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Die 'seriöse' NZZ heult mit den Wölfen, wenn es darum geht, Islamkritiker zum Schweigen zu bringen. Ein Artikel über das Kopftuchverbot an den staatlichen Schulen Frankreichs von "ach" war überschrieben mit dem Titel "Mit der Keule des Gesetzes gegen das Kopftuch" - was einen staatlichen Gewaltakt gegen die Vertreterinnen der ach so friedlichen Religion des Islam insinuierte.
Leserbriefe, in denen die religionsbedingte und -legitimierte global explodierende islamische Männergewalt benannt wird, werden radikal mit der Keule der Zensur abgeblockt und die Kritiker werden mit dem Schweizerischen "Anti-Rassismus"-Artikel des STGB mundtot gemacht.

Ob antifeministische oder antisemitische Gewalt des Islam - für die NZZ ist sie tabu. Fakten zu nennen gilt laut Leserbreifredaktor A. Christen als "Hetze." So sein unsäglicher Kommentar zu einem Artikel der Süddeutschen über die religiös bedingte männliche Gewalt in Moslemfamilien, an die Adresse eines Islamkritkers, der lediglich an Fakten erinnerte.

Ganz im Sinne dieser Schweizer Zensurmentalität und PC-Meinungsdiktatur wurde kürzlich in Zürich der Vertreter einer jüdischen orthodôxen Gruppe ("David"), der die mörderischen arabischen Anschläge auf israelische Zivilisten beim Namen genannt und den islamischen Antijudaismus (in Nachfolge des Nationalsozialismus) kritisiert hatte, des Verstosses gegen das "Rassismus"-Gesetz angeklagt. Das ist ganz im Stil der NZZ, die wie üblich in den deutschsprachigen Medien den Terror gegen Israel nicht als solchen benennt, aber den Protest gegen terroristische islamische Gewalt diffamiert und blockiert.

In den deutschen und Schweizer Medien ist da lieber von "Selbstmordanschlägen" die Rede, die auch Israelis "mit in den Tod reissen". So als handele es sich um eine unbeabsichtigte Nebenwirkung eines blossen Selbstmordes. Keines Rede von Mord an den Israelis. Keine Rede von mörderischen Terrorakten. Die israelische Armee hingegen "tötet gezielt." Das ziel der Terroristen, nämlich die Vernichtung des staates israel, wird sorgfältig beschwiegen. Merke: Palestinensische Teroristen, die israelische Zivilisten gezielt und beabsichtigt umbringen, sind Selbstmörder, Israelis hingegen, die die Terroristen ausschalten wollen und dabei versuchen, die Zivilisten zu schonen, sind Mörder. Dass die Vernichtung israels auf der poltischen Agenda der Islamisten steht, ist kein Thema der hiesigen Presse, die immer noch mit den Terroristen als 'Feiheitskämpfern' liebäugelt. So der Tenor der deutschen und der Schweizer Medien. Die ach so "seriöse" NZZ bildet da keine Ausnahme. Islam ist für sie tabu. Islamkritik ist "Hetze", Islamkritker wie Hanspeter Raddatz oder Erforscher der Gewaltgeschichte des Islam wie die jüdische Historikerin Bat Ye'Or sind für dieses ach so "seriöse" Blatt nicht existent.

Wenn die NZZ über eine eine Protestaktion gegen die beschönigende Darstellung des Islam und seiner Gewaltgeschichte und -praxis gegen ein Religionslehrbuch an Schweizer Schulen berichtet,
dann stellt sie die Proteste so dar, als kämen sie alle aus der rechten Ecke, während die linke Islamophilie und Sympathie mit dem barbarischen Islamofaschismus über jeden Zweifel erhaben ist.

Es ist dieselbe NZZ, die auch kritiklos und unter Ausblendung des real existierenden Islam und aller historischen Fakten seiner Gewalt- und Eroberungsgeschichte für die staatliche Privilegierung dieser Religion und des Islamunterrichts an Schweizer Schulen warb, ohne ein Wort der Kritik an den fragwürdigen menschenrechtswidrigen Inhalten des Koran, an seiner Frauen- und Judenfeindlichkeit. Als Wortführer der islamophilie fungiert dabei ein Grüner, dem Frauenrechte offenbar nicht geläufig sind. Auch jüdische Kritik an der islamischen Judenfeindlichkeit ist so tabu wie Frauenkritik an der islamischen Frauenfeindlichkeit in der demokratischen Schweiz und seinem seriösen Neuen Zensur-Zeitung (NZZ).

85 % dr Schweizer sind laut "Weltwoche" antiamerikanisch eingestellt, das dürfte dem deutschen Anteil an antiamerikanischen Ressentiments entsprechen, mit dem sich das Gemüt des deutschen Michel von der Niederlage von 1945 erholt. Denn die Amerikaner haben ihm ja seinen Führer weggenommen. Dafür sehnt er sich nach der kommenden Mullahkratie. Nach der Vollendung der Endlösung.

Die Schweizer Presse soll zur Nazizeit nicht völlig gleichgeschaltet gewesen sein, lese ich. Die NZZ hane einen guten Ruf. Aber die neue antisemitische Linke hat ganze Arbeit geleistet bis in die "seriösen" Pressekreise. Heute scheint die NZZ im Verein mit ihresgleichen in vorauseilendem Gehorsam die Vorhut der Islamisierung Europas zu bilden. Sie übt sich schon in jenem Dhimmi-Status, der den Eliten der unterworfenen Völker von den erobernden Moslemhorden als Gnade des Überlebens gegen Schutzgeld zugestanden wurde und in seriösen Blättern wie der NZZ offenbar als Ausweis von "Toleranz" gilt.

Als Ausbund von "Meinungsfreiheit" übt sie jene e PC-Meinungsdiktatur, die in der Schweiz bereits Gesetzesform angenommen hat und die keule der Zensur schwingt.

...............

In Deutschland ist es nach dem Deutschlandfunk der WDR (1,2,3,4 und 5 unisono), die wahre Orgien des Anti-Amerikanismus feiern. Da empört sich eine Reporterin im Ton moralischer Empörung, dass amerkanische Militärfahrzeuge "durch ganz normale irakische Stassen" fahren! Offenbar haben die Amerikaner die ganze irakische Normalität der Massengräber und Massenhinrichtungen und -Vergasungen gestört, die jetzt nicht mehr ganz normal stattfinden können. Dafür herrscht auf den Strassen ein ganz normales Chaos der Plünderungen und des Terrors, u.a. gegen ganz normale Frauen, die von ganz normalen irakischen Kriminellenbanden überfallen und verschleppt werden. Und an alledem sind nach den ganz normalen deutschen Medien die Amerikaner schuld, indem sie den ganz normalen Frieden der Diktatur und ihrer friedlichen Massengräber gestört haben... Wer die Diktatoren stört, ist nicht ganz normal im WDR und im Deutschlandfunk. Wo die mitreissenden Selbstmörder nicht 'gezielt' töten wie die Israelis, sondern ihre Bomben nur ziellos treffen, was die Terrororganisation sich als Ziel ausgesucht hat.

Gunild Feigenwinter

Gutachten über Diskussionsteilnehmer Prof. Hans-Peter Raddatz

Textprobe (gefettet von HK):
„Den Muslimen gilt die Gründung Israels 1947 als Beweis für die zionistische "Weltherrschaft", der wiederum der "Vasall Amerika" zu Diensten ist.
Auch die Muslimbruderschaft reagierte mit Nachdruck auf den neuen Judenstaat. Dieser 1928 gegründete Kampfkader betreibt die Radikalisierung wichtiger Länder des Islam mit Israel als oberstem Feindbild. Medial versiert, kooperiert er betont mit den Wahhabiten Saudi-Arabiens, den Islamisten Ägyptens und Pakistans, den Palästinensern sowie den "gemäßigten" Islamisten der Türkei.
Indem er nach seiner "Flucht" aus Mekka die Juden beseitigte, machte sich schon der Prophet selbst zum Vorbild ihrer Verfolgung. Sein "Modell von Medina" wurde zum Gründungsmythos des Islam, auf dem auch die aktuelle Propaganda fußt. Die "Schriftverfälscher", die Vertreter der falschen Religionen, mussten lernen, dass ihre Existenz eher Tieren als Menschen entspricht.
Koran und Tradition vergleichen Juden - teilweise auch Christen - mit "Schweinen" und "Affen", ein biologisches Ordnungsdenken, das höchsten Autoritäten des Islam zufolge bis heute gilt. Die Enthumanisierung der "Ungläubigen" hat diese einem Dauerdruck ausgesetzt, der - siehe Sudan - ungebrochen fortlebt. Nach wie vor gelten sie als "Bindeglied zwischen Mensch und Tier", die man als "Sklaven der Gläubigen" nutzen oder anderweitig entsorgen muss. Ohne diese Regel "politischer Korrektheit" sind Karrieren in den "modernen" arabischen Medien kaum denkbar.“

Derzeit dürfte es keine Religion geben, die von radikalen Strömungen stärker gefährdet ist als der Islam. Dies hat auch mit der hohen Reproduktionsrate zu tun. Im Schnitt liegt sie etwa dreimal so hoch wie im Westen.

Kommentar: Raddatz behauptet, im Koran würden Juden und "teilweise auch Christen" mit Schweinen und Affen verglichen.
Die einzige hierfür in Frage kommende Stelle (5/60) des Korans lautet in einer deutschen Übersetzung:
"Sprich: 'Soll ich euch über die belehren, deren Lohn bei Allah noch schlimmer ist als das? Es sind, die Allah verflucht hat und denen Er zürnt und aus denen Er Affen, Schweine und Götzendiener gemacht hat. Diese befinden sich in einer noch schlimmeren Lage und sind noch weiter vom rechten Weg abgeirrt.'"

Tatsächlich werden hier "Affen, Schweine und Götzendiener" in einem Satz genannt, tatsächlich werden die "Götzendiener" aber eben gerade nicht als "Affen" und "Schweine" bezeichnet. Leider gibt der Autor keinen Hinweis, worauf er seine Behauptung stützt, sie sollten als "Sklaven der Gläubigen" genutzt werden.

Aufschlußreiche Buchrezension:Tendenziöse Fehlinformation
"Die türkische Gefahr?" hätte eigentlich nicht mit einem Fragezeichen versehen werden müssen - denn für Hans-Peter Raddatz sind und waren "die Türken" stets eine Gefahr. In gehäßigem Stil entwirft er das verzerrte Bild eines seit seinem Bestehen gewalttätigen und rassistischen Volkes, das einem "Turkislam" anhängt und den "ethnischen Dschihad" pflegt. Kernproblem von Raddatz dürfte sein, dass er die Geschichtsbilder der türkischen Rechte und extremen Rechte (von der "Türkisch-islamischen Synthese" der 70er und 80er Jahre bis zu den türkischen Faschisten der Grauen Wölfe) ernst genommen und in antitürkischer Nuancierung auf die gesamte türkische Geschichte und Gegenwart angewandt hat. Was nicht in seine Absicht, vor den türkischen Barbaren zu warnen, paßt, wird verschwiegen oder verdreht (Bespiel türkische Invasion auf Zypern 1974: "Während die Griechen durch einen Regierungswechsel abgelenkt wurden, besetzten die Türken..."; dass dieser "Regierungswechsel" ein vom Athener Obristenregime gelenkter Militärputsch war, der die Verhältnisse auf Zypern nachhaltig verändert hätte, sagt Raddatz nicht.
Dazu kommen weitere sachliche und historische Fehler und Ungenauigkeiten, die das Buch als Einführung in die Materie - abgesehen von der angesprochenen tendenziösen Darstellung - weithin wertlos machen.
So sei insgesamt von einem Kauf gewarnt, sucht man einen Einstieg in die Thematik. Für jene, die sich bereits anderswo informiert haben, bietet das Buch vor allem eines: Gelegenheit, sich über diesen "Diskussionsbeitrag" zu ärgern.

Zitate: “ Im Zentrum des islamischen Rechts steht die Gewalt als Pflicht. Was man in Europa bislang nicht verstehen wollte oder konnte, ist die im Grunde einfache Dynamik einer vormodernen Ideologie, die sich religiös legitimiert. Sie besagt, daß Macht im Islam derjenige übernimmt, der den Geltungsanspruch des islamischen Rechts durchsetzt. Aus Sicht der europäischen Toleranzidee ergibt sich eine fatale Konsequenz: Die Muslime sind zur Anwendung von Gewalt nicht nur berechtigt, sondern um so mehr verpflichtet, je weiter sich die Geltung der Scharia ausbreitet. Innenminister Schilys "abstrakte Gefährdung" kann somit immer konkreter werden.“
„Auch die türkische Organisation Milli Görüsh (Nationale Weltsicht) lässt man gewähren, obwohl diverse Verfassungsschutzorgane sie als staatsfeindlich einstufen. Da erschien es nur logisch, dass man die islamistische Basispartei dieser Gruppe in der Türkei, die frühere Refah und jetzige AKP, nach ihrem Wahlsieg vom Herbst 2002 über Nacht zu "gemäßigten Islamisten" erklärte.“
Rezension: Dass erst die radikalen Reformen unter Recep Tayyip Erdogan das Tor nach Europa so weit aufgestoßen haben, ignoriert Raddatz. Stattdessen wird die Regierung in Ankara beharrlich als „Islamistenregime“ unter dem „Türkenführer“ Erdogan bezeichnet. Eine „Schleichislamisierung“ habe eingesetzt und längst auch Europa ergriffen. Zwar ist die Zuwanderung nach Deutschland seit Mitte der 90er rückläufig. Dennoch schwadroniert Raddatz, dass die Anatolier von der „Basistürkei“ aus in die nördlichen „Türkenkolonien“ ausschwärmen würden. Zu ihrem geistigen Gepäck gehöre der „Turk-Islam“. Was mit dem Begriff genau gemeint ist bleibt unklar – bedrohlich klingt er allemal. Es kommt noch dramatischer: „Um 2015 – spätester Termin des Beitritts und völliger Freizügigkeit – ist ein Mittelwert von 10 Millionen Menschen zu erwarten, die sich in Richtung Westeuropa in Bewegung setzen wird.“ Nicht nur, dass allgemein 2015 als frühester Zeitpunkt für eine mögliche Aufnahme gilt. Auch rechnet niemand mit völliger Freizügigkeit zu Beginn des Beitritts. Und auch in Ländern wie Spanien und Portugal ist nach Aufnahme in die damalige EG die Auswanderungswelle ausgeblieben. Der Grund: Die Mitgliedschaft im europäischen Klub bewirkte einen starken Wohlstandsschub.

Schuld an der „ungehemmten Zuwanderung“ sei ein „Leitkartell“ aus Medien, Parteien, Wirtschaft und Wissenschaft, das der Bevölkerung eine „diktatorische Minderheitenpolitik“ aufzwinge. Dazu zählt Raddatz auch das Verfassungsgericht. Indem die Entscheidung über das Kopftuch an die Länder verwiesen wurde, sei ein unnötiger „proislamischer Wettbewerb“ in Gang gesetzt worden. Eine fragwürdige Folgerung. Schließlich hat die Mehrzahl der Bundesländer ein Kopftuchverbot geplant oder bereits realisiert, wie zuletzt Hessen.


Do 18.03.2004
Gespräch über Islam, Sharia und Kopftuch
Prof. Hans-Peter Raddatz zu Besuch in der CDU-Landtagsfraktion

Der Islamwissenschaftler und Buchautor Hans-Peter Raddatz (l.) informierte die CDU-Fraktion über den Stand seiner Forschungen, sein Bild vom Islam als einer "Politreligion" und stellte sein Buch "Allahs Schleier" vor. Der Fraktionsvorsitzende Christoph Böhr (r.) moderierte die Veranstaltung.

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