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Comments

Thank you for this posting. Terrorists killed a woman, an unborn baby, 4 children between 2 and 11. Some Palestinians celebrated the killers as heroes. What happened to our world, that we have forgotten, what evil is.

"I'm trying to envision the kind of people that could shoot a pregnant woman and an eleven, nine, seven and two year old. I'm trying."

I never want the ability to envision such. I am glad my capability to comprehend is limited, as long as my threshold for where we need to go into war mode is where it is.

Has anyone noticed that fatalities from terror worldwide are WAY DOWN since we toppled Saddam?

As long as they don´t start calling them freedeom fighters...
Mein muss sich heutzutage schon mit recht wenig zufrieden geben was die deutsche Presse angeht...

As long as they don´t start calling them freedeom fighters...
Mein muss sich heutzutage schon mit recht wenig zufrieden geben was die deutsche Presse angeht...

FOX News

Despite intensified security for the vote, Palestinian gunmen in Gaza killed a pregnant settler and her four daughters as they headed into Israel to campaign against Sharon's scheme. It was the deadliest attack on Gaza settlers in two years.

Washington Post

...The vote was marred by the killing of a family of five Jewish settlers -- a pregnant mother and four of her children -- seven hours after polls opened in an attack on their car by two Palestinian gunmen in the Gaza Strip. ...Israeli soldiers killed the two Palestinian attackers in a gun battle...

New York Times

...Palestinian militants attacked an Israeli vehicle near a Jewish settlement in the Gaza Strip, killing four children and their mother, the Israeli army said. Two attackers were killed....

Notiz von David: Klink, ich frage mich, ob Sie sich nicht schlicht zu blöd vorkommen, eine solches Rechercheergebnis hier einzustellen. Meine These ist, daß die deutschen Medien den Ausdruck "Terroristen" oder "Terrorismus" in der Regel nicht verwenden, wenn die Täter Palästinenser sind und die Opfer Israelis.
Ein Gegenbeleg von Ihnen hätte sein können, die umfassende Verwendung von "Terroristen/Terrorismus" für palästinensische Attentate gegen Israelis in den deutschen Medien aufzuzeigen. Statt dessen präsentieren Sie hier die Nicht-Verwendung von Terrorismus-Begriffen in einigen US-Medien.

Wollen Sie denn allen Ernstes bestreiten, daß es die von mir dargestellte Voreingenommenheit in den deutschen Medien gibt, und zwar wesentlich intensiver und häufiger als in US-Medien? Und mußte es ausgerechnet das barbarische terroristische Verbrechen an einer Schwangeren und ihren vier Kindern sein, an der Sie wieder einmal Ihre Oberlehrer-Attitüde gegenüber den Postings in diesem Blog trainieren?

Tagesschau, heute am Montag, 6.00, 7.00 Uhr, der Terrorangriff auf die israelische Mutter und ihre Kinder wird nicht mehr erwähnt. Man berichtet nur noch über die Wahl gegen Sharon und daß die Palästinenser Israel auffordern an der Verhandlungstisch zurückzukehren.

Dürfen wir uns da wundern, daß die Mehrheit der Deutschen die Schuld bei Sharon sieht? Daß weltweit mit Israel ähnlich verfahren wird, macht die deutsche Schuld nicht geringer. Deutschland ist verantwortlich für den Holocaust, ohne den die Geschichte Israels anders verlaufen wäre. Deutschland hat deshalb eine besondere Verantwortung. Ungeachtet der Worte auf der Antisemitismus-Konferenz: Es hat sich NICHTS geändert. Die israelischen Toten haben in der deutschen Medienlandschaft kein Gesicht, sie sind nur Teil eines Nebensatzes. Das Töten eines ungeborenen Babies, von 4 Kindern und ihrer Mutter erfährt nur ein Achselzucken.

@David
Klink, ich frage mich, ob Sie sich nicht schlicht zu blöd vorkommen, eine solches Rechercheergebnis hier einzustellen.

Nein. Ich lese täglich Fox, WP und NYT und war nach dem Blog-Eintrag einfach neugierig, wie diese Medien den hier gewählten Fall beschrieben.

Und mußte es ausgerechnet das barbarische terroristische Verbrechen an einer Schwangeren und ihren vier Kindern sein, an der Sie wieder einmal Ihre Oberlehrer-Attitüde gegenüber den Postings in diesem Blog trainieren?

Pot-kettle-black.

Klink, eine ungelungene Übersetzung eines rumänischen Sprichwortes:

"Hättest du geschwiegen, wärst du jetzt Philosoph"

Wie der David sagte, wäre es wirklich besser gewesen wenn Sie sich in diesem Fall angestrengt hätten und einfach geschwiegen hätten. Man sagt zwangsläufig viel Mist, wenn man denkt man muss jedesmal Stellung nehmen. Sehr oft, 'less is more'.

Sie habe offensichtlich eine Art 'Blog-Sucht', aber Sie sollten eigentlich erwachsen genug sein, um zu spüren, wann Schweigen Gold ist.

Klink, eine ungelungene Übersetzung eines rumänischen Sprichwortes: "Hättest du geschwiegen, wärst du jetzt Philosoph"

Die zufällige Ähnlichkeit hier mit Chirac's verunglückter zurechtweisender Bemerkung an die neuen EU-Länder vor gut einem Jahr ist Dir klar? SCNR. ;-))

"Ils auraient mieux fait de se taire"

>I guess that's Islam. I guess that's the way they honor their Prophet Mohammad. I guess that's the honor they bring to their Allah.

If that was Islam one fifth of the worlds population would be commiting such horrible crimes. Many religions have been abused to justify crimes. Though I do respect that the people who are attacked by those who claim to be acting in the name of Islam are not the ones responsible to make clear that this is not Islam and they have a perfect right to demand answers from the religious leaders of Islam.

Jens, Tatsache ist aber auch, daß sich alle Terroristen auf den Islam berufen. Warum nicht auf Gott? Wie ist dies zu bewerten, daß alle Moslems sind? Die Diskussion kann nicht bedeuten, alle Moslems zu beschuldigen, aber die Diskussion kann auch nicht so vom Tisch gewischt werden, als hätte es nichts mit dem Islam zu tun, oder? Darüber muß Analyse betrieben werden. Wie kommt es, daß alle den islamischen Hintergrund haben? Wenn wir diesem Aspekt nicht berücksichtigen, werden wir das Problem nicht in seiner Gesamtheit richtig sehen.

Gabi,

Ich glaube, Jens wollte betonen, dass eben die Linie zwischen Kritik oder Analyse und Rassismus nicht verschwimmen darf. Es darf natürlich nicht passieren, dass unzulässige Verallgemeinerungen vergenommen werden, denn darauf begründen sich Vorurteile. Es darf nicht passieren, dass Menschen den Terrorismus ALLEIN im Islam begründet sehen. Welche Gegebenheiten nun zu diesem Phänomen geführt haben, muss analysiert werden, aber ich finde doch, dass wir uns bei einer solchen Analyse nicht auf Verallgemeinerungen wie: "I guess that's Islam. I guess that's the way they honor their Prophet Mohammad. I guess that's the honor they bring to their Allah." verlassen dürfen. Das Problem ist sehr komplex, und wir haben es noch lange nicht begriffen, daher müssen wir uns eine unvoreingenommene Sicht auf den Islam bewahren und müssen ihn daher respektieren.


Jens, woher stammt das Zitat? Ich finde den Beitrag nicht wieder.

David,

I don't think Naomi's comments on Islam (copied below) deserve to be publicized on this or any other website.

Comparison of Islam, or any other religion, with Nazism should be unacceptable. Suicide bombers who espouse Islam are misusing Islam, not representing it or faithfully fulfilling its precepts. By equating Islam and suicide bombers, Naomi not only makes an unjustified and hurtful generalization, she also inadvertently strengthens the claim of Islamist terrorists that they accurately represent their faith.

I hope you will remove Naomi's posting from your blog.

Matt

Naomi said: "But all I come up with is Nazis. All I see are Auschwitz criminals. I guess that's Islam. I guess that's the way they honor their Prophet Mohammad. I guess that's the honor they bring to their Allah.
If that's what Islam teaches, it's not a religion. It's a sickness."

>Jens, Tatsache ist aber auch, daß sich alle Terroristen auf den Islam berufen.

Es sind nicht alle Terroristen Moslems. Das Bild ergibt sich nur gerade. Es gibt aber auch Terroristen, die Basken sind oder nordirische Katholiken und sicher jede Menge sonstige. Der Islam scheint aber schon besonders anfällig zu sein, besonders in der Hinsicht dass auch einige führende Gelehrte den Terrorismus rechtfertigen.

>I hope you will remove Naomi's posting from your blog.

Well, I guess we shouldn't be too arrogant. If we'd be attacked by islamistic terrorists and threatened all days, would we be calm and be fair in our comments? Perhaps not. I think the comment should stay because it illustrates, how far terror can drive the victims. I feel for them, but the key to remove their anger and to give them a chance to get a different view on Islam is in the hands of the Arab leaders.

Baskenterror und IRA waren bisher regional. Ich betrachte diesen Terror nicht als weltweiten. Diese Terroristen berufen sich auf den Islam. Da kenne ich nicht einen einzigen ohne Islam-Bezug. Lasse mich gerne eines Besseren belehren, wenn ich mich irre.

Die Frankfurter Rundschau benennt diesen Terror sogar ISLAMISTISCHEN Terror:

"Terror gegen den Westen

Am 11. März erschütterte ein Bombenanschlag die spanische Hauptstadt Madrid. Der islamistische Terror scheint nun endgültig in der EU angekommen zu sein, die Zentren des Westens geraten ins Visier der Extremisten. Begonnen hatte es im November 2003, als die türkische Metropole Istanbul Ziel zweier brutaler Terrorangriffe wurde. Die Attentäter attackierten dabei nicht nur jüdische Türken, sondern auch ihre moslemischen Glaubensbrüder und -schwestern. Die freilich gehören überwiegend der urbanen, westlich orientierten Bevölkerung an.
Nach dem 11. September 2001 waren islamistische Terroristen unter dem Verfolgungsdruck an die Peripherie der politischen Geografie ausgewichen - nun erreicht die Welle der Gewalt auch Europa."

Lesenswert!!! Massive Gewalt als Mittel in der Terrorbekämpfung. Das will niemand in Deutschland hören. Gabi



Was gegen Terror zu tun ist
Von massiver Gewaltanwendung bis zum Ausbau der "soft power" entwirft Terrorexperte Walter Laqueur eine Strategie zum Kampf gegen die globale Gefahr
von Walter Laqueur


... Die Aufgabe der Regierungen ist es, den Terrorismus so weit wie möglich zu reduzieren und den Terroristen ihre Operationen so schwer wie möglich zu machen.


Wie tut man das? Zunächst dadurch, dass man Klarheit schafft.


- Der Terrorismus ist kein Konflikt von Ideen oder Ideologien, wie häufig behauptet wird. Wenn es so wäre, könnte man das Problem mit Leichtigkeit lösen, denn mit der "Idee" des Terrorismus ist es nicht weit her. Der Terrorismus wird getragen von einem fanatischen (Irr-)Glauben an die Mission einer Religion, eines Nationalismus oder einer politischen Religion. Solch einem Glauben ist mit Vernunftgründen, Zureden und Kompromissen nicht beizukommen. Als Mussolini in der Frühzeit des Faschismus gefragt wurde, was die Idee seiner Partei gegenüber den Sozialisten sei, antwortete er: Unser Programm ist es, den Sozialisten die Schädel einzuschlagen.
...
- Ohne Gewaltanwendung ist die Bekämpfung des Terrorismus nicht möglich. Die Behauptung, dass Gewalt politische Probleme nicht lösen kann, ist falsch. Die erste, grundlegende Einsicht in das Wesen des Terrorismus lautet: Die Anwendung von etwas Gewalt ist häufig kontraproduktiv. Massive Gewalt dagegen ist fast immer erfolgreich. Die entscheidende Frage ist natürlich, wann und unter welchen Umständen ein Staat massive Gewalt anwenden soll.
...

- Muss sich der heutige Staat mit dieser Situation abfinden? Er wird es nur so lange tun, solange der Terrorismus keine ernsthafte Gefahr darstellt. Die Erfahrung zeigt, dass sich Staaten genauso wenig an Regeln und Gesetze halten wie die Terroristen, wenn die Gefahr immer bedrohlicher wird.


- Die Ereignisse der letzten Jahre haben klar gemacht: Wir brauchen eine Änderung des internationalen Kriegsrechts. Die heute geltenden Konventionen entstanden in einer Zeit, die von der heutigen Situation sehr verschieden war. Wenn eine solche Aktualisierung nicht erfolgt oder, was durchaus möglich ist, wenn keine internationale Vereinbarung zu erreichen ist, werden Staaten eine solche Anpassung des Kriegsrechtes einseitig vornehmen.


- In dem Kampf gegen den Terrorismus gibt es viele Probleme die noch nicht befriedigend geklärt worden sind. Wer soll die führende Rolle spielen? Nur in seltenen Fällen das Militär, das für diese Art der Kriegsführung nicht vorbereitet ist, sondern spezielle Einsatztruppen und Nachrichtendienste. Derartige Einheiten bestehen zurzeit noch in keinem Land.


- Dringend notwendig ist außerdem der Ausbau der "soft power", der "public diplomacy", in frühreren Zeiten auch Propaganda genannt. In den USA werden für diese Zwecke weniger als ein Prozent des Militärbudgets ausgegeben. Eine wirkliche Propaganda könnte den Terrorismus zwar nicht ausschalten, aber erheblich schwächen. Was heißt das genau? Es bedeutet vor allem eines: Aufklärung der Mehrzahl der Moslems, die nicht zum radikalen Lager gehören. Über die vielen Möglichkeiten, die es auf diesem Gebiet gibt, aber auch die Schwierigkeiten, soll in einem anderen Zusammenhang hingewiesen werden.


- Was für Beistand kann Washington von den Vereinten Nationen erwarten? Gegenwärtig überhaupt keinen, es sei denn als Feigenblatt (oder Alibi) für einen mehr oder wenigen eleganten Rückzug aus dem Irak. Alles Andere ist leeres Gerede. Auf längere Sicht sollte man die UNO jedoch nicht abschreiben. Es ist durchaus möglich, dass der UN-Sicherheitsrat zu einem effektiven Instrument gegen die terroristische Gefahr wird, aber erst nachdem es eine oder mehrere Katastrophen gegeben hat, von denen mehrere Länder betroffen sind. Bisher gibt es keinen solchen Konsensus.


- Kann man Hilfe von Europa erwarten? In beschränktem Maße, etwa bei der Zusammenarbeit der Nachrichtendienste, die bedeutend enger geworden ist. Doch gerade Westeuropa ist heute einer der Hauptgefahrenherde. Ich meine damit die Radikalisierung der jungen Generation der muslimischen Einwanderer, die zu wachsenden Spannungen mit der einheimischen Bevölkerung führen muss. Diese Spannungen werden wahrscheinlich zur Gewaltanwendung führen. Natürlich stimmt es, dass die Zahl der Radikalen, die Al Qaida oder ähnlichen Gruppen Unterstützung geben würden, nur 10 - 20 Prozent ausmachen, aber in absoluten Zahlen sind das Hunderttausende von Moslems.


- Haben wir Grund zum totalen Pessimismus? Nein! Es gibt Grund, vorsichtig optimistisch zu sein. Wir können auf die Versuchungen der westlichen Gesellschaft hoffen. Die jungen Radikalen sind nicht immun dagegen. Ihr Fanatismus könnte sich abnutzen. Die Integration der großen Mehrheit ist unvermeidlich. Vergessen wir nicht: Kaum 100 Jahre trennen die Frühzeit des Islams unter den primitiven Wüstenstämmen Arabiens und der Hochkultur Bagdads von Harun Al Raschid. Heute schlägt der Puls der Geschichte bedeutend schneller. Aber schlägt er schnell genug? Es ist im Grunde ein Wettlauf mit der Zeit, wenn man bedenkt, was für Waffen in noch ein paar Jahren in den Händen der Terroristen sein werden. In dieser Situation werden sich die europäischen Regierungen hüten, eine zweite Front gegen den Terrorismus außerhalb der Grenzen ihres Landes zu eröffnen. In anderen Worten: Mehr als die Europäer tun, kann man nicht erwarten.


Artikel erschienen am 5. Mai 2004

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© WELT.de 1995 - 2004

http://www.welt.de/data/2004/05/05/273477.html

Matt -

You're kidding, right? I'll bet you'd sing a different tune if it was your family that got blown away in cold blood because of their religion.

There are a LOT of folks doing some pretty heinous stuff and using Islam as justification. The evidence is all around you. You want to apologize for them, do it somewhere else.

DC

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