Baker-Kommission: Generalabrechnung mit Bushs Irak-Strategie
(By Paul13)
Irre! Der SPIEGEL kriegt sich ja gar nicht mehr ein vor lauter Freude über die Entmachtung der NeoCons. Da muß sich ganz schön was aufgestaut haben in all den Jahren. Anders ist nicht zu erklären, daß er die Siegesmeldungen jetzt schon im Stundentakt heraushaut. Und eine besser als die andere. Da will man gerade anfangen, sich angemessen über Marc Pitzke ärgern, da kommt schon Gerhard Spörl und schafft es tatsächlich, ihn noch zu toppen, was im Falle von Pitzke ja nun wirklich kein leichtes Unterfangen ist. Da muß ich jetzt doch mal eingreifen, so geht das ja nicht weiter. Nicht daß die Realpolitiker am Ende einen Herzkasper kriegen, bevor sie noch ihr segensreiches Wirken beginnen können.
Vorbei ist es mit den amerikanischen Alleingängen und den bilateralen Diktaten. Geht es nach der Kommission - und es wird nach ihr gehen, kaum Zweifel -, dann findet eine internationale Konferenz über die Lage im Nahen Osten statt. Das schließt Gespräche Amerikas mit zwei Ländern ein, die nicht zum kommoden Umgang gehören: Syrien und Iran.
Da lacht der SPIEGEL. Denn eine Welt, in welcher Despoten wie Assad und Chameini ein Mitspracherecht haben, ist natürlich weit besser als eine Welt, in der ihnen selbiges verwehrt wird. Der Gedanke, daß westliche Demokratien die Geschicke der Welt dominieren, ist schließlich die
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