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» Winston Review, No. 17 from Ghost of a flea
A charge to keep I have, a God to glorify, a never-dying soul to save, and fit it for the sky. To serve the present age, my calling to fulfill; O may it all my powers engage to do... [Read More]
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Am 2. November hat Amerika die Wahl
Warum George W. Bush
der bessere Präsident ist
Eine Wahl-Empfehlung von HUGO MÜLLER-VOGG
http://www.bild.t-online.de/BTO/index.html
Wo? Bildzeitung mit 10 Gründen, die man bedenken sollte.
Zeitungen wie SZ (und ihre Leser) rümpfen die Nase über Bild, haben aber seit langem in ihren politischen Artikeln und Kommentaren genau das Niveau, von dem sie meinen, die Bildzeitung hätte es. Die Bildzeitung kann ich nicht beurteilen, weil ich sie nicht lese, aber dieser politische Kommentar ist ohne Hetze und Häme und Haß. Davon sollten sich die angeblich seriösen Medien eine Scheibe abschneiden. Sie sind schon lange im untersten Niveau gelandet und haben es noch nicht bemerkt, weil die Konkurrenz wie Tagesspiegel, Welt, FR, TAZ es auch nicht besser macht.
Posted by: Gabi | October 27, 2004 at 01:27 PM
URL: http://www.fr-aktuell.de/fr_home/startseite/?cnt=551727
Doppelte Standards
Ein Gespräch mit Michael Walzer über neuen Antisemitismus und linke Israel-Kritik
Posted by: Gabi | October 27, 2004 at 02:55 PM
Danke, Gabi, für den Hinweis. Das Kommentar von Hugo Müller-Vogg ist in der Tat ausgezeichnet. Überraschend so etwas ausgerechnet in der Bild-Zeitung zu finden. Kommentare wie diese sollten eigentlich im FA oder SZ zu finden sein, damit sie ihren Weg finden zu den vielen gelehrten und halbgelehrten Lesern die die Nase rümpfen über Bild. Wahrscheinlich haben die Chef-Redakteure in der Qualitätspresse nicht gern dass ihre Leser irgendwelche Gründe bedenken warum George W. Bush der bessere Präsident sei und ist es ihnen bequem dass nur in der Bildzeitung solche Gründe beigebracht werden. Denn ihre Leser wissen natürlich das was in der Bildzeitung steht einfach nicht ernst zu nehmen ist. Gerade das sollten sie m.E. dieses mal tun, vor allem folgendes:
"7. Unter Bush wird Amerika ein verläßlicher Partner Israels bei dessen Überlebenskampf bleiben. Daran muß gerade uns Deutschen sehr gelegen sein."
"Übrigens: Es gab schon einmal einen US-Präsidenten, den die meisten Deutschen für einen tumben Toren hielten.
Sein Name: Ronald Reagan.
Ihm verdanken wir das Ende des kalten Krieges und die Wiedervereinigung. Gut möglich, daß wir eines Tages auch George W. Bush dankbar sein werden."
Posted by: Kees Rudolf | October 27, 2004 at 03:06 PM
kann die Bild Zeitung ARtikel leider nicht finden.. kann jemand mir helfen?
Posted by: amiexpat | October 27, 2004 at 03:45 PM
@amiexpat
In der homepage (Bild.T-online.de)klicken Sie links auf "Nachrichten". (Ich habe auch erst gesucht und so wieder ein frisches Bild von der Bildzeitung bekommen.)
Posted by: Kees Rudolf | October 27, 2004 at 04:15 PM
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2004/10/27/us__wahl__pro__bush/us__wahlkampf__empfehlung__pro__bush,templateId=renderKomplett.html
Wo bleibt der Aufschrei der Empoerung in Davids Medienkritik ueber diese offensichtliche Parteinahme in einem deutschen Medium? Und dass dieses Pamphlet "ohne Hetze und Häme und Haß" sein soll, war wohl als Scherz gemeint. Ich zitiere: "mordwütige Mullahs", "islamistische Fanatiker", "[Kerry] wäre so schlecht vorbereitet wie wenige Präsidenten vor ihm," etc.
Notiz von David: Jo, beruhigen Sie sich. Es handelt sich um einen Kommentar von MV, um eine eindeutige persönliche Meinungsäußerung - nicht um einen tendenziösen "Bericht", wie er für unsere Medien typisch ist.
Im übrigen: Was ist Ihr Anliegen? Wollen Sie bestreiten, daß es in den deutschen Medien eine weit verbreitete krass einseitige Anti-Bush-Berichterstattung gibt? Ändert sich etwas an dieser Feststellung, wenn gelegentlich einzelne Pro-Bush-Positionen auftauchen, auf die wir auch schon hingewiesen haben?
Posted by: jo | October 27, 2004 at 04:30 PM
Also ich betrachte die BILD-Initative als sehr positiv an. Bitte mehr davon.
Posted by: Downer | October 27, 2004 at 04:50 PM
David,
ich bin ganz ruhig. Mich persoenlich stoert ja die sonst eher uebliche Parteinahme fuer Kerry nicht, da kann ich einen gelegentlichen Pro-Bush Artikel in der Bild schon verkraften ;)
Mein Anliegen? Ich wollte nur auf den Bias in Davids Medienkritik aufmerksam machen. Mir war nicht aufgefallen, dass Sie schon vorher voller Empoerung auf Pro-Bush Artikel hingewiesen haben.
Note from David: Warum sollten wir voller Empörung auf Pro-Bush-Artikel hinweisen, wenn 95 % Anti-Bush-Artikel sind?
Posted by: jo | October 27, 2004 at 05:20 PM
"Mir war nicht aufgefallen, dass Sie schon vorher voller Empoerung auf Pro-Bush Artikel hingewiesen haben."
Wo liegt das Problem? Es war ein Kommentar, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Diese Initative mehr oder weniger indirekt mit der vom britischen Guardian zu vergleichen, führt in die Irre. Außerdem steckt in dem Artikel viel Wahrheit - was man nicht unbedingt von den üblichen deutschen Medien in ihrer Berichterstattung über Amerika und die Welt behaupten kann. Insofern sollte das kein Anlass zum permanenten Nörgeln, sondern vielmehr zu der Erkenntnis beitragen: Die Vernunft lebt, auch hier in Deutschland, gleichwohl dabei nur lediglich eine Minderheit repräsentiert wird.
Posted by: Downer | October 27, 2004 at 05:49 PM
Downer,
"Wo liegt das Problem?"
Das Problem liegt weder bei Bild noch beim Guardian. Das Problem liegt darin, unter dem Deckmaentelchen "Medienkritik", Pro-Bush und Anti-Bush/Pro-Kerry Statements in den Medien mit zweierlei Mass zu messen.
Außerdem steckt in dem Artikel viel Wahrheit
Wenn ich das Wort "Wahrheit" in diesem Blog in den Mund nehme, ernte ich immer nur hoehnisches Gelaechter. Also hier mein Rat: machen Sie sich nicht laecherlich.
kein Anlass zum permanenten Nörgeln
Ich bin Deutscher, wir lieben es zu noergeln ;)
Posted by: jo | October 27, 2004 at 06:47 PM
Peter Ehrlich schreibt in der FTD vom Donnerstag:
"Eine Wiederwahl von George W. Bush wäre ein Schlag gegen die Aufklärung, gegen die Befreiung von Menschen aus der Unmündigkeit, für die die USA einst entschieden eintraten."
http://www.ftd.de/pw/in/1098881231977.html?nv=skyx
Da sind mir Bild-Kommentare doch bedeutend lieber. So über dem Daumen gerechnet, veröffentlichte die FTD alleine im Monat Oktober mindestens fünf Leitartikel, die alle in dieselbe Richtung zielen - sprich: Bush ist böse, Kerry ist unsere Rettung, will die Welt nicht schon am 3. November untergehen. Aber wenn natürlich die Bild-Zeitung einmal an die Vernunft appelliert, indem sie auf die Verdienste, die George W. Bush der Welt in den vergangenen vier Jahren erbrachte, dezent hinweist, ist das kleindeutsche Geschrei wieder mächtig groß.
Posted by: Downer | October 27, 2004 at 07:20 PM
Das Gute an dem Bild-Artikel ist: es werden viele Leser erreicht. Das Schlechte ist: 90 % haben den Inhalt schon wieder vergessen, wenn sie zum Bericht vom Dschungelcamp übergehen.
Der Anteil der negativen Berichterstattung über Bush überwiegt letzten Endes dann doch zu stark.
Posted by: Jan | October 27, 2004 at 07:33 PM
Der neuste Knaller von SPON:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,324365,00.html
Zunächst ein wenig üblicher Antiamerikanismus:
"Die USA ein Schurkenstaat? George W. Bush ein Warlord?"
"Die Demokratie wandelt sich zur zivilen Diktatur."
"Demokratie im Niedergang?"
Dann wird ein Gang hochgeschaltet, Parallelen zwischen den USA und Nazi-Deutschland werden herausgearbeitet:
"Scharfsinnig entwickelt Agamben seine Analysen aus dem römischen Recht und aus den Schriften des berüchtigten NS-Staatsrechtlers Carl Schmitt ("Wir denken die Rechtbegriffe um"). Er versucht einen historischen Prozess zu deuten, der unter Bushs Präsidentschaft krass zutage tritt, der aber weit zurück und darüber hinaus reicht." und " Nazismus und Faschismus bleiben "bedrohlich aktuell""
Dann der absolute Gipfel des Antiamerikanismus:
"Bushs "military order" aber macht die Gefangenen in Guantánamo zu "juristisch nicht benennbaren Wesen", so Agamben. Sie hätten, wie die Juden im KZ, "jede rechtliche Identität verloren"."
"Die Gefangenen-Exklave auf Kuba wurde ohne gesetzliche Grundlage errichtet. Es genügte eine militärische Anordnung - wie damals "der Befehl des Führers als unmittelbare Quelle des Rechts", so der Schmitt-Kenner Agamben in Anlehnung an seinen Gewährsmann."
Das selbe gilt auch für Abu Ghraib:
"Die obszönen Videos aus dem Gefängnis im irakischen Abu Ghuraib illustrieren auf andere Weise drastisch die homo-sacer-Theorie. Der nackte Häftling an der Hundeleine erinnert fatal an schaurige Bilder von KZ-Insassen, die im Lagerjargon "Muselmanen" hießen. Gedemütigt waren sie "nicht mehr Teil der Menschenwelt", so Agamben, und "nicht mehr in der Lage, zwischen dem Biss der Kälte und der Grausamkeit der SS zu unterscheiden"."
Daß die Täter nicht befördert und mit Orden behängt wurden, sondern momentan zu langen Haftstrafen verurteilt werden, macht nichts...
Also USA=Nazi-Deutschland, Bush=Hitler, Abu Ghraib=KZ, Guantanamo=KZ
Da helfen auch die eingestreuten Beschwichtigungsformeln wie "das ist natürlich alles sehr auf die Spitze getrieben" nicht mehr.
Aber sorry, daß ist vermutlich nur sachlich begründete und berechtigte Kritik an Bush...
Posted by: Robert Z. | October 27, 2004 at 07:44 PM
@rudolf kees/gabi
ich stimme Euch zu; auch ich bin als deutscher Patriot dem Gipper seiner harten, aber nicht kompromisslosen Haltung zur Sowietunion wegen noch heute dankbar: Reagan hat die westliche Demokratie stark gemacht, hat sie selbstbewusst vertreten, hat nichts von relativistischer "Äquidistanz" zwischen liberaler Demokratie und Volksdemokratie erkennen lassen, hat damit letztlich den Kalten Krieg gewonnen und die Öffnung der Mauer erzwungen: Ach ja, und war es nicht G. H. Bush, der gegen den Willen Frankreichs die Wiedervereinigung auf den Weg gebracht hat?
Die populistische Bild-Zeitung ist das einzige große Organ, das sich dem Anti-Amerika-Populismus nicht angeschlossen hat: Ist es eine Schande, dass unsere Positionen nur noch in der Bild eine Heimstatt haben? - Ja! ... Aber nicht für uns, sondern eher für Die Zeit etc., die sich ach so intellektuell dünken und doch bloß nachblöken, was irgendein SPD-Schäfchen so hat verlauten lassen; Hysterie, Sog des Mainstream, die Journalisten als getriebene Treibende, Experten, gefangen in der ewigen Wiederkehr ihrer Vorurteile bzw. stumpf gewordener, jedenfalls stumpfsinnig machender Stereotype, das Ressentiment als Grundlage des Amerika-Bildes -das ist unsere mediale Gegenwart: Nach Nena, Netzhemd und Spandex-Party eine weitere abstoßende Form des 80er-Revivals:
Als Reagan 1987(?) die Öffnung des Brandenburger Tores gefordert hat, da hat man den dummen Cowboy verspottet; und als Bild ihn dafür gefeiert hat, haben die Intellektuellen reflexartig mal wieder zu ihrem Böll oder Wallraff gegriffen ...
Eine meine Lieblingserinnerungen aus den späten 80ern (ich war damals "Teenager"), um genau zu sein, es war der Herbst 88: Augstein feierte seinen 60sten, die ARD Augstein und der Spiegel sich selbst -kurz der Umschmeichelte und Gesalbte gab ein Interview, versank wissend und weise, salbungsvoll salbadernd in seinem Sessel und erteilte von dort aus schließlich der letzten Frage nach der größten "Lebenslüge der BRD" eine schnoddrige Antwort: "Die Deutsche Wiedervereinigung."
Die Bild war immer pro-westlich, pro-Israel, pro-Amerika; sie setzt häufig schwachsinnige bzw. falsche Mittel ein, um das Richtige zu fördern, während unsere Qualitätspresse scheinbar Scharfsinniges auffährt, bloß um Stumpfsinniges zu vertreten -Merke: Wenn "Münte" etwas gegen Amiland sagt, dann ist das Parteitaktik; wenn Grass und Habermas und Killig-Fields-Leugner Chomsky und Auschwitz-Leugner Vidal letztlich haargenau dasselbe sagen oder in ein paar pseudo-kluge Arabesken spärlich einkleiden, dann ist es sehr intellektuell und äußerst differenziert.
Der Lateiner sagt: Das Einfache ist das Siegel, der Bürge des Wahren. Ich sage: Vielleicht ist Bild hier ganz schlicht und sehr einfach im Recht -ja, bestimmt.
Posted by: ralph | October 27, 2004 at 08:10 PM
From an Article from SPON:
Die USA ein Schurkenstaat? George W. Bush ein Warlord? Der italienische Philosoph Giorgio Agamben sieht Amerikas "Krieg gegen das Böse" als Symbol für eine erschreckende Entwicklung: Der Ausnahmezustand wird zum Alltag. Die Demokratie wandelt sich zur zivilen Diktatur.
Tell me please what 55 years of democracy have taught the German people about moderation? ALways to the extreme like a drunken sailor.
Disgusting.
Posted by: bob | October 28, 2004 at 04:17 AM
Ich muss Jo zum Teil recht geben, dass der Aufschreibereitschaft hier davon abhaengt, in welche Richtung die Beeinflussung geht!
Deshalb meine ich, dass sich diese Seite mit dem Namen "Medienkritik" uebernimmt und eher Kritik an den linken Medien heissen sollte.
Der Witz ist doch, dass es das linke Aequivalent auch gibt, die jammern, dass die Medien viel zu rechtslastig waeren-!
Politik bleibt mehr als schwarz und weiss. Wer nicht fuer Bush ist ist gegen Bush usw...
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Der Bildartikel ist voll in Ordnung! Kann mir jemand sagen, ob das als Kommentar oder wirklich als Wahlempfehlung gekennzeichnet war?
In der Tat ist eine ueberwaeltigende Mehrheit der deutschen Massenmedien klar gegen Bush - aber die Mehrheit der Deutschen doch auch und damit sind wir beim Ei-Henne-Problem!
Cheers,
Henning
Notiz von David: Henning, als ich den Blog startete, bezeichnete ich den Zweck als "Politisch unkorrekte Betrachtungen zur Berichterstattung in deutschen Medien". Das steht auch heute noch darüber. Die Bezeichnung "politisch unkorrekt" sollte einen liberal-konservativen ("liberal" im deutschen Sinne) Standpunkt charakterisieren, der sich gegen den "politisch korrekten" Standpunkt der dominanten linken Medien richtet.
Die Ironie liegt darin - und das hatte ich ursprünglich nicht erwartet -, daß es inzwischen auch in rechten deutschen Medien einen als Kritik an Bush verbrämten Anti-Amerikanismus gibt. Insofern bedeutet "Politisch unkorrekt" nun die Gegenposition zum Anti-Amerikanismus der deutschen Medien generell. Wir kritisieren also auch rechte Medien, wie die FAZ oder die WELT, wenn sie eindeutig anti-amerikanische Positionen vertreten. Klicken Sie bei den Kategorien einfach auf die beiden Titel, und Sie finden ausreichend Beispiele dafür.
Posted by: | October 28, 2004 at 05:04 AM
@Henning,
"Deshalb meine ich, dass sich diese Seite mit dem Namen "Medienkritik" uebernimmt und eher Kritik an den linken Medien heissen sollte."
SPON gehört in der Tat zu den linken Medien. Aber z.B. die FAZ auch?
"In der Tat ist eine ueberwaeltigende Mehrheit der deutschen Massenmedien klar gegen Bush".
Also die überwältigende Mehrheit der deutschen Massenmedien sind linke Medien? Dann bin ich aber gespannt zu wissen welche rechte Medien es in Deutschland überhaupt noch gibt (ausserhalb Bild). Und wenn es eigentlich kaum rechte Medien gäbe, was wäre dan die Relevanz einer Kritik an den rechten Medien?
Posted by: Kees Rudolf | October 28, 2004 at 09:26 AM
Ich wollte ja nur darauf hinauss, dass ich in meiner Uni kopfschuettelnd an den schwarzen Brettern vorbeigehe, an denen ueber rechte Medien geschimpft wird, dann den Computer anwerfe und lese, dass die Medien doch so links sind!
Herrlich-!
In der Tat glaube ich, dass die Mehrheit der Medien eher links angesiedelt ist, aber bei der Gesamtreichweite kann das schon wieder ganz anders aussehen.
Ist die FAZ nicht eher konservativ? Ich finde den Begriff rechts nicht unbeding tpassend. Andererseits ist die FAZ enorm binnenpluralistisch!
Spiegel und Konsorten sind definitiv zu einseitig und koennen einem ganz schoen auf die Ketten gehen. Uebrigens auch, wenn man einzelne Positionen unterstuetzt!
Ausserdem stimme ich zu, dass Antiamerikanismus durchaus ein Problem ist!
von daher ist es wichtig, darueber zu berichten, aber hier geschieht alles, insbesondere wenn es um Amerika geht, viel zu einseitig - schoen in schwarz und weiss!
Der Begriff "liberal-konservativ" ist im Uebrigen ,fuer jeden, der sich mal mit politischer Theorie auseinandergesetzt hat, amuesant-!
Posted by: | October 29, 2004 at 08:56 AM
@henning(?)
"Ich wollte ja nur darauf hinauss, dass ich in meiner Uni kopfschuettelnd an den schwarzen Brettern vorbeigehe, an denen ueber rechte Medien geschimpft wird, dann den Computer anwerfe und lese, dass die Medien doch so links sind!
Herrlich-!"
Sie meinen hieraus die Folgerung ziehen zu können dass die Wahrheit irgendwo zwischen den beiden Extremen liegen muss? Das wäre nicht folgerichtig. Wenn A meint 2+2=6 und B meint hingegen dass 2+2=4, dann können wir daraus nicht folgern dass 2+2=5.
Im Übrigen haben sie Recht dass die Begriffe Links und Rechts keine klare Bedeutung haben.
Es ist mir klar dass Sie sich mit politischer Theorie tüchtig auseinandergesetzt haben. Gratuliere, dass Sie sich damit kopfschüttelnd amusieren können.
Posted by: Kees Rudolf | October 29, 2004 at 11:37 PM
@ Kees Rudolf
Ich weiss nicht, ob "die Wahrheit" irgendwo dazwischen liegt, ich denke nur das beide Seiten (und der Verein hier steht wie gesagt allzu klar zuf einer Seite) vielzu dogmatisch sind!
Man muss nicht jahrelang politische Theorie studiert haben, um zu erkennen, dass an der wiederholten Strapazierung der Konstruktion "liberal-konservativ", nicht zuletzt wegen des grundsaetzlich unterschiedlichen Welt- und Menschenbildes" beider Ideologien, etwas falsch ist und Leute mit Begriffen umsichwerfen, die sie nicht wirklich verstanden haben-!
Schoen' Gruss,
Henning
Posted by: Henning | October 30, 2004 at 06:36 AM