SURVIVED

Angry at U.S. occupation, Iraqis expressed regret at what they saw as an assassination attempt had failed.

"I wish Wolfowitz had been killed. I wish all Americans here would be killed," said Ali Hussein, a grocer in central Baghdad. "The Americans are not human beings, they are monsters. They lied to the Iraqi people."

That's it. One Iraqi - one!! - displays anger at the Americans, and in Reuters mathematics this is "Iraqis".

And I thought, only the German media play these anti-American games...

Update 1: Site visitors tell me, Reuters is a British, not a US company. Well, let's call them "International News Organization" - and anti-American they are.

Update 2: The Reuters release regarding the Baghdad blast has been changed in the last hour. The headline "IRAQIS REGRET WOLFOWITZ SURVIVED" is gone, substituted by ""NOTHING PERSONAL". The part "Angry at ... Iraqi people" is still there.

Was uns von den Amerikanern unterscheidet...

Mi Sep 03, 06:44:37 PM
Was eigentlich sorgt für die unterschiedliche Bewertung des Irak-Krieges auf beiden Seiten des Atlantiks - oder präziser: zwischen den USA und Deutschland? Glaubt man den deutschen Medien, werden die Amerikaner von einer erzkonservativen, für die Komplexitäten der internationalen Diplomatie gänzlich verlorenen Regierung von Möchte-gern-Cowboys geführt. Bush: ein Vollidiot. Cheney: Lakai der Öl-Industrie. Rumsfeld: kalter Krieger, unbelehrbar. Wolfowitz: intriganter Hinterstuben-Machiavelli.

Nun hat eben dieser Wolfowitz, den die deutschen Medien so gerne mißverstehen (vgl. dieses Blog am 3. und am 12.6.03), gerade die US-Truppen im Irak besucht und darüber im Wall Street Journal ein Editorial verfaßt. Er schildert u.a. den Besuch einer Witwe eines Opfers des Anschlags auf das World Trade Center am 11.9.01 bei den im Irak stationierten US-Soldaten: "Not long ago, a woman named Christy Ferer traveled to Iraq along with the USO. She'd lost her husband Neil Levin at the World Trade Center on Sept. 11, and she wanted to say thank you to the troops in Baghdad. She wrote a wonderful piece about her trip, and in it, she wondered why our soldiers would want to see her, when they could see the Dallas Cowboy cheerleaders, movie stars and a model. When the soldiers heard that a trio of Sept. 11 family members were there, she found out why.
Young men and women from across America rushed to the trio, eager to touch them and talk to them. One soldier, a mother of two, told Christy she'd enlisted because of Sept. 11. Another soldier displayed the metal bracelet he wore, engraved with the name of a victim of 9/11. Others came forward with memorabilia from the World Trade Center they carried with them into Baghdad. And when it was Christy's turn to present Gen. Tommy Franks with a piece of steel recovered from the Trade Towers, she saw this great soldier's eyes well up with tears. Then, she watched as they streamed down his face on center stage before 4,000 troops.

To those who think the battle in Iraq is a distraction from the global war against terrorism . . . tell that to our troops."

Unmöglich, für so eine Passage Verständnis in den auf Zynismus und oberlehrerhafte Besserwisserei programmierten deutschen Medien zu finden.

Nachtrag: eine interessante Analyse der Differenzen zwischen USA und Europa findet sich in der New York Post. Zitat: "Europeans are correct when they insist that America has become a danger. We are, indeed, a tremendous threat to their self-satisfaction, to their dread of change, to their moral irresponsibility and to their dreary, state-supported cultures. Our ancestors chose a new kind of human freedom. Europeans have resisted it ever since."

Panorama: Manipulative Bush-Hasser

Sa Jun 14, 12:47:43 AM
Panorama - politisches Fernsehmagazin, mit dem sich nach Selbstauskunft "große Namen des deutschen Nachkriegsjournalismus" verbinden - beschäftigte sich am 12.6.03 mit der "Bilanz der Kriegslügen". Natürlich gab es kein gutes Wort über die Amerikaner: "Kriegstreiber...steht Bush heute als Lügner da...das plumpeste Täuschungsmanöver...Bush feiert sich und seine Marines für die Beseitigung einer Gefahr, die es offenbar gar nicht gegeben hat." Und ebenso natürlich wird das gefälschte Wolfowitz-Interview wieder recycelt. Schon seit Wochen ist der tatsächliche Wortlaut des Wolfowitz-Interviews bekannt, und auch die Entschuldigung des Guardian für die Übernahme der Fälschung liegt nun schon seit dem 6.6.03 vor.

Panorama weiß im übrigen, daß es überhaupt keine Massenvernichtungswaffen im Irak gegeben hat: "Irgendwie haben wir wohl auch geahnt, dass das mit den Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein nicht so stimmen muss, wie es die Kriegstreiber die ganze Zeit hinstellten. Aber dass dieser von Amerikanern und Briten angeführte Grund für den Irakkrieg so vorgeschoben war, ist dann doch irgendwie erschütternd." Da sind Hillary Clinton ("It is clear, however, that if left unchecked, Saddam Hussein will continue to increase his capacity to wage biological and chemical warfare, and will keep trying to develop nuclear weapons") und Jacques Chirac ("What is at stake is how to answer the potential threat Iraq represents with the risk of proliferation of WMD.") ganz anderer Meinung.

Wie Panorama manipuliert, wird auch an dem Zitat von US-General James Conway deutlich. Er wird mit den Worten zitiert: "Wir haben jedes irakische Munitionslager zwischen Kuweit und Bagdad untersucht, aber es ist einfach nichts da. Wir versuchen es ja, aber es ist einfach nichts da." Conway hat aber auch gesagt: "I think that the day might well come when we ask the right question of the right person and we open a panacea of weapons storage and that type of thing. So seven weeks is probably not enough time to look at a country the size of California and come to the conclusion that they simply do not exist here, especially if you consider that the regime had ample experience attempting to hide those things as much as they were visited by the inspectors."

Man sollte Panorama nun allerdings auch nicht sehr in den Senkel stellen. Entgegen ihrer Selbsteinschätzung sind die Panorama-Leute nicht wirklich "Journalisten". Dazu fehlt ihnen nun wirklich alles: Recherche-Kompetenz, Objektivität, Stil. Es sind manipulative Bush-Hasser, die noch die abenteuerlichste Räubergeschichte ausstrahlen, wenn sie denn nur ins vorgefaßte antiamerikanische Bild passt.

FAZ entdeckt die Wahrheit!

Do Jun 12, 01:36:27 PM
In der FAZ-Druckausgabe vom 12.6.03 findet sich auf Seite 4, recht unauffaellig, ein geradezu revolutionaerer Artikel: unter der Ueberschrift "Wir haben uns auf einen Hauptgrund verstaendigt - Was Wolfowitz wirklich sagte" wird praktisch alles widerrufen, was die FAZ in den letzten Wochen zu den US-Kriegsgruenden im Irak gemutmasst hatte ("...in welche Schlamassel die amerikanische Politik ein andermal durch die Kombination von unzureichender Geheimdienstarbeit und frivoler Interpretation geheimdienstlicher Beitraege nach politischem Belieben geraten koennte" - vgl. dieses Weblog vom 3.6.03). Nun - 12.6.03 - entdeckt die FAZ ploetzlich, dass Wolfowitz eben nicht behauptet hatte, "die Frage irakischer Massenvernichtungswaffen sei in erster Linie aus politischen Gruenden fuer einen Krieg genutzt worden". Auch eine Reihe anderer behaupteter Aussagen von Wolfowitz werden richtig gestellt. So hatte Wolfowitz - anders, als in deutschen Medien behauptet - auch nie gesagt, der wirkliche Hauptgrund fuer den Irak-Krieg sei der gewuenschte Abzug von US-Truppen aus Saudi-Arabien gewesen. Das alles haette man schon frueher wissen koennen, , denn das Wolfowitz-Interview mit Vanity Fair, das die Spekulationen ausgeloest hatte, war seit 9.5.03 in voller Laenge im Netz zu lesen - aber: besser spaet als gar nicht.

Die wichtigste Schlussfolgerung findet sich allerdings nicht bei der FAZ: dass mit der Richtigstellung der Wolfowitzschen Aussagen auch die Grundlage fuer die Kritik der FAZ und vieler deutscher Medien an der Irak-Politik der US-Regierung entfaellt. Man muss ja nicht gleich zur Selbstkritik uebergehen...

Ein Vorbild für journalistische Einsicht ist der englische Guardian, der seine Wolfowitz-Falschmeldung mit der Entschuldigung zurückzog, man sei einer falschen deutschen Übersetzung zum Opfer gefallen: "The hazard of translating remarks from German back into the English in which they were originally made should have been apparent." Selbst schuld, wer einem Bericht in deutschen Medien über die US-Regierung Glauben schenkt.

Deutsche Medien: Bitte dringend lesen!

Mi Jun 04, 04:11:31 PM
Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Wolfowitz hat in einem CNN-Interview noch einmal die Vorwürfe zurückgewiesen, die US-Regierung habe die Existenz von Massenvernichtungswaffen als Vorwand für den Irak-Krieg benutzt.
Zitat: "We had, in fact, three concerns about Iraq, from the beginning, and it’s repeated in Colin Powell’s statement in the UN. One was weapons of mass destruction, about which I’ve never seen as unanimous a view in the intelligence community on almost any issue. Second was the Iraqi connection with terrorism, about which there is a range of views, although everyone agrees that there is a connection there. And the third was Iraq’s mistreatment of its people, which has unfortunately never been in any doubt. But in many ways, it’s the first two reasons that were crucial, and as I said in that interview, there is really a fourth reason, which is that connection between weapons of mass destruction and terrorism. That’s the axis the President originally was talking about in his State of Union message, is that connection between terrorism and weapons of mass destruction. It’s complicated, it’s not a simple issue, but when people say our rationale keeps changing, its not that keeps changing. We’ve had all three of those reasons from the beginning but people who often choose to focus exclusively on the weapons of mass destruction piece of it."

Auch die NZZ fällt auf Vanity Fair rein. Das Wall Street Journal allerdings nicht.

Mo Jun 02, 05:36:48 PM
Die Falschmeldung über das Wolfowitz-Interview in Vanity Fair hat jetzt auch die Neue Zürcher Zeitung infiziert. Auch in dieser eigentlich seriösesten deutschsprachigen Zeitung finden sich nun die üblichen Kampfbegriffe des Kampagnenjournalismus: "In den USA mehren sich kritische Stimmen von Leuten..." (nein, sie mehren sich nicht - es sind immer dieselben); "Für Stirnrunzeln sorgte ferner der stellvertretende Verteidigungsminister Wolfowitz..." (nur bei Leuten, die ohnehin ständig die Stirn über die Bush-Administration runzeln); "ein Kolumnist der «New York Times» sprach von zunehmenden Anzeichen, dass die Regierung die Erkenntnisse über verbotene Waffen im Irak übel manipuliert habe..." (Kolumnisten der New York Times wie Nicholas D. Kristof oder Paul Krugman sehen ständig zunehmende Anzeichen für US-Regierungs-Manipulationen - siehe in diesem Blog unter dem 31. Mai 03). Natürlich wird einmal mehr die dubiose "Veteran Intelligence Professionals for Sanity" (VIPS), als "Gruppe von Geheimdienstexperten" zum Kronzeugen für die Untaten der Bush-Administration gemacht (siehe in diesem Blog unter dem 31. Mai 03).

Die ganze Kampagne entwickelt sich zum Musterbeispiel der Medien-Manipulation.

Einzig das Wall Street Journal hat die Komödie durchschaut und auf die fehlenden Kleider des nackten Kaisers hingewiesen: "To certain critics of U.S. policy in Iraq, the only thing worse than going to war with Saddam Hussein is the fact that we won...Whether or not WMD is found takes nothing away from the Iraq war victory. The allies liberated a country of 22 million people, rid the world of a terrorist ally and have begun a process that may well create a more stable and prosperous Arab world. The credibility gap lies with those who were opposed to achieving all of that."

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