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finden Sie es nicht langweilig, auf - zum teil - einseitiges, parteiisches gedröhnes zu antworten mit - nun ja - einseitigem, parteiischen gedröhne, nur halt von der "guten" seite aus ? wäre es nicht richtiger, sich um differenzierung zu bemühen, falsche informationen, wo sie in deutschen medien verbreitet werden, zu korrigieren, die fehlerhaftigkeit zu korrigieren durch ein höchstmass an - intendierter - sachlichkeit ?
vielleicht denken sie mal an den schönen nietzsche-satz: wer mit ungeheuern ringt, muss acht geben, dass er nicht selbst eines wird.

"wer mit ungeheuern ringt, muss acht geben, dass er nicht selbst eines wird." Du meinst, David Kaspar gewinnt dann auch den Hanns-Joachim-Friedrichs Preis? Das wäre ja furchtbar...

Im Ernst: Die deutschen Medien mit ihren gewaltigen Ressourcen haben sich geschlossen von jeglicher Ausgewogenheit verabschiedet - und erfahren dafür praktisch keine Kritik. Es ist wohl kaum nötig, die "andere Seite" noch ein weiteres Mal zu Wort kommen zu lassen. Im übrigen lässt sich dieser Skandal nicht differenziert beschreiben. Es ist gerade der allgegenwärtige moralische Relativismus, der Wahrheit zur Ansichtssache degradiert hat – und zwar der politischen Ansichten einer Clique von linken und rechtsradikalen Sozialisten, die unter dem 68er Schröder endlich ihre antiwestliche Ideologie ausleben können. Das nennt sich dann "kritische Berichterstattung".

Ich kenne sie auswendig, die vorgeblich differenzierten Betrachtungen, die unser Land dazu gebracht haben, sich de facto mit Mördern zu arrangieren, ob sie nun in Moskau, Ramallah, Bagdad oder Teheran sitzen. Und das ist nun mal ein Fakt, und die Wahrheit liegt nicht "irgendwo in der Mitte", nur weil sich immer jemand findet, der das Gegenteil behauptet.

die wahrheit liegt meistens in der mitte, und laesst sich eben nicht bequem in "Cliquen von linken und rechtsradikalen Sozialisten" "68ern" und "de facto Moerdern" einteilen. schoen waer's...

ich schliesse mich der meinung des ersten posters an. ich finde david's site wichtig und beachtlich, aber manchmal wuerde ich mir gerade hier mehr ausgewogenheit wuenschen. es ist richtig und wichtig kampagnen-journalismus und voreingenommenheit blosszustellen, aber bedeutet das automatisch, dass man voellig kritiklos und immun gegenueber der eigenen seite sein muss?

so wird hier zum beispiel die gesamte amerikanische politik immer nur aus der perspektive gesehen, wie deutschen medien davon berichten. worin diese politik besteht, was fuer entscheidungen getroffen wurden, ob die gut, oder schlecht sind, wird fast niemals eroertert. das ganze verkommt dann schnell zu einem "pissing match" bei dem es eigentlich nur noch um genugtuung geht, und gar nicht mehr um die eigentliche substanz oder die konsequenzen.

was, soll ich denn zum beispiel mit der information anfangen, dass bush's beliebtheit wieder steigt und schroeder's fllt? soll ich jubeln? mich freuen?

einfache polarisierung und schwarz-weiss malerei sollte halt eben als mittel der "anderen" seite entlarvt werden, und zwar genau dadurch, dass man selbst es gerade NICHT praktiziert.

-- and something needs to be done about the rendering of international characters on these pages, which always come out scrambled

so wird hier zum beispiel die gesamte amerikanische politik immer nur aus der perspektive gesehen, wie deutschen medien davon berichten.

Deshalb heisst die Seite wohl auch "Davids Medienkritik" und nicht "Davids Seite zur Erörterung der amerikanischen Politik"...

ein richtiger, wenn auch letztlich belangloser einwand...

aber meinetwegen. bleiben wir eben beim what you see is what you get, und erwarten von dem was drin ist auch immer nur genau das, was auch draufsteht. und bloß nichts anderes.

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