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Comments

Antiamerikanische Spuren auch in zeit.de. Wenn man unter Politik "Irak" anklicht, fällt erst einmal der Artikel von Emmanuel Todd, Die neue Weltordnung (Amerika degeneriert) ins Auge. Der Artikel von Joseph Nye ist nicht auf der Titelseite und erst als Überschrift zu sehen, wenn man auf Todds Artikel geklickt hat. Auch die Auswahl der Artikel zeigt das Schwergewicht der Darstellung der "Kriegsgegner".

The article mentions a letter campaign "by the military" to editors of several newspapers, in which soldiers spoke positively about progress in Iraq - but the soldiers did not know about these identical letters. This is called an "embarrassing pr blunder".

Now if I remember correctly - and I did not follow it closely - this was initiated not by the Pentagon but by a batallion commander, who was worried about negative reporting. Several soldiers agreed and signed this letter; one later complained about his signature being on the letter and said he did not know about the contents. This is portrayed as a high-level conspiracy here, thereby turning the soldiers´ original message on its head.

Perhaps another reader knows more about this?

Campaigns with identical letters and e-mails are by the way used all the time by all kinds of pressure groups.

http://www.welt.de/data/2003/10/30/189565.html

Hier läßt sich wieder Herr Schmitt über Rumsfeld aus. Unerträglicher Stil.

Page 1 of Die Zeit this week has an article calling for Europe to assist in Iraq to prevent failure. Although the caricature of Bush at the top of the front page is pretty harsh, and although the article makes clear that the author believes that the war in Iraq was unjustified, at least Die Zeit has consistently appeared to come out in favor of supporting the re-building effort. Conclusion: If America fails, then Europe will suffer, too. Seems pretty obvious, nicht wahr?

It surprises me how much the European press hates Rumsfeld. Malte Lehming also wrote an article for the Tagesspiegel called something like "Arrogant Rumsfeld is an embarassment to the Bush Administration". And I just saw that the Spanish left-wing daily El Pais called for his firing.

Rumsfeld is smarter than most of the journalists. And journalists don't like people who are smarter than themselves (correct grammar?)

Und so viele Journalisten lassen sich auch deshalb immer wieder darüber aus, daß Bush im April auf diesem Flugzeugträger gelandet ist, weil sie neidisch sind. Alles kleine Jungens, die Journalisten.

Die Welt reiht sich damit ein in die Reihe der dümmlichen Journalisten, die nicht verstanden haben, warum die Alliierten das Saddam-Regime beseitigt haben. Ich frage mich, stellen die sich dumm oder sind sie so dumm? Und Frau Albright hat es auch nicht begriffen.

http://www.welt.de/data/2003/10/20/185036.html?search=Kosovo+Albright&searchHILI=1


DIE WELT: Ging denn nun eine konkrete Bedrohung vom Irak aus?


Albright: Der Irak-Krieg war ein gewollter Krieg. Als ich Außenministerin war, sagte ich über Saddam Hussein viele Dinge, die jetzt auch Bush sagt. Aber ich war nie der Ansicht, dass Saddam eine Bedrohung darstellt, die zu sofortigem Handeln Anlass gibt. Es ist sehr viel schwieriger, Menschen davon zu überzeugen, dass man einen Krieg führen muss, wenn die Bedrohung selbst nicht plausibel ist. Das Programm der Neokonservativen stand jedoch bereits vor dem 11. September. Sie nutzen die Terroranschläge als Vehikel, um dieses Programm in die Tat umzusetzen. Daher hatten sie am Ende lauter Kriegsgründe, von denen viele nicht so recht zueinander passen wollten: Saddam Husseins Unterdrückungspolitik, die irakischen Waffen, die Bedrohung Israels, das Verhöhnen der Vereinten Nationen, die angeblichen Verbindungen zu Terrorgruppen. Was also taten die "Neocons"? Sie wechselten munter vom einen Kriegsgrund zum anderen.


Am 30.06.2001 beklagt sich Albright über die Passivität Bushs! Lesen Sie selbst:


http://www.welt.de/daten/2001/06/30/0630eu264346.htx?search=Kosovo+Albright&searchHILI=1
Die Auslieferung ist auch ein Triumph für die USA
Mit verhaltener Genugtuung haben die Vereinigten Staaten zur Kenntnis genommen, dass ihr Druck Ausschlag gab für die Auslieferung Milosevics - wie in Dayton 1995 das diplomatische Gewicht und im Kosovo 1999 die militärische Macht Amerikas. In mehreren Telefonaten mit Zoran Djindjic hatte Außenminister Colin Powell in der vergangenen Woche gedroht, dass die USA die Geber-Konferenz in Brüssel meiden würden. Richard Holbrooke, der Architekt des Dayton-Abkommens, rühmte Powells Intervention als "erstaunlich effektives Beispiel eines korrekt ausgeübten Drucks".


Gerade die Demokraten im Kongress und Clintons außenpolitisches Team sehen sich durch die Aktion der Bush-Regierung rehabilitiert. Madeleine Albright gab in Anspielung auf Bushs Neigung, die USA aus Krisen herauszuhalten, nicht ohne Süffisanz der Hoffnung Ausdruck, dass der Präsident eingesehen habe, "wie wichtig es ist, sich nicht zurückzulehnen und zu meinen, jemand anders solle handeln". Nach Meinung sicherheitspolitischer Experten, könnte der Erfolg der Auslieferung George W. Bush, der im Wahlkampf eine neue "Demut" der USA versprach, nun dazu bewegen, die Macht Amerikas stärker einzusetzen. US


Ich hoffe, es wird nicht langweilig, aber hier ist noch etwas:

Am 25.01.2001 fürchtet Europa den Rückzug des US-Soldaten aus dem Balkan. 1 US-Soldat sei besser als 1 europäischer. Wie haben sich die Zeiten seitdem geändert. Heute schallt es aus allen Rohren, Ami go home. Als Bush darüber nachdachte, seine Soldaten abzuziehen, wurde das harsch kritisiert. Außerdem fürchtete man damals noch das russische Engagement, wenn die USA sich zurückzogen. Nun ist Putin der neue deutsche Freund und Schröder fürchtet Bush.

http://www.welt.de/daten/2001/01/25/0125eu217916.htx?search=Kosovo+Albright&searchHILI=1

Artikel ist in Englisch! Vom 03. Juni 2000

Clinton's Krieg nennt man "Frieden".

And already Clinton started the discussion about the national missile defence. But today they blame Bush only.


http://www.welt.de/daten/2000/06/03/0603b11b171622.htx?search=Kosovo+Albright&searchHILI=1
Clinton Honored for Role in European Peace

But German Chancellor Schröder warns Clinton against upsetting the global arms balance with U.S. plans for a national missile defence, which he said should be debated within NATO

http://www.welt.de/daten/2000/03/24/0324eu158607.htx
UNO: Der Westen blamiert sich im Kosovo

Artikel zum Vergleich Kosovo - Irak: 1 Jahr nach dem Kosovo-Krieg: Noch immer keine demokratischen Ansätze zu sehen. Und weitere 3 Jahre später ist der Kosovo aus den Medien verschwunden, weil sich niemand mehr für die Negativmeldungen interessiert.

Wenn man die damalige Berichterstattung über den Kosovo mit der heutigen über den Irak vergleicht, fällt auf, daß man Gleiches ungleich bewertet.

Was Albright hier zum Kosovo sagt, paßt genau auf den Irak. Das war der letzte Beitrag aus der Welt. Versprochen.


http://www.welt.de/daten/2000/03/23/0323fo158304.htx?search=Kosovo+Albright&searchHILI=1

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Kosovo braucht Zeit
Gastkommentar von Madeleine Albright
Die USA wollen ein starkes und einiges Europa; in dem demokratische Umgangsformen tief verwurzelt sind und somit Kriege einfach nicht mehr geschehen. Dieses Europa gibt es heute mehr denn je. Doch ein Stück fehlt noch, im südöstlichsten Winkel des Kontinents. Und genau dort haben wir uns vergangenes Jahr engagiert.

Alle diejenigen, die immer noch infrage stellen, was wir in Kosovo taten, sollten sich ernstlich fragen, was denn geschehen wäre, hätten wir uns zurückgelehnt und geschehen lassen, was so offensichtlich falsch war. Hunderttausende Flüchtlinge wären noch auf Lager in ganz Südosteuropa verteilt. Und in Kosovo würden viele Tausend Menschen weiter dem Terror ausgesetzt, ohne Zuhause, nackt den Unbilden des Winters ausgeliefert. Die Botschaft, ethnische Säuberung lohne sich, würde sich wie ein Virus der Region bemächtigen.

Stattdessen hat doch die Nato die brutale Gewalt beendet, es sind die meisten der Flüchtlinge zurückgekehrt, der Wiederaufbau hat begonnen - und wir haben die machtvolle Nachricht verbreiten können, dass ethnische Säuberung nicht nur ein Verbrechen ist, sondern sinnlos, weil ihre Verfechter der Isolation und Verachtung anheim fallen.

Wir haben getan, was notwendig war, um zu siegen. Jetzt müssen wir alles tun, um auch im Frieden die Oberhand zu behalten. Und wir wissen, dass dies nicht in einem großen Wurf geschehen kann, sondern Schritt für Schritt.

Ich weiß, einige Beobachter verweisen heute auf die jüngste Gewalt in Mitrovica und meinen, damit sei der Krieg schnell wieder zurückgekehrt. Friede sei in dieser Region nun einmal nicht möglich. Dem antworte ich gerne. Erstens sollten wir uns nicht von einem Problemfeld den Blick auf das große Ganze vernebeln lassen: Unter der Kfor ist es zu einem steten Rückgang der Gewalt und der Verbrechen gekommen. Zudem wurde, zweitens, ein Verwaltungsrat eingerichtet, die albanische Seite hat sich an die Entwaffnung gehalten, und Kommunalwahlen sind in Vorbereitung. In den meisten Teilen des Kosovos ist die Stimmung gut.

Wir sollten in unserer Gesamtbilanz auch nicht vergessen, dass diese Gegend ein Magnet für all die Verkünder des Weltuntergangs ist. Es ist noch nicht lange her, da prophezeite man uns, auch das Dayton-Abkommen hätte keinen Bestand wegen der Spannungen in der geteilten Stadt Brcko. Eine eindeutig falsche Prognose.

Wir müssen uns einfach klar werden über unsere Wünsche und Ziele. Nach all dem, was geschah, können wir doch nicht erwarten, dass sich die rivalisierenden Gruppen des Kosovos an den Händen fassen und gemeinsam Volkslieder singen! Wir bestehen darauf, dass sie aufhören, einander zu töten. Lange wird es dauern, bis der Geist der Toleranz und inner-ethnischer Zusammenarbeit hier Raum findet. Das hat in Bosnien begonnen und wird auch in Kosovo geschehen. Mitrovica in Kosovo ist das, was Brcko für Bosnien war. Hier konzentrieren wir alle unsere Kräfte, hier garantieren wir Sicherheit, trennen die Extremisten und geben denen, die einen kühleren Kopf bewahren, Rückendeckung.

Der einzige Weg für Serben und Albaner, ihre Interessen durchzusetzen, geht mit und durch die internationale Gemeinschaft und deren neu geschaffene Strukturen. Ich unterschätze beileibe nicht die labile Situation in Mitrovica, ja, die Gefahr weiterer Gewaltzunahme. Auf beiden Seiten gibt es Extremisten, und besonders die Albaner, die sich der Verbrechen gegen Serben schuldig machen, verdienen schärfste Verurteilung, denn sie fügen den Anliegen und Hoffnungen ihrer Leute so viel Schaden zu.

Die Regierung in Belgrad setzt auf diese Konfrontation und setzt alle Mittel ein, der Koexistenz keine Chance zu geben. Diese Regierung hat den Extremismus auf allen Seiten der ethnischen Gräben entfacht, und sie schürt noch heute dieses Feuer. Erst wenn in Belgrad eine demokratische Regierung das jetzige Regime ersetzt hat, werden diese Flammen endgültig erlöschen.

Heute ist Slowenien frei. Mazedonien hat jüngst die demokratische Transformation der Macht erfahren können. Bosnien erlebte freie Wahlen auf jeder Ebene des Staats. Montenegro hat eine demokratische Regierung. Und auch die Wahlen in Kroatien markierten die Kehrtwende weg vom Extremismus hin zu innerethnischer Toleranz und Integration in die westliche Welt. Die Menschen in Serbien würden sich ähnlich entscheiden, hätten sie die Wahl. Heute suchen viele Serben diese Chance, und wir sollten sie dabei unterstützen. Immer - und dies zeigt die Geschichte - haben Menschen, die in ihren Ländern für Demokratie kämpften, von der Solidarität der anderen profitiert.

Aus dem Amerikanischen von Andrea Seibel.

© Los Angeles Times Syndicate


Madeleine Albright ist Außenministerin der Vereinigten Staaten von Amerika

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Channel: Forum
Ressort: Forum
Erscheinungsdatum: 23. 03. 2000

Raymond: I think there is a misunderstanding because I agree with every word you say.

Maybe I did not make myself clear. In that article in the "Welt", THEY call it a pr blunder, but Washington had nothing to do with it, and in fact most of the soldiers who signed the letters did so to provide a balance to the usual negative reporting. So this is clearly another example of journalists (American and German) taking something, turning it on its head and making an elephant out of a gnat, as the saying goes. I just wasn´t sure about the details. I hoped somebody could remember that incident because I suspect that article may be badly researched (now there´s a surprise!).

If you want to see plenty of letters go here:

http://www.frontlinevoices.org/

Personally I just wish I would go to sleep and wake up the next morning in Frank J's world.

http://www.imao.us/archives/001071.html#001071

"I'll take a memo," said a reporter, walking up to the booth.

"It now comes with a free bullet," Rumsfeld said, pulling out his luger and shooting the reporter.

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