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Comments

Amerikafeindliche Künstler wie Wim Wenders haben ein großes Problem. Zum Image des Freigeistes gehört es, verfolgt und zensiert zu werden. Weil viele Künstler und Intellektuelle aus Staaten wie der Sowjetunion, dem Iran, China und der arabischen Welt(um nur einige Beispiele zu nennen) routinemäßig verfolgt werden oder wurden, wird ihnen zurecht große Anerkennung zuteil. Wim Wenders will auch anerkannt werden; er traut sich aber nicht, mit den Unterdrückern anzulegen. Bei ihm reicht es nur für Amerikafeindlichkeit, und George W. Bush tut ihm nicht den Gefallen, ihn zu zensieren oder zu verfolgen. Wenders steht jetzt ziemlich dumm da, denn ohne unterdrückt zu werden, ist sein Intellektuellen-Image in Gefahr. Die Lösung: Er erklärt empört, sich selbst zensieren zu wollen und nicht mehr die USA zu besuchen. Wie praktisch: Das kostet nichts, weil ihn dort sowieso keiner mehr sehen will, und wird von Spiegel Online als Beweis aufrechter Gesinnung gelobt.

erschreckend, schockierend, bedrohlich: ein apokalyptischer Schauer jagt den anderen. Die gehabte Projektionsleistung. Klar die Schmitt-schüler sind immer die anderen:

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung:
Europa sollte ein Reich werden
Carl Schmitts Großraumtheorie könnte helfen, dem imperialen Universalismus der Vereinigten Staaten auf kluge Weise zu entkommen

zu finden hier:
evrazia.org/modules.php?name=News&file=article&sid=1986

Das ist nicht der einzige der die Nazikategorie "Raum" wieder etablieren will:
http://www.historikertag2004kiel.de/kommunik.html


PS:
Mir fällt da noch ein kleiner Vergleich ein:
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,324270,00.html
www.german-foreign-policy.com/de/news/article/1098137311.php?PHPSESSID=e711f0669c31ebbf42190cb507d9c476

Der amerikanische Täter kriegt: 8 Jahre, Degradierung, unehrenhafte Entlassung, für Mißhandlung und Erniedrigung. Verhandlung weniger als 1 Jahr nach den Vorfällen. deutsches Medieninteresse : sehr hoch, exzessive Kommentar-, Essay- und Reportagenproduktion

Die deutschen Täter kriegen 9 Monate auf Bewährung, bleiben im Dienst, für das gewaltsame zu Tode bringens eines "Schüblings", sprich jemandem, der das Verbrechen begangen hat, sich gegen seine Abschiebung wehren zu wollen (Urteil: " minder schwere Körperverletzung"). Verhandlung: 5 Jahre nach der Tat. deutsches Medieninteresse bislang kaum mehr als Pflichtberichterstattung

Wer ist jetzt näher am Ausnahmezustand? Dont mess with a Musterdemokratie.

OK - Kein Schurkenstaat - aber ist Amerika heute eine Musterdemokratie? Ich habe einige Bedenken ...
-Mike Moore

@Anonym: "Raum" ist keine "Nazikategorie", wie kommst Du darauf? Mann kann es wirklich übertreiben. Was kommt als nächstes? Die Nazis haben auch die Begriffe "Fläche", "Größe", "Umfang", "Durchmesser", "Länge", "Tiefe" und "Breite" benutzt. Ich bin gespannt, wie Du ohne diese "Nazikategorien" zurecht kommen willst. Ich verstehe nicht, warum Du den Nazis posthum soviel Ehre zuteilst und sie zu Urhebern des Begriffes "Raum" machst. Ich bin übrigens Geograph (Geographie=Raumwissenschaft) und kann Dir bestätigen, daß es den Begriff schon vor den Nazis gab.

"Es wird auch verständlich, warum die USA gerade den Deutschen, die sich als friedliche Musterdemokraten verstehen, fremd geworden sind."
"Musterdemokratie" war aus dem Spiegel-text.
Übrigens tut er so als ob die USA nicht vielen übrigen Deutschen (zB Nazis, Linke) irgendwie auch fremd "geworden" wäre.
Ich denke nicht, das Wort "Muster" für eine "Demokratie" schmeichelhaft ist. Es klingt danach einem Prinzip zu gehorchen, das man nicht kapiert hat. Und jetzt ist man mal wieder sauer auf den Lehrer das man dazu gezwungen wurde und er macht jetzt (vermeindlich) einfach was er selbst verboten hat.

P.S. davon abgesehen stimme ich Dir natürlich zu, was die Projektion auf die USA angeht.

Ich habe Wim Wenders kürzlich im Fernsehen gesehen. Er sah zum Verwechseln wie Udo Lindenberg aus. Mehr muß ich dazu wohl nicht sagen.

Das Wort Raum als solches ist sicher keine Nazikategorie, aber das hat Anonymus auch nicht gesagt, zumindest verstehe ich ihn so, daß man wieder Gedanken erörtert, die man im Dritten Reich hatte. Es geht um Wortbesetzung, nicht um die einzelnen Wörter.

@Klaus
OK,ich meinte den "Raum" in dem Sinne wie er in dieser Tradition verhandelt wird, als letztlich politische ethnische bzw "kulturelle" Kategorie.
Gerade weil es so ein basic-Begriff ist mutet er hier irgendwie so ideologisch und esoterisch an. Der hier verhandelten Bedeutung wird der Glanz des Eigentlichen verliehen. Ein Wort mit Tiefe.
Wie wärs statt Raumtheorie mit "Antiimperialismus", "Globalisierungskritik", "Ethnopluralismus", "Multikulturalismus", "Kulturrelativismus" sprich "Antiuniversalismus",
das wären so meine Assoziationen.

ganz ganz toll sind immer die bilderchen die propagandisten des spiegel an ihre artikel kleben.

bei diesen artikel findet man ein supertolles bildchen von einem kubanischen soldat der ein plakat in der hand hat.tja,und was soll ich euch sagen? auf dem plakat sieht man dann herrn bush als hitler (oder vielleicht stalin) dargestellt.

sollte es ein hitler sein finde ich schon toll das gerade die diktatur kubas ihre soldaten dazu benutzt um gegen demokratien zu hetzen....achwas man sagt ja demonstrieren jetzt.
sollte es doch ein stalin sein (nicht sicher) dann waere es dasselbe. jaaa !!!

der spiegel versucht es als hitler zu verkaufen,na egal,nehmen wir es hm ab.die schreiben sowieso viel mist.

das zweite bild ist dann auch ganz lustig.
es zeigt einige leute die "versteck" spielen nur andersrum.kennen doch alle oder!? einer versteckt sich und die anderen suchen.

aber sieht man genau hin sieht man das einige dabei ganz doll schummeln,ja ehrlich.
also einer versucht durch die augenbinde zu schielen und der andere schummelt weil er einen tarnanzug traegt.

ich schau mir das bild jetzt schon seit 16 stunden ununterbrochen an und frage mich wo die sich in diesem kaefig verstecken wollen.
na auch egal,ist ja nur so ein dummes spiegelbild.

also leute,mein tip erst die bilder ansehen und dann beim lesen weiterschmunzeln.

ein glueck das es dieses witzblatt spigel wie auch den stern gratis online gibt,ehrlich mal wuerdet ihr dafuer einen euro wegschmeissen?

dann schon lieber einem arbeitslosen den euro geben damit er sich eine halbe braunkohle und einen schnaps in den kommenden kalten tagen leisten kann.

apropos braunkohle,die wird ja bald dann durch die neue franzoesiche atomenergie ersetzt,tja,die franzosen sind ja nicht doof.

so nun muss ich aber...tschuessi

Danke, danke, danke. Das ist immer wieder angenehm, auf solche Seiten zu stoßen, die den antiamerikanischen Diskurs beleuchten und den Duktus des Amerikahasses aufzeigen.
In einer Einschätzung muss ich leider wiedersprechen: Journalisten, die solcherlei geistigen Hirnschrott präsentieren und sich als redaktionelle Kampfbomber der EU präsentieren, haben den Begriff Links nicht verdient. Sie haben mit Links, also mit sozialer Emanzipation, soviel zu tun, wie ein Kuhfladen mit einer Pizza.

Über diesen pseudogeistigen Sondermüll kann man nur den Kopf schütteln. Warum müssen sich achso feingeistige Intellektuelle immer an gewalttätigen, unmenschlichen Ideologien wie jener des Islamofaschismus hochziehen?

Sehr treffende Worte zu diesem Mist findet übrigens der auch ansonsten lesenswerte Blog AGAINST ME aus der Schweiz.

@Anonym: Ich nehme alles zurück und stimme Dir 100% zu. Ich war wohl zu empfindlich.

Der Spiegel would like these Iranian and North Korean music videos about Miss Liberty. If Kerry is elected that's what would lead the European charts very soon.

How long do these EuroLeftists think they can get away with that fake old chestnut, "Look how much we loved you before you had that evil Bush"?

We know you didn't love us before Bush and we know you won't love us after Bush is gone. The game's up, idiots. As long as we are rich, capitalist and for individual rights against socialism and collectivism, you'll hate us no matter who we put in the White House.

Sheesh. How stupid do you think we are?

Irene,

Actually we have been pretty stupid up to now.

I think, however; you are correct in the game is about up.

I always note with interest how most Americans, with the exception of a few like Karl B, come to the conclusion that you did.

The price the US has to pay to have allies like france and Germany is becoming too great. It is a question of investment and payback. For the longest time, this has been a one way street. The US paying and waiting.

Now is the time for the payback and "our so called allies" have gone missing.

The attitude expressed by Bild - let them die protecting us - which is shared by more euro landers than anyone is willing to admit is not going to fly any longer.

31.10.2004 )
Ohne seine Familie hätte er es nie geschafft. Selbst mit ihr drohte er 40 Jahre lang zu scheitern. Dann wurde er Präsident der Vereinigten Staaten – und wollte alles anders machen als sein Vater. Wer ist

George W. Bush?

Von Matthias B. Krause, New York

...

Die Reichen sind reicher geworden, die Armen ärmer, die Luft schmutziger und die Natur kleiner. Sein Wer-nicht-für- uns-ist-ist-gegen-uns hat einen Keil in die Gesellschaft getrieben. Mit der Dämonisierung seiner Gegner in In- und Ausland hat sich Bush für die Hälfte der Bevölkerung selbst zum Dämonen gemacht. Die andere Hälfte folgt ihm wie einem religiösen Führer, der die Erlösung verspricht.

http://www.tagesspiegel.de/fragen-des-tages/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-neu.php?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/31.10.2004/1451730.asp#art

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Wen meint Herr Krause mit "Gegner"?
Wieso hat Bush Gegner dämonisiert? Immerhin wurde am 11. September 2001 ganz schön viel Staub aufgewirbel, als 3000 Leute zermalmt wurden. "Gegner" waren das? Klingt irgendwie nach Fußball.
Gegner dämonisiert? Ich denke, er war der erste, der Bin Laden ins Gesicht gesagt hat, daß er ihn stoppen wird und alle die, die ihm helfen. Nicht ein kleines Bömbchen aufs leere Terrorcamp und dann zurück zu Monica wie unter Clinton. Oder war die da schon out?
Und Bush ist selbst Schuld, wenn die Hälfte der USA ihn dämonisiert statt die wahren "Gegner". Ja, ja. Das kennen wir schon.

What is really weird, even with it's understandable pacifist populace and byzantine market Japan has beeen and is a better friend and trading partner than Germany. I wonder how they treat the US in their press?

I also laugh at the lefts constant turning to the issue of prisioners in Cuba. If the left can show anyplace in the Geneva conventions the the US has ratified why these persons held are against the conventions please show it? The US has not ratified all the current Geneva conventions but most leftists don't know that. If the law is being broken the courts will handle it. The wheels of justice turn slowly buit they are turning.

Well I must get back to cleaning my AK-47 so I can serve my warlord master Bush. (It's a joke for those of you with out humor.)

I'm not sure I'd agree with Sock Puppet about Japan being a better trading partner or friend of the US. I say this as some one who spends far too much of his life in Japan and working with Japanese businesses. I can't speak about how the Japanese press portrays America, since I don't read Japanese. It is clear that the Japanese are acutely aware of their neighbors such as China and North Korea. They are also aware of their aging population and they have no intention of solving that problem the way Germany is solving it (i.e. allowing mass immigration of Muslims or any other foreigners). As a result, it's my opinion that the Japanese are much more realistic about the role the US must play in the world than the Germans are, as we provide them with benefits they would not want to do without. This doesn't mean they love us or we love them. All in all, I'd say that the relationship between the US and Germany is a checkers game, while the relationship between the US and Japan is a chess game.

Wim Wenders Interviews der letzten Wochen in verschiedenen Zeitungen sind an dümmlichen Aussagen nicht zu überbieten.Obwohl er doch einige Zeit in USA lebte (nach seinem finanziellen Desaster in D ), hat er das Land nicht begriffen. Er kann es nur durch seine linke ideologisch verfärbte Brille betrachten und
bemüht sich nicht um Information, Aufklärung und
Daten. Er wird sich hier in D wieder um Subventionen (Steuergelder) für seine Filme u. für seinen angenehmen Lebensstandard bemühen und er wird wieder den Beifall für seine Amerikaschelten bei der deutschen Mehrheit suchen. Wie übrigens immer die Filmleute schon wie vor 65 Jahren nach dem Applaus von möglichst vielen gieren.

How could anyone criticize the United States - that Beacon of Liberty - "Musterdemokratie?" From the IHT:

"An estimated 100,000 civilians have died in Iraq as a direct or indirect consequence of the March 2003 United States-led invasion, according to a new study by a research team at the Bloomberg School of Public Health at Johns Hopkins University in Baltimore."

Why does Johns Hopkins University hate America?

-Mike Moore

Mike!

Or it could be 8,000. Do your reseach.

100,000 Dead—or 8,000
How many Iraqi civilians have died as a result of the war?
By Fred Kaplan
Posted Friday, Oct. 29, 2004, at 3:49 PM PT


The authors of a peer-reviewed study, conducted by a survey team from Johns Hopkins University, claim that about 100,000 Iraqi civilians have died as a result of the war. Yet a close look at the actual study, published online today by the British medical journal the Lancet, reveals that this number is so loose as to be meaningless.

The report's authors derive this figure by estimating how many Iraqis died in a 14-month period before the U.S. invasion, conducting surveys on how many died in a similar period after the invasion began (more on those surveys later), and subtracting the difference. That difference—the number of "extra" deaths in the post-invasion period—signifies the war's toll. That number is 98,000. But read the passage that cites the calculation more fully:

We estimate there were 98,000 extra deaths (95% CI 8000-194 000) during the post-war period.

Readers who are accustomed to perusing statistical documents know what the set of numbers in the parentheses means. For the other 99.9 percent of you, I'll spell it out in plain English—which, disturbingly, the study never does. It means that the authors are 95 percent confident that the war-caused deaths totaled some number between 8,000 and 194,000. (The number cited in plain language—98,000—is roughly at the halfway point in this absurdly vast range.)

This isn't an estimate. It's a dart board.


Continue ....link http://www.slate.com/Default.aspx?id=2108887&

BTW Slate is not a Bush Friendly site.

One would expect a posting from Mike that has a probability of being 5 % right.

Gee Mike...........who dresses you in the morning?

Jetzt gerade auf NDR: Die Amerika-Nacht. Ausgewählte Weltspiegel-Beiträge, "Die Abkehr der Bush-Treuen",...

Lässt übles erwarten.

Yes, it's all just "criticism", huh Mike. Odd Germans seem to have a such a narrow "criticism" scope, curious how no other country in the world is worthy of such obsessive feverpitch sacrimonious criticism as the US.

Wir haben NDR schon wieder abgeschaltet. Wir sind wohl zu unkritisch und können "Kritik" schwer ertragen.

Was sagt man denn dazu? :-\
http://www.netzeitung.de/spezial/uswahlen2004/311166.html

Warum Kerry besser ist

29. Okt 16:25


Der Kandidat der Demokraten hat Holbrooke in seinem Team und ist kein Zyniker.

Von Michael Maier
Über John Kerry als Präsidenten muss man nicht in Euphorie verfallen. Er ist langweilig und hat wenig Charisma. Aber er ist das kleinere Übel als Bush. Die gegenwärtige Regierung missbraucht ihre politische Macht, um handfeste eigene wirtschaftliche Interessen durchzusetzen.

Vielleicht gar nicht so sehr George W. Bush selbst. Aber seine Hintermänner sind unverfroren und denken ausschließlich an ihren geldwerten Vorteil. Dick Cheney ist das beste Beispiel. Diese Leute brechen einen Krieg vom Zaun, weil es ihnen ins private Konzept passt. Bush jr. gibt dann im TV-Predigerton den Überzeugungstäter.

Bush ist ein guter Redner. Aber was er sagt, ist reine Propaganda. Die Bush-Regierung hat der zivilisierten Welt insgesamt geschadet. Terror muss mit aller Härte bekämpft werden, auch mit Waffen, auch mit Krieg. Aber es kann nicht einfach die ganze islamische Welt verteufelt werden. Das wäre so, als würde man sagen: Alle Amerikaner sind christliche Fundamentalisten wie Billy Graham, Mel Gibson oder der kleine Bush. Wenn das die Weltmeinung ist, ist der nächste Krieg programmiert.

Warum nun Kerry wählen? Er hat sich gegen nicht unerhebliche innerparteiliche Mitbewerber durchgesetzt. Er ist also nicht der Softie, als der er manchmal erscheint. Vor allem aber: Er hat mit Richard Holbrooke einen erstklassigen Außenpolitiker in seinem Team. Selbst wenn Kerry kein besonders brillanter Kopf ist: Er wird Rat von Leuten bekommen, die die Welt nicht nur als Vorhof Amerikas sehen. Das ist schon mal mein gutes Gefühl.

Wirtschaftspolitisch hat Bush dafür gesorgt, dass die Armen in Amerika ärmer und die Reichen reicher geworden sind. Das Land vermittelt mittlerweile einen ähnlichen Eindruck des extremen Kontrasts wie früher Lateinamerika. Ob Kerry da viel ändern kann? Schwer zu sagen. Den blanken Kapitalismus in seinem Lauf, den halten, so ist zu befürchten, Ochs und Esel nicht auf.

Aber wenigstens wird die Crew der Demokraten ein schlechtes Gewissen haben. Bushs Markenzeichen war der Zynismus. Bei jeder seiner Ankündigungen musste er ein Grinsen unterdrücken, egal, worum es ging. Ronald Reagan ist, obwohl Hardliner, an seiner Aufgabe gewachsen. Amerika ist an Bush II. geschrumpft. Kerry könnte wieder eine gewisse Stabilisierung bringen.

Danke für den Tipp Robert.
Nebenbei schreibe ich dem Maier von der Betzeitung mal einen netten Leserbrief.
Seine Artikel ist von Vorne (Neokonservative Verschwörungstheorien) bis Hinten (Wirtschaftspolitischer Schwachsinnsbewertung) reinster Müll. Und der Mann soll Chefredakteur sein? Peinlich!

Mike,

Know you seem to have trouble with a lot of things besides dressing yourself.

That works out be 185 deaths per day.

America is the world's most open society. Almost everything can be found on the Internet, including huge collections of government documents and libraries of materials. How can people be so ignorant of the basic facts?

This is from Michael Maier:
Vielleicht gar nicht so sehr George W. Bush selbst. Aber seine Hintermänner sind unverfroren und denken ausschließlich an ihren geldwerten Vorteil. Dick Cheney ist das beste Beispiel.

With the criticism of the 'neo-conservatives', code word for Jews, we have the old time anti-Semiticism of "all they care about is money". Dick Cheney is the best example? Dick Cheney severed all connections with his former employer, the evil Halliburton. He earns nothing from how Halliburton does financially. Two, Halliburton got 'no-bid' contracts under the Clinton Administration and not a peep was heard.

Diese Leute brechen einen Krieg vom Zaun, weil es ihnen ins private Konzept passt. Bush jr. gibt dann im TV-Predigerton den Überzeugungstäter.

I'm not quite sure of the exact meaning of 'brechen einen Krieg vom Zaun', but it sounds like starting a war from nothing. I assume this refers to the Iraq War. Hmmm, at the end of the Gulf War, when Saddam was tossed out of Kuwait by a coalition led by the US, Saddam signed a ceasefire agreement with the UN. Saddam agreed to end all weapons of mass destruction programs and allow inspectors in to confirm Saddam's documentation of said deconstruction. The US and UK maintained No Fly Zones in northern and southern Iraq for 12 years. This was a low key continuation of the Gulf War.

The UN fully supported this course of action. In fall 2002, the UN Security Council unanimously agreed to give Saddam one more chance to comply with the Gulf War Ceasefire or there would be serious consequences. Saddam did not comply and the Coalition of the Willing (The Good Guys) went into Iraq and defeated the Bad Guys. One result has been the exposure of the bribery of nations, national leaders, journalists and companies by Saddam through the Oil for Food program. France and Germany are bigtime participants in this corruption and have been influenced in their policy by Saddam's payoffs.

To call this "einen Krieg vom Zaun zu brechen" is either inexcusable ignorance or profound corruption and propaganda. Thank you Michael Maier.

Off-Topic

Interessant übrigens auch, was die FTD für Bücher bewirbt. Ein vollständiger Auszug:

Die Nazis und der Reichtum der Familie Bush
Von Eva Schweitzer, New York

"Amerika und der Holocaust". Von Eva Schweitzer, Droemer/Knaur 2004, 400 Seiten, 12,90 Euro, ISBN 3426777843.

Die IG Chemie hatte ihren Sitz in der Schweiz, doch als neutral galt sie keineswegs. Ihre Anteile in den USA waren nach Beginn des Zweiten Weltkriegs beschlagnahmt worden, da das Unternehmen als Tarnfirma der IG Farben galt. Um weitere Beschlagnahmen zu unterlaufen, versuchte das Chemiekartell, seine Wertpapiere vor dem Zugriff der US-Behörden zu verstecken, vorzugsweise in Argentinien oder Chile. Amerikanische Banken halfen. Zum Beispiel Brown Brothers, Harriman. Die New Yorker Investmentbank hatte schon früher Geschäfte mit dem nationalsozialistischem Regime gemacht. Einer der Teilhaber hieß damals Prescott Bush, der Großvater des US-Präsidenten.

http://www.ftd.de/so/br/1098712191930.html

Ich sage einmal lieber nichts dazu. Nur, dass ich, wenn ich ein Wirtschaftsblatt suche, auf die FTD ganz bestimmt nicht zurückgreifen werde.

I think this marriage is on the rocks. Big time.

If Kerry wins (1 in 3 odds, my bet), you will see US-Euro relations imporve.... marginally at best.

Right now, there is astonishingly passionate contempt coming from the extremely powerful Euro-Left toward Bush and the US in general. That contempt is returned, somewhat less passionately, from the US.

If Kerry wins, the Euro-contempt will diminish somewhat, but contempt toward Euro-leftism by the Republicans that make up half the US population and 80% of it's military and security establishments will roar like the devils from hell. Unfortunately, as some Americans sympathetic toward the left are getting tarred today, many Europeans sympathetic toward the US and even the war will get tarred the same way. No real way to help that.

In a nutshell, a latent US isolationism, especially toward Europe, will come strongly to the fore if Kerry is elected, not because of him, but despite him.

And speaking as one of those American brownshirted fascists, as I categorically believe socialism destroys EVERYTHING is lays it's hideous gargoyle-like hand upon, it is well on the way to destroying Western Europe, economically, culturally and spritually, as we speak. And if the stuff hits the fan in the next 20 years, it would not be Americans per se that they would need to help out (again). It would be largely Republican Americans, in the security apparatus.

I think you can draw your own conclusions from that.

AndrewX

If Kerry should win the WH, I hope you will press your representives to Congress to insure he gets troops from "our so called allies" in Europe.

And do you really think the US would make the same mistake twice about coming back to Europe.

God, I would hope not.

R2D2 -

Kerry hat mit Richard Holbrooke einen erstklassigen Außenpolitiker in seinem Team.

Das ist ein schlechter Scherz - Mr. Holbrooke ist der Architekt der Dayton-Katastrophe, in der der Jihad gegen Europa zum jugoslawischen Erbfolgekrieg umgedeutet wurde, und mitverantwortlich für den größten Mißbrauch amerikanischen Militärs in der Geschichte, die "Operation Hufeisenplan". Ihr sogenannter "erstklassiger Außenpolitiker" hat nicht einmal kommen sehen dass nach der Kriegserklärung von Madrid auch der balkanische Jihad gegen Europa wieder aufflammen mußte. Mr. Holbrooke hat sogar Terroristen der UCK (KLA) zur Democratic National Convention eingeladen, und würde ahnungslos ganz Europa balkanisieren.

Diese Leute brechen einen Krieg vom Zaun, weil es ihnen ins private Konzept passt.

Was sie über Bushs Berater lügen trifft auf Kerrys Berater zu. Wo sind Slobodan Milosevic's Massenvernichtungswaffen?

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