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Vernetzte Wurzeln des Terrorismus

Nach den aufgedeckten terroristischen Attentatsplänen auf die Grundsteinlegung der neuen Hauptsynagoge in München macht sich die Süddeutsche Zeitung Sorgen um die Gefahren des Terrors: "Die braune Szene ist todgefährlich." Politiker äußern sich ähnlich: Abscheu vor Rechtsextremismus, Aufrufe zum Protest gegen "Rechte Gewalt".

Man sollte vielleicht auch einmal - politisch völlig unkorrekt - darauf hin weisen, wie sehr sich die "braune Szene" am Widerstand gegen den Irak-Krieg nährt. Diese Vorlage für ein Flugblatt ist ein Entwurf von "Demokratie direkt", die gelegentlich gemeinsame Aktionen mit den jetzt in München festgenommenen Rechtsextremisten machte. Die "Argumente" gegen die USA bzw. gegen Bush sind praktisch deckungsgleich mit denen aus der linken Szene.

Wo eigentlich liegen die Unterschiede zwischen dem, wofür die deutschen Rechtsextremisten stehen - und dem, was islamistische terroristische Gruppen wie die Hamas fordern: beide bekämpfen Israel, beide bekämpfen die USA. Beide verteufeln Sharon, beide verteufeln Bush. Und beide bejahen Terror als politisches Instrument. So wäre es eigentlich nur logisch, statt den bekannten Anti-Rechts-Kampagnen in Deutschland Anti-Terror-Kampagnen zu entwickeln.

Das Problem ist allerdings: während die Aktionen rechtsextremistischer Organisationen hierzulande - zu Recht - allgemeiner medialer Ablehnung sicher sein dürfen, werden die Terrorakte der Hamas gerne im Sinne der Theorie der "Spirale der Gewalt", gewissermaßen wertfrei, diskutiert.

Es würde mich überhaupt nicht überraschen, sollte im Verlauf der Ermittlungen eine Verbindung der Münchner Rechtsextremisten zu bekannten ausländischen Terrorgruppen aufgedeckt werden...

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The German media would show real courage by putting the same emphasis (and expressions of outrage) on anti-Israel rhetoric on the Left that it puts on the Right. For instance, the AP article is an example of anti-Israel rhetoric, since it makes no distinction between the homicidal maniac, who purposely tries to kill as many women and children on a bus, cafe or pizza parlor as he can, and the Israeli army's targeted assassination of the Hamas leader, who ordered the bus bombing. (By the way, there would be no collateral damage if the Hamas leader would surround himself constantly with innocent bystanders.) Even, in the headline, the AP article endorses the "cycle of violence" thesis, thus making no distinctions between an evil, genocidal action and just retribution. The "cycle of violence" thesis is a morally bankrupt notion. What is it doing in an AP headline?

Die Idee mit der Anti-Terror-Kampagne ist ausgezeichnet. Die gemeinsamen Wurzeln der Nazi- und Islamismus-Ideologie sind schon vor und während des 2. WK zu erkennen gewesen, mit dem zentralen Stützpfeiler Anti-Semitismus. So ist z.B. der ufti von Jerusalem, el-Husseini, ein Anti-Semit extremen Ausmaßes gewesen, der auch mehrfach in Berlin war. Die Bruderschaft der Muslime (gegründet 1928 in Kairo), worauf praktisch alle Islamistischen Gruppen rekurrieren, hat ihre Kader ganz ähnlich der Nazi-Ideologie aufgezogen. Nach dem 2. WK sind zahlreiche Nazis nach Ägypten geflohen, wo sie Kontakte zu Islamisten hatten und teilweise diesen Gruppen unter neuen Islam-artigen Decknamen beitraten.

Das alles ist also nichts neues. Das Problem aber ist, dass die anti-Semitische dimension des 1.. September in Deutschland immer noch nicht wahrgenommen wird; al-qaeda und Hamas werden als völlig verschiedeneEntitäten betrachet. Ich habe dazu hier einen engl. Beitrag verfasst.

Normalerweise wird das politische Spektrum vom Links (Kommunisten) zu Rechts (Nazis). Das ist falsch. Das wahre politische Spektrum geht vom Unten (Totalitaeren - Kommunisten, Nazis, Islamofaschiten) zu Oben (Freiheit, Toleranz, Civil Society, Individualism). Es gibt kein Unterschied zwischen Baader-Meinhof und Horst Wessel.

Learn it. Love it. Live it. Es gibt kein Ersatz zu Wahrheit.

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