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Listed below are links to weblogs that reference Anti-Amerikanisierung deutscher Kinder (1) / Anti-Americanizing German Children (1):

» Fisking auf Deutsch from VodkaPundit
Anti-Americanism isn't just for grown-ups!... [Read More]

Comments

If you didn't tell me beforehand that the radio message targeted a children's audience, I wouldn't have been able to discern the difference between it and the usual arguments presented to an "adult" audience. In its oversimplifying manner, the children's message glosses over the same glaring distinction: the detainees at Guantanamo are not American "citizens," who do have the right to an attorney; they are "enemy combatants." Children are too young to understand this distinction, but you'd think adults would.
On another note: children's programming in Germany must really suck if they have to listen to propaganda from Amnesty International. Don't they have Bugs Bunny, Daffy Duck, or Sylvester and Tweety, something of quality?

Erik, it's the same in every one of the twelve German states. Each of them has four or more radio and TV broadcast channels funded by compulsory "listener fees" and effectively run by the government. With the sole exception of Bavaria, all these quasi-state broadcasters are thoroughly suffused by leftists in all shades from pinko to deep red.

Think NPR but three times worse.

They have the most resources, the broadest area coverage, and the benefit of four decades of unchallenged supremacy before Germany started opening the airwaves to private competition.

Don't have current figures handy, but I would guess that the "state" broadcasters still have a more than two-thirds market share.

The only exception to the anti-American rule is Bavaria.

Post script:

I have posted a link to David's review to Henryk M. Broder's forum. Feel free to join the debate at

http://www.patfisch.de/simfor/nachricht.php?timestamp=1066212822&id=6735&seite=1

I don't see how simply pointing out the truth (that the US is headed down the the same slippery slope towards despotism enjoyed by Germany in the 1930s) is Anti-Americanism. It's starting to sound to me like someone is trying to morph the shroud of "Anti-Semitism" (Which is used to deflect all criticism of Israel) for use in defending my country.


My country is going downhill in a very bad way, and I want everyone to know it. I hope that the lessons of history aren't forced upon us again, but am worried that it's already too late, and the slope is too steep to climb back out of.


The US has never been an angel, never the paragon of virute, when taken as a single entity. It can't be simplified that much, nevermind the tendency of our media to try to do that. I believe our people try to be just, and do the right thing, however. If we can just break the chains of CNN, ABC, FOX, etc.. that keep us from seeing the truth about our governments actions... We, the People, will change things for the better.


I consider myself to be the typical average American, and I probably am. We believe ourselves to be superior. We need to know what we're responsible for, and to be knocked off of our "High Horse". Unless this happens to us soon, we're going to end up making a much bigger mess, with a much larger moral price to pay. We can't avoid paying it, either.

--Mike--

Mike,

I can agree with you on one thing, we don't like the news media whether it is foreign or domestic.

What I can't agree with you on is your opinion that the United States is on a slippery slope to hell. I believe you have seen too many gloom and doom reports from the media and are starting to believe it all.

With your "Henny Penny" attitude, I will have to start to watch for the sky to fall. With citizens like you in the United States, it is obvious there are home grown detractors in the good old U.S. of A.

You sound like every nay saying leftist news source I have read. But it is after all a free country in the United States and everyone is entitled to their opinion. Too damn bad you don't have your own opinion to express.

Zum Thema Bush-Hasser/in habe ich heute in der Netzeitung nachstehendes Interview mit Frau Albright gefunden. Sie sieht Bush als Schädiger der transatlantischen Beziehungen an, die USA machten, was sie wollen, ohne Unterstützer zu suchen, sie würden ihre Partner vor den Kopf stoßen. Sie bezeichnet die Bush-Politik als eindimensional, die Situation im Irak sei orientierungslos. Bush müsse sich mit den Freunden aussöhnen und diese müßten militärisch einbezogen werden, die UN und OSZE und insbesondere NGOs müßten her. Aber der Höhepunkt ist ihr Schlußsatz: "Genauso schwierig wird es sein, von der Auffassung wegzukommen, daß alle, die wir nicht mögen, Terroristen seien".

WER HAT DAS JE BEHAUPTET???

Aber lest selbst:


URL dieses Artikels: http://www.netzeitung.de/voiceofgermany/259144.html


«Wir werden in Irak viel Hilfe brauchen»

27. Okt 07:56


Für die ehemalige amerikanische Außenministerin Madeleine Albright hat die Bush-Regierung außenpolitisch vor allem Schaden angerichtet. Die Europäer sollten sich militärisch in Irak engagieren, sagte sie der Netzeitung.

Netzeitung: Wenn am 11. September Bill Clinton oder Al Gore an der Macht gewesen wären, wie hätte die Antwort auf die Ereignisse ausgesehen?
Madeleine Albright: Die direkte Antwort wäre exakt die selbe gewesen. Es ist nicht besonders schwierig, sich für Vergeltungsmaßnahmen zu entscheiden, wenn man so viele Leute auf dem eigenen Territorium verliert. Der Unterschied wäre gewesen, dass wir einige Anstrengungen unternommen hätten, eine größere Friedenstruppe in Afghanistan zu stationieren und diese nicht auf Kabul zu beschränken. Außerdem hätten wir mehr Hilfe von außen für die Afghanen organisiert. Und schließlich hätten wir nicht Irak besetzt, sodass die Konzentration auf Afghanistan ausdauernder und größer gewesen wäre.

Netzeitung: Sie haben gesagt, Europa sollte nicht im Sinne de Gaulles versuchen, sich als Gegengewicht zu den USA verstehen zu wollen, das sei illusorisch. Amerika müsse sich selbst ausbalancieren. Wie soll das funktionieren, dass eine Nation ihr weltpolitisches Handeln selbst kontrolliert?

Albright: Stimmt, ich habe während meines Europabesuchs gesagt, dass die Europäer mit solchen Versuchen ihre Zeit verschwenden. Dennoch werden die «Checks and Balances», von denen Sie sprechen, automatisch kommen: Die Vereinigten Staaten mögen derzeit die mächtigste Macht sein, dennoch sind sie nicht die einzige. Die USA können nicht einfach machen, was sie wollen, sie müssen Unterstützer finden. So entsteht eine pragmatische Balance der Mächte mehr oder weniger von ganz allein, abhängig von der konkreten Frage, um die es geht. Nehmen wir Nord Korea als Beispiel. Die Frage heute ist, wie man in Nordostasien einen Gegendruck schaffen kann, damit sich dort eine Balance herstellt.

Netzeitung: Sie haben auch gesagt, dass eines der wirklichen Probleme heute die neuen amerikanischen Doktrinen sind, etwa die des «präemptiven Schlags ». Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie den USA ein größtmögliches Maß an Initiative erlauben. Wo bleibt da die Balance, etwa im konkreten Fall des Irak?

Albright: Die Balance zeigt sich hier daran, dass es sich nicht um einen schnellen militärischen Sieg handelt: Wir werden viel Hilfe brauchen, es hat daher keinen Sinn, jeden unserer Partner vor den Kopf zu stoßen. Wir werden unser Ziel nur erreichen, wenn wir mit anderen Ländern kooperieren. Es geht hier also ganz einfach darum, dass man feststellen muss, dass wir Kooperation brauchen, aus Gründen der Legitimierung, aber auch aus ganz praktischen Gründen.

Netzeitung: Die derzeitige US-Regierung hat ja nicht nur den Rat und die Kritik Europas ignoriert, sondern auch entsprechende Hinweise aus Amerika selbst, sogar aus der eigenen republikanischen Partei. Hat die amerikanische Politik hier ein Defizit?

Albright: Das hat sie. Aber ich weiß auch, dass sich Amerika in der Geschichte immer wieder auf den richtigen Kurs gebracht hat, nachdem es zeitweise in die falsche Richtung gegangen war, etwa zu den Zeiten McCarthys. Für mich war das Schlimmste, was bei den letzten Kongresswahlen passiert ist, der Angriff auf den Veteranen Senator Max Cleland, als er, der dreifach amputiert wurde, als unpatriotisch bezeichnet wurde. Auch der Patriot Act gehört in diese Kategorie. Inzwischen aber zeigt sich, dass die Leute sich - Patriotismus hin oder her - mehr und mehr Sorgen machen. Es ist schwer zu sagen, aber letztendlich glaube ich einfach an das amerikanische Volk.

Dafür spricht auch eine ganze Welle von Büchern, die in jüngster Zeit erschienen sind. Vorher gab es ein Monopol für Veröffentlichungen aus dem konservativen Lager, aber plötzlich gibt es Bücher über den Krieg wie das von Al Franken oder Molly Ivins. Auch mein Buch hat man in diese Reihe gestellt. Ich glaube, viele Leute stellen sich heute hin und sagen: Uns reicht’s.

Netzeitung: In einer der bewegendsten Szenen in Ihrem Buch beschreiben Sie, wie Sie in der Ecke stehen mussten, weil Sie im Unterricht etwas gesagt hatten, ohne vorher gefragt worden zu sein. Das war in der Nachkriegszeit, in der Tschechoslowakei, und erinnert uns heute an die Lage der Mädchen und Frauen in Afghanistan. Glauben Sie, dass man Außenpolitik betreiben kann, um die Menschenrechte zu sichern?

Albright: Ich glaube, dass die Frage der Menschenrechte ein wesentlicher Bestandteil der Außenpolitik sein muss, ganz besonders für ein Land wie Amerika. Das kann einerseits heißen, die Menschenrechte zu verteidigen, aber auch, für sie zu kämpfen. Es war Präsident Carter, der als erster die Menschenrechte so in die Außenpolitik integrierte, und er hatte dabei große Schwierigkeiten zu bewältigen. Die Frage, die er ins Zentrum rückte, lautet: Wie geht man mit Ländern um, mit denen man etwa durch Handelsbeziehungen zu tun hat, die aber die Menschenrechte missachten?

Hillary Clinton hat in Peking über den Zusammenhang von Frauenrechten und Menschenrechten gesprochen. Ich war eine der ersten, die über die schreckliche Behandlung der Frauen in Afghanistan gesprochen haben, und gesagt haben, wir müssten die Beziehungen abbrechen, bis sie die Frauen besser behandeln. Nach dem 11. September gab es ein paar Leute, die sagten, wenn ich mit den Taliban gesprochen hätte, dann wäre das nicht passiert. Ein absolut lächerliches Argument von Leuten, die Frauenrechte nur als Problem und Hindernis begreifen.

Netzeitung: Sie haben geschrieben, dass George W. Bush im Wahlkampf Ihre Regierung kritisiert hat, sie sei zu interventionistisch und zu arrogant. Ist die Militarisierung der Außenpolitik nicht eine Gefahr für die demokratische Außenpolitik, die Sie eben skizziert haben?

Albright: Die amerikanische Macht ist multidimensional, nicht nur militärisch. Ganz im Gegenteil ist es sogar so, dass die militärische Macht am wenigsten nutzbringend ist. Joseph Nye hat die anderen Dimensionen als «weiche Macht» bezeichnet, etwa im Drogenkrieg zu helfen, mit Epidemien umzugehen oder Institutionen zu schaffen.

Meine Kritik an den Bush-Leuten ist die Endimensionalität ihrer Politik. Ihre Entscheidung, Irak zu besetzen, hat ihnen eine ganze Reihe anderer Entscheidungen aufgezwungen, die viel weiter reichen. Jetzt reden sie unter anderem über die Erforschung und Entwicklung kleiner Nuklearwaffen, das ist empörend.

Netzeitung: Wenn nach den nächsten Wahlen eine demokratische Regierung Bush ablösen sollte, wie wird ihre Irakpolitik aussehen?

Albright: Es ist schwer abzusehen, wie die Lage dann aussehen wird. Sicher ist, dass wir die orientierungslose Situation, die wir dort geschaffen haben, nicht einfach ignorieren können. Wir haben jetzt die Vernatwortung, dort zu bleiben, aber wir können nicht unsere gesamten Kräfte dort einsetzen. Das schafft schon jetzt Probleme bei der inneren Sicherheit in den USA.

Wir müssen uns mit unseren Freunden versöhnen und eine Art rotierender militärischer Verantwortung in Irak installieren. Und wir brauchen die UN und die OSZE. Und schließlich müssen wir mit den Irakern zusammenarbeiten, damit sie selbst ihre Verwaltung in die Hand nehmen können. Ich würde auch Nichtregierungsorganisationen dorthin schicken. Zum Beispiel brauchen die Iraker eine Verfassung, und das muss nicht unbedingt eine der amerikanischen gleichende Verfassung sein. Wenn die institutionelle Struktur steht, würde ich nach Investoren suchen. Ich würde vergessen, wer uns unterstützt hat und wer nicht, und Verträge abschließen. Das alles ist eine riesige Aufgabe, die sich nicht einfach von selbst erledigen wird.

Die große Frage ist außerdem, wie lange wir mit den Folgen der Schäden werden leben müssen, die jetzt angerichtet worden sind, unter anderem im Verhältnis zu anderen Staaten. Es gibt außerdem einiges an Reparaturarbeiten zu leisten. Ein Beispiel: Bush hat Präsident Putin in Tschetschenien völlig freie Hand gegeben, das lässt sich nicht so leicht wieder umkehren. Genauso schwierig wird es sein, wieder von der Auffassung weg zu kommen, dass alle, die wir nicht mögen, Terroristen sind.

Mit Madeleine K. Albright sprach Anjana Shrivastava. Ihr Buch «Madam Secretary. Die Autobiographie» ist eben bei C. Bertelsmann erschienen und kostet 28 Euro.


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Albright ist Democrat, ihr wird kein gutes Wort über die Lippen kommen, wenn es um die Republican Regierung geht, so ist das nun mal im politischen Geschäft.

Ich würde mir zwar wünschen, dass sie angesichts der Riesen Herausforderung durch den militanten Islam den Schulterschluss mit der Bush Administration sucht... aber das ist wohl zu viel verlangt.

Das ist die Frage, ob das zu viel verlangt ist. Wenn Machterhalt die Sicherheits- und Außenpolitik der USA und damit die Weltpolitik gefährdet, dann zeigen sich die Nachteile der Demokratie. Ich hoffe, die Demokraten wachen noch auf und verhalten sich ihrem Namen entsprechend.

an article on European Antiamericanism and Antisemitism by Andrei s. Markovits from "Jüdisches Medienforum Schweiz" newsletter 1, 19.1.04, good analysis:
http://www.jcpa.org/phas/phas-16.htm
****
Heute im Deutschlandfunk: Auf Betreiben Deutschland hat Israel 400 libanesische Gefangene und einen Deutschen freigelassen, der einen Selbstmordanschlag gegen Israelis geplant hatte!!! Gegen eine einzige Freilassung eines Israelis!!! offenbar dient es dem Frieden in Nahost auf deutsche Art, wenn Israel massenhaft arabische Terroristen freilässt und auch den Deutschen Kriminellen in die Frieheit entlässt, damit er seinb geplantes Vorhaben auch ausführen kann. Arafat-Freund Fischer lässt grüssen.


best regards
Gunild

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